Herbstliches Rosenkohl-Sandwich

{…und die Sache mit dem Kohldampf…}

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So Herrschaften, heute gibt es mal wieder einen kleinen Exkurs in die wunderbar peinliche Welt der Miss W. aus dem House No.15.

Im Leben einer Kaltmamsell ist ja nicht immer alles nur aus Zucker und lecker und wohlduftend.

Ganz im Gegenteil. Manches klebt, manches erzeugt beim Zubereiten merkwürdige Geräusche , einiges lässt einem die Tränen in die Augen treiben, weiteres verursacht blöde Flecken auf den Klamotten, die beim Waschen ums Verrecken nicht mehr raus gehen und wiederum anderes riecht einfach nur…äh…nun…erst mal unschön. Zuerst beim Kochen. Dann nach dem Verzehr.

Ich habe lange überlegt, ob ich so etwas hier schreiben kann. Aber mal ganz ehrlich. Wir sind doch unter uns, oder? Und auch das gehört einfach zum Leben dazu.
Damit Ihr eine Vorstellung habt wovon ich rede, fange ich mal ganz von vorne an:

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Ich habe KOHLDAMPF! Und weil sich gelegentlich Leute beschweren, wenn etwas nicht absolut saisonal hier auf dem Blog verkocht wird (ja, ich nehme auch manchmal Dinge aus der Tiefkühltruhe!!!), halte ich mich jetzt mal an das ungeschriebene Foodblogger-Gesetz und bin gaaaanz im Herbst und dessen saisonalen Genüssen angekommen.

Ich habe mal spaßeshalber das Wort „Kohldampf“ gegoogelt. Und heraus kam einzig und allein die Bedeutung „großen Hunger verspüren“. Nun ja, ich könnte ja den Wikipedia-Eintrag um eine weitere Erklärung bereichern. Eine, die der Nahrungsaufnahme nachgelagert ist und dann nichts mehr mit dem Hungergefühl, sondern nur noch mit dem Wort „Dampf“ nach der Kohlaufnahme zu tun hat.
Ich hoffe Ihr versteht mich alle, denn das möchte ich eigentlich gar nicht weiter erläutern müssen.

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Neulich stehe ich ganz unbedarft beim Bäcker, warte bis sich die Menschentraube vor mir langsam in Wohlgefallen auflöst und zufrieden drein blickende Menschen den Laden mit vollen Tüten verlassen. Hinter mir entsteht eine Lücke von ungefähr einem halben Meter. Ich denke mir nichts dabei und freue mich, dass kein fremder Mensch mir so nah auf die Pelle rückt. Ihr kennt sicher die Sache mit dem eigenen persönlichen Bereich um sich herum. Gerade wenn sich lange Schlange an Kassen oder Theken bilden, neigen doch die ein oder anderen Personen dazu, Ihren Bauch fast an den Rücken oder den Hintern des Vordermanns/frau zu pressen, weil es ja dadurch vielleicht schneller voran gehen könnte. Ich hasse das und mache in diesem Fall immer einen festen beherzten Schritt nach hinten und treffe mit 100%iger Wahrscheinlichkeit genau den Mittelfußknochen des hintendran Stehenden. Mittlerweile bin ich Profi-Fußtreter und habe mich schon soweit professionalisiert, dass ich es schaffe, fast mein gesamtes Körpergewicht bei dieser Aktion auf den zurücktretenden Fuß zu verlagern. Mit betroffenem Blick drehe ich mich um und sage dann laut: “Ach herrje das tut mir aber jetzt leid. Ises schlimm? Sie haben aber auch dicht hinter mir gestanden!“ Meist schaue ich dabei in ein ziemlich schmerzverzehrtes Gesicht, während meine innere fiese Fee vor Schadenfreude Purzelbäume schlägt.

