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House No. 15

all about FOOD PHOTO STYLE

19. August 2015

Sommerliches Tomaten-Risotto

Tomatenrisotto1.1

Wie unterschiedlich doch die Ansichten beim Essen sind…

Vor knapp zwei Wochen war ich mit einer Bekannten verabredet. Und wie es immer so ist, kommt unweigerlich irgendwann das Gespräch aufs Essen. Tja, und genau an dieser Stelle zeigte sich, warum meine Bekannte nur eine Bekannte und nicht eine Freundin ist. Irgendwie ticken wir in Puncto Essen so ganz unterschiedlich und die Stimmung des Nachmittags began zu kippen, als sie mir sagte, dass es wirklich viel unansehnliches Essen gäbe. Äh? Wie bitte?

„Ja“, sagte sie. „Stell Dir doch mal einen Griesbrei vor. So in einem tiefen Teller mit Zucker und Zimt…“ Gut, ich bin jetzt nicht der riesen Fan von Griesbrei und mit Zimt kann man mich jagen, aber deshalb muss man dieses Gericht ja nicht als „unansehnlich“ bezeichnen. Vor allem dann nicht, wenn ein großer Löffel warme, leicht angedickte dunkelrote Kirschen träge auf den cremigen Griesbrei tropfen. Ich habe dazu nix gesagt und mir meinen Teil gedacht.
„Oder stell Dir mal so ein Gulasch in kackbrauner Sauce vor? Findest Du das ansprechend?“ Ja! Ich liebe gut gemachtes Gulasch in kackbrauner Sauce. Und ja, ich mag auch kackbraune Linsensuppe, gerne auch mit klein gewürfelten GemüseBROCKEN! Kackbraun stört mein Auge gar nicht! Was mich stört, ist das Wort „kackbraun“. Mehr aber auch nicht! Ich nenne es einfach gulaschfarben und dann weiß auch jeder welche Farbe ich meine.
Überhaupt fiel mir spontan kein Essen ein, was nicht durch ein wenig Schönsinn zu einem wundervollen Teller hätte werden können. Hier ein paar frische Kräuter obendrauf, da ein paar rote Zwiebelringe. Wo ist das Problem?
Bei grober Leberwurst allerdings musste ich tatsächlich zustimmend nicken. Denn selbst wenn die Wurst daumendick mit bestem gelben Senf bestrichen und mit knackisten Gewürzgürkchen belegt wurde, bleibt die Leberwurst grau, fahl und wirklich unattraktiv. Geschmacklich? Ein Traum von Brotzeit!
Es folgten noch einige weitere Lebensmittel und Gerichte in der Aufzählung meiner Bekannten, bis sie ganz zum Schluss empört hervorstieß:“ Ja und natürlich Risotto! Also das geht gar nicht! Alles so schleimig. Sehr unattraktiv, findest Du nicht?“
In diesem Moment konnte ich mich dann doch nicht mehr zurückhalten: Kurz tief durchatmen, bis drei zählen und so ruhig wie möglich antworten: „Nein! Ich liiiiiiebe Risotto! In allen Facetten. Und wenn es ein italienisches Restaurant in Deutschland schafft ein echtes italienisches Risotto dampfend und warm vor mir auf den Tisch zu stellen, bekommt es meinen ganz persönlichen House-Stern verliehen und wandert direkt in den Lieblings-Restaurant-Olymp. Risotto ist alles, aber niemals unattraktiv!“ (So nebenbei: Bisher habe ich noch keinen Stern verleihen können. Und direkt nach dem Italienurlaub liegt die Messlatte auch nochmal höher, als sonst. Wer also Risotto-Restaurant-Tipps hat, immer her damit!)

Tomatenrisotto3.1

„Also wenn mein Thermomix dieses Risotto quasi fertig ausspuckt, sieht das nicht schön aus! Aber meine Küche ist zumindest sauber und ich muss nicht ständig im Topf rumrühren! Schmecken tut‘s ja…“
*Pling* machte das kleine imaginäre Messer in meiner Hosentasche, als es spontan aufsprang – bereit meine Gesprächspartnerin ein wenig in Angst und Schrecken zu versetzen. Meine Fantasie blühte kurzeitig boshaft auf! Alles imaginär versteht sich!

Eine halbe Stunde später war unser Treffen beendet. Sie gab mir dann noch einen klätschigen Schokoladenmuffin (gerade frisch aus dem Thermomix) mit und fragte an der Haustür: “Wann sehen wir uns denn wieder?“ „Nie mehr!“, wollte ich eigentlich antworten, habe es mir aber mit einem Schulterzucken beim Treppenabstieg verkniffen.

Zu Hause angekommen habe ich mich in der Küche auf die Arbeitsplatte gesetzt und erst mal zum Runterkommen entspannt mit den Beinen gebaumelt. Naja. Wenn entspannt bedeutet, beim Beinebaumeln immer mit der Ferse an den Schrank unter der Arbeitsplatte zu knallen, ok. Bei jedem schmerzhaften Anstoß der Ferse wünschte ich mir eine Wohnküche. Wie in Italien. Ein langer Holztisch in der Mitte des Raumes, an dem sich die Famiglia und Freunde versammeln und stundenlang unter ohrenbetäubendem Geschnatter quatschen, essen, trinken, streiten, lachen und weinen. Ich würde dann währenddessen stundenlang im Topf rühren und mein heißgeliebtes Tomaten-Risotto vor dem Anbrennen bewahren, bevor ich es liebevoll und sanftmütig mit einer großen Kelle auf einen Teller gleiten lassen würde. Leise lasse ich in Gedanken kräftigen Pecorino darüber rieseln, um dann alles mit einer Ladung bestem schwarzen Pfeffer, süß schmeckenden kleinen Tomaten, Basilikum und Olivenöl zu vollenden. Diesen „unattraktiven Teller“ setze ich dann meinen Lieben am großen Holztisch vor und werde auf die angeekelten Gesichter warten.
Und ich weiß, dass ich endlos warten werde, denn es wird keine angeekelten Gesichter geben. Risotto sieht wundervoll aus. Finde ich! Vom Geschmack mal gar nicht zu sprechen! Aber das sieht ja jeder anders, wie ich gelernt habe.

Tomatenrisotto2.1

Tomatenrisotto5.1

Beim letzten *rums* meiner Ferse am Unterschrank, wurde mir bewusst, dass meine Küche leider nicht dazu geeignet ist einen großen Holztisch in der Mitte des Raumes zu platzieren. Ich könnte natürlich die Wand zum Schlafzimmer einreißen. Da ich sowieso ständig in der Küche stehe, würde es wahrscheinlich gar nicht auffallen, wenn ich auch noch darin nächtige…
Vielleicht schaue ich mich tatsächlich mal nach einer neuen Küche um. So ganz unverbindlich. Einfach nur mal so zur Inspiration. Nur mal schauen, was andere so für Küchen haben. Hier auf homify.de* habe ich so viele tolle Kücheninspirationen gefunden, dass ich sogar kurz von meiner Holztisch-Idee abgekommen bin. Beinebaumeln ohne Fersenanschlagen wäre nämlich auch toll. Hach…
Wisst Ihr was? Ich mache mir erst mal ein richtig schönes unattraktives Risotto. Eigentlich ist dabei die Küche ja auch egal. Hauptsache man kocht mit Liebe und Leidenschaft! Findet Ihr nicht?

