Sommerliches Tomaten-Risotto

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Wie unterschiedlich doch die Ansichten beim Essen sind…

Vor knapp zwei Wochen war ich mit einer Bekannten verabredet. Und wie es immer so ist, kommt unweigerlich irgendwann das Gespräch aufs Essen. Tja, und genau an dieser Stelle zeigte sich, warum meine Bekannte nur eine Bekannte und nicht eine Freundin ist. Irgendwie ticken wir in Puncto Essen so ganz unterschiedlich und die Stimmung des Nachmittags began zu kippen, als sie mir sagte, dass es wirklich viel unansehnliches Essen gäbe. Äh? Wie bitte?

„Ja“, sagte sie. „Stell Dir doch mal einen Griesbrei vor. So in einem tiefen Teller mit Zucker und Zimt…“ Gut, ich bin jetzt nicht der riesen Fan von Griesbrei und mit Zimt kann man mich jagen, aber deshalb muss man dieses Gericht ja nicht als „unansehnlich“ bezeichnen. Vor allem dann nicht, wenn ein großer Löffel warme, leicht angedickte dunkelrote Kirschen träge auf den cremigen Griesbrei tropfen. Ich habe dazu nix gesagt und mir meinen Teil gedacht.
„Oder stell Dir mal so ein Gulasch in kackbrauner Sauce vor? Findest Du das ansprechend?“ Ja! Ich liebe gut gemachtes Gulasch in kackbrauner Sauce. Und ja, ich mag auch kackbraune Linsensuppe, gerne auch mit klein gewürfelten GemüseBROCKEN! Kackbraun stört mein Auge gar nicht! Was mich stört, ist das Wort „kackbraun“. Mehr aber auch nicht! Ich nenne es einfach gulaschfarben und dann weiß auch jeder welche Farbe ich meine.
Überhaupt fiel mir spontan kein Essen ein, was nicht durch ein wenig Schönsinn zu einem wundervollen Teller hätte werden können. Hier ein paar frische Kräuter obendrauf, da ein paar rote Zwiebelringe. Wo ist das Problem?
Bei grober Leberwurst allerdings musste ich tatsächlich zustimmend nicken. Denn selbst wenn die Wurst daumendick mit bestem gelben Senf bestrichen und mit knackisten Gewürzgürkchen belegt wurde, bleibt die Leberwurst grau, fahl und wirklich unattraktiv. Geschmacklich? Ein Traum von Brotzeit!
Es folgten noch einige weitere Lebensmittel und Gerichte in der Aufzählung meiner Bekannten, bis sie ganz zum Schluss empört hervorstieß:“ Ja und natürlich Risotto! Also das geht gar nicht! Alles so schleimig. Sehr unattraktiv, findest Du nicht?“
In diesem Moment konnte ich mich dann doch nicht mehr zurückhalten: Kurz tief durchatmen, bis drei zählen und so ruhig wie möglich antworten: „Nein! Ich liiiiiiebe Risotto! In allen Facetten. Und wenn es ein italienisches Restaurant in Deutschland schafft ein echtes italienisches Risotto dampfend und warm vor mir auf den Tisch zu stellen, bekommt es meinen ganz persönlichen House-Stern verliehen und wandert direkt in den Lieblings-Restaurant-Olymp. Risotto ist alles, aber niemals unattraktiv!“ (So nebenbei: Bisher habe ich noch keinen Stern verleihen können. Und direkt nach dem Italienurlaub liegt die Messlatte auch nochmal höher, als sonst. Wer also Risotto-Restaurant-Tipps hat, immer her damit!)

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„Also wenn mein Thermomix dieses Risotto quasi fertig ausspuckt, sieht das nicht schön aus! Aber meine Küche ist zumindest sauber und ich muss nicht ständig im Topf rumrühren! Schmecken tut‘s ja…“
*Pling* machte das kleine imaginäre Messer in meiner Hosentasche, als es spontan aufsprang – bereit meine Gesprächspartnerin ein wenig in Angst und Schrecken zu versetzen. Meine Fantasie blühte kurzeitig boshaft auf! Alles imaginär versteht sich!

Eine halbe Stunde später war unser Treffen beendet. Sie gab mir dann noch einen klätschigen Schokoladenmuffin (gerade frisch aus dem Thermomix) mit und fragte an der Haustür: “Wann sehen wir uns denn wieder?“ „Nie mehr!“, wollte ich eigentlich antworten, habe es mir aber mit einem Schulterzucken beim Treppenabstieg verkniffen.

