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Zoodles alla Gemüse-Arrabbiata

{…stellt Euch vor es ist Valentinstag und keiner geht hin…}

5.2

Neulich in einem Wohnzimmer irgendwo in Deutschland:

Sie: „Schatz?“
Er: „Ja?“
Sie: „Findest Du mich fett?“
Er: „Äh…nein!“
Sie: „Wieso musst Du ein Äh vor das Nein setzen? Du bist Dir also nicht sicher ob Du mich fett findest, stimmts?!“
Er: „Nein!“
Sie: „Mehr kommt da jetzt nicht, als ein NEIN???“
Er: „Es stimmt nicht! Bist Du jetzt zufrieden?“
Sie: „Aber schau doch mal hier…“ (sie kneift sich in den Oberschenkel und klopft auf ihren Bauch und ihre Hinterpartie)
Er: „Was ist da?“
Sie: „Ja schau doch mal…alles schwabbelt! Das ist doch nicht schön!“
Er: „Wenn Du es sagst!“
Sie: „Siehst Du, Du findest es auch nicht schön!“
Er: „Nein! Äh doch! Ach, Du bringst mich völlig durcheinander mit Deinem Fettschwabbel-Gerede!“

2

Sie schiebt schmollend die Unterlippe vor.
Beide schauen schweigend auf den Fernseher.

5 Minuten später:

Sie: „Schatz?“
Er: „Ja?“
Sie: „Liebst Du mich?“
Er: „Klar!“
Sie: „Warum?“
Er: „Wie warum?
Sie: „Na, warum Du mich liebst?“
Er: „Hmmm…“
Sie: „Hmmm? Mehr fällt Dir nicht ein? Schön dass Dir so viel an mir liegt!“
Er: „Ich werde ja wohl noch mal nachdenken dürfen!“
Sie: „Aber doch nicht soooo lange! Also? Was liebst Du an mir?“
Er: „Alles!“
Sie: „Wie alles? Geht’s nicht genauer?“
Er: „Nein! Alles eben!“
Genervt greift er zu seiner Autofachzeitschrift.
Sie starrt ihn an

1 .

Sie: „Schatz?“
Er: „Ja?“
Sie: „Woran denkst Du gerade?“
Er: „An nichts. Ich lese.“
Sie: „Ich sehe doch, dass Du an etwas denkst! Also woran denkst Du gerade?“
Er: „An meine Mutter!“
Sie: „Was?!“
Er: „Ich denke an meine Mutter…“
Sie: „Warum an Deine Mutter?“
Er: „Weil sie nächsten Sonntag zu Besuch zu uns kommt.“
Sie: „Deine Mutter?“
Er: „Ja, MEINE MUTTER!“
Sie: „Schatz, das geht nicht!“
Er: „Wieso?“
Sie: „Da ist doch Valentinstag…!“
Er: „Na und?“
Sie: „Wie? Na und?“
Er: „Da kann meine Mutter doch trotzdem kommen!“
Sie: „Och Schaaaaaaatz….nein, bitte!“
Er: „Was ist denn mit diesem verdammten Valentinstag?“
Sie: „Na, das ist doch uuuuunser Tag…!“
Er: „Unser Tag ist am 20. Januar und der war schon!“
Sie: „Du verstehst das nicht! Valentinstag ist auch unser Tag!“
Er: „Ach ja?“
Sie: „Ja! Wir essen schön, liegen den ganzen Tag auf der Couch und schauen Liebesfilme, essen wieder schön, …“
Er: „Ich dachte Du fühlst dich fett?“
Sie: „Wie bitte?“
Er: „Du hast gesagt Du fühlst Dich fett! Und wenn wir den ganzen Tag auf der Couch liegen und essen, bekommst Du das Problem nie in den Griff!“
Sie: „Du findest ich habe ein Problem?“
Er: „Nein! Also doch… ach können wir dieses Gespräch nicht einfach lassen?“
Sie: „Nie redest Du mit mir!“
Er: „Ich rede immer mit Dir!“
Sie: „Du bist so gemein!“
Er: „Das wird gerade echt anstrengend hier!“
Sie: „Ja, ich bin anstrengend!!! Ist ja wieder klar! Weißt Du was? Vergiss den Valentinstag! Triff Du Dich mit Deiner Mutter! Ich mache auch keinen Valentinstag!“
Er: „Gut! Dann sind wir uns ja einig!“

— SENDEPAUSE —

7

Kommunikation zwischen Mann und Frau ist nicht immer einfach… und Worte sollten nicht immer auf die Goldwaage gelegt werden. Manchmal reicht es ja auch schon, wenn man, ohne etwas zu sagen, eine kleine Botschaft sendet. Z.B. eine Nachricht auf dem Badezimmerspiegel (Tipp: nicht unbedingt den erst kürzlich von ihr teuer erworbenen Lippenstift dafür verwenden!) oder ein Zettel auf dem Kopfkissen, eine Botschaft im Auto,… Es gibt so viele Möglichkeiten dem anderen mitzuteilen wie schön es ist, dass es ihn/sie gibt. Und das muss nicht immer nur in einer Partnerschaft sein. Auch Freunde freuen sich über nette (ernstgemeinte!) Worte.

Wenn Ihr mal jemandem einfach etwas Nettes auf eine etwas andere Art und Weise sagen möchtet, könnt Ihr Euch hier meine „Komplimente for take away“ herunterladen. Einfach immer mal ein Kompliment abreißen, weitergeben und sich über die Reaktion des anderen freuen.