Falls Ihr euch auch einen Teller Risotto machen möchtet, hier ist das Rezept (aus dem neuen Kochbuch von Krautkopf):

Sommerliches Tomaten-Risotto
 
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Prep time
15 mins
Cook time
30 mins
Total time
45 mins
 
Author: www.houseno15.de
Serves: 4
Ingredients
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 2 kg aromatische Tomaten gemischt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Risottoreis
  • 2 EL Weißwein
  • 25 g Pecorino
  • Basilikum nach Belieben
Instructions
  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Tomaten mit einer halben geschälten Schalotten und dem Knoblauch auf ein hohes Backblech geben.
  2. Alles mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Alles für ca. 15 Minuten im Ofen backen und danach abkühlen lassen.
  4. Die Gemüsebrühe erhitzen.
  5. Butter im Topf schmelzen und darin die andere Hälfte der Schalotte gewürfelt hinzugeben und glasig anschwitzen.
  6. Den Reis dazugeben und kurz mit dünsten.
  7. Jetzt alles mit Weißwein ablöschen und ein wenig Gemüsebrühe angießen.
  8. Sobald der Reis die Flüssigkeit komplett aufgenommen hat, erneut Brühe angießen und dabei rühren.
  9. In der Zwischenzeit de Tomaten häuten und das Fruchtfleisch fein hacken, dabei den Tomatensaft auffangen.
  10. Nach ca. 20 Minuten die Tomatenstücke zu dem Risotto geben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch aus der Schale in das Risotto drücken.
  11. Nicht vergessen zu rühren und immer wieder Gemüsebrühe anzugießen.
  12. Nach knapp 30 Minuten ist das Risotto fertig und kann mit Pecorinokäse und Basilikum verfeinert werden.
  13. Mit Salz und Pfeffer evtl. noch nachwürzen und mit ein paar Tomaten garnieren.
3.2.2708

Kurzer Tipp: Zerhackt die Tomaten wirklich ganz vorsichtig, sonst ist eine neue Küche schneller von Nöten, als Euch lieb ist. Ich weiß wovon ich spreche und wische immer noch rote Sprenkel von der Wand. Und, nein! Ich habe meine Bekannte nicht mit dem Messer getötet!!!!

Tomatenrisotto4.1

Euch allen eine attraktive Woche, mit viel Leidenschaft in Euren Küchen, auf Euren Tellern und … wo auch immer!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von www.homify.de

*Werbelink

Filed in: FOOD, INTERIOR, REZEPTE, SOULFOOD, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 7 Kommentare

19. Juli 2015

Coco-Loco-Kokosnuss-Eis

Kokoseis 4

Was Gerüche im Kopf so auslösen können…

Vor ein paar Tagen stehe ich im Supermarkt an der Kasse und warte mal wieder geduldig darauf meine Einkäufe bezahlen zu dürfen, während in vorderster Reihe eine sportliche Mitsiebzigjährige vor dem Beladen des Förderbands nochmal in aller Seelenruhe die Joghurts und deren Verfallsdatum kontrolliert. (Über ähnliche Situationen habe ich ja schon einmal hier berichtet.)
Direkt vor mir steht eine Dame, die bei jeder ihrer Bewegungen einen wunderbaren Duft verströmt. Kokosnuss. Bei jeder ihrer Arm- und Körperbewegungen, werde ich in Richtung Karibik katapultiert und sehe mich ganz in weiß gekleidet und mit offenem wehenden Haar, mit einem weißen Riesen-Strohhut in der Hand, locker den Strand entlang rennen. Immer das Ziel von kleinen weißen Kokosraspel ummantelten Cremebällchen vor Auge. Als sich diese Vorstellung dann auch noch mit der Melodie von „Summer dreaming“ mischt, höre ich hinter mir eine tiefe männliche Stimme ärgerlich sagen: “Junge Frau, es geht dann weiter!“ PLÖP macht es in meinem Kopf und der Traum zerplatzt mit dem gleichen Gefühl, wie wenn man auf Kaviar beißt.
Die Kokusnuss-Frau ist unterdessen mit dem Bezahlvorgang beschäftigt und ich habe noch nicht mal ein Produkt meines Einkaufs vom Wagen auf das Band verfrachtet. Der Geruch von Kokosnuss-Traumurlaub klebt immer noch in meinen inneren Nasenflügen und macht auch keine Anstalten sich zu verflüchtigen.
„Möchten Sie vielleicht vor?“, frage ich den leicht säuerlich dreinblickenden Herrn hinter mir. „Ich habe noch etwas vergessen!“ Dann setze ich meinen Hundeblick-damit-er-mir-nicht-böse-sein-kann auf, versuche in dem engen Kassengang mit meinem Einkaufswagen zu wenden und kutschiere meinen Wagen an allen wartenden Kunden mit hochrotem Kopf vorbei.
„K O K O S“ hallt es in meinem Kopf. Wie eine Süchtige schiebe ich fremdgesteuert in Richtung Drogerie-Artikel-Regal. Selbst die bunten Farben im Nagellack-Aktions-Ständer sind mir an diesem Tag nicht aufgefallen. Dafür aber die Bodylotion mit der verführerischen Aufschrift ‚mit frischem Kokosduft‘.
Keine Ahnung, ob man Bodylotin im Supermarkt testen darf, wenn nicht explizit „Tester“ drauf steht.
Meine Nase testet immer! Auch Deos (kurz in die Luft sprühen), Flüssigwaschmittel, Duschgel (was mir dann meist beim Draufdrücken eine volle Ladung in die Nase pumpt), und eben Bodylotion. Wer kauft bitteschön die Katze im Sack? Also schmiere ich mal kurz meinen linken Unterarm mit Coco-Loco-Creme ein und warte ab, was passiert.
Die Reaktion meiner Haut war phänomenal. Direkt nach dem Urlaubs-Geruch-Feeling, kam dann das Urlaubs-ich-bin-voll-zerstochen-Feeling. Zumindest hat es an der Stelle genauso gejuckt… Und wenn man bedenkt, dass ich in diesem blöden Supermarkt stehe, mein Arm stellenweise rote Hautirritationen aufweist und ich trotzdem das Bedürfniss habe direkt hineinzubeißen, ist bei der Bodylotion-Aufschrift „Coco-Loco“ echt Name Programm. Also muss Plan B zum Thema Kokosnuss her:

Kokoseis 7

Mit meinem Bounty-Rafaello-Duft-Arm steuere ich dann also die gekühlten Frischetheken an und lade mir eine Packung Kokosnussmilch in den Wagen. Dazu noch eine Dose Kokosnusscreme, pflücke im Vorbeifahren noch eine echte Kokosnuss aus der Obst-und Gemüse-Landschaft und ab geht es wieder in Richtung Kasse.
Die Kokosnuss-Frau ist natürlich schon längst weg, sonst hätte ich sie mal befragt, ob sie auch Hautirritationen von ihrer Creme bekommt, oder wie sie es schafft so lecker zu riechen. Vielleicht hatte sie ja am Abend zu vor auch nur Unmengen an Piña Colada und dünstete diese aus…?! (auch diese Methode könnte ich mal testen…hmz)
Nach dieser langen Story wollt Ihr sicher wissen, was dann aus den ganzen Zutaten geworden ist und wie ich meine Kokos-Sucht stillen konnte…

Kokoseis 2

Es gab ein erstklassiges Coco-Loco-Kokosnuss-Eis. Und für alle tierischen-Produkte-Verabscheuer unter Euch: es ist sogar VEGAN! Trotz, dass keine Sahne oder ähnliches verwendet wurde ist es super cremig und schmeckt, als hättet Ihr einen Löffel Sonnenöl eingefroren. Iiiiihhh nein, das klingt eklig! Also es schmeckt einfach unglaublich gut und versetzt einen direkt in Urlaubsstimmung.

Kokoseis
Und wenn Ihr es dann noch mit gerösteten Kokosflocken bestreut, dabei eine CD mit Merresrauschen hört, Euch in die Sonne setzt und die Augen schließt, ist Euch ein Hirn-Urlaubs-Tag garantiert. Und alles unter 8,50 €…so günstig kommt man nie wieder in den Urlaub. Fehlt nur noch einer der die Liege am Pool mit dem Handtuch um 5:23 Uhr reserviert und einer der mir den Rücken eincremt.

Kokoseis 1

Und so wird’s gemacht:

Veganes Kokosnuss-Eis
 
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Author: www.houseno15.de
Ingredients
  • 200 g Kokoscreme
  • 300 ml Kokosmilch
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 50 g Kokosraspeln
Instructions
  1. Die Kokosraspeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Achtung sie verbrennen sehr schnell!
  2. Dann die Kokoscreme mit der Kokosmilch und dem Agavendicksaft in einem hohen Gefäß pürieren und dann in die Eismaschine füllen.
  3. Die Masse in der Eismaschine so lange rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Bei mir hat das knapp 20 Min gedauert.
  4. Vor dem Servieren mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen.
3.2.2708

Was versetzt Euch denn so in Urlaubsstimmung?
Ich bin dann mal am Strand ;-)

Coco-Loco-Grüße von

Tanja

aus dem House No.15

Mein Eis schicke ich schnell noch zu Ina von what ina loves, da geh es nämlich in diesem Monat bei let’s cook together um das Thema Eis. Schaut mal bei Ina vorbei, es gibt wunderbare Eisrezepte zu entdecken!

Filed in: FOOD, Low Carb, REZEPTE, SWEETS FOR MY SWEETS and for me, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 28 Kommentare

9. Juli 2015

Männlichkeit vs. Schirmchengetränk

 

3.3

Was ist des Deutschen liebste Beschäftigung im Sommer? Grillen! Genau.

Hier oben in meinem beschaulichen Taunusörtchen, sieht man bei gutem Wetter, hinter den akkurat gestutzten Hecken oder den perfekt gestrichenen Gartenhäuschen, ständig weiße Rauchwolken aufsteigen. Man könnte glatt meinen, dass auf jedem der Grundstücke heimlich der persönliche Papst gewählt wird. Der ein oder andere Ortsansässige schwebt allerdings auch oft mit eben dieser gleichen Anmut durch die Gemeinde oder schiebt das eigene Papamobil in Form eines Rollators vor sich her. Ups, jetzt werde ich gemein. Vergesst das mit dem Rollator!

Natürlich wählen die Menschen hier nicht alle den eigenen Haus-Papst, eher wird das Grillgut mit Hingabe auf den polierten Markengrills hin und her gewendet und die köstlichsten Düften wehen durch die Straßen.
Gerade am letzten Wochenende, an dem hier oben auch, wie in ganz vielen Teilen Deutschlands, Rekordtemperaturen gemessen wurden, lag ein dichter Würstchen-Grill-Smog über dem Ort . Grillen ist ja bewiesener Maßen so ein Männerding. Der Chef grillt und das Frauchen bereitet Soßen und Salate zu. Und während der Grillmeister stolz in der eigenen Designer-Schürze mit der einen Hand locker die Grillzange schwingt, wird mit der anderen Hand der Bizeps trainiert. Schließlich erfordert es ja eine gehörige Portion Kraft, die Bierflasche immer zum Mund zu führen. Und was soll ich sagen? Der Herr am Grill macht es richtig, denn in allen Medien wurde geraten, daran zu denken, bei diesen Temperaturen viel zu trinken und sich nicht in der direkten Sonne aufzuhalten. Grillflammen sind ja keine direkte Sonne…

2

Bei den dazugehörigen Damen, die für die Organisation oder Herstellung der Beilagen verantwortlich sind, steht Bier nicht unbedingt auf dem 1. Platz der Getränkeliste. Zumindest nicht in dem Kreis meiner „Salat- und Soßen-Anricht-und-Deko-Feen“. Hier herrscht der Wunsch nach sommerlichen Schirmchengetränken vor. Sprich Cocktails oder auch alkoholische Mischgetränke genannt, die dann vielleicht noch ganz mädchen-like dekoriert oder in schönen Gläsern kredenzt werden.

7

So, und jetzt kommt die Herausforderung. Wie kombiniert man die pure Männlichkeit am Grill mit dem Schönsinn und der Weiblichkeit? Ganz klar: man beauftragt die Herren damit, sich sich an der Zubereitung des Schirmchengetränks zu beteiligen. Das „Stolze-Brust-schwill-an-Barometer“ schießt dadurch in ungeahnte Höhen und die verächtlichen Blicke auf das Getränk der Damen bleibt damit auch noch aus. Was will man mehr?

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Deshalb gab es am Wochenende bei mir gegrillte Caipirinha.

Männer grillen die Limetten, Frauen mixen den Cocktail und schlürfen mit anerkennenden Blicken zu den Grillmeistern ihr 1A-Sommergetränk. Und da ja die Auflage war bei diesen Temperaturen gaaaaanz viel zu trinken, haben wir uns natürlich ganz brav, (wie Mädchen nun mal sind) daran gehalten. *hicks* (das Kleingedruckte, dass man hauptsächlich Wasser zu sich nehmen sollte, haben wir irgendwie überlesen. Aber schließlich waren die Eiswürfel ja aus Wasser…..) Das Potenzgehabe am Grill ist übrigens nach der zweiten Caipirinha gar nicht mehr nervig, sondern nur noch urkomisch!

