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Was ein Hund alles im Leben verändert

Hunde Leckeres Rezept
Wie schon mehrfach angekündigt hat sich hier im House im Mai einiges getan.
Der MesserDealer ist hier unter der Rubrik „Der MesserDealer“ offiziell mit eingezogen und beglückt Euch zukünftig mit seinem Fachwissen rund um Messer, Fleisch & Co.
Ich/wir nehme/n Euch regelmäßig mit auf Veranstaltungen, Reisen und zu Restaurantbesuchen, wenn es heißt „HouseDame & MesserDealer on Tour“.

Und ab heute möchte ich Euch noch eine weitere neue Herzensangelegenheit hier im House vorstellen:

 Franz 

Franz ist ein 14 Wochen alter Rhodesian Ridgeback und wohnt seit 5 Wochen bei uns im House. Selbstverständlich braucht er hier auf dieser Seite auch seinen eigenen Platz, denn:

FRANZ KANN’S!

Hunde Leckeres

Mit einem Hund verändert sich das Leben

1. Gute Laune

Franz ist nicht mein erster Hund, aber seit 16,5 Jahren mal wieder einen Welpen im House zu haben ist schon besonders. (Teilweise auch besonders anstrengend…!)
Ich bin absolut kein Morgenmuffel, aber ich gestehe, dass ich auch nicht morgens mit einem breiten Grinsen im Gesicht aufwache und direkt aus dem Bett springe.
Seit Franz da ist, ist das anders. Jeden morgen pünktlich um 6 Uhr werde ich durch laute Klopfgeräusche neben meinem Bett geweckt, wenn die lange feste Rute auf den Boden klopft und mich ein faltiges Gesicht mit Kulleraugen von unten ansieht. Oder aber eine nasse schwarze Nase stupst mich am Arm an, bzw. eine lange Zunge leckt über meinen Fuß (der grundsätzlich nie unter der Bettdecke versteckt ist). Ab diesem Zeitpunkt ist meine Laune bestens und ich bin wach.

2. Schämen war früher

Da Franz ja erst mal stubenrein werden musste, hieß es: schnell sein und den Hund in seinem Verhalten genau beobachten. Jaaaaa, auch morgens direkt nach dem Aufstehen.
Und in diesem Moment, wenn man sieht, dass der Hund schnüffelnd den Boden absucht und kurz den Rücken wölbt, ist es egal was man anhat (und manchmal auch wieviel man anhat), wie und ob die Haare sitzen, der Pickel am Kinn abgedeckt ist… man muss raus. Egal wie.
Der MesserDealer hat mir nicht nur einmal aus dem Schlafzimmer hinterhergerufen: „ Äh, so kannst Du doch nicht rausgehen…!“, als ich mit wehendem Bademantel zur Housetür raus gerannt bin. Die Nachbarn kennen mich jetzt mittlerweile in allen Outfits…mal mit Bademantel, mal nur mit T-Shirt und Unterbuxe, mal mit Jeans und BH, egal… Nur naggisch gab’s noch nicht zu sehen *lach
Aber mein schamloser Einsatz hat mir aber Recht gegeben: Franz war in Null-Komma-Nix stubenrein.

3. Kontaktbörse Hund

Es vergeht kein Tag, an dem ich keine neuen Menschen treffe und kennenlerne, wenn ich mit Franz unterwegs bin.
Wildfremde Menschen sprechen mich an (auch welche die selbst keine Hunde bei sich führen) und kaum einer geht an mir vorbei ohne Franz anzugrinsen oder zu seiner Begleitung zu sagen: „Schau mal ist der goldig!“. Gestern hat ein Gruppe Wanderer nahezu eine Fotosession mit Franz veranstaltet. „Darf ich den in meinen Rucksack packen?“ „NEIN!“ (noch dazu würden sie ihn spätestens, wenn irgendetwas von ihm zerbissen oder zerkaut wurde, wieder „return to sender“ zu mir zurückschicken.)
Merke: ein Hund ist die beste Kontaktbörse!