Zu Hause angekommen habe ich mich in der Küche auf die Arbeitsplatte gesetzt und erst mal zum Runterkommen entspannt mit den Beinen gebaumelt. Naja. Wenn entspannt bedeutet, beim Beinebaumeln immer mit der Ferse an den Schrank unter der Arbeitsplatte zu knallen, ok. Bei jedem schmerzhaften Anstoß der Ferse wünschte ich mir eine Wohnküche. Wie in Italien. Ein langer Holztisch in der Mitte des Raumes, an dem sich die Famiglia und Freunde versammeln und stundenlang unter ohrenbetäubendem Geschnatter quatschen, essen, trinken, streiten, lachen und weinen. Ich würde dann währenddessen stundenlang im Topf rühren und mein heißgeliebtes Tomaten-Risotto vor dem Anbrennen bewahren, bevor ich es liebevoll und sanftmütig mit einer großen Kelle auf einen Teller gleiten lassen würde. Leise lasse ich in Gedanken kräftigen Pecorino darüber rieseln, um dann alles mit einer Ladung bestem schwarzen Pfeffer, süß schmeckenden kleinen Tomaten, Basilikum und Olivenöl zu vollenden. Diesen „unattraktiven Teller“ setze ich dann meinen Lieben am großen Holztisch vor und werde auf die angeekelten Gesichter warten.
Und ich weiß, dass ich endlos warten werde, denn es wird keine angeekelten Gesichter geben. Risotto sieht wundervoll aus. Finde ich! Vom Geschmack mal gar nicht zu sprechen! Aber das sieht ja jeder anders, wie ich gelernt habe.

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Beim letzten *rums* meiner Ferse am Unterschrank, wurde mir bewusst, dass meine Küche leider nicht dazu geeignet ist einen großen Holztisch in der Mitte des Raumes zu platzieren. Ich könnte natürlich die Wand zum Schlafzimmer einreißen. Da ich sowieso ständig in der Küche stehe, würde es wahrscheinlich gar nicht auffallen, wenn ich auch noch darin nächtige…
Vielleicht schaue ich mich tatsächlich mal nach einer neuen Küche um. So ganz unverbindlich. Einfach nur mal so zur Inspiration. Nur mal schauen, was andere so für Küchen haben. Hier auf homify.de* habe ich so viele tolle Kücheninspirationen gefunden, dass ich sogar kurz von meiner Holztisch-Idee abgekommen bin. Beinebaumeln ohne Fersenanschlagen wäre nämlich auch toll. Hach…
Wisst Ihr was? Ich mache mir erst mal ein richtig schönes unattraktives Risotto. Eigentlich ist dabei die Küche ja auch egal. Hauptsache man kocht mit Liebe und Leidenschaft! Findet Ihr nicht?

Falls Ihr euch auch einen Teller Risotto machen möchtet, hier ist das Rezept (aus dem neuen Kochbuch von Krautkopf):

5.0 from 5 reviews
Sommerliches Tomaten-Risotto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 2 kg aromatische Tomaten gemischt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Risottoreis
  • 2 EL Weißwein
  • 25 g Pecorino
  • Basilikum nach Belieben
Instructions
  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Tomaten mit einer halben geschälten Schalotten und dem Knoblauch auf ein hohes Backblech geben.
  2. Alles mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Alles für ca. 15 Minuten im Ofen backen und danach abkühlen lassen.
  4. Die Gemüsebrühe erhitzen.
  5. Butter im Topf schmelzen und darin die andere Hälfte der Schalotte gewürfelt hinzugeben und glasig anschwitzen.
  6. Den Reis dazugeben und kurz mit dünsten.
  7. Jetzt alles mit Weißwein ablöschen und ein wenig Gemüsebrühe angießen.
  8. Sobald der Reis die Flüssigkeit komplett aufgenommen hat, erneut Brühe angießen und dabei rühren.
  9. In der Zwischenzeit de Tomaten häuten und das Fruchtfleisch fein hacken, dabei den Tomatensaft auffangen.
  10. Nach ca. 20 Minuten die Tomatenstücke zu dem Risotto geben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch aus der Schale in das Risotto drücken.
  11. Nicht vergessen zu rühren und immer wieder Gemüsebrühe anzugießen.
  12. Nach knapp 30 Minuten ist das Risotto fertig und kann mit Pecorinokäse und Basilikum verfeinert werden.
  13. Mit Salz und Pfeffer evtl. noch nachwürzen und mit ein paar Tomaten garnieren.

Kurzer Tipp: Zerhackt die Tomaten wirklich ganz vorsichtig, sonst ist eine neue Küche schneller von Nöten, als Euch lieb ist. Ich weiß wovon ich spreche und wische immer noch rote Sprenkel von der Wand. Und, nein! Ich habe meine Bekannte nicht mit dem Messer getötet!!!!