8

Am kommenden Wochenende hat der Wetterdienst schon wieder knackige 30 Grad angekündigt. Und deshalb gibt’s jetzt hier mal eben das Rezept für den Cocktail, damit die Männer am Grill beeindrucken und die Mädels einen wunderbaren Cocktail schlürfen können.

Gegrillte Caipirinha
 
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Serves: 1
Ingredients
  • 4-6 cl Cachaça
  • 1 Limette
  • etwa 2 gehäufte Teelöffel Rohrzucker
  • Crushed Ice
Instructions
  1. Die Limette halbieren und mit der Schnittfläche auf den heißen Grillrost legen.
  2. Ca. 3-4 Minuten rösten, bis die Ränder des Fruchtfleisches dunkel werden.
  3. Dann die gegrillten Limetten zusammen mit dem Zucker in einem stabilen Glas zerquetschen.
  4. Anschließend wird das Glas mit Crushed Ice aufgefüllt, der Cachaça hinzugegeben und umgerührt.
  5. Satt Cachaça kann, als alkoholfreie Variante, auch Ginger Ale verwendet werden (dann funktioniert der Drink auch wunderbar für Kinder oder Schwangere, oder oder oder….)
  6. Tipp: Durch das Grillen werden die Limetten wunderbar saftig, weshalb auch schon etwas ältere Limetten dazu gut verwendet werden können!
3.2.2708

Und für alle die jetzt denken, dass es keinen Unterschied macht, ob man die Limetten vor dem Pressen grillt oder nicht, sollten das unbedingt ausprobieren, denn die Röstaromen (andere nenne es vielleicht Acrylamit) kommen geschmacklich toll hervor.

4

Cheers alle zusammen! Genießt die Sonne, den Anblick der gestählten, beschürzten Herren am Grill, den der betrunkenen Damen mit alkoholischen Getränken in der Hand und überhaupt die lauen Sommernächte!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Drink war übrigens mein Beitrag zu Jasmins Sommerspecial „Sommerliche Getränke“. Besucht sie doch mal hier und schaut Euch die anderen tollen Sommergetränke an!

Filed in: DRINKS, REZEPTE, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 10 Kommentare

25. Juni 2015

Und jetzt haben wir den Salat {Teil 2}

5

Heute kommt also Teil 2 der Salatwoche im House. Ich merke schon wie mein Körper so langsam schwindet. Blöd, dass er oben anfängt sich in Wohlgefallen aufzulösen. Irgendwie wird man immer zuerst an den Stellen weniger, an denen man gar nicht vor hatte sich zu reduzieren. Mein Schwund beginnt gaaanz oben. Nein, ich habe keinen Haarausfall, aber kurz darunter fängt es an zu bröckeln. Heute bei Teil 2 habe ich schon das Gefühl, dass mein Gehirn mit dem Kuchen- und ungesunden Fettsäuren-Entzug gar nicht klar kommt. Was passiert denn dann bitte in den nächsten Tagen?

Gestern fing das Verwirrtsein schon an. Ich habe meinen Autoschlüssel verloren, obwohl ich nur von meinem Parkplatz in das gegenüberliegende Café gegangen bin (Kaffee steht ja nicht auf der roten Liste, Kuchen hab ich mir verkniffen!). Natürlich habe ich mein Auto ordnungsgemäß abgeschlossen. Beim Zurückkehren war der Schlüssel weg. Verschwunden. Nicht mehr da. Meine Handtasche (Modellgröße Koffer für eine 4-köpfige Familie) habe ich von oben bis unten durchkämmt und war kurz davor das Futter aufzutrennen, um auch im Innenleben der Tasche zu suchen. Nix. Der Schlüssel war verschwunden und ich stand da wie ein Depp. Zu House habe ich einen Ersatzschlüssel liegen, aber mein House-Türschlüssel lag natürlich IM Auto. Was ein Glück hat man wirklich gute Freunde, die einen Ersatz-House-Türschlüssel bei sich verwahren und wiederum eine andere gute Freundin, die mich dann nach House gefahren hat, um zuerst den Ersatz-House-Türschlüssel zu holen, um dann ins House zu kommen und dann den Ersatz-Autoschlüssel zu holen, um dann das Auto endlich wieder benutzen zu können. Ihre konntet mir folgen? Ich sag ja: Bin verwirrt… Vielen lieben Dank Yvonne und Gisela an dieser Stelle! Ihr seid meine Heros des Tages!!! Der Schlüssel war natürlich nicht weg, sondern lag im Café auf dem Klo, wie mir dann eine nette Mitarbeiterin am Telefon sagte. Schon blöd, wenn man innerhalb eines 1,5-Minütigen-Toilettengangs schon vergessen hat, dass man den Schlüssel da irgendwo hingelegt hat. Ich bin ja nur froh, dass ich Ihn nicht einfach mit weggespült habe. Tse tse tse… Ich sag doch, der Salat löst so langsam meine Gehirnzellen auf.

2

Aber erst kürzlich habe ich gelesen, dass Zungenbrecher, die Gehirnzellen in Schwung halten. Und deshalb läuft der heute Salattag unter dem Motto: „Mein Lieblings-Zungenbrecher“ (bzw. unter dem Motto des Zungenbrechers, den ich noch nieeeeee fehlerfrei von mir geben konnte).
Blaukraut bleibt Blaukraut, und Braukleid bleibt Brautkleid.
Himmel…ich werde es nie schaffen, alle Wörter fehlerfrei auszusprechen.
Hirn an Zunge : “Streng Dich gefälligst mal an!“

4

Brautkleid ist heute aus. Bleibt nur noch das Blaukraut. Und daraus lässt sich ein extrem leckerer Rohkost-Salat zaubern. Ganz im Sinne von vegan, eat raw und eat clean. Ich hoffe meine Gehirnzellen freuen sich und feiern ein Fest, bei dem Sie sich orgastisch teilen und vermehren, damit ich wieder auf mein Tanja-Normal-Level komme.

Ganz ehrlich: wenn nicht, werden die nächsten Beiträge hier auf dem Blog nur noch aus Klick-Klack-Lauten bestehen und keiner wird mir auch nur ein Wort lang folgen können. Totaler Verlust der Muttersprache….

Aber nein, so weit wird es nicht kommen, denn Blaukraut oder auch Rotkohl genannt ist total gesund: Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C! Damit nicht genug, stecken auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. So sieht‘s mal aus, mit dem Blau-Rot-Kohl-Kraut.