Hundeleckerlies

4. Der Inhalt meiner Handtasche

Bis vor 4 Wochen war meine Handtasche ganz normal bestückt, wie bei jeder anderen Frau auch. Genaue Auskünfte über den Überlebens-Koffer geben kann ich leider nicht, ich habe nämlich den Überblick verloren.
Seit dem Franz hier eingezogen ist, hat sich der Inhalt meiner Handtasche um ein paar Dinge erweitert. Ich habe Kacktüten in allen Formen, Größen und Geruchsnuancen in meiner Tasche. Ja Ihr habt richtig gehört: Geruchsnuancen. Die Kackbeutelindustrie hat sich nämlich gedacht, dass wenn der Inhalt der Beutel schon so stinkt, darf der Beutel ohne Inhalt wenigstens gut duften. Für mich völlig überbewertet, aber egal. Einmal hatte ich die Tüten zu House vergessen und eine Rolle Gefriertüten musste kurzfristig angeschafft werden und herhalten. Das heißt, ich habe jetzt schwarze Kackbeutel (fast wie wenn man bei Beate Uhse shoppen geht und der Inhalt nicht gleich identifiziert werden soll) und durchsichtige (Kack-)Gefrierbeutel. Es ist in der Tat ein besseres Gefühl, wenn man mit einer schwarzen (prall gefüllten!) Tüte in der Hand einen gefühlten halben Kilometer an einer Hauptverkehrsstraße entlang laufen muss bis man einen Mülleimer findet, anstatt mit einer durchsichtigen. Schön ist ebenfalls, wenn der Hund sich direkt in der Schlange vorm Eissalon entleert (aber dazu in Kürze mehr!) und man dann mit einem Gefrierbeutel die Kacke von der voll besetzten Außenterrasse kratzen muss.

5. Konsequent sein

Ich lerne täglich neu. Ja, auch von Franz.
Ein „Nein!“, heißt „Nein!“… und nicht am nächste Tag “Vielleicht“ und am darauffolgenden Tag „Ja!“. Das Thema Couch sei hier erwähnt… Es ist aber auch verlockend, wenn dieses kleine Fellbündel mit sehnsuchtsvollen Blick auf die Couch schielt und kuscheln will. Noch wiegt er 12 Kilo, wenn er ausgewachsen ist kommen 50 Kilo (eventuell sogar mehr) auf die Waage. Dann wird es eng auf der Couch… Also „Nein!“ zur Couch. Konsequnet sein ist manchmal wirklich schwer.
Franz liebt zudem auch Schuhe und Socken. Scheinbar gibt es doch noch Lebewesen, die auf den houseinternen weiblichen und männlichen Käsefußgeruch stehen. Schuhe sind definitiv immer „Nein!“, auch wenn wir bei anderen zu Hause sind und ihm dort ein altes Paar Schuhe angeboten wird, was er freundlicher Weise zerkauen dürfte. Leider hat er die Unterscheidung von alten Schuhen, die schon lange wegkönnen und nagelneuen Schuhen ,noch nicht begriffen und wird dies wohl auch nie begreifen.

6. Auch Hunde lieben es lecker

Da Franz seine haifischähnlichen Welpenzähne gerne mal in alles reinhackt, was man nicht schnell genug weggezogen hat, bleiben oft unschöne Löcher in Textilien und Haut. Damit er sein Gebiss entspannt und loslässt, muss man ihm einen lukrativen Tausch anbieten.
Im Gegensatz zu dem Vorgänger von Franz (einem dauerhungrigen und seeeehr verfressenen Labrador), ist Herr Franz mit seiner Wahl von Leckerlies äußerst pingelig und wählerisch. Damit er also von seiner Beute ablässt, muss man sich schon etwas einfallen lassen.
Ich bin grundsätzlich ein Fan davon, wenn ich weiß was in dem Futter oder den Leckerlies verarbeitet wurde, weshalb ich nun auch immer noch zusätzlich für den Hund am Herd und Backofen stehe. Das mag der ein oder andere wahrscheinlich völlig übertrieben finden, aber nachdem der kleine Kerl vor zwei Wochen schon eine schwere Operation am Darm hinter sich gebracht hat, wird man vorsichtig.
Franz hat die Grundbegriffe wie Sitz und Platz mittlerweile schon ganz gut verinnerlicht (also…meistens…na gut… manchmal), was mit Sicherheit auch an den Premium Leberwurst-Leckerlies liegt, die ich ihm vor kurzem gebacken habe….
Die Leberwurst-Donuts funktionieren übrigens auch für Menschen (wer mag!), dann einfach etwas Salz und Pfeffer in den Teig mit dazu geben.
Hundeleckerlies

Ihr seht hier im House ist gerade wirklich einiges los…Und ich möchte es nicht mehr anders haben!

Hundeleckerlies

Startet gut in die neue Woche!

Eure

Tanja