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Euch allen eine attraktive Woche, mit viel Leidenschaft in Euren Küchen, auf Euren Tellern und … wo auch immer!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von http://www.homify.de

*Werbelink

7 Comments on Sommerliches Tomaten-Risotto

  1. Sia
    20. August 2015 at 8:17 (2 Jahren ago)

    Hähä bei dem Treffen mit deiner Bekannten wäre ich nur zu gerne dabei gewesen Tanja ;-) Ich unterschreibe alles was du bezüglich des „unansehnlichen“ Essens schreibst. Was gibt es denn bitte schöneres als ein leckeres Gulasch oder auch ein Risotto. Beides steht bei ganz ganz oben auf der „Ich-liebe-dieses-Essen“-Liste. Hach so ein Risotto wie deins hätte ich jetzt auch gerne und zwar eine Riesenportion :-)
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und drück dich ganz feste,
    Sia

    Antworten
  2. Tommy
    20. August 2015 at 9:12 (2 Jahren ago)

    Wie? Du machst Risotto OHNE Thermomix…??? (Wo sind hier die Totlach-Emoticons? ;)
    …übrigens: so einen Großen Holztisch habe ich in meiner Küche ;)
    Liebe Grüße
    Tommy

    Antworten
  3. Renate
    20. August 2015 at 12:24 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja, ich habe noch nie gehört, dass man bei einem Essen von attraktiv oder unattraktiv spricht. Wenn’s meinem Magen gefällt, dann ist’s attraktiv! Und das passiert mit den meisten Speisen! Hahaha! Attraktivität ja – wenn’s um Männer geht, da bin ich dabei! Obwohl, der schlimmste Quasimodo kann solch einen umwerfenden Charme und Witz haben, da pfeif‘ ich auf die Attraktivität des Aussehens! Du hast das Wort „kackbraun“ für mich wieder zum Leben erweckt! Herrlich! Das war bei mir völlig weg! Ich muss sagen, für ein kackbraunes Gulasch mit Grießbrei als Dessert – mmh! Da kann ich mich völlig reinknien, auch wenn es sonst mit dem Sport bei mir hapert! Und ein Leberwurstbrot – mit Pfälzer Leberwurst – und mit Gürkchen, auch das findet mein Magen attraktiv! :-))) Soo schön hast du wieder geschrieben! Dein Risotto-Rezept ist toll, auch wenn ich mich nicht heranwagen würde – irgendwie hab‘ ich Ehrfurcht davor …. Und deine Fotos – einzigartig! Liest deine Bekannte deinen Blog? Wenn ja, dann brauchst du dir um ein nächstes Treffen keine Gedanken mehr zu machen. Wenn nein, dann schick‘ ihr doch den Link….. oooh, ich bin gemein!
    Herzliche Grüße Renate

    Antworten
  4. Babette
    20. August 2015 at 17:32 (2 Jahren ago)

    Meine liebe Tanja, es ist so destruktiv, seine beschränkte Freizeit mit derartig missgestimmten Individuen zu verbringen! SIE strahlen so viel Positives aus, da müssen Sie nicht Ihre Zeit mit miesepetrigen Personen verbringen. Wie kann man nur, wenn es um die Gaumenfreuden geht, so hässliche Worte in den Mund nehmen, um eine Farbe zu beschreiben … NEIN! Das ist kein Umgang für Sie, die Sie uns hier stets mit Ihrem eloquenten Blog erfreuen und uns jedes Mal echte Küchen-Kunstwerke präsentieren. Es obliegt einem doch selbst, ein Essen so attraktiv wie möglich zu kredenzen; schon ein Zweiglein frischer Kräuter kann besonders ansprechend wirken, und wenn man dann noch die Beilagen ein wenig gekonnt drapiert – perfekt. Wie alles, was im Entferntesten mit Dekoration zu tun hat, ist auch die Präsentation von Speisen in sehr starkem Maße der Mode und dem Zeitgeist unterworfen. In der klassischen französischen Küche zu Beginn des vorigen Jahrhunderts kam es fast mehr auf die Garnitur und die Präsentation als auf das Gericht selber an. Auguste Escoffier gebührt das Verdienst, diese Küche gründlich entrümpelt, leichter gemacht und von überflüssiger Garnitur befreit zu haben. Dennoch muss selbst ein Gulasch nicht an Attraktivität verlieren, auch wenn man das Fleisch mit der Soße serviert. Ein gutes Essen bedingt eine bequeme und gemütliche Atmosphäre, eine negative Persönlichkeit ist da völlig deplatziert. Man möchte doch genießen! Schließlich befindet man sich nicht in der Mitte einer 3er-Sitzreihe an Bord eines Flugzeuges und erlebt das Essen wie Loriot, der dies mit den vorfreudigen Worten „Wir bekommen einen Löntsch“ kommentiert. Ich bin wieder völlig überwältigt von Ihren fabelhaften Fotos, diesem ansprechendem Rezept und vom Gesamteindruck Ihres heutigen Blogbeitrages. Ich grüße Sie sehr herzlich
    Ihre Babette