Beim Bäcker blieb diese Situation aus. Obwohl hinter mir sehr wohl noch andere Menschen warteten, um Ihre Backwaren zu erwerben. Aus den vorderen Reihen der Schlange löste sich ein Mann und kam mir entgegen. „Ach neeee… ich dachte Du backst Dein Brot immer selbst, Tanja?!“, sagte er grinsend. Mein alter Freund Markus, den ich schon seit dem Kindergarten kenne, umarmte mich herzlich und trat dann spontan einen Schritt zurück. „Uhhhh….!“, sagte er und wedelte theatralisch mit der Hand in der Luft hin und her. „Was ist das denn für ein neuer Damenduft den Du da trägst?“ Irritiert schnupperte ich an mir und wechselte mal eben die Farbe von blassrosa über rot bis zu bordeauxfarben. Peinlichkeit kennt keine Grenzen!

Bevor ich nämlich das House verlassen habe, weil ich merkte, dass ich kein Brot mehr zu House hatte, habe ich schon mal alles für diese ultra leckeren Herbst-Sandwichs vorbereitet. Käse gerieben, Speck geschnitten und Rosenkohl mit Zwiebeln angebraten. Letzteres hat natürlich einen gewissen Kochnebel hervorgerufen, der sich ganz heimlich, still und leise wie eine Tröpfchen-Infektion auf mir niedergelassen hat. So, und nun stand ich beim Bäcker und habe wahrscheinlich den halben Laden mit meinem „Eau de Rosenkohl-Zwiebel-Odeur“ zugenebelt. Kein Wunder, dass alle Pellenrücker hinter mir gefühlt einen Kilometer Abstand gehalten haben…

Zum Glück kam ich relativ schnell dran und bin ohne nach rechts und links zu schauen aus dem Laden gestürzt. Als ich die Tür vom Auto öffnete, wurde mir das ganze Ausmaß meiner Dunstwolke noch mehr bewusst, denn hier war der „Kohldampf“ in der Zeit, die ich beim Bäcker verbracht habe, konserviert worden.

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Aber ich hatte ja noch meine Herbst-Sandwich-Mission zu erfüllen und habe anstatt zuerst zu duschen und mich umzuziehen erst einmal mein Essen fertig zubereitet. Auf noch ein bisschen mehr Essensgeruch am Körper kam es dann auch nicht mehr an. Und soll ich Euch was sagen? Ich habe mich sogar stinkend an den Tisch gesetzt und mit einem riesen Genuss dieses Rosenkohl-Sandwich gegessen. Ich hatte aber auch einen Kohldampf! Und leeeeeecker war’s! Ach ja: und wegen des weiter oben angesprochenen „Dampfs“ nach dem Verzehr von Rosenkohl, empfehle ich ein bisschen Kümmel beizugeben.

Falls Ihr jetzt Appetit auf einen herzhaften Herbstsnack bekommen habt, dann solltet Ihr das unbedingt nachmachen! Falls Ihr unter Kohldampf leidet übrigens auch! Und falls Euch der andere Kohldampf stört, dann wechselt vor dem Verlassen der Wohnung auf jeden Fall die Kleidungsstücke und reißt alle Fenster weit auf.

5.0 from 8 reviews
Herbstliches Rosenkohl-Sandwich
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 8 Scheiben kräftiges Bauernbrot
  • 400 g Rosenkohl geputzt und fein geschnitten
  • 1 große Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g dünn geschnittener Speck
  • 150 g geriebener Gruyere Käse
  • 1 TL Zucker
  • Dijonsenf
  • Olivenöl
  • Butter
  • Kümmel nach Belieben
Instructions
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad vor.
  2. Das Öl kurz erhitzen und darin die Zwiebelwürfel glasig anbraten.
  3. Den Rosenkohl und den Zucker dazu geben und für knapp 5 Minuten andünsten und zur Seite stellen.
  4. Den Speck kurz in einer Pfanne ohne Beigabe von Fett anbraten und ebenfalls zur Seite stellen.
  5. Die Brotscheiben dünn mit Dijonsenf bestreichen.
  6. Brotscheiben zuerst mit Rosenkohl und dann mit dem gebratenen Speck belegen. Wer mag streut ein wenig Kümmel auf den Rosenkohl.
  7. Zum Schluss den geriebenen Käse darüber streuen und mit einer weiteren Brotscheibe verschließen.
  8. Die belegten Brote von außen dünn mit Butter bestreichen und in einer Grillpfanne oder im Kontaktgrill knusprig grillen.
  9. Danach kommen die Brote für 3 Minuten in den vorgeheizten Ofen, bis der Käse geschmolzen ist.
  10. Noch warm servieren.