Komplimente for take away_4

Und nochmal kurz zurück zu dem Paar von weiter oben:

Natürlich hat er sich am Valentinstag nicht mit seiner Mutter verabredet… Statt dessen zauberte er seiner Liebsten einen köstlichen Low-Carb-Teller (damit sie Ihr vermeintliches Problem in den Griff bekommt) bestehend aus Zucchininudeln (Zoodles) und einer feurigen Arrabbiata, getoppt mit Ziegenfrischkäse, während ein Rosamunde Pilcher Film nach dem anderen über den Bildschirm flimmerte. Das ist vielleicht nicht das Non-Plus-Ultra-Valentinstag-Essen, aber man muss ja auch nicht immer alles in Herzform pressen, nur weil der 14. Februar ist, oder? Außerdem sollte der Abend ja noch anders ausklingen und nicht im Fresskoma auf der Couch zu enden… Versöhnung ist doch immer das Schönste, oder?! ;-)

5.0 from 1 reviews
Zoodles alla Gemüse-Arrabbiata
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 600 g geschälte Tomaten (Dose)
  • 2 rote Paprika
  • 2 kleine Peperoni
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 1 El Kapern
  • 50 g Ziegenfrischkäse
  • Öl
  • 4 mittelgroße Zucchini
  • Salz und Pffer
Instructions
  1. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit dem Knoblauch und den klein geschnittenen Peperoni in wenig Öl glasig anbraten.
  2. Paprika, Möhren und getrocknete Tomaten ebenfalls klein würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  3. Die geschälten Tomaten hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Alles für 2 Std köcheln lasen bis sich die Sauce bis knapp um die Hälfte reduziert hat.
  5. Den Basilikum klein hacken und kurz vor Ende hinzufügen.
  6. In der Zwischenzeit die Zucchini mit einem Spiralschneider in feine Streifen schneiden und in leicht gesalzenem Wasser 2 Minuten kochen.
  7. Die Sauce abschmecken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
  8. Die Zucchininudeln auf einem Teller anrichten und die Sauce darauf geben.
  9. Zum Schluss mit Kapern und Ziegenfrischkäse anrichten.

8

Ob Ihr den Valentinstag zelebriert habt oder nicht, genießt den Tag und verschenkt ein paar Komplimente an Eure Lieben.

Falls Ihr noch eine andere Inspiration für ein Zoodle-Rezept braucht, dann schaut auf jeden Fall bei meiner Lieblings-Sandra von Hase im Glück vorbei, denn lustiger Weise hatten wir heute beide Zucchininudeln auf dem Speiseplan ;)

Schön, dass es Euch gibt, Ihr seid toll!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Bratapfelmarmelade

{…oder warum mir gestern der Himmel auf den Kopf gefallen ist…}

Bratapfel Marmelade 1

Äh… wisst Ihr eigentlich, dass in 52 Tagen Weihnachten ist?! Jaaaa Weihnachten… Sorry to say, aber die Zeit wird rennen. Wenn der November gestartet ist, wird die Zeit bis zum 24.12. verfliegen wie im Flug. Denkt an meine Worte!

Am Wochenende habe ich tatsächlich intensiv an Weihnachten gedacht und darüber sinniert was Weihnachten eigentlich so ausmacht. Ich gebe zu, ich hatte ein etwas melancholisches Wochenende, aber auch das gehört ja irgendwie zum Leben dazu.

Und wisst Ihr wie ich auf die ganze Weihnachts-Arie kam? Ich habe ganz unweihnachtlich Äpfel von einer Wiese geklaut. Gestern. Am heiligen Sonntag.
Der Baum hat mich bei meinem letzten Spaziergang so leidend angeblickt, weil seine Äste so sehr von den ganzen Äpfeln nach unten hingen, dass ich gestern dem Leiden einfach ein Ende machen musste. Ich habe gepflückt was da Zeug hielt und mir bei jedem Apfel gedacht: So…Du wirst zu Apfelmus verarbeite, Du zu Crumble, Du zu einem köstlich duftenden Apfelkuchen und Du zu Bratapfelmarmelade. Da keiner der gepflückten Äpfel mir ein Widerwort gab, bin ich davon ausgegangen, dass eine absolute Zustimmung in Bezug auf die Verwertungs-Verteilung der Äpfel bei ihnen lag. Ok.-ein Widerwort als solches gab es nicht, aber vielleicht doch ein sanfter Protest. Zumindest bildete ich mir dies ein, als ein kleiner frecher rotbackiger Apfel ohne Vorwarnung mit einem komischen Klong-Geräusch auf meinem Kopf landete, um dann in einem Meer von herabgefallenen Blättern zu verschwinden. Kleine Sünden werden dann wohl doch schneller bestraft, als man denkt. Die Beule am Kopf spüre ich heute nämlich ziemlich deutlich. Ich hab den Wink von da ganz oben verstanden-vielen Dank für die Lektion!

Bratapfel Marmelade 2

Als ich mich dann bückte, um den fiesen kleinen Apfel aus dem Blätterwust am Boden zu fischen, tasteten meine Hände zwischen all dem Laub nicht nur Apfelmus aus Fallobst, sondern zogen auch ein etwas mitgenommen aussehendes Stück Papier hervor. Zuerst dachte ich, dass es irgendeine Werbebeilage einer Zeitung sei, die vom Herbstwind hierher geweht wurde. Aber Miss W. ist ja ein eher neugieriger Mensch (eine Freundin von mir nennt es „wissbegierig“, das klingt positiver :) ) und hat sich den Zettel dann doch mal genauer betrachtet. Hach, und was soll ich Euch sagen? Nix Werbebeilage. Keine alte Zeitung. Ein Liebesbrief. Hier mitten auf der Wiese im zertretenen Fallobst unter dem Laub. Da ich den Brief natürlich nicht hier im Original online stellen wollte, habe ich ihn Euch kurz aufgeschrieben.

Liebesbrief

Ist der nicht wunderschön? Natürlich fragt man sich in diesem Moment, warum diese schönen Zeilen hier irgendwo auf dem feuchten Boden rumliegen. Hat er sich doch nicht getraut Ihr den Brief zu geben? Hat sie den Brief einfach achtlos weggeworfen? Ist er vielleicht einfach aus einer Tasche gefallen, bevor er überreicht werden konnte oder nachdem er gelesen wurde? Fragen auf die ich natürlich nie eine Antwort bekommen werde. Vielleicht sollte ich einen Aushang im Rewe machen: „Liebesbrief auf Wiese gefunden-wer ihn vermisst kann ihn im House No.15 abholen.“ Ob da einer kommt? Also ich würde meinen verlorenen Brief abholen. Ich hoffe Euch fällt auch mal der Himmel mit solch einem Brief auf den Kopf (natürlich ohne Beule am nächsten Tag).