    Antworten
  5. Clemens
    20. August 2015 at 18:11 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    Mordgedanken! Imaginäres Messer in der Hosentasche! Thermomix! Also, deine garstige Bekannte hast du nicht erstochen, die Tomaten hast du zerhackt, und ich empfehle, den Thermomix mit der Risotto-Messlatte zu erschlagen! Oh, das ist ja nervtötend, sich mit so jemandem zu treffen. Wenn man sich verabredet, will man Spaß haben, lachen bis der Bauch wehtut, und eine leckere Kleinigkeit oder „es kann auch etwas mehr sein“ zu sich nehmen. Ich weiß auch nicht, was an Grießbrei, Gulasch und Co. unattraktiv ist…. Ich mag das alles – und zwar gerne! *grins* Eklig und unattraktiv ist ein Nierenspieß auf den Volksfesten. So, und jetzt bin ich mal richtig gemein: Ich hoffe, dass deine Bekannte deinen Blog regelmäßig, so auch heute, liest! Ich nehme an, sie wird ihn ab nächstem Mal nicht mehr lesen und du wirst dann Zeit für ein anderes Date haben! Na ja, um ehrlich zu sein: ich würde mich für die von dir gewonnene Zeit schon gerne mal zur Verfügung stellen….Wäre doch schön, mit einer attraktiven Frau bei einem nicht unattraktiven Essen den Abend zu genießen und sich über optisch schöne und nicht so schöne Gerichte auszutauschen…♥ Schon bin ich bei deinem beeindruckenden Tomaten-Risotto angekommen. Das sieht so fantastisch aus und schmeckt sicherlich großartig. Ich habe mich immer noch nicht selbst an Risotto gewagt, auch wenn sich gerade bei diesem Gericht in der Küche oft rührende Szenen abspielen….*grins und zwinker*. Deines ist ein Traum – schon allein von den Fotos her – keine Hochglanzfotos in Kochpublikation, sondern viiiiel besser – mit deiner eigenen Handschrift! Ich bin begeistert! Herzlichst Clemens

    Antworten
  6. Katharina
    20. August 2015 at 18:38 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    Empörung! Erstaunen! Abscheu! Das war heute mein erster Eindruck beim Lesen! Na ja, und dann kam gedanklich MEINE Fäkaliensprache – aber nur gedanklich! Da war „kackbraun“ noch zahm. Also, ich liebe Gulasch in einer richtig satten braunen Farbe, Grießbrei in einer Farbe, die zu allem passt. Und in Deutschland, deeem LWL (= Leberwurstland) schlechthin ist ein Leberwurstbrot (bitte alle Sorten außer Kalbsleberwurst) mit Senf und Gewürzgüüüürkchen so etwas von herzhaft und lecker! Es geht mir dabei aber wie mit manchen Sängern, man darf sie beim Singen nicht sehen; so geht’s mir mit Leberwurst – essen ja, aber nicht angucken! Eines muss ich gestehen; dein Blog bildet. Mich zumindest! Ja! ich wusste mal wieder nicht, wer oder was Thermomix ist. Woher auch, ich hab‘ ne Pfanne und nen Topf, was brauche ich da nen Thermomix. Also, mein Rat an dich: verschameriere dir demnächst nicht mehr die Küche durch Beinebaumeln – triff dich nur noch mit Leuten, die es verdient haben – oder genieße mit denen dein sooo mmmh-aussehendes Tomatenrisotto, du Kitchenqueen! Deine Fotos sind wieder phänomenal – wie du! Herzlichst – mit einer ganz festen virtuellen Umarmung Katharina

    Antworten
  7. Caro von Zuckergewitter
    20. August 2015 at 21:11 (2 Jahren ago)

    Ach herrjemine, Leute gibts. Ich gestehe, ich finde auch so einige Gerichte nicht schön anzusehen und bin ziemlich überzeugt davon, dass man einen Wurstebrei auch mit der größten Anstrengung nicht schön aussehen lassen kann. Aber das ist ja nicht mein Problem und ich muss es deswegen den Leuten, die es gern essen nicht schlecht reden.
    Obwohl ich bei den aufgezählten Gerichten auch wirklich nicht verstehe, was sie daran unansehnlich findet. Mein Gulasch ist nicht kackbraun, das ist ein appetitliches, rötliches Braun, so wie eine fleischige Soße mit rotem Gemüse drin aussehen muss. Aber, so what, wenn sie es nicht appetitlich findet ist es ja okay, aber man muss ja nicht jedem eine Tirade aufzwängen, wie eklig es doch ist.
    Bei Risotto bin ich auch noch nicht auf die Idee gekommen, dass es jemand hässlich finden könnte. Deins ist jedenfalls das beste Beispiel für mehr als ansehnlich, was bestimmt auch mit dem Wunsch nach italienischem Familienflair zu tun hat ;)

    Liebste Grüße, Caro

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