3

Und deshalb haue ich hier jetzt noch schnell das Rezept dazu raus, schiebe mir noch eine Gabel davon prophylaktisch in den Mund und warte, ob ich merke dass sich im Oberstübchen etwas tut. Ich hoffe ja stark auf ganz viel lustiges *plöp* *plöp* *plöp* im Oberstübchen, wenn die Hirnzellen ihre Party feiern und sich fröhlich vermehren:

Rotkohlsalat
 
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Prep time
20 mins
Total time
20 mins
 
Author: www.houseno15.de
Serves: 4
Ingredients
  • 1 Rotkohl
  • 4 Karotten
  • 100 g Cashewkerne
  • 3 Stiele Minze
  • 1 Chilischote
  • 4 EL Sojasauce
  • 2 Biolimetten ausgepresst
  • 2 EL Zucker
  • 2 Avocados
  • 1 EL weiße und schwarze Sesamsaat
Instructions
  1. Den Rotkohl waschen, halbieren und den Strunk entfernen.
  2. Die Karotten schälen.
  3. Beides grob raspeln, bzw. hobeln
  4. Von der Minze die Blättchen abzupfen und mit der Chilischote fein hacken.
  5. Minze, Chili, Sojasauce, Limettensaft und Zucker zu einem Dressing rühren und die Karotten und den Rotkohl damit gut vermengen und mind. 1 Std ziehen lassen.
  6. Die Cashewkerne ohne Fett rösten und die Avocados halbieren, entsteinen und schälen.
  7. Den Salat mit Avocados, gerösteten Cashewkernen und Sesamsaat servieren.
  8. Wer keine Avocado mag, kann alternativ auch eine gewürfelte Birne zum Salat servieren.
3.2.2708

Habt Ihr einen Lieblings-Zungenbrecher oder eine totsichere Art die Gehirnzellen vorm Absterben zu bewahren?

Für Tipps bin ich immer dankbar! Schreibt mir doch mal!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

*das Rezept stammt übrigens aus der aktuellen „Sweet Paul“

Filed in: FOOD, Low Carb, REZEPTE, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 12 Kommentare

23. Juni 2015

Und jetzt haben wir den Salat {Teil 1}

Roter Linsensalat B1.1Ab heute ist Schluss mit dem sündigen Leben. Eigentlich ja schon seit gestern, denn ich hatte gestern noch die Nachwehen von der sonntäglichen Kuchenschlacht. Im Konkreten sah das so aus, dass mir ein leuchtend rotes Etwas am Kinn aus dem Spiegel entgegenlachte und auch selbst durch zentimeterdicke Abdeckstift-Schichten nicht unsichtbar gemacht werden konnte. Das war der erste Hieb.
An einem Montagmorgen, an dem man sich ja sowieso schon so sehr freut, dass das Wochenende „endlich“ vorbei ist, freut mich über solche anhänglichen Freunde im Gesicht ganz besonders! (Achtung Ironie).
Der zweite Hieb folgte prompt: Wie jeden Morgen hüpfte ich mit halb hochgezogener Hose durchs House, weil enge Hosen nach dem Duschen echt ungnädig beim Anziehen sind und wahrscheinlich genauso wie ich keine Lust auf Wochenanfang haben.

Roter Linsensalat B3

Enge Hose… Meine Hose war unter Garantie einen Tag zuvor noch nicht so eng! Garantiert!!! Nicht nur, dass sie fast den Blutfluss in meinen Oberschenkeln zum Erliegen gebracht hat, nein, sie gab dann auch irgendwann einfach auf, den Knopf an Ort und Stelle zu halten. Und wo passierte diese Schmach? Klar, beim Einkaufen, während ich in aller Herrgottsfrühe durch den Großmarkt flitze. Nun, flitzen ging auch nicht ganz so gut, irgendwie waren meine Bewegungen durch die wenige Beinfreiheit ziemlich eingeschränkt. „Ach, das dehnt sich noch“, dachte ich. Wozu haben die Dinger einen Strechanteil von X-Prozent?
Und dann der Knopf…. *Pling!* Mit diesem unschönen Geräusch entfernte er sich spontan, und knallte ungnädig gegen einen Aktionsaufsteller eines Süßwarenherstellers. War das ein Zeichen?! Und zu allem Übel tauchte auch noch Hanne auf (diesmal ohne Lore, denn die hatte wahrscheinlich auch schon Ihre Ansage bekommen). Wer die beiden Damen sind, erfahrt Ihr hier.
„Ha! Und ich sag noch, lass das mit dem Kuchen!“ sagt sie und blickt mich finster an. „Aber nein, da musst Du erst hier in Hosen rumrennen, die sich wie Stützstrumpfhosen der Superklasse anfühlen und übrigens auch so aussehen und dann auch noch den Knopf sprengen!“ Und weg war sie, die gute Hanne. Und ich stand da mit nem echten Sch…Gefühl und einer Hose die offen stand, denn wer braucht bei so engen Dingern nen Gürtel? Hält ja alles prima,  wenn’s so eng ist…äh…hielt muss es ja jetzt heißen.

Also setzte ich meinen Einkauf einhändig fort. Die eine Hand schob entweder den riesengroßen Wagen oder lud Lebensmittel in den selbigen, während die andere versuchte die Hose an Ort und Stelle zu halten. Bücken ging irgendwie gar nicht mehr. Zumindest nicht ohne die Hälfte meines verlängerten Rückens der halben Großmarktbelegschaft zu zeigen.  Wieso sind so viele Artikel, die ich benötige, bitte ausgerechnet in den unteren Fächern der meterhohen Regale?! Montag ist ein fieser Kerl!

Aber nicht nur der Montag ist fies. Die Verlockungen und der Sündenpfuhl sind viel schlimmer. Und dem muss jetzt Einhalt geboten werden. Ab jetzt! Eine Woche Salat. Ohne Kompromisse. Ich freu mich…nicht. Doch! Ich freue mich tatsächlich, denn ich werde Euch ein paar Salate zeigen, die sich auch prima zum Grillen oder für eine Gartenparty vorbereiten lassen. Also für alle, denen die Hosen nicht so spannen wie mir, Ihr werdet nicht zwangsdiätet!

Roter Linsensalat B2

Den Anfang der Salat-Woche macht heute ein extrem leckerer Linsensalat, der nicht nur super schmeckt, sondern zudem noch echt satt macht und obendrein ganz schnell zubereitet ist und auch die veganen Herzen höher schlagen lassen wird.