Ich gehe jetzt mal einen Duftbaum fürs Auto kaufen. Gibt’s die Duftrichtung „Fischmarkt“ eigentlich schon im Handel?

Es grüßt Euch (mittlerweile wieder nach einer taufrischen Frühlingswiese duftend)

Tanja

aus dem House No.15

25 Comments on Herbstliches Rosenkohl-Sandwich

  1. Miss Gliss
    12. Oktober 2015 at 16:38 (2 Jahren ago)

    Hach Tanja, ich habe hier wieder den ganzen Kaffeeladen zusammen gelacht :-)))….aber ich war ja zum Glück allein :-P! Herrlich mal wieder! Das Brot sieht aber zu köstlich aus, und trotz der beschrieben Geruchsbildung werde ich es nachmachen. Ist doch schön, wenn man ordentlich Platz um sich rum hat!
    Liebste Grüße
    Claudia

    Antworten
    • Tanja
      12. Oktober 2015 at 17:03 (2 Jahren ago)

      Liebe Claudia,
      im Nachhinein musste ich auch darüber lachen, auch wenn ich zuerst vor Peinlichkeit fast gestorben bin (man kennt mich ja schließlich hier). Aber auch wenn man stinkt wie ein alter Eber, es lohnt sich, weil es einfach sowas von lecker war! Toll dass Du Dich trotz „Kohldmapf“ traust, es wird Dir bestimmt schmecken. Vielleicht solltest Du direkt nach der Zubereitung nicht im Laden stehen… *lach*
      Liebste Grüße
      Tanja

      Antworten
  2. Caro von Zuckergewitter
    12. Oktober 2015 at 17:33 (2 Jahren ago)

    Wie immer eine absolut geniale Story, liebe Tanja, ich konnte es mir bildlich vorstellen.
    Aber mal ehrlich, wenn ich dafür nicht immer bedrängelt werde, müffel ich gerne öffentlich nach Kohl :D
    Das Problem kennen wir hier aber auch, vor allem bei Blumenkohl, da kam der Besuch schon rein und meinte etwas pikiert, hier würde es nach Pups riechen :D
    Egaaaaal, es schmeckt doch!

    Liebste Grüße, Caro

    Antworten
    • Tanja
      12. Oktober 2015 at 17:39 (2 Jahren ago)

      Och so ein bisschen „Blähungs-Dunst“ um sich herum ist ja auch mal ganz schön. Dann kann man die Frischluft wieder viel mehr wertschätzen, nicht wahr liebe Caro? *lach
      Blumenkohl ist auch super- ein Hoch auf den Herbst und seine „geruchsintensive“ Kohlvielfalt :)
      Liebste Grüße zurück
      Tanja

