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Dattel-Birnen-Tartelette

{…Not macht erfinderisch…}

Datteln Birnen Tartelette

Wenn der Ofen kalt bleiben muss, weil die Küche noch im Umbau ist und man Besuch von jemand bekommt, der tierischen Produkten komplett entsagt (hier im House wird jeder empfangen und versorgt, egal mit welchen Essgewohnheiten!), dann muss man in die Trickkiste greifen.

Deshalb gibt’s heute mal ganz „Auf die Schnelle mit der HouseDame“ energiespendende und vegane Dattel-Birnen-Tartelettes. Vielleicht braucht ihr ja auch am Wochenende noch etwas für die Kaffeetafel… Und wer es lieber unvegan mag, haut noch ne ordentliche Portion Schlagsahne obendrauf! Ich kümmere mich jetzt weiter um meine Küche, damit ich in Kürze wieder 4 Herdplatten, statt nur einer mobilen Induktionsplatte, im Gebrauch haben kann. So langsam nervt dieser Zustand nämlich…

Dattel Birnen Tartelette

Hier also schnell das Rezept für dieses vegane Energie-Tartelette:

Dattel-Birnen-Tartelette
 
Author:
Ingredients
  • Boden:
  • 130 g getrocknete Aprikosen
  • 130 g Datteln
  • 20 g Kokosöl
  • 130 g grob gemahlene Mandeln
  • Füllung:
  • 500 g reife Birnen in Würfel
  • 2 EL Zucker
  • 100 g Mandelblätter
  • 1 Vanilleschote ausgekratzt
  • 3 EL Birnenschnaps (z.B. Williamsbirne)
  • ½ Zitrone frisch gepresst
  • etwas Zimt gemahlen
Instructions
  1. Die getrockneten Aprikosen und die Datteln klein schneiden und mit den Mandeln in eine Schüssel geben.
  2. Jetzt das Kokosöl langsam schmelzen und dazu geben.
  3. Die Masse in kleine Tarteletteformen drücken und einen kleinen Rand formen.
  4. Die Tarteletts bis zur Weiterverwendung in den Kühlschrank stellen.
  5. Birnen mit Zucker, Mandeln, Mark einer Vanilleschote, Birnenschnaps, Zitronensaft und einer Prise Zimt vermengen und ca. 10 Min.dünsten.
  6. Das Obst gleichmäßig auf dem Dattel-Mandel-Boden verteilen und am Ende mit gehobelten Mandeln bestreuen.
  7. Für Nicht-Veganer: Die Mandelblättchen in etwas Honig und Butter in der Pfanne karamellisieren lassen und dann darüber geben.

Und falls Ihr doch lieber backen wollt, könntet Ihr ja z.B. mal diese Brombeertörtchen mit Champagnercreme ausprobieren.

Einen wundervollen Samstag für Euch!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

 

Und jetzt haben wir den Salat {Teil 1}

Roter Linsensalat B1.1 Ab heute ist Schluss mit dem sündigen Leben. Eigentlich ja schon seit gestern, denn ich hatte gestern noch die Nachwehen von der sonntäglichen Kuchenschlacht. Im Konkreten sah das so aus, dass mir ein leuchtend rotes Etwas am Kinn aus dem Spiegel entgegenlachte und auch selbst durch zentimeterdicke Abdeckstift-Schichten nicht unsichtbar gemacht werden konnte. Das war der erste Hieb.
An einem Montagmorgen, an dem man sich ja sowieso schon so sehr freut, dass das Wochenende „endlich“ vorbei ist, freut mich über solche anhänglichen Freunde im Gesicht ganz besonders! (Achtung Ironie).
Der zweite Hieb folgte prompt: Wie jeden Morgen hüpfte ich mit halb hochgezogener Hose durchs House, weil enge Hosen nach dem Duschen echt ungnädig beim Anziehen sind und wahrscheinlich genauso wie ich keine Lust auf Wochenanfang haben.