Und so wird er gemacht:

Linsensalat
 
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Author: www.houseno15.de
Ingredients
  • 200 g rote Linsen
  • 1 Bd. Frühlingszwiebeln
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • kleine Cherrytomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1TL Senf
  • 1 TL Zucker
  • Pfeffer und Salz
Instructions
  1. Die roten Linsen in einen Topf geben und mit ca. 1 Liter Wasser bedecken.
  2. Bei geschlossenem Deckel die Linsen zum Kochen bringen, dann die Temperatur herunterdrehen und 5 Minuten garen.
  3. Jetzt erst das Salz in das Wasser geben, damit die Linsen nicht hart bleiben. Die Linsen sollten ein wenig bissfest sein.
  4. Danach werden die Linsen in ein Sieb abgegossen und anschließend in eine Salatschüssel umgefüllt.
  5. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und unter die Linsen mischen. Etwas Zwiebelgrün zur Dekoration aufheben.
  6. Die Tomaten und Paprikaschoten klein schneiden und ebenfalls unter die noch warmen Linsen mischen.
  7. Aus Olivenöl, Balsamico und Senf eine Marinade rühren und mit Pfeffer und Salz und dem Zucker würzen. Die Marinade über den Salat geben und gut vermengen.
  8. Jetzt den Salat mind. 2 Sd. ziehen lassen, am Besten über Nacht im Kühlschrank.
  9. Mit den restlichen Frühlingszwiebeln dekorieren.
  10. Wer mag verfeinert den Salat mit Schafs- oder Ziegenkäse.
  11. Der Salat passt hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten.
3.2.2708

So, und nun muss ich noch mal ganz schnell zurück zu dem Hosen-Dillema kommen:
Der Tag war ein einziger Spießrutenlauf, so einhändig, so ohne Bewegungsfreiheit und immer in der Angst man lässt etwas fallen und muss sich bücken. Ich hab mir dann einen Notgürtel aus einem Stück Paketschnur umgebunden. Trägt man jetzt so!

Und als ich nach dem Arbeiten dann endlich nach Hause kam und mich von dem Stressfaktor des Montags (der Hose) entledigt hatte, viel mein Blick auf das kleine Schildchen im Hosenbund.
Hä? Was ist das denn bitte? Diese Größe hatte ich schon seit 15 Jahren nicht mehr in meinen Hosen gesehen (habe ich überhaupt jemals diese Größe getragen?)
Und dann schoss die Erkenntnis wie ein Blitz in mein Hirn. Das Lieblingskind hat vor Kurzem eine Hose hier liegengelassen. Und genau das gleiche Modell Hose habe ich auch in meinem Schrank. Eben so ein-zwei Nummern größer… MIST!
Ich hab mich durch den ganzen Tag in einer Hose gequält, die nicht meine ist. Ok. Kann man nicht mehr ändern. Die Hose war jedenfalls ruiniert, die Nähte völlig überdehnt und vom Knopf wollen wir gar nicht sprechen. Aber mein Ego war wieder hergestellt. Freudig schlüpfte ich in MEINE passgenaue und bequeme Hose und war kurz geneigt, zur Feier des Tages ein Stück Schokolade zu essen, mit dem mir Lore grinsend aus der Ferne entgegenwinkte. Nö! Ab heute eine Woche Salat, dabei bleibt es!

Roter Linsensalat B4.1

Seid Ihr bei der Salad-Week im House mit dabei? Ich würde mich total freuen, wenn der eine oder andere von Euch mit mir salatet.

Ich gehe jetzt erst mal eine neue Hose kaufen, um die zerstörte zu ersetzen!

Bis bald

Eure

Tanja

aus dem House No.15

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1. Mai 2015

Geschmackswandel {Caponata di melanzane}

 

Caponata5.2

Manchmal wundert man sich ja schon, wie sich der Geschmackssinn so im Laufe eines Lebens ändert. (Oh Gott, das klingt als wäre ich 90). Aber es ist doch nun mal so, oder kennt Ihr das nicht?!
Aufgefallen ist es mir erst kürzlich wieder, an dem Tag, als ich die violetten Möhren vor der Biotonne meines Gemüsehändlers gerettet habe, obwohl ich ja mit einer ganz anderen Absicht den Laden betreten habe. Eigentlich war nämlich der Plan, kleine süß schmeckende Cherrytomaten, wunderbare Auberginen, knackigen Staudensellerie und vor allem Oliven und Kapernäpfel zu kaufen.

Caponata3

Hätte man mir vor 2 Jahrzehnten gesagt, dass ich mal freiwillig Tomaten, Oliven und Kapern in meinen Korb verfrachte, hätte ich mir nicht nur mit einem Finger an die Stirn getippt. Das ging alles (damals!) überhaupt gar nicht und wurde peinlichst vom Teller sortiert, bzw. erst gar nicht bestellt oder gekauft. Selbst aus einer meiner früheren Lieblingsspeisen (Königsberger Klopse) wurden die Kapern sondiert. Das erste Mal, dass ich Oliven als nicht eklig empfunden habe, war in einem Urlaub auf Mallorca und so ist es dann auch bis heute geblieben. Was ein Glück! Ab wann ich Kapern lecker fand, kann ich leider nicht mehr sagen-irgendwann schmeckten mir die Dinger einfach. Ja und ohne Tomate geht heutzutage bei mir (fast) gar nix mehr. Außer in Ketchup, da mag ich sie nicht so. Aber Tomatenketchup ohne Tomaten muss wohl erst noch erfunden werden ;)

Da ich euch ja versprochen habe zu zeigen, was ich mit meinem ursprünglichen Gemüse-Einkauf angefangen habe, gibt’s hier schon mal das Ergebnis:

Caponata2
Es gab wunderbare Caponata di melanzane mit geröstetem Brot. Ein toller Snack zum Wein oder aber auch ein leckerer Appetizer wenn man Gäste hat. Und alles macht schon ein wenig Lust auf Sommer, auch wenn das Wetter vor meiner Housetür nicht gerade den Eindruck einer Schönwetter-Periode vermittelt. Aber ich finde, dass man sich gerade dann kulinarisch behelfen muss und das Wettertief völlig nebensächlich wird.
Alles was Ihr für die Caponata braucht seht Ihr hier:

Caponata1

Und wie’s gemacht wird könnt Ihr hier nachlesen:

Caponata di melanzane
 
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Author: www.houseno15.de
Ingredients
  • 500 g Auberginen
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Stangensellerie
  • 300 g Cherrytomaten
  • 150 g grüne entsteinte Oliven
  • 3-4 EL Kapern (oder Kapernäpfel)
  • 100 ml Balsamico
  • 25 g Zucker
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum
Instructions
  1. Die Auberginen waschen und in kleine Würfel schneiden, dann in ein Sieb geben und mit Salz bestreuen. Alles eine halbe Std. ziehen lassen.
  2. Sellerie putzen und in 1 cm breite Stücke schneiden und in Salzwasser ca 4 Minuten blanchieren.
  3. Die Zwiebel in Ringe und die Tomaten in Hälften schneiden. (alternativ Dosentomaten 400 g)
  4. Die Auberginen kalt abbrausen, trockentupfen und in heißem Olivenöl start anbraten. Herausnehmen und zur Seite stellen.
  5. Olivenöl nachgießen und darin die Zwiebelscheiben glasig dünsten, dann Sellerie, Oliven und Tomaten hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Zucker in Balsamico auflösen und zu dem Gemüse geben.
  8. Jetzt die gebratenen Auberginenwürfel und die Kapern hinzugeben und weitere 20 Min bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Basilikum garnieren.
  9. Die Caponata kann man warm oder kalt genießen.
  10. Lecker zu geröstetem Weißbrot oder als Gemüsebeilage.
3.2.2708

Dazu ein schönes Glas Rotwein, nette Menschen um sich herum und der Abend ist gerettet!