      Antworten
  3. Renate
    12. Oktober 2015 at 19:48 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja, und ich dachte, der Untertitel deines Blogs könnte auch „Vom Winde verweht oder so“ heißen… Eigentlich rechnete ich mit einer äußerst peinlichen Geschichte, die eher dem erwähnten Buch gleichkommen sollte… Aber nun gut, es geht „nur“ um die Kochgerüche, die beim Rosenkohl natürlich extrem schrecklich sind – der stinkt jedem!!!! Dabei hat man eigentlich zweimal etwas davon – wenn wir schon unter uns sind, müssen wir jetzt auch DARÜBER reden. Erst gibt’s diesen unangenehmen Geruch beim Kochen und dann eben noch einma,l nachdem man den Rosenkohl genossen hat. Wobei wir wieder beim Buch wären, aber ich will ja hier nicht Rhett Butler irgendeines „Pffft!“ verdächtigen. Ach Tanja, dein Text ist so oberköstlich – ich habe wieder Lachtränen kullern lassen. Hahaha!!! Du erlebst aber auch immer Sachen!!!! Dein Freund aus Kindergartenzeiten hätte aber mal ein bisschen mehr Feingefühl haben können. Muss man durch den Laden lauthals rufen, „oh was ein Duft!“??? Dein Rezept klingt wunderbar, und deine Fotos sehen mindestens so lecker aus wie deine Rosenkohl-Sandwiches. Mach‘ bitte weiter so!!!!
    Herzliche Grüße Renate

    Antworten
    • Tanja
      12. Oktober 2015 at 20:04 (2 Jahren ago)

      Liebe Renate,
      vom Winde verweht wäre auch ein guter Titel gewesen. Von den „Danach-Winden“ habe ich mich nicht getraut zu schreiben. Deshalb ist ja auch mein Tipp ein wenig Kümmel zu verwenden…wobei ich auch darüber etwas zu erzählen hätte…also nicht von dmn Kümmel, eher ohne Kümmel *grins*
      Lassen wir das! Lieben Dank für Deinen Besuch!
      Herzliche Grüße
      Tanja

      Antworten
  4. Tommy Hart
    12. Oktober 2015 at 20:15 (2 Jahren ago)

    Eieieieiei….da haste aber wieder mal einen vom Stapel gelassen – mein Schreibtisch wackelt noch nach von meinen Lachsalven (ich habe durchaus die versteckten Hinweise auf den 3. Kohldampf herauslesen können ;)…mehr sag ich da öffentlich mal nicht zu). Den Speck muss ich zwar weglassen, aber ansonsten ist das DAS Abendbrot, Frühstück, Brotzeit, Mittagssnack für die Käsetante und Rosenkohlohnedampfliebhaberin die ich zumeist als ‚meine Missus‘ bezeichne. Du bist aber auch immer für ne Überraschung gut – hilarious writing Ma’am!

    Antworten
    • Tanja
      12. Oktober 2015 at 20:56 (2 Jahren ago)

      Tommyyyyyyyy…
      das geht auch ohne Speck! Der Dampf ist dann vielleicht anders, aber damit müsst IHR ja dann klar kommen.
      Es schmeckt himmlisch und ganz ehrlich… auf den Dampf kannste einen lassen… :))))
      Liebe Grüße an Dich und Deine Missus
      Tanja

      Antworten
  5. Katja von Stilettos & Sprouts
    13. Oktober 2015 at 9:42 (2 Jahren ago)

    Ich liiiiebe Rosenkohl *quietsch! :-D Also wirklich. Es ist doch ein super leckeres Gemüse. Und das bisschen Kohlgemüffel, paaaah. Egal! ;-)
    Sehr schön finde ich deine Taktik mit dem Schritt nach hinten inklusive alles Gewicht auf diesen Fuß verlagern. Wobei wir dann eben auch nur von 52 Kilo reden, nicht wahr?!! Ei nadierlisch!
    Naja, jedenfalls finde ich, es gibt weit schlimmere Gerüche als wenn es aus einer Küche (oder aus deinem Auto :-D) nach Kohl riecht. Das ist ok. Das ist was zu essen und ist lecker. Ein Hoch auf den Kohl und explizit auf den Rosenkohl, denn es handelt sich immerhin um Essen in Bällchenform! Hurra!
    Deine Sandwiches sehen ober lecker aus. Und ich liebe die Schrift. Seeeehr cool und genau passend zu einander im Look!
    Meine liebe Tanjaaaa, bis die Tage… uffgereschtkichert….
    Knutscha von Wald zu Wald ;-)
    Katja

