{Life is no sugarlicking} …sonntags schon!

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Stimmt! Manchmal. Aber nicht gestern! Denn da war Sonntag. Für mich ein Tag, den ich dazu nutze schöne Dinge zu tun, die mir Spaß machen und mir gut tun. Und gerade dann, wenn das Leben eben no-sugerlicking-like ist, dann ganz besonders. Sonntag ist der imaginäre Stinkefinger-Zeigetag für alles was in der vergangenen Woche nicht so lief wie gewünscht oder schlichtweg schief ging. Sonntag: Zeit zum neue Kraft tanken und die Reserven für die kommende Woche neu auffüllen.

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Und was füllt die Reserven ganz besonders gut auf? Was steigert bewiesenermaßen die gute Laune und erzeugt Glücksgefühle? S C H O K O L A D E…. Endlich mal legalisierter Schokolade-Overflow-Genuß, weil die Woche so besch… war. So! Ende mit Geheule über das, was alles hätte besser laufen können! Zur Kompensation habe ich mich gestern Morgen direkt mal in die Küche gestürzt und mir gute Laune gebacken. Aber nicht so ne kleine gute Laune…Nääääää!!! Hammer große gute Laune. Genau genommen CD-große gute Laune. CD-große-gute-Laune-Schokoladen-Cookies. Wenn das keine Endorphine freisetzt, dann weiß ich es auch nicht!
Natürlich habe ich das Rad, bzw. den guten alten Schokoladen-Cookie nicht neu erfunden. Muss ich ja auch nicht. Altbewährtes lohnt sich immer wieder mal aufzugreifen. Aber jedes Mal wieder bin ich hin und weg von dem Duft, der durch die Küche zieht, wenn die köstlichen kleinen, ach so-nee stimmt ja gar nicht- also großen Glücklichmacher im Ofen vor sich hin backen. Und jedes Mal wieder verbrenne ich mir die Lippen, Zunge und Gaumen, weil ich es nicht abwarten kann so ein Stück ofenwarmen Cookie in den Mund zu schieben. Lernresistent nennt man das wohl. Wahrscheinlich habe ich mittlerweile schon mehrere Schokoladen-Cookie-Gaumen-Brandings und der Zahnarzt rätselt jedes Mal (wie beim Bleigießen) was es wohl darstellen soll. Ich schweife schon wieder ab…

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Natürlich lassen sich diese treuen Seelenheiler auch super verschenken. Und wenn Ihr Euch an das Stichwort: CD-größe beim Backen haltet, geht das Verschenken umso stylischer! In klassischer CD Hülle verpackt und ein Label dran getackert, ist das DAS Mitbringsel für alle Trauerklöße, Schokoholics, Lieblings-Arbeitskollegen, Mutter-und-Kind-Turngruppen-Leiterinnen, und und und… Ihr wisst doch: Schenken macht glücklich! Selber essen macht dick.

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Und nun: ran ans Backrohr, lasst die Schokowinde durch die Häuser und Wohnungen ziehen.
Wie’s gemacht wird zeig ich Euch hier:

5.0 from 5 reviews
Double chocolate cookie
 
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Ingredients
  • 350 g Zartbitter-Schokolade
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 80g weiße
Instructions
  1. Zartbitter-Schokolade (200g) hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen.
  2. Butter, Salz, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig schlagen.
  3. Ei unterrühren.
  4. Geschmolzene Schokolade unterrühren.
  5. Mehl, Backpulver und Kakao mischen, unter die Butter-Schokomischung rühren.
  6. Restliche Zartbitter-Schokolade und weiße Schokolade grob hacken, unter den Teig heben.
  7. Backblech mit Backpapier auslegen und darauf mit Hilfe einer CD Kreise malen.
  8. Mit zwei Teelöffel Teig auf die Kreise streichen (etwas kleiner als der Kreis, Kekse laufen auseinander).
  9. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

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Tja, das war also ein Auszug von einem typischen Sonntag bei mir. Ich backe, koche und fotografiere im House herum und warte dann sehnlichst darauf, dass einer hinter mir das ganze Chaos beseitigt. Aufräumen und sauber machen steht nämlich eindeutig nicht auf der Liste für einen typischen Sonntag. Was so bei anderen auf der Liste für einen typischen Sonntag steht, könnt Ihr übrigens bei Kebo nachlesen (klick).

Ich warte jetzt erst mal auf die Bewerbungseingänge für die vakante Stelle des :
“Super Manager of Hinterheräuming/Abspüling und Wegsortiering“.
Vorkenntnisse und Erfahrung sind von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.
Aussagekräftige Bewerbungen bitte ab sofort an mich.

Habt einen tollen Start in die neue Woche,
lasst Euch nicht ärgern und denkt beim Schokoladeessen an die Endorphinfreisetzung!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

9 Comments on {Life is no sugarlicking} …sonntags schon!

  1. Babette
    16. März 2015 at 18:32 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    ich bin wieder völlig angetan von Ihrem Blog. Die Chocolate Cookies sehen abermals sehr köstlich aus, und um den Serotonin-Speicher anzureichern, ist das natürlich just das Richtige. Ihre Fotos sind erneut gekonnt in Szene gesetzt und optisch ansprechend gestaltet. Ihr Fundus an Dekorationselementen scheint mir schier beachtlich zu sein. Genau dies macht das Betrachten so kurzweilig, dass man geradezu in diese großen Cookies hineinbeißen möchte. Bezüglich Ihres „Hilfsmittels“ für die Größe, muss ich anmerken, dass ich ab und zu doch noch eine Schallplatte auflege, um Musik zu hören. Allerdings kann ich auch CD‘s mein eigen nennen. Es ist schön, wie Sie den für manche Leute eintönigen Sonntag für sich als vergnüglich gestalten. So haben wir, Ihre Blogleserinnen und –leser ebenfalls eine große Freude damit.
    Mit sehr herzlichen Grüßen
    Babette