Auf dem Nachhauseweg habe ich darüber nachgedacht, wie schade es doch ist, dass im heutigen Zeitalter von Handy, Email & Co. das Schreiben mit der Hand so völlig verloren gegangen ist. Jeder tippt nur noch alles ein. Die Sätze werden auf 3-5 Worte im Schnellsende-Modus geschrieben, meist bekräftigt durch kleine gelbe Smileys, die mal küssen, mal grinsen oder verärgert schauen, um diesen wenigen Worten wenigstens einen winzig kleinen Unterton mitgeben zu können. Ich gehöre auch zu dieser Sorte Mensch, dessen Daumen wohl schon verkürzte Muskeln und Sehnen aufweist, die mittlerweile Abkürzungen wie OMG und GN benutzt und für die es manchmal leichter ist schnell eine Nachricht über das Handy loszuschicken, als denjenigen kurz anzurufen oder gar mal einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben. Fragt man mal in die Runde, ob andere noch „echte“ Karten und Briefe schreiben, heißt es oft: „ Ach dafür habe ich ja gar keine Zeit!“ „Das ist mir zu umständlich.“ „Hab ich schon ewig nicht gemacht. Allein weil ich dann auch noch zur Post laufen muss.“ „Email geht doch viel schneller und einfacher.“

Stimmt. Email geht schneller. Stimmt. Man muss auch noch eine Briefmarke bei der Post besorgen. Stimmt. Es beansprucht Zeit. Stimmt. Alles. Aber….

Bratapfel Marmelade 4

Während ich in meiner Küche stand und mir der wunderbare Duft der Bratapfelmarmelade, die ich aus den gesammelten Äpfeln gekocht habe, in die Nase stieg, habe ich beschlossen diese Woche zur „Housepost-Week“ zu ernennen. Irgendwie kam mir der feierliche Gedanke (es roch ja so nach Weihnachten in meiner Küche), mir einfach mal bewusst Zeit zu nehmen, um einen Brief zu schreiben. Jemandem meine Wertschätzung mit einer handgeschriebenen Karte mitzuteilen. Sich auf den Weg zur Post zu machen und alles zu verschicken. Sich Zeit nehmen für Gedanken und Wertschätzung für den anderen. Das bleibt leider auf der Strecke, in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Handy & Co. In der Zeit von Weihnachten besinnen sich ja doch die einen oder anderen ja auch darauf. Aber warum bis Weihnachten warten?

Bratapfel Marmelade 5

Ich mache mir jetzt ein Brot mit dieser wunderbaren Bartapfelmarmelade (die übrigens auch toll auf Vanilleeis schmeckt), setzte mich an meinen Schreibtisch und werde lieben Menschen eine Karte oder einen Brief ganz altmodisch per Hand schreiben. Das Handy und der Computer bleiben in dieser Zeit aus! Kein Blinken oder blöde zwitschernde Töne sollen mich dabei ablenken.

Macht Ihr mit und verschickt handgeschriebene Post? Nehmt Euch doch mal die Zeit und macht einem Menschen, den Ihr gerne habt, eine unerwartete Freude, dass nicht nur Rechnungen und Werbung im Briefkasten liegen, sondern ein ganz persönlicher Gruß von Euch.

Falls Ihr keine Karte zur Hand habt, könnt Ihr Euch hier eine HOUSEPOST herunterladen. Und falls Ihr zu Eurem Brief oder Eurer Karte noch die Bratapfelmarmelade verschenken möchtet, gibt’s hier das Etikett dazu.

Wie die Marmelade gemacht wird seht Ihr hier:

5.0 from 8 reviews
Bratapfelmarmelade
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Mandel(n), gehobelt
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Zitronensaft
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • ½ TL Zimt
  • 1 Vanilleschote(n), das Mark
Instructions
  1. Die geschälten Äpfel in kleine Würfel schneiden und mit den Rosinen, dem Apfelsaft und der ausgekratzten Vanilleschote weichkochen. (die Vanilleschote mit kochen)
  2. Die Mandeln in der Pfanne anrösten.
  3. Die Vanilleschote entfernen.
  4. Den Zimt, die Mandeln und den Zitronensaft unterrühren.
  5. Danach den Gelierzucker dazu geben und für ca. 4 Minuten sprudelnd aufkochen.
  6. Alles in heiß ausgespülte Gläser füllen.

Falls ich Euch auch mal ein paar ganz persönliche Zeilen per Hand schreiben soll, sagt mir unter mail@houseno15.de Bescheid, gebt mir Eure Adresse und schon ganz bald flattert eine kleine Housepost zu Euch in den Briefkasten.

Ich nehme mir jetzt mal 2 Stunden ganz bewusste Zeit und bin dann jetzt mal offline.

Eure

Tanja

aus dem House No.15

P.S: Dieser Beitrag entstand übrigens NICHT mit freundlicher Unterstützung diverser Brieftransport-Unternehmen! Meine Briefmarken kaufe ich mir nämlich immer selbst…am Schalter…in meiner kleinen Provinz-Poststelle…bei einer sehr netten Dame….die es verdient hätte auch mal Post zu bekommen.

Falls Ihr noch Lust auf weitere tolle Rezepte für den Herbst habt, schaut unbedingt mal hier in dieses wunderschön gestaltete Online-Magazin von Dorit Schmitt. Dort erscheint dann auch ab November in der neuen Ausgabe meine Bratapfel-Marmelade.

 

 

Laberrhabarber-Prosäggo-Stößchen

Rhabarbersirup6.1

Mädels, freut Euch! Der Frühling steht vor der Tür und alles wird wieder rosa. Irgendwann blühen die Kirschblüten in zartem rosé, die Sonne zaubert beim Untergang die schönsten Pastelltöne aus dem Wasserfarbkasten an den Abendhimmel, zarte Stoffe umwehen Eure (noch) käsigen Beine in frischem nude und taupe, und selbst die Drinks passen sich der Frühlings-Farben-Stimmung an.

Rhabarbersirup2

Also los, trommelt eure Mädels zusammen und trefft Euch zur WELCOME-SPRING-NIGHT. Vorglühen zu Hause und danach irgendwo die Nacht durchtanzen.