    Antworten
    • Tanja
      16. Oktober 2015 at 5:26 (2 Jahren ago)

      Eine Runde Bällchen-Gemüse für Dich liebe Katjaaaaaa-Sistaaaa!
      Ja, ja, meine 52kg und ich werfen sich gerne mal auf fremde Füße, auch ganz gerne mal, wenn mir keiner auf die Pelle rückt. Das liegt wohl an der Größe und dem Zusammenhang mit der Koordination der selbigen. Der Weg vom Hirn bis zum Fuß ist bei mir zu lange und dabei können wichtige Informationen schon mal fehlgeleitet werden… Aber wem sag ich das, ne?
      Pssst… heute ist DER Freitag ♥ und ich freueeeeeee mich
      Höllenmäßige Umarmung in the other Wood ;)
      Tanja

      Antworten
  6. Clemens
    13. Oktober 2015 at 11:20 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja, ach, wie gerne würde ich jetzt mal an dir schnuppern – wegen des Duftes der taufrischen Frühlingswiese – und das bei diesem herbstlichen Wetter….*zwinker“ o;) Was du wieder erlebt hast!!! Man merkt, dass du eine aufmerksame Menschenbeobachterin bist. Du schreibst wirklich mitten aus dem Leben über das, was jedem von uns auch schon mal widerfahren ist. Was die Peinlichkeit betrifft, hätte ich mir deinen Post noch ein wenig schlimmer vorgestellt, aber dein Kindergartenfreund ohne Fingerspitzengefühl, ist hoffentlich nur ein Kindergartenfreund geblieben! Ja, und dann bin ich doch beim Lesen deines wie immer einzigartigen Textes buchstäblich über deine innere fiese Fee gestolpert. Nicht, dass ich mich auf den Fuß getreten fühlte…. Nein, ich kann das so nachempfinden. Ich habe ja nix dagegen, wenn eine schöne Frau beim Anstellen an der Kasse oder an der Bedienungstheke auf Tuchfühlung mit mir geht. Meistens sind es jedoch nicht nur die schönen Frauen, die das tun… Und so wird mir zukünftig deine innere fiese Fee ein Wink mit dem Zaunpfahl sein….hinten hat man ja leider keine Augen…. Allerdings sieht man dann zwar auch nicht, wer hinter einem steht. Nicht auszudenken, du stündest hinter mir, und ich würde „aus Versehen“ einen Schritt nach hinten machen. Aber ich bin da sehr zuversichtlich, dass ich dies wieder gutmachen könnte *grins*. Deine Rosenkohl-Sandwiches sehen prächtig aus und laden schon auf deinen beeindruckenden Fotos zum Reinbeißen ein. Ach, es ist immer wieder eine Freude für mich, auf deinen Blog zu schauen! ♥ Herzlichst Clemens

    Antworten
    • Tanja
      16. Oktober 2015 at 5:31 (2 Jahren ago)

      Hallo Clemens,
      Du solltest beim nächsten Einkauf immer die Kasse wählen, an dem die (Deiner Meinung nach) schönen Frauen stehen.
      Vielleicht mag es ja die eine oder andere wenn Du Ihr mit Deinem Wagen in die Haken schiebst…oder ihr den Abtrenner auf dem Kassenband auf die Bioeier haust :)))
      Meine innere fiese Fee ist gespannt… Und die Chance dass die schöne Frau Dir verzeiht, steigt natürlich wenn Du nicht nach Kohl riechst, nur mal so nebenbei erwähnt!
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  7. Babette
    13. Oktober 2015 at 12:09 (2 Jahren ago)