Roter Linsensalat B3

Enge Hose… Meine Hose war unter Garantie einen Tag zuvor noch nicht so eng! Garantiert!!! Nicht nur, dass sie fast den Blutfluss in meinen Oberschenkeln zum Erliegen gebracht hat, nein, sie gab dann auch irgendwann einfach auf, den Knopf an Ort und Stelle zu halten. Und wo passierte diese Schmach? Klar, beim Einkaufen, während ich in aller Herrgottsfrühe durch den Großmarkt flitze. Nun, flitzen ging auch nicht ganz so gut, irgendwie waren meine Bewegungen durch die wenige Beinfreiheit ziemlich eingeschränkt. „Ach, das dehnt sich noch“, dachte ich. Wozu haben die Dinger einen Strechanteil von X-Prozent?
Und dann der Knopf…. *Pling!* Mit diesem unschönen Geräusch entfernte er sich spontan, und knallte ungnädig gegen einen Aktionsaufsteller eines Süßwarenherstellers. War das ein Zeichen?! Und zu allem Übel tauchte auch noch Hanne auf (diesmal ohne Lore, denn die hatte wahrscheinlich auch schon Ihre Ansage bekommen). Wer die beiden Damen sind, erfahrt Ihr hier.
„Ha! Und ich sag noch, lass das mit dem Kuchen!“ sagt sie und blickt mich finster an. „Aber nein, da musst Du erst hier in Hosen rumrennen, die sich wie Stützstrumpfhosen der Superklasse anfühlen und übrigens auch so aussehen und dann auch noch den Knopf sprengen!“ Und weg war sie, die gute Hanne. Und ich stand da mit nem echten Sch…Gefühl und einer Hose die offen stand, denn wer braucht bei so engen Dingern nen Gürtel? Hält ja alles prima,  wenn’s so eng ist…äh…hielt muss es ja jetzt heißen.

Also setzte ich meinen Einkauf einhändig fort. Die eine Hand schob entweder den riesengroßen Wagen oder lud Lebensmittel in den selbigen, während die andere versuchte die Hose an Ort und Stelle zu halten. Bücken ging irgendwie gar nicht mehr. Zumindest nicht ohne die Hälfte meines verlängerten Rückens der halben Großmarktbelegschaft zu zeigen.  Wieso sind so viele Artikel, die ich benötige, bitte ausgerechnet in den unteren Fächern der meterhohen Regale?! Montag ist ein fieser Kerl!

Aber nicht nur der Montag ist fies. Die Verlockungen und der Sündenpfuhl sind viel schlimmer. Und dem muss jetzt Einhalt geboten werden. Ab jetzt! Eine Woche Salat. Ohne Kompromisse. Ich freu mich…nicht. Doch! Ich freue mich tatsächlich, denn ich werde Euch ein paar Salate zeigen, die sich auch prima zum Grillen oder für eine Gartenparty vorbereiten lassen. Also für alle, denen die Hosen nicht so spannen wie mir, Ihr werdet nicht zwangsdiätet!

Roter Linsensalat B2

Den Anfang der Salat-Woche macht heute ein extrem leckerer Linsensalat, der nicht nur super schmeckt, sondern zudem noch echt satt macht und obendrein ganz schnell zubereitet ist und auch die veganen Herzen höher schlagen lassen wird.

Und so wird er gemacht:

5.0 from 5 reviews
Linsensalat
 
Author:
Ingredients
  • 200 g rote Linsen
  • 1 Bd. Frühlingszwiebeln
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • kleine Cherrytomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1TL Senf
  • 1 TL Zucker
  • Pfeffer und Salz
Instructions
  1. Die roten Linsen in einen Topf geben und mit ca. 1 Liter Wasser bedecken.
  2. Bei geschlossenem Deckel die Linsen zum Kochen bringen, dann die Temperatur herunterdrehen und 5 Minuten garen.
  3. Jetzt erst das Salz in das Wasser geben, damit die Linsen nicht hart bleiben. Die Linsen sollten ein wenig bissfest sein.
  4. Danach werden die Linsen in ein Sieb abgegossen und anschließend in eine Salatschüssel umgefüllt.
  5. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und unter die Linsen mischen. Etwas Zwiebelgrün zur Dekoration aufheben.
  6. Die Tomaten und Paprikaschoten klein schneiden und ebenfalls unter die noch warmen Linsen mischen.
  7. Aus Olivenöl, Balsamico und Senf eine Marinade rühren und mit Pfeffer und Salz und dem Zucker würzen. Die Marinade über den Salat geben und gut vermengen.
  8. Jetzt den Salat mind. 2 Sd. ziehen lassen, am Besten über Nacht im Kühlschrank.
  9. Mit den restlichen Frühlingszwiebeln dekorieren.
  10. Wer mag verfeinert den Salat mit Schafs- oder Ziegenkäse.
  11. Der Salat passt hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten.

So, und nun muss ich noch mal ganz schnell zurück zu dem Hosen-Dillema kommen:
Der Tag war ein einziger Spießrutenlauf, so einhändig, so ohne Bewegungsfreiheit und immer in der Angst man lässt etwas fallen und muss sich bücken. Ich hab mir dann einen Notgürtel aus einem Stück Paketschnur umgebunden. Trägt man jetzt so!

Und als ich nach dem Arbeiten dann endlich nach Hause kam und mich von dem Stressfaktor des Montags (der Hose) entledigt hatte, viel mein Blick auf das kleine Schildchen im Hosenbund.
Hä? Was ist das denn bitte? Diese Größe hatte ich schon seit 15 Jahren nicht mehr in meinen Hosen gesehen (habe ich überhaupt jemals diese Größe getragen?)
Und dann schoss die Erkenntnis wie ein Blitz in mein Hirn. Das Lieblingskind hat vor Kurzem eine Hose hier liegengelassen. Und genau das gleiche Modell Hose habe ich auch in meinem Schrank. Eben so ein-zwei Nummern größer… MIST!
Ich hab mich durch den ganzen Tag in einer Hose gequält, die nicht meine ist. Ok. Kann man nicht mehr ändern. Die Hose war jedenfalls ruiniert, die Nähte völlig überdehnt und vom Knopf wollen wir gar nicht sprechen. Aber mein Ego war wieder hergestellt. Freudig schlüpfte ich in MEINE passgenaue und bequeme Hose und war kurz geneigt, zur Feier des Tages ein Stück Schokolade zu essen, mit dem mir Lore grinsend aus der Ferne entgegenwinkte. Nö! Ab heute eine Woche Salat, dabei bleibt es!

Roter Linsensalat B4.1

Seid Ihr bei der Salad-Week im House mit dabei? Ich würde mich total freuen, wenn der eine oder andere von Euch mit mir salatet.

Ich gehe jetzt erst mal eine neue Hose kaufen, um die zerstörte zu ersetzen!

Bis bald

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Heute bleibt die Küche kalt! {Gewinnaktion}

go raw1

Wisst Ihr schon was Ihr an Ostern auf den Tisch zaubert?

Ich habe mich dieses Jahr entschlossen mal etwas ganz anderes an Ostern auszuprobieren. Ich mache es wie die Hasen…diesmal bleibt an Ostern alles roh und kommt ohne tierische Produkte aus. Nicht weil ich jetzt auch auf der veganen Welle mitschwimme (ich würde auf Dauer gnadenlos untergehen und mir heimlich mit nem Campingkocher Würstchen unterm Bett braten und Käsewürfel unterm Kopfkissen lagern). Aber sich hin und wieder mal zu erden und auch mal Neues auszuprobieren, erweitert das Essensangebot im eigenen Speiseplan um ein Vielfaches. Das Schlüsselwort für die etwas andere Zubereitungsform heißt: RAW (engl. roh).

Da ich mich außer mit Gemüsesticks und Kräuterdipp noch nie wirklich mit Rohkost beschäftigt habe, musste ich mir natürlich ein Kochbuch zu diesem Thema zulegen. (Gründe für neue Kochbücher gibt es ja irgendwie immer).