Caponata6.1

Schon lustig wie sich der Geschmack im Laufe der Zeit wandelt.
Habt Ihr auch Sachen, die früher absolut BÄÄÄHHHH und heute definitiv YEAAAAHHH sind?

Die liebe Janke von Jankes Soulfood hat derzeit anlässlich ihres 1. Bloggeburtstags dazu ein passendes Event ins Leben gerufen. Klickt Euch doch mal rüber und schaut Euch die tollen Rezepte an.

Ich wünsche Euch heute allen einen tollen 1.Mai Feiertag!
Bis bald,
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Filed in: FOOD, REZEPTE, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 22 Kommentare

23. April 2015

Brombeersorbet beim #houseno15-barfuß-tag

Brombeer Sorbet 1

Irgendwie verrückt. Es gibt einen #internationalen jogginghosentag, einen #lakritztag, einen #frauentag, einen #tag des deutschen butterbrotes und einen #was-weiß-ich-noch-alles-tag…
Wer ist eigentlich verantwortlich für diese künstlich ins Leben gerufenen Tage? Wobei nicht alle Aktions-und Gedenktage sind künstlich erfunden (siehe hier: –klick-).
Aber manche sind bestimmt aus einer Laune heraus entstanden und deshalb mach ich mir dann heute auch mal einen Tag: Heute eröffne ich den #houseno15-barfuß-tag!
Bei Euch regnet es gerade? Na und?! Dann werden die Füße auch mal wieder sauber! Ihr habt heute ein Meeting bei dem Pumps angesagt sind? So what?! Pumps gehen auch ohne Strümpfe!

Hier scheint gerade mächtig die Sonne und ich bin heute Morgen um kurz vor halb 5 Uhr schon barfuß ums House gerannt. Ok. Ich gestehe, dass dies nicht ganz freiwillig geschah, denn Herr Hugo meinte einen Streifzug durch die Nachbarschaft machen zu müssen und ich durfte ihn dann barfuß (und im Schlafanzug) aus einem benachbarten Vorgarten zurückholen. Nach dieser Aktion und einer Runde kalter Füße war ich dann wach und habe dabei gemerkt, wie schön es ist, mit den Füßen durch das noch feuchte Gras zu laufen. Deshalb habe ich für mich heute den #houseno15-barfuß-tag ins Leben gerufen.

Brombeersorbet4

 Aber barfußlaufen alleine macht ja noch kein Sommerfeeling. Denn zur richtigen warmen Zeit gehört unabdingbar EIS! Tja, und genau das denken sich derzeit viele Leute, wenn ich mir so die langen Schlangen vor den Eisdielen betrachte. Anstellen und warten ist ja so gar nicht mein Ding. Also habe ich gestern mal wieder meine Eismaschine aus dem Winterschlaf geholt und darin ein wunderbar fruchtiges Brombeer Sorbet gefrieren lassen. Und wenn ich heute Mittag nach dem Arbeiten ins House komme, werde ich mich ins Gras setzten und mit einem großen Löffel Brombeersorbet in mich hineinschaufeln. Das Beste ist, dass es ohne Sahne und mit nur sehr wenig Zucker auskommt und ohne Ende fruchtig und erfrischend schmeckt. Quasi Schlemmen ohne Reue.

Brombeersorbet2

Na, läuft Euch jetzt das Wasser im Mund zusammen und habt Ihr auch Lust auf Brombeersorbet? Dann zeige ich Euch hier das Rezept für das Eis:

Brombeersorbet
 
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Prep time
30 mins
Total time
30 mins
 
Author: www.houseno15.de
Serves: 500 ml
Ingredients
  • 500 g Brombeeren (frisch oder TK)
  • 2 EL Puderzucker
  • ½ Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Cranberrysaft
  • 100 ml Wasser
Instructions
  1. Frische Brombeeren verlesen, TK-Beeren auftauen lassen.
  2. Brombeeren mit Puderzucker mischen, pürieren und durch ein Sieb streichen.
  3. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herausschaben. Mark und Schote mit Zucker, Cranberrysaft und 100 ml Wasser aufkochen und 3 Min. köcheln lassen.
  4. Vanilleschote entfernen, Brombeerpüree unterrühren.
  5. Alles noch mal fein pürieren und 20 Min. in den Kühlschrank stellen.
  6. Sorbetmasse in die Eismaschine füllen und in 25-30 Min. cremig fest frieren lassen.
  7. Sofort servieren oder in eine Gefrierbox füllen und tiefkühlen.
3.2.2708

Ach ja: wenn Ihr keine Eismaschine habt, dann füllt die Masse in eine Plastikdose mit Deckel, stellt alles ins Tiefkühlfach und rührt es jede Stunde kräftig durch, damit sich keine Eiskristalle bilden.

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Ich hoffe Ihr könnt alle das traumhafte Wetter da draußen genießen. Schnappt Euch eine Decke, legt Euch auf eine Wiese, beobachtet die Wolken am Himmel (wenn welche da sind!) und hört den Hummeln beim lauten Summseln zu. Alles ohne Socken versteht sich!

Frühling ist einfach toll! Findet Ihr nicht auch?

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Übrigens sammelt die liebe Kebo von Kebo Homing (klick) gerade alles was typisch für den Frühling ist. Ich finde ja, dass die Befreiung der Füße von Strümpfen und vielleicht sogar auch mal von Schuhen, gepaart mit dem ersten selbstgemachten Eis unbedingt typisch für den Frühling ist. Zumindest für mich!

„

Filed in: FOOD, REZEPTE, SWEETS FOR MY SWEETS and for me, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 12 Kommentare

26. März 2015

Heute bleibt die Küche kalt! {Gewinnaktion}

go raw1

Wisst Ihr schon was Ihr an Ostern auf den Tisch zaubert?

Ich habe mich dieses Jahr entschlossen mal etwas ganz anderes an Ostern auszuprobieren. Ich mache es wie die Hasen…diesmal bleibt an Ostern alles roh und kommt ohne tierische Produkte aus. Nicht weil ich jetzt auch auf der veganen Welle mitschwimme (ich würde auf Dauer gnadenlos untergehen und mir heimlich mit nem Campingkocher Würstchen unterm Bett braten und Käsewürfel unterm Kopfkissen lagern). Aber sich hin und wieder mal zu erden und auch mal Neues auszuprobieren, erweitert das Essensangebot im eigenen Speiseplan um ein Vielfaches. Das Schlüsselwort für die etwas andere Zubereitungsform heißt: RAW (engl. roh).