    Meine liebe Tanja, welch ein famoser Beitrag mit einem Text, der ganz und gar nicht peinlich ist. Peinlich berührt sollte ihr Freund aus Kindertagen sein. Sein Benehmen kann ich in keiner Weise goutieren. Ihr Rezept ist ein höchst exzeptionelles für die Zubereitung von Rosenkohl; kenne ich doch nur die konservative Methode des Garvorganges, die, wie Sie treffend schreiben, beim Garen schon einen gewissen unangenehmen Geruch verbreitet – ganz abgesehen von den unerhörten Flatulenzen nach dem Genuss des Rosenkohls. Dennoch ist dieses Gemüse ein höchst gesundes, das dem Winter trotzt, und wie Sie uns mit Ihrem Rezept zeigen, mit einer zeitgemäßen Zubereitung erstaunlich lecker sein kann. Wieder ist es ein besonderes Amüsement, Ihren heutigen Blog zu lesen. Abermals führen Sie uns vor Augen, wie Sie Ihre Umgebung wahrnehmen, beobachten, mustern. Kein Wunder, dass daraus Ihre eloquenten Texte entstehen. Ihre erlebten Geschichten sind nur ein Produkt dessen, wie Sie mit wachen Augen durch das Leben gehen. Es ist ein überaus putziger Gedanke, Ihre, wie Sie es nennen“ innere fiese Fee“ agieren zu lassen. Eine Idee, die mir sehr konveniert. Hihihi! Meine liebe Tanja, ich danke Ihnen erneut für Ihren fabelhaften Beitrag, die brillanten Fotos und für das fortschrittliche Rezept der Zubereitung!
    Herzlichst Ihre Babette

    Antworten
    • Tanja
      16. Oktober 2015 at 5:36 (2 Jahren ago)

      Liebe Babette,
      irgendetwas passiert doch immer im Leben, oder? Und ist es nicht schön sich dessen bewusst zu werden, auch wenn es zuweilen etwas unangenehm oder peinlich war? Ich in ja der Meinung, so lange man alles mit Humor nimmt, ist nichts peinlich. Naja…vielleicht nicht nichts, aber es reduziert sich ;)
      Schön, dass Sie wieder ins House gefunden haben, liebe Babette!
      Herzliche Grüße
      Tanja

      Antworten
  8. Carla
    13. Oktober 2015 at 12:29 (2 Jahren ago)

    Köstliche Geschichte! Bzw. für die hinter dir stehenden war sie vermutlich nicht so köstlich, aber du weißt schon was ich meine ;) Kohl kann schon richtig fies sein, aber Hauptsache es schmeckt am Schluss. Käse wird ja auch nicht diskriminiert, nur weil er manchmal ein bisschen (sehr) stinkt.
    Liebe Grüße
    Carla

    Antworten
    • Tanja
      16. Oktober 2015 at 5:37 (2 Jahren ago)

      Liebe Carla,
      Du hast vollkommen Recht! Käse ist auch manchmal ne echt harte Nummer- eben nicht so nachhaltig in den Klamotten, aber trotzdem.
      Aber Hauptsache lecker!
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  9. Katharina
    13. Oktober 2015 at 12:29 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja, ach, was für ein herrlicher Text dir doch wieder gelungen ist. Es ist erstaunlich, was du alles erlebst, aber wie heißt es so schön: That’s life!!! Auch wenn gerade Rosenkohl einem beim bloßen Gedanken daran Schauder über den Rücken jagen, so ist es doch ein tolles Gemüse. Also, ich mag den – ob’s vorher und nachher stinkt – egal, es schmeckt! Na ja, und wenn er dann noch auf so eine zeitgenössische Art wie die deine zubereitet wird – vermute ich mal, dass deine Rosenkohl-Sandwiches himmlisch schmecken. Deinen fantastischen Bildern nach zu urteilen mit Sicherheit! Ooh, ich hatte mal vor vielen Jahren einen Kollegen, dessen Frau stets deftige Küche zubereitete – ohne wahrscheinlich beim Kochen jemals ein Fenster in der Küche etc. geöffnet zu haben. Kam dann dieser Kollege täglich ins Büro, hatten wir alle etwas davon: am Montag konntest du feststellen, was es am Sonntag gab, am Dienstag, was es Montag gab. Das setzte sich dann bis zum Freitag fort. Es nutzte auch nix, wenn er ein frisches Hemd anzog. Der „Duft“ hing in Jacken und sonst wo…. Allein bei dem Gedanken daran graust es mich! Ihm hätte im Auto auch nicht mehr ein Duftbäumchen mit Duftrichtung „Fischmarkt“ geholfen. Da hätte nur noch ein toter Fisch etwas gebracht…. Vielleicht! Dein Blogbeitrag ist in jeder Hinsicht wieder einmal inspirierend!
    PS : deinen benimmlosen Kindergartenfreund, mach‘ ihm Dampf! – streich‘ ihn von deiner Liste – den brauchste nicht!
    Herzlichst – mit einer ganz festen virtuellen Umarmung Katharina