Vor Kurzen hat Boris Lauser sein Kochbuch „Raw to be alive“* auf den Markt gebracht und stellt hier alle Zubereitungsarten für Rohkost in sämtlichen Varianten vor. Allein sein Werdegang liest sich schon spannend. Und einer der ersten Sätze in diesem Buch ist: „Als Kind war ich dick“. Hm…Heute sieht das tatsächlich anders aus und von dem einst dicken Kind ist ein drahtiger jungenhafter 37-Jahre alter Kerl übriggeblieben. Ok. Kerl trifft es vielleicht nicht ganz, denn dafür ist an ihm für meinen Geschmack etwas zu wenig dran. Aber das ist ja wie beim Essen alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Aber weiter zu Boris Lausers Buch:

Auf 160 Seiten erklärt Boris was man alles über die Zubereitung von Rohkost wissen muss, was die Vorteile an dieser Art der Zubereitung sind und warum sich eine Nahrungsumstellung auf jeden Fall lohnt und wie sie sich im Körper bemerkbar macht. Viele der benötigten Werkzeuge, die man für die einzelnen Rohkost-Techniken, wie z.B. Mixen, Entsaften, Dörren, Marinieren, Fermentieren benötigt, hat fast jeder zu Hause. Ich bin einzig und allein über das Thema Dörren gestolpert. Denn sollte man diese Technik des Trocknens von Gemüse und Obst tatsächlich häufiger praktizieren wollen, sollte man sich einen Dörrautomaten anschaffen. Aber man kann natürlich auch alles bei niedrigster Temperatur und mit einem Kochlöffel zwischen die Ofentür geklemmt, im Backofen dörren. Kostenpunkt für einen Dörrautomaten: Hausfrauengerät ab 40 Euro, Semiprofigerät ca. 150-200 Euro, Profigerät ab 350 Euro-nach oben offen, Stromkosten für 12 Std Haushalts-Backofen laufen lassen:…. rechnet es Euch aus!

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Nach dieser ausführlichen Einleitung Rund um das Thema >>eat raw<< findet man in den 6 Kapiteln: Basics für jeden Tag, Frühstück, Suppen & Salate, Brote, Wraps & Dips, Hauptgerichte und Süsses & Desserts, viele echt tolle und sehr schön bebilderte Rezepte, die sehr ansprechend sind. Wer ein Blick ins Buch werfen möchte, klickt sich hier* entlang.

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Ich habe mich dann gleich mal an ein sogenanntes „Hauptgericht“ gewagt (Seite 116), wobei ich sagen muss, dass an Ostern alle lange Gesichter machen würden, wenn ich das als Hauptgericht auf den Tisch bringe. Es geht um sogenannte Kohlrabi-Ravioli mit Paprika-Hummus-Füllung und Petersilien-Chili-Hanf-Pesto. Jaaaaaa….Hanf! Also Hanfsamen (das war mir bisher auch noch nicht so geläufig). Und was soll ich Euch sagen: die schmecken extrem lecker. Stellt Euch kleine sesamgroße geschälte Samen mit einem leicht nussigen geschmack vor. Auch auf Salaten ein Knaller. Und nein…ich bin jetzt nicht stoned!

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Ravioli heißen diese gefüllten Kohlrabischeiben nur, weil sie eben optisch ein wenig an gefüllte Ravioli erinnern. Aber wie gesagt: nix gekocht, alles roh und in meiner Variante ziemlich knoblauchlastig (2 Std. Stoßlüften haben fast nicht gereicht, um das House zu entdunsten).