Rhabarbersirup4

Für`s Vorglühen hätte ich da heute etwas im Angebot für Euch. „Pimp my drink“ geht nach der Weihnachts-Edition (zu sehen hier klick) in die Spring-Edition über. Was haltet Ihr von einem leckeren Rhabarber-Sirup, aufgefüllt mit Prosecco und garniert mit Minze? Und alles in einem zarten mädchenrosa. Das bringt auch die Introvertierteste von Eurer Runde in Laberstimmung! Natürlich könnt Ihr den Sirup auch mit härterem wie Gin, Tequilla oder Cachaça auffüllen. Und da ja die eine oder andere vielleicht auch noch mit dem Auto fahren muss, schmeckt der Sirup auch perfekt mit Mineralwasser oder Tonic aufgegossen. Ihr seht diese Flasche voller Vitamine (okeee und Zucker) ist ein echter Allrounder. Laberrhabarber at it’s best!

Rhababersirup3

Ach ja, verschenken lässt sich das Zeug natürlich auch perfekt! Sucht Euch eine schöne Flasche, füllt den Sirup dort hinein, druckt Euch die Labels aus, die ich für Euch entworfen habe  und verziert damit die Flaschen. Zum Download der Labels geht’s hier entlang (klick).

Und so wird das rosa Gesöff zubereitet:

5.0 from 2 reviews
Rhabarber-Sirup
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 600ml
Ingredients
  • 1 Kg Rhabarber nicht geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Liter Wasser
  • 200g Zucker
  • Saft von 2 Limetten
Instructions
  1. Füllt alle Zutaten in einen großen Topf und lasst alles für ca. 30 Minuten köcheln.
  2. Danach gießt Ihr den Saft durch ein feines Sieb in einen anderen Topf und drückt mit dem Kochlöffel die restliche Flüssigkeit aus dem entstandenen Rhabarberbrei.
  3. Den aufgefangenen Saft nun nochmals für 30 Minuten um ca. ⅓ einkochen lassen.
  4. Warm in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Der Sirup hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen

Womit glüht Ihr denn sonst so vor?
Stößchen meine Lieben!
Ich schwebe noch ne Runde auf meiner rosa Rhabarber-Prosäggo-Wolke durchs House.

Bis ganz bald!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

LOVE WEEK No.3 {Riesens-Glück}

Riesen-Glück 1 Vor Kurzem habe ich eine Freundin getroffen. Wir sehen uns nicht häufig, aber wenn wir uns treffen fühlt es sich an, als wäre keine Zeit dazwischen vergangen. Kennt Ihr das? Wir lachen immer noch über den gleichen Kram wie damals in der Schule, sprechen urplötzlich genau denselben Satz zur gleichen Zeit aus, verstehen uns nur mit Blicken und wissen genau, was der andere denkt, wenn z.B. die Tür der Bar aufgeht und „Mr. Möchtegern-Lova-Lova“ zur Tür herein kommt.
All das sind Gründe warum man einen Menschen mag und man sich verbunden fühlt. Und Gründe gibt es so so viele dafür. Aber das weiß jeder doch am besten, was er an seinem Gegenüber schätzt, bzw. was man an dem anderen sogar liebt.
Und warum damit hinter dem Berg halten? Immer raus mit den Nettigkeiten für den anderen. Ok…vielleicht nicht so im Übermaß, dass eine Schleimwelle über den/die Belobigte/n hereinbricht, aber in kleinen netten Dosen schon gerne. Ihr seid nicht der Typ von großen Worten? Kleine Zettelchen an Windschutzscheibe oder Kühlschranktür werden übrigens auch gerne genommen! Ihr seid auch keine großen Zettelchen-Schreiber. OMG! Ich sehe schon, es bedarf einer ganz ganz einfachen Variante, dem anderen mitzuteilen, dass es viele Gründe gibt, warum man ihn/sie liebt oder mag. Und genau für alle, Wort- und Zettel-Muffel unter Euch, habe ich etwas, was Ihr den Menschen schenken könnt, für die Euch 1000 Gründe einfallen, warum Ihr sie mögt/liebt.

Riesen-Glück3

Und das ganze auch noch in Form von Schokolade. In diesem Fall allerdings gekaufte Schokolade und mal nicht selbstgemacht. Und genau das macht die Sache für Euch auch so einfach, denn alles was Ihr benötigt ist:

1 leeres sauberes Schraubglas mit Deckel
(meines ist ein Gurkenglas-1 Monat ausgelüftet)
1 Packung „Schokoladen Riesen“ Bonbons
1 Label zum Ausdrucken von hier
1 Label zum Anhängen von hier
Papier um den Deckel zu verzieren
Band zum Verzieren des Deckels

Und so geht’s:
Klebt das Label auf das Glas, füllt das Glas mit den „Schokoladen Riesen“, schraubt das Glas zu. Jetzt verziert Ihr den Deckel mit Papier und fixiert dieses mit dem Band. Nun nur noch das Anhängerlabel dranhängen. Fertig.

Riesen-Glück2
Um nicht in Erklärungsnot zu kommen, könnt Ihr das Glas einfach vor die jeweilige Haustür stellen, auf dem Küchentisch platzieren oder je nach Größe in der Handtasche verstecken, auf den Schreibtisch oder Nachttisch stellen, oder oder oder.
Den Deutsch-Englischen-Mischmasch auf dem Etikett muss man vielleicht zweimal lesen bevor man versteht was gemeint ist, aber genau das ist ja auch der Spaß an der Botschaft. Natürlich könnt Ihr zu den Schokoladen Riesen noch kleine Zettel mit echten „Reasons“ ins Glas stecken, ganz wie Ihr wollt und wie Euch der Sinn steht.

Riesen-Glück5

Aber soll ich Euch einen Tipp geben? Jemandem ins Gesicht zu sagen, dass man ihn mag und auch den Grund dafür laut auszusprechen, lässt sich nicht mal mit einem Glas Schokobonbons toppen!

Happy Tuesday in love!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

 

Vielen Dank, dass Ihr mir Eure nett gemeinten Kommentare hier unten hinterlasst.
Ich freue mich immer riesig darüber!!

 

 

LOVE WEEK No. 2 {Heartbreaker Cake}

Heartbreaker Cake1

Montag- was ein doofer Tag (nein, ich fange nicht schon wieder mit der Montags-Leier an!).
Außerdem befinden wir uns in der LOVE-WEEK und da sind selbst Montage wunderbar! Und heute ist der Montag ganz besonders wunderbar, denn er bricht alle Herzen! Ich verspreche es Euch!
Heute gibt es „Heartbreaker Cake“ im House No. 15 und das bedeutet keinen Herzschmerz, sondern Herzklopfen! Zumindest beim Anschneiden der kleinen süßen Köstlichkeiten, denn damit rechnet keiner!