    Antworten
    • Tanja
      21. März 2015 at 9:17 (2 Jahren ago)

      Liebe Babette,
      nun, mein Fundus an Dekorationselementen ist wirklich relativ groß. Leider schmälert es auch an einigen Stellen das Platzangebot im House. Sollten Sie in die Verlegenheit kommen und diese Cookies in Schallplattengröße nach zu backen, bitte ich Sie mir unbedingt davon ein Foto zukommen zu lassen. Vielleicht auch eins, worauf zu sehen ist, wie sie in den Keks beißen?
      Einen schönen Samstag
      liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  2. Clemens
    16. März 2015 at 18:35 (2 Jahren ago)

    Hallo Tanja,
    mmh, „Kekse“, nein, Schoko-Cookies mit zweierlei Schokolade und voller Glückshormone, da werde ich doch gleich zum Krümelmonster! Deine Cookies sehen schon auf deinen Fotos traumhaft lecker aus, und mit ein wenig Einbildungskraft kann ich auch den köstlichen Duft beim Backen wahrnehmen *zwinker*. Die Sache mit der CD ist ein toller Tipp für die Größenwahl; da kann man wenigstens mehr als einmal reinbeißen… Deine „CD’s“ sehen phantastisch aus und sind wirklich eine schöne Idee, um sie zu verschenken. Und deine Fotos sind wieder beeindruckend.
    Ich hätte mich ja gerne auf deine „Stellenausschreibung“ beworben, aber leider hast du nicht angegeben, ob männliche Bewerber bei gleicher Qualifikation auch angenommen werden….*grins, zwinker* ABER – grundsätzlich ist aufräumen, spülen etc. nach der Küchenbenutzung auch nicht so unbedingt mein Ding!
    Herzliche Grüße
    Clemens

    Antworten
    • Tanja
      21. März 2015 at 9:21 (2 Jahren ago)

      Hallo Clemens,
      hast Du die Krümel vom CD-Cookies essen mittlerweile entfernt?
      Die Stelle ist immer zu besetzten… Du weißt ja gutes Personal ist immer schwierig zu bekommen. Allerdings erfüllst Du nicht die Qualifikation, wenn Deine Leidenschaft nicht das Aufräumen, Putzen und Spülen ist. Sorry! ;-) Wenn ich mal jemanden zum Schnippeln brauche, melde ich mich!
      Viele Grüße
      Tanja

      Antworten
  3. Renate
    16. März 2015 at 19:42 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    hach, wie gut, dass du dich gestern in deine Küche gestürzt hast und „uns“ gute Laune gebacken hast! Dein Blog ist wieder sooo so witzig geschrieben. Bisher dachte ich, Glücklichmacher wären viiieeel kleiner, so in Pillenform… Aber deine sind ja um ein Vielfaches größer. Wie gut, dass du die CD-Größe genommen hast!!!! Ich liebe deine Chocolate Cookies jetzt schon – allein nur von deinen herrlichen Fotos. Ich bewerbe mich hier und jetzt auch um die Stelle als „Super-Managerin Kitchen-Maintenance“…. Bezahlung: ich nehme die CD-Chocolate Cookie-Währung! Hahaha!
    Liebe Grüße
    Renate

    Antworten
    • Tanja
      21. März 2015 at 9:25 (2 Jahren ago)

      Hallo Renate,
      Du bist eingestellt! Gelten CD-Chocolate-Cookies eigentlich auch als Mindestlohn?
      Wann kannst Du anfangen? ;-)
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  4. Katharina
    16. März 2015 at 20:19 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,

    oooh, XXL-Cookies! Und auch noch mit zwei Sorten Schokolade! Die Größe sagt mir seehr zu, das muss ich ja mal sagen – da hat man wenigstens etwas zum Kauen. Na ja, ich weiß, mit kleinen Bissen hat man auch etwas im Mund. Wie gut, dass Schallplatten so gut wie out sind. Stell’ dir vor, all die knackig-köstlichen Cookies in Singleplatten-Größe. Ich gehe mal davon aus, dass du weißt, was ich meine, wenn ich das Wort „Schallplatte“ erwähne? Ist ja schon ein paar Tage her – das Schallplattenzeitalter – LOL! Wenn der Sonntag für dich dafür gut ist, sich mal richtig auszulassen und den Wochenstress abzubauen, und du dann immer solch gute Ideen bekommst, dann mach‘ weiter so; das gefällt uns allen! Deine Fotos sind wieder wunderschön, dein Text wieder zum Schmunzeln köstlich. ….und wegen der vakanten Stelle – darüber sollten wir mal persönlich sprechen…. Ich bin interessiert. :O)))

    Herzlichst – mit einer besonders festen virtuellen Umarmung
    Katharina

    Antworten
    • Tanja
      21. März 2015 at 9:28 (2 Jahren ago)

      Hallo Katharina,
      stell Dir vor, ich bin schon soooo alt, dass ich noch weiß wie Schalplatten aussehen und sogar klingen *lach.
      Und vielleicht sollte ich tatsächlich mal nen Riesenkeks backen. Dann musst Du aber herkommen und mitessen, denn sonst wird mir, glaube ich, schlecht vor Schokolade. Und so viele Glückshormone verträgt ja ein Mensch alleine bestimmt auch gar nicht. Dann können wir ja dabei mit vollem Mund über die ausgeschriebene Stelle sprechen ;)
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  5. Sabine Korpan
    17. März 2015 at 7:08 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    Bei den Cookies bin ich sofort dabei :-)
    Die sehen richtig gut aus und haben die richtige Größe !!!
    Yummie …
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    Antworten

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