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Geschmeckt haben sie mir. Aber satt war ich danach nicht wirklich. Und ehrlich: das Gefühl etwas „Richtiges“ gegessen zu haben, blieb irgendwie auch aus. Nun. Deshalb jetzt mal mein Fazit zum Thema Rohkostküche, bzw. dem Buch von Boris Lauser:

Das Buch ist sehr sehr ansprechend gestaltet und für alle die einmal über eine andere Form der Ernährung nachdenken wirklich zu empfehlen. Man muss eben wissen, dass man für diese Art der Zubereitung evtl. viel Zeit und Planung benötigt und ggf. auch das ein oder andere Gerät anschaffen muss. Wer sich aber schon häufiger mit der veganen Küche auseinander gesetzt hat und für den Lebensmittel wie selbstgezogene Keimlinge und Chia- und Hanfsamen keine böhmischen Dörfer bedeuten, wird mit diesem Kochbuch seine Freude haben. Ich persönlich brauche einmal am Tag eine WARME MAHLZEIT, dass bedeutet es kommt dampfend aus dem Topf oder Ofen. Gedörrtes und nur zimmerwarmes Essen ist auf Dauer für mich keine Alternative, aber durchaus denkbar es immer mal wieder mit einzubauen. Man muss ja auch nicht immer ganz so militant sein!

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So, dann ist hier mal das Rezept für die ungekochten Fake-Gemüse-Ravioli:

5.0 from 6 reviews
Kohlrabi-Ravioli
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 1 große Kohlrabi
  • 1 Knoblauchzehe zerdrückt
  • 50 ml Olivenöl
  • Saft von einer Orange
  • ½ TL Salz
  • Paprika Hummus:
  • 1 rote Paprikaschote
  • ½ TL Salz
  • 30ml Olivenöl
  • ½ Knoblauchzehe
  • wenig Chillipulver
  • ½ EL Tahin
  • 90 g eingeweichten und abgespülten Sesam
  • Petersilien-Chili-Hanf-Pesto:
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 kl. Chilischote
  • 50 g geschälte Hanfsamen
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Salz
  • Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Saft und Schale von 1 Bio-Orange
  • 4 EL Olivenöl
Instructions
  1. Den Kohlrabi schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln.
  2. Olivenöl, Orangensaft, Knoblauch und Salz zu einer Marinade verrühren und die Kohlrabischeiben darin 12 Std ziehen lassen, bis sie eine weiche Konsistenz haben.
  3. Paprika-Hummus:
  4. Die Paprika waschen, entkernen und klein schneiden und mit allen Zutaten (außer dem Sesam) im Mixer fein pürieren.
  5. Jetzt den Sesam hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse pürieren und evtl mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Petersilien-Chili-Hanf-Pesto:
  7. Die Petersilie waschen und klein schneiden.
  8. Chilischote entkernen und klein schneiden.
  9. Petersilie, Chili und restl. Zutaten im Mixer fein hacken.
  10. Anrichten:
  11. Auf eine Kohlrabischeibe einen Teelöffel Hummus geben und mit einer weieren Kohlrabischeibe abdecken und mit Pesto beträufeln. Dazu Salat servieren und evtl mit Hanfsamen bestreuen.

Und jetzt kommt ja noch das Tollste überhaupt:

Wer sich auch mal an Raw-Kost heranwagen möchte und vielleicht neugierig auf das Buch geworden ist, hat jetzt hier die Chance ein Exemplar zu gewinnen. Hinterlasst mir hier bis zum 9. April 2015 einen Kommentar unter diesem Post, warum Ihr so ein Buch unbedingt haben möchtet. Das Los entscheidet, wer der glückliche Rohkost-Koch (äh Zubereiter) der Zukunft ist. Teilnehmen kannst Du ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich! Der/die Gewinner/in wird per Email benachrichtigt. Ich freue mich schon auf Eure Kommentare.

Gewonnen hat die liebe Jenny. Herzlichen Glückwunsch! (Du wirst noch per Email benachrichtigt)

So und jetzt schmeiße ich den Backofen an und schieb mir ne Pizza in das 180 Grad heiße Innere.