Heartbreaker Cake2

Heartbreaker Cake3

Stellt Euch vor, Ihr präsentiert Eurem Liebsten oder Eurer Liebsten einen ganz stinknormalen Kuchen (okay, ein wenig hübsch verpackt und mit netten Cake-Toppers dekoriert) und er/sie nimmt seine/n erste Gabel von diesem eigentlich eher einfachen Gebäck. Und dann wird dies entdeckt…

Heartbreaker Cake4

In diesem Moment habt Ihr (hoffentlich) Euren Einsatz und habt den passenden Spruch auf Euren Lippen parat (ganz ehrlich, da bin ich jetzt mal raus und Ihr müsst auch mal kreativ werden!).
Aber ich kann Euch eines verraten: Die kleinen Kuchen sind ganz ganz einfach zu backen und die Cake-Toppers könnt Ihr Euch hier herunterladen und ausdrucken. Toller Montag, oder?
Hier noch schnell das Rezept dazu:

5.0 from 6 reviews
Heartbreaker Cake
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Cake
Serves: 12
Ingredients
  • Heller Teig:
  • 125g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • ca. 125ml Backpulver
  • Roter Teig:
  • alle Zutaten vom hellen Teig halbiert
  • 2 TL rote Lebensmittelfarbe
  • Guss:
  • 100g weiße Kuvertüre
Instructions
  1. Aus der Hälfe der Zutaten des hellen Teiges einen Rührteig herstellen und mit 1 EL roter Lebensmittelfarbe mischen.
  2. Die Teigmasse auf ein mit Backpapier belgtes Backblech streichen und ca. 15 Min bei 10 Grad backen.
  3. Kurz auskühlen lassen und kleine Herzen ausstechen.
  4. Jetzt den hellen Teig zubereiten. Dazu alle Zutaten miteinander in der Küchenmaschine vermischen.
  5. Eine Backform für Mini-Kasten-Kuchen einfetten.
  6. Einen EL hellen Teig in die Form geben.
  7. Darin die ausgestochenen roten Herzen hineindrücken und mit hellem Teig auffüllen.
  8. Die kleinen Kuchen bei 180 Grad ca.20 Minuten backen.
  9. Alles auskühlen lassen und aus der Form lösen.
  10. Die kleinen Kuchen mit geschmolzener weißer Schokolade überziehen.
  11. Feeeeeeeeeertiiiiig!

Heartbreaker Cake5

Ach ja… was die Liebe alles so macht!?! Oder die Freundschaft…oder das Leben im Allgemeinen.
Sorry, ich kann mir gerade ein *Hach* wirklich nicht verkneifen!

Hättet Ihr mit so einer Überraschung in so einem schnöden Rührkuchen gerechnet?
Happy Monday in love!
Eure

Tanja

aus dem House No. 15

 

Vielen Dank, dass Ihr mir Eure nett gemeinten Kommentare hier unten hinterlasst.
Ich freue mich immer riesig darüber!!

 

 

…von Quinoa und haufenweise gelisteten Vorsätzen…

Das neue Jahr hat begonnen und ich lege direkt mal die Karten offen auf den Tisch.
Gerade heute habe ich es wieder gemerkt…ich bin ein Haufen- und Listen-Typ. Aber da wir ja hier unter uns sind und ich weiß, dass ihr Peinlichkeiten für Euch behalten könnt, kann ich ja offen sprechen…
Da morgen wieder der normale Arbeits-Alltags-Wahnsinn losgeht, hatte ich beschlossen heute hier zu Hause noch ein wenig Ordnung in mein Chaos zu bringen. Nun…und das sieht folgender Maßen aus: Ich stapel passende Dinge zu Haufen. Ein Haufen liegt z. B. an der Kellertreppe-dieser besteht meist aus getragenen Klamotten, die den Weg zur Waschmaschine suchen, leere PET-Flaschen, die im Keller gehortet werden bis kein Platz mehr dafür ist und dann in komische Automaten in unschönen Ecken von Supermärkten gesteckt werden, Werkzeuge die in der Garage wegsortiert werden sollten und Schuhe…ja Schuhe gibt es hier in diesem Haushalt viiiiiele… Schränke dafür eher weniger…aber unter der Kellertreppe ist Platz um Schuh-Haufen zu bauen… Ein anderer Haufen stapelt sich auf meinem Schreibtisch. Manch einer nennt es „Ablage“. Bei mir ist es ein unschöner Haufen Papier, der abgeheftet, aussortiert, bezahlt und bearbeitet werden möchte. (kleine Anmerkung: welcher normale Mensch mag bitte Buchhaltung???)

Haufen

…ich weiß, das Bild bekommt keinen Award, aber Haufen brauchen auch keine Auszeichnungen…

So…und dann gibt es ja auch die Zeitschriften-Haufen. Ich bin der totale Zeitschriften-Junkie und halte nix von Online-Zeitschriften. Papier muss an den Fingern kleben und ich muss die Möglichkeit haben mir tolle Bilder und Artikel auszuschneiden (und nicht nur zu markieren) und abzuheften. Ha! Und genau da kommt ein neuer Haufen ins Spiel. Der Haufen der ausgeschnittenen Zeitschriften-Schnipsel. Ach wie wundervoll ist dieser Haufen, wäre er denn schon in die einzelnen Rubriken der extra dafür angeschafften Ordner abgelegt (Food, Foodfotos, DIY, Ideen, Wohnen, Nützliches, Sonstiges). Ich habe hier, glaube ich, Schnipsel von vor mind. 4 Jahren und frage mich beim Durchsehen, was ich ‚damals‘ soooo toll an diesem Zeitschriften-Ausschnitt fand. Der wandert dann direkt auf den Hauf ‚Kann weg‘…nein Spaß- ich bin zwar ein Schnipsel-Messi, aber ich werfe dann auch schon mal was in den Papierkorb… Und manchmal, wenn ich merke, dass Haufen beim nächsten Gramm Papier einfach wegzubrechen drohen, hefte ich sie dann auch tatsächlich ab. Heute war auch so ein Tag. Irgendwie befriedigend. Haufenweise Befreiung.