    Antworten
    • Tanja
      16. Oktober 2015 at 5:43 (2 Jahren ago)

      Liebe Katharina,
      also ich muss gestehen, dass mir Dein ehemaliger muffelnder Kollege echt auch Schauer über den Rücken laufen lässt…
      Ich hoffe es gab bei ihm nicht zu oft Kohl!
      Und mein Kindergartenfreund ist eigentlich ganz in Ordnung, wenn auch manchmal etwas taktlos.
      Der eine stinkt, der andere haut einfach mal so raus, was er denkt. So sind se die Menschen, alle verschieden, jeder mit ner Macke…sehr spannend :)
      Hab ein schönes Wochenende!
      Tanja

      Antworten
  10. Lea von Rosy & Grey
    13. Oktober 2015 at 13:32 (2 Jahren ago)

    Hallo meine liebe Tanja,
    endlich habe ich auch mal wieder Zeit bei dir vorbeizuschauen! :-)
    Und dann werd ich gleich von so unglaublich leckeren Bildern empfangen (war ja eigentlich nicht anders zu erwarten ;-)…
    Ich muss sagen, deine Geschichte dazu ist wirklich genauso gut, wie die Sandwiches aussehen :D Und die sehen nebenbei bemerkt verdammt GUT aus!!
    Liebste Grüße
    Lea

    Antworten
  11. Natja
    1. November 2015 at 20:33 (2 Jahren ago)

    Heute Abend war es endlich soweit … für mich natürlich ohne Schinken … köstlich! Geht jetzt auch gleich über den Zwitscherkanal, auf Pinterest hatte ich es eh schon geteilt.
    Schönen Abend!

    Antworten
    • Tanja
      2. November 2015 at 17:08 (2 Jahren ago)

      Hallo Natja,
      toll, da freue ich mich aber echt sehr, dass Dir das Sandwich so gut geschmeckt hat. Und ganz ehrlich, ich finde es ohne Speck sogar noch besser.
      Danke fürs Zwitschern usw.
      Liebe Grüße und eine schöne Woche
      Tanja

      Antworten
  12. Evy
    5. November 2015 at 13:39 (2 Jahren ago)

    Interessante Zubereitung – ein warmes Sandwich! Jetzt hab ich Appetit auf leckeren Senf xD

    Antworten
    • Tanja
      5. November 2015 at 20:18 (2 Jahren ago)

      Strammer Max ist ja auch ein warmes Sandwich ;) Ich liebe warme Sandwichs..zumindest in dieser Jahreszeit.
      Welches ist Dein Lieblingssenf?
      Viele Grüße
      Tanja

      Antworten
      • Evy
        5. November 2015 at 20:44 (2 Jahren ago)

        Ich bin leider keine Senf-Expertin :-) Aber Dijon(?)-Senf ist lecker. Ich mag auch den süßen Senf für Weißwurst, aber davon kann ich nicht viel essen :-)

        Antworten
  13. Natja
    20. November 2015 at 15:56 (2 Jahren ago)

    Heiß zu empfehlen!! ;-)
    Mein Männe hat es neulich für mich gemacht, allerdings ohne den Fleischanteil (für mich). Wunderbar!

    Antworten

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