Genießt Eure Zeit und esst was Euch gut tut!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

*Kooperationslink



Veganes Color-Cooking-Soulfood

Kennt Ihr das? Der Dezember klopft an die Tür und anfänglich ist alles noch gaaaaaanz easy… Doch dann… Nach 2 Wochen mutiert der Dezember zu Dezembrrrrrrrrrrrrrrrrr und nachts wird dem Nebenmann/frau die Decke geklaut, weil es gefühlte -10 Grad im Schlafzimmer sind. Irgendwie nicht schön, aber irgendwie immer wie jedes Jahr…. Dezembrrrrrrr eben!

Was hilft nun gegen massive Dezembrrr-ritis? Wärme- ganz klar! Es gibt natürlich unzählige Anbieter von Heiz- und Wolldecken, Angora-Unterwäsche oder Alpaka-Socken. Mag ja auch nicht jeder…(beim Aufwachen neben sich sehen). Deshalb geht es heute viel einfacher und auch viel schöner für’s Auge, als Angora-Unterwäsche, oder so. Ihr braucht nur ein paar saisonale Zutaten, um Euch wohlige Wärme zu verschaffen! Das Motto dazu: >>Color-Cooking-Soulfood<< Eine kurze Erklärung für alle, denen jetzt die Fragezeichen im Auge aufgepoppt sind:
Heute Morgen, als ich beim Gemüsehändler meines Vertrauens einen kurzen Blick auf seine tolle Auswahl geworfen habe, ist mir aufgefallen, dass es unheimlich viele Gemüsesorten gibt, die farblich total schön zusammen passen. Warum also nicht mal nach Farben kochen. Also wanderten Topinamburwurzeln, Kartoffeln, weiße Zwiebeln und Maronen in meine Tüte. Und in diesem Fall passen nicht nur die Farben zusammen, nein-es schmeckt auch total toll.

Topinambur Suppe_gr

Das Ergebnis ist ein wärmendes, samtig weiches und sogar veganes Topinambursüppchen mit Maronen. Genau das Richtige für den Dezembrrrrrrrrrrr. Echte Winterküche für verfrorene „25-Lagen-Kleidung-tragen-und-mir-ist-immer-noch-kalt-Typen“.

Topinambur Suppe2

topinambur suppe5

Topinambur_1

Wollt Ihr auch schnelle innere Wohlfühlwärme mit hohem Sättigungsfaktor? Dann habe ich hier das Rezept für Euch:

5.0 from 2 reviews
Topinambursuppe mit Maronen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Color-Cooking-Food
Serves: 4
Ingredients
  • 500g Topinambur geschält und grob gewürfelt
  • 100g Kartoffeln geschält und grob gewürfelt
  • 100g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 EL Öl
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 200ml vegane Sahne (oder normale)
  • Salz und Pfeffer
  • 250g geschälte gegarte Maronen, klein geschnitten
  • Rosa Beeren und Rosmarin zur Dekoration
  • 2 EL Kürbiskernöl
Instructions
  1. Die Zwiebeln im heißen Öl glasig dünsten.
  2. Danach Topinambur und Kartoffeln dazu geben und mit dünsten.
  3. Jetzt mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen.
  4. Zugedeckt ca. 25 Minuten köcheln lassen und alles pürieren, wenn es weich gekocht ist.
  5. Evtl. durch ein Sieb passieren.
  6. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Jetzt in einer Pfanne 1 EL Kürbiskernöl erhitzen und die Maronen darin anbraten.
  8. Die Suppe mit den Maronen servieren, mit Kürbiskernöl beträufeln und mit rosa Beeren und Rosmarin ausgarnieren.
  9. Dazu passt Weißbrot (ich hab es weihnachtlich in Sternform ausgestochen) .

Sagt mir doch mal, wie Euch das Süppchen geschmeckt hat und ob es Euch auch eine zufriedene Wärme in den Bauch gezaubert hat.

So, und weil die Suppe ja irgendwann aufgefuttert ist, habe ich mir, als Plan B gegen frostige Abende, dicke Wollsocken gekauft. Wie gut, dass es derzeit überall Weihnachtsmärkte mit diesem Saisonartikel gibt.

Wärmende Dezembrrrrr-Grüße schickt Euch

Tanja

aus dem House No.15