Listen1.0

Zudem habe ich mir dann noch Gedanken gemacht, was so alles getan werden, eingekauft, gekocht, gebacken, usw. muss. Zu viele Ideen verursachen bei mir ein totales Hirn-Overload und deshalb bin ich nicht nur der Haufen-, sondern auch der Listen-Typ. Alles muss ich aufschreiben. Bloß nichts vergessen, was wichtig ist. Bloß nicht elektronisch! (Ich habe auch noch einen altmodischen Taschenkalender.) Aber hier im House No.15 gibt man sich ja seit dem Jahre 2015 nicht mehr mit schnöden POST-IT zufrieden. Neiiiiiinnnn… es müssen ab diesem Jahr eigene House-No.15-Listen her. Und falls auch Ihr an der Listeritsi-Krankheit leidet, gibt es hier meine Listen gratis und ohne Verschreibungspflicht zum Ausdrucken. Und alles im Hosen-Taschen-Format (9x9cm) zum Mitnehmen im Portemonnaie oder jemand anderen unterschieben. Eigene Listen an andere abwälzen ist nämlich auch super und bringt Zeit für sich selbst (ich arbeite auch an diversen Abschiebungen…listentechnisch versteht sich!)

Listen1

Ganz oben auf einer meiner Vorsatz-Listen (die gibt’s nicht zum Ausdrucken-die behalte ich für mich!) steht: Bewusster leben…gesünder essen…mehr schlafen… mehr Nein sagen…
Und heute habe ich mal mit dem Punkt ‚Gesünder Essen‘ begonnen.

Quinoa Salat1

Heute Mittag gab es nämlich sehr leckeren und gesunden Quinoa-Salat mit Avocado und Shrimps. Wenig Kohlenhydrate, viel Eiweiß, viiiiiiiel Geschmack! Und wer die Shrimps weglässt isst sogar vegan! Was bitte will man mehr?! 2015 startet doch toll und vielversprechend!

Quinoa Salat2

Also falls der Punkt gesünder Essen auch auf Eurer Liste für 2015 steht (zumindest so für die ersten 3 Monate), kann ich Euch das Rezept nur sehr ans ♥ legen.

5.0 from 1 reviews
Quinoa-Salat
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 3
Ingredients
  • 250g roten Quinoa
  • 1 Avocado
  • 1 Limette
  • 8 kleine Cherry Tomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 große Hand voll gemischten Salat aus Rucola, Spinat und Mangold
  • 200g Tiger Prawns Garnelen geschält und entdarmt
  • Salz (evtl. mediterranes Kräutersalz), Pfeffer
  • Olivenöl, Balsamico (weiß)
Instructions
  1. Den Quinoa in reichlich kaltem Wasser abspülen und anschließend in der 2,5 fachen Menge kochendem und gesalzenem Wasser 15-20 Minuten garen.
  2. Inder Zwischenzeit die Tomaten und die Frühlingszwiebeln klein schneiden.
  3. Den fertigen Quinoa in einem Sieb abtropfen lassen und mit Olivenöl, Balsamico, Peffer und Salz würzen.
  4. Die Tomaten und Frühlingszwiebeln unterheben.
  5. Die Avocado schälen und vom Kern befreien und in Spalten schneiden.
  6. Mit dem Saft der Limette beträufeln und ziehen lassen.
  7. Während dessen die Garnelen in Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Den durchgezogenen Quinioa auf der Salatmischung auf dem Teller anrichten, mit Avocado und den warmen gebratenen Garnelen servieren.
  9. Eventuell noch mit Olivenöl, Balsamico und Gewürzen verfeinern.

Zuaten

Was auch immer Ihr Euch für 2015 vorgenommen habt, welche Haufen bewältigt werden müssen, welche Listen erstellt und abgearbeitet werden sollen…ich wünsche Euch bei allem was Ihr macht und vor habt, immer gute Laune und ein kleines Lächeln der Zuversicht auf dem Gesicht.

Haufenweise ordentlich gelistete gesunde Grüße an Euch alle
von
Tanja

aus dem House No.15

…Prost klingt blöd…

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Die letzten Stunden von 2014 sind im Gange…wie dramatisch das klingt… Ist es ja auch immer irgendwie, oder? Habt Ihr Euch innerlich schon von 2014 verabschiedet? Das Jahr Revue passieren lassen? Eure eigene Show von „Menschen, Bildern, Emotionen“ gedreht? Also ich werde damit gleich anfangen, wenn ich mich mit einem Glas in die Badewanne begebe (an Silvester ist der einzige Tag an dem man legalisiert schon mittags anfangen darf Champagner zu trinken!). Achtung jetzt wird’s sentimental…

Dann werde ich mich mit dem Jahr 2014 auseinander setzten. Ich werde mich nochmal über die schönen Momente freuen und traurig sein über das, was schief gelaufen ist, über Menschen die man vermisst, über Fehler die man begangen hat. Dann ein tiefer Schluck aus dem Champagnerglas und sich dem neuen Jahr widmen. Sich freuen auf neue Chancen, unerforschte Möglichkeiten, neue Begegnungen und auf viele tolle Momente im Jahr 2015. So wird es sein! Und darauf freue ich mich wirklich sehr!
Und bevor die Haut an Finger und Füßen einer Wasserleiche gleich kommt, verlasse ich den Wellnesstempel, hülle mich in meinen Lieblings-Flausch-Bademantel und zeige Euch noch schnell, eine super einfache Silvester-Party-Deko-Idee für heute Abend.

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Da der Tag (zumindest bei mir) ja schon prickelnd war, soll es heute Abend direkt damit auch weiter gehen. Prickelnd, glitzernd und funkelnd. Unschön natürlich, wenn der Champagner auf dem guten Tischtuch (was Weihnachten fleckenlos und unbeschadet überstanden hat) tropft und dort prickelt, weil der Chef-Kellner mal wieder die Gläser bis über den Rand füllen musste. Typisch… Aber dem kann man ja vorbeugen und Untersetzer für die Gläser bereithalten. Ahhhhh wie spießig. Stimmt! Und deshalb gibt es bei mir auch keine spießigen Glas-, Spiegel- oder Porzellanuntersetzer, sondern ganz stylische DIY-Silvester-Champagner(bier)deckel. Und falls Ihr internationale Gäste auf Eurer Party erwartet, umso besser, Denn Prost klingt nur auf Deutsch so blöd…!!! In anderen Sprachen ist das irgendwie klangvoller.