Da ich mich außer mit Gemüsesticks und Kräuterdipp noch nie wirklich mit Rohkost beschäftigt habe, musste ich mir natürlich ein Kochbuch zu diesem Thema zulegen. (Gründe für neue Kochbücher gibt es ja irgendwie immer).

Vor Kurzen hat Boris Lauser sein Kochbuch „Raw to be alive“* auf den Markt gebracht und stellt hier alle Zubereitungsarten für Rohkost in sämtlichen Varianten vor. Allein sein Werdegang liest sich schon spannend. Und einer der ersten Sätze in diesem Buch ist: „Als Kind war ich dick“. Hm…Heute sieht das tatsächlich anders aus und von dem einst dicken Kind ist ein drahtiger jungenhafter 37-Jahre alter Kerl übriggeblieben. Ok. Kerl trifft es vielleicht nicht ganz, denn dafür ist an ihm für meinen Geschmack etwas zu wenig dran. Aber das ist ja wie beim Essen alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Aber weiter zu Boris Lausers Buch:

Auf 160 Seiten erklärt Boris was man alles über die Zubereitung von Rohkost wissen muss, was die Vorteile an dieser Art der Zubereitung sind und warum sich eine Nahrungsumstellung auf jeden Fall lohnt und wie sie sich im Körper bemerkbar macht. Viele der benötigten Werkzeuge, die man für die einzelnen Rohkost-Techniken, wie z.B. Mixen, Entsaften, Dörren, Marinieren, Fermentieren benötigt, hat fast jeder zu Hause. Ich bin einzig und allein über das Thema Dörren gestolpert. Denn sollte man diese Technik des Trocknens von Gemüse und Obst tatsächlich häufiger praktizieren wollen, sollte man sich einen Dörrautomaten anschaffen. Aber man kann natürlich auch alles bei niedrigster Temperatur und mit einem Kochlöffel zwischen die Ofentür geklemmt, im Backofen dörren. Kostenpunkt für einen Dörrautomaten: Hausfrauengerät ab 40 Euro, Semiprofigerät ca. 150-200 Euro, Profigerät ab 350 Euro-nach oben offen, Stromkosten für 12 Std Haushalts-Backofen laufen lassen:…. rechnet es Euch aus!

go raw6

Nach dieser ausführlichen Einleitung Rund um das Thema >>eat raw<< findet man in den 6 Kapiteln: Basics für jeden Tag, Frühstück, Suppen & Salate, Brote, Wraps & Dips, Hauptgerichte und Süsses & Desserts, viele echt tolle und sehr schön bebilderte Rezepte, die sehr ansprechend sind. Wer ein Blick ins Buch werfen möchte, klickt sich hier* entlang.

go raw3

Ich habe mich dann gleich mal an ein sogenanntes „Hauptgericht“ gewagt (Seite 116), wobei ich sagen muss, dass an Ostern alle lange Gesichter machen würden, wenn ich das als Hauptgericht auf den Tisch bringe. Es geht um sogenannte Kohlrabi-Ravioli mit Paprika-Hummus-Füllung und Petersilien-Chili-Hanf-Pesto. Jaaaaaa….Hanf! Also Hanfsamen (das war mir bisher auch noch nicht so geläufig). Und was soll ich Euch sagen: die schmecken extrem lecker. Stellt Euch kleine sesamgroße geschälte Samen mit einem leicht nussigen geschmack vor. Auch auf Salaten ein Knaller. Und nein…ich bin jetzt nicht stoned!

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Ravioli heißen diese gefüllten Kohlrabischeiben nur, weil sie eben optisch ein wenig an gefüllte Ravioli erinnern. Aber wie gesagt: nix gekocht, alles roh und in meiner Variante ziemlich knoblauchlastig (2 Std. Stoßlüften haben fast nicht gereicht, um das House zu entdunsten).

go raw 5

Geschmeckt haben sie mir. Aber satt war ich danach nicht wirklich. Und ehrlich: das Gefühl etwas „Richtiges“ gegessen zu haben, blieb irgendwie auch aus. Nun. Deshalb jetzt mal mein Fazit zum Thema Rohkostküche, bzw. dem Buch von Boris Lauser:

Das Buch ist sehr sehr ansprechend gestaltet und für alle die einmal über eine andere Form der Ernährung nachdenken wirklich zu empfehlen. Man muss eben wissen, dass man für diese Art der Zubereitung evtl. viel Zeit und Planung benötigt und ggf. auch das ein oder andere Gerät anschaffen muss. Wer sich aber schon häufiger mit der veganen Küche auseinander gesetzt hat und für den Lebensmittel wie selbstgezogene Keimlinge und Chia- und Hanfsamen keine böhmischen Dörfer bedeuten, wird mit diesem Kochbuch seine Freude haben. Ich persönlich brauche einmal am Tag eine WARME MAHLZEIT, dass bedeutet es kommt dampfend aus dem Topf oder Ofen. Gedörrtes und nur zimmerwarmes Essen ist auf Dauer für mich keine Alternative, aber durchaus denkbar es immer mal wieder mit einzubauen. Man muss ja auch nicht immer ganz so militant sein!

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So, dann ist hier mal das Rezept für die ungekochten Fake-Gemüse-Ravioli:

Kohlrabi-Ravioli
 
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Author: www.houseno15.de
Serves: 4
Ingredients
  • 1 große Kohlrabi
  • 1 Knoblauchzehe zerdrückt
  • 50 ml Olivenöl
  • Saft von einer Orange
  • ½ TL Salz
  • Paprika Hummus:
  • 1 rote Paprikaschote
  • ½ TL Salz
  • 30ml Olivenöl
  • ½ Knoblauchzehe
  • wenig Chillipulver
  • ½ EL Tahin
  • 90 g eingeweichten und abgespülten Sesam
  • Petersilien-Chili-Hanf-Pesto:
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 kl. Chilischote
  • 50 g geschälte Hanfsamen
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Salz
  • Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Saft und Schale von 1 Bio-Orange
  • 4 EL Olivenöl
Instructions
  1. Den Kohlrabi schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln.
  2. Olivenöl, Orangensaft, Knoblauch und Salz zu einer Marinade verrühren und die Kohlrabischeiben darin 12 Std ziehen lassen, bis sie eine weiche Konsistenz haben.
  3. Paprika-Hummus:
  4. Die Paprika waschen, entkernen und klein schneiden und mit allen Zutaten (außer dem Sesam) im Mixer fein pürieren.
  5. Jetzt den