Alles was Ihr für die Untersetzter benötigt:
Bierdeckel (am besten weiß und unbedruckt, ansonsten die Dinger vorher weiß anmalen)
Kohlepapier , wie hier
sehr spitzer Bleistift
Goldstift
schwarzer Filzstift
Schriftzüge von hier zum Downloaden

Und so geht’s:
Schneidet die Schriftzüge einzeln grob aus. Dann legt Ihr das Kohlepapier mit der unbeschrifteten Seite auf den Bierdeckel und platziert mittig den jeweiligen Schriftzug darauf. Jetzt fahrt Ihr mit dem spitzen Bleistift an den Konturen der Schrift entlang und umrandet alles. Passt auf, dass die Schrift nicht verrutscht. Wenn Ihr jetzt das Kohlepapier entfernt, habt Ihr eine perfekte Kopie von dem Schriftzug und könnt diesen mit dem schwarzen Filzstift aus- und anmalen. Zum Schluss noch ein paar unterschiedlich große goldene Punkte rund herum malen und oder tupfen und fertig ist eine sehr edel aussehende Methode prickelnden Champagner vom Tischtuch fern zu halten.

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Ach ja und falls Ihr Schwierigkeiten habt einen Bierdeckel zu finden…es gibt tatsächlich Menschen, die solche Dinger aus aller Welt sammeln. Bei 300 Stück fällt das schon nicht auf, wenn da einer aus Australien, Singapur, East-West-Schieß-Mich-Weg, Honolulu (in dem Lied heißt es doch, es gib kein Bier auf Hawaii…!!!) fehlt, oder?
So Leute, bevor es gleich noch Stress im alten Jahr, wegen der geklauten Bierdeckel gibt…ich bin dann mal weg und tauche ab in meine warmen sentimentalen Badewannenfluten.

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Ich wünsche Euch für das neue Jahr ganz viele Träume, die sich erfüllen, ganz viele Momente des Glücks, viele tolle Gespräche, Begegnungen mit Menschen, die Euch inspirieren und glücklich machen und ganz viel Grund zum Lachen und Fröhlich sein! Genießt den heutigen Abend, wo und mit wem Ihr auch immer feiert und seid.

Prickelnde Grüße und bis im nächsten Jahr,

Eure
Tanja

aus dem House No. 15

Tausche Schlafanzug gegen Glitzerfummel

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Ok. Drei Tage habe ich noch Zeit, mich aus meinem Feiertags-Lieblings-Schlafanzug herauszuschälen und für den letzten Tag des Jahres doch noch einmal aufzuhübschen. 3 Tage…Wahnsinn…dann beginnt schon wieder ein neues Jahr. Irgendwie verpasse ich jedes Jahr durch den ganzen Weihnachts- und Geschenketrubel, mir bewusst zu machen, dass das Jahr nun bald zu Ende geht.
Habt Ihr auch immer das Gefühl, dass ein neues Jahr ganz neue Möglichkeiten und Chancen bietet? Ist auch so, nur hat das ja eigentlich nichts mit dem Anfang eines neuen Jahres zu tun. Jeder neue Tag bietet einem unzählige Chancen, wenn man sie denn ergreift oder sie sich vor Augen führt. Ich glaube der Mensch tickt einfach so und braucht immer einen Startschuss, um seine Wünsche und die Umsetzung seiner Ziele anzugehen. Ab spätestens der Jahresmitte ist zwar bei vielen schon die Luft raus und alte Gewohnheiten haben sich wieder breit gemacht, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt. Warten wir also was kommt und was so alles tolles(!) 2015 geschieht…

Ich weiß, ja nicht mit wem Ihr Silvester verbringt und wem Ihr (hoffentlich) glücklich um 0 Uhr um den Hals fallt. Mir geht es jedes Jahr so, dass ich gerne ganz vielen Menschen, die mich das Jahr über in irgendeiner Weise begleitet haben, zu diesem Zeitpunkt ein >>Happy New Year<< zurufen würde. Geht natürlich nicht. Ist klar. Deshalb habe ich dieses Jahr mal vorgesorgt und werde dem einen oder anderen vor Silvester etwas in den Briefkasten oder heimlich in die Handtasche schmuggeln.
Ein kleiner Mitternachtsgruß zum neuen Jahr. In der Hoffnung, dass der Gruß demjenigen ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert.

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Wenn Ihr auch so einen Silvester-Gruß-Kuss weitergeben möchtet könnt Ihr Euch hier die Vorlage runterladen.
Packt einfach ein Ferrero Küsschen in schönes Papier (ich habe schwarzes Seidenpapier verwendet), bindet es oben mit einem schönen Faden zu und hängt ein kleines Schildchen mit >>happy 2015<< daran. Mein Schildchen habe ich mit einem Papierstanzer von hier gemacht. Dann das Küsschen in eine kleine Tüte packen und mit meiner (in der Mitte gefalteten) Midnight-Kiss-Vorlage verschließen.
Jetzt nur noch hinten beschriften und verteilen.

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Was habt Ihr für Silvester geplant? Oder tüfftelt Ihr erst noch an den guten Vorsätzen für das neue Jahr? 3 Tage habt Ihr ja noch Zeit Euch etwas zu überlegen und in Euch zu gehen.
Mein Schlafanzug und ich werden das jetzt auch mal machen.

In diesem Sinne „Carpe diem“!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Hallo Dezember » Hallo Advent » Hallo Weihnachtsstimmung

So, jetzt ist er da, der Dezember. Und seit 2 Tagen haben einige schon die ersten Türchen, Päckchen oder was auch immer an ihrem Adventskalender öffnen dürfen. Toll, oder? Jeden morgen 24 Tage lang überrascht zu werden… Ich wollte Euch ja noch zwei weitere Kalender aus meiner *Kollektion* zeigen…und das eigentlich auch schon viel früher, aber ich habe es einfach vorher nicht geschafft. Und bevor gar kein Päckchen mehr dran hängt habe ich noch schnell ein paar Fotos davon geschossen. Dieses Jahr halte ich mich strickt an das Motto: >>Black meets White<<. Aber seht selbst…

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Die kleinen Häuser habe ich auf festem Papier ausgedruckt und danach mit der Nähmaschine zusammengenäht. Geht ganz einfach und schnell. Wenn Ihr (im nächsten Jahr) auch so einen machen möchtet, hier gibt’s den Download für die Vorlage zum Ausdrucken. Aber nicht vergessen ein Stück zum Füllen offen zu lassen und erst danach das House komplett zu schließen…
Weiter geht’s im >>Jeden-Tag-ein-Geschenk-Rausch<<…

Adventskalender

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Findet Ihr es auch so schön, sich beim nach Hause kommen und  beim Türöffnen  über eine einladende Deko zu freuen? Also mir geht das so und deshalb wird jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Treppengeländer dekoriert. Diesmal mit simplen Bäckerbeuteln, die mir das Einpacken von vielen Kleinigkeiten ungemein erleichtert haben. Allerdings sind sie zum Bedrucken überhaupt nicht geeignet und deshalb habe ich mir kurzer Hand ein paar Zahlenanhänger gemacht und diese mit Ösen an der Tüte festgemacht. Sehr praktisch, sage ich Euch, denn damit ist gleichzeitig das Geschenk verschlossen und kann sogar selbst mit schwerem Inhalt aufgehängt werden, ohne dass das Papier reißt. Außerdem ist es gar nicht so einfach bei ausgeschriebenen Zahlen auf Anhieb das richtige Geschenk des Tages zu finden. Das bedeutet sogar doppelt Spaß! Wenn Ihr also (im nächsten Jahr) auch solche Zahlenanhänger braucht, könnt Ihr sie einfach hier runterladen und ausdrucken.

Bis vor 4 Tagen hatte ich die Befürchtung, dass ich dieses Jahr gar nicht mehr in Weihnachtsstimmung komme und diese schöne Zeit diesmal an mir abprallt. Tja, (zum Glück) weit gefehlt. Adventskalender heimlich aufbauen hat irgendwie heilende Anti-Weihnachtsstimmung-Wirkung. *Pling* hat’s gemacht und ich war wieder infiziert. Das hatte zur Folge, dass ich dann doch noch auf den Dachboden geklettert bin und die Weihnachtskisten durchforstet habe.
Ja, und was soll ich sagen…>>Black meets White and love Grey<< hat auch überall sonst im House No.15 Einzug gehalten.

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Ziemlich zufrieden habe ich mich dann mit dem Notebook auf der Couch niedergelassen und wollte eigentlich nur mal ganz entspannt im Internet surfen. Eigentlich. Daraus wurde aber nix, denn überall sprangen mir die Worte 1. Advent entgegen. Mist. Adventskranz. Hab ich noch nicht. Und nun? Erstmal in den Kellerfundus eilen und sehen was sich so verwerten lässt. Zum Glück habe ich noch eine alte Obstboden-Backform von meiner Oma gefunden. Mit ein paar Kerzen (also zwei Paar, also vier Kerzen) bestückt und mit ein paar Kugeln dekoriert wurde daraus ruck zuck ein ganz passabler Adventskranz. Zumindest musst ich nicht noch eine Nordmanntanne fällen oder sonst irgendeinen Baum im Taunus beschneiden, um einen echten Kranz zu binden. Das riecht zwar immer toll nach Weihnachten, nadelt aber nach spätestens einer Woche den gesamten Esstisch zu. So ist es wesentlich aufräumfreundlicher…

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Und kaum stand der Kranz auf dem Tisch, war auch schon am nächsten Tag der erste Advent. Wie ich finde, ein Tag an dem man mal nen Gang runterschalten kann und einfach mal schöne Sachen macht und sein zu Hause genießt. Also das finde ich wirklich! Die Realität sah dann aber doch anders aus. Denn nachdem mir ein Regal im Küchenschrank runtergebrochen ist (Überladen??? Nööööö!!! Bei mir ist doch nix in den Küchenschränken drin!!!) und ich den Schrank erstmal ausräumen durfte, sind mir doch tatsächlich noch zwei völlig intakte (unangebissene!) Osterhasen in die Hände gefallen. Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2014. Ging also noch, es war ja erst der 30.11. Kurz habe ich darüber nachgedacht einfach die Ohren abzubeißen. Dann habe ich mich aber für die humanere Tötungsweise von Osterhasen entschieden. Sanftes schmelzen im Wasserbad. Und danach habe ich für die beiden ein ganz aufregendes Treffen mit Butter, Mehl und Eier arrangiert. Was daraus entstanden ist, könnt Ihr Euch denken oder? Phänomenaler Osterhasen-1.Advent-Kuchen. Den müsst Ihr unbedingt mal machen, denn so einen saftigen Schokoladenkuchen gibt es kein zweites Mal. Geht natürlich auch ohne alte Osterhasen. Gibt ja auch schon seit Juli Nikoläuse im Handel …
Und falls Ihr noch immer keinen Adventskranz habt, dann backt ihn wie ich in einer Runden Form, dekoriert ihn mit Stern-Keksen und Zimtsternen und steckt vier Kerzen drauf. Meiner hat den 1. Advent nicht überlebt, aber es gibt ja noch den 2. und 3. und 4. Advent. Und da dieser Kuchen echt super schnell gebacken ist, blicke ich ganz entspannt auf die kommenden Sonntage.

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Also falls Ihr Lust auf Schokoladenkuchen habt, hier ist das Rezept.

5.0 from 2 reviews
Saftig(st)er Schokoadenkuchen
 
Author:
Ingredients
  • 200 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 200 g Nüsse, gemahlene
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise(n) Salz
  • 5 Ei(er)
  • 200 ml Öl
  • 200 ml Mineralwasser
  • Kuchenglasur oder Schokoladenrest oder Kuvertüre
Instructions
  1. Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Danach die Eier, das Öl und das Mineralwasser unterrühren
  3. Eine 26-er Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 60 min backen.
  5. Sobald der Kuchen ausgekühlt ist könnt Ihr ihn mit geschmolzener Schokoglasur bestreichen und nach Belieben dekorieren.

 

Ich wünsche Euch eine schöne erste Dezemberwoche mit hoffentlich mehr Gemütlichkeit als Stress.
Macht Euch eine schöne Zeit (auch wenn es nur für 10 Minuten am Tag ist)!

Weihnachtsbeschwingte Grüße aus dem House No.15
schickt Euch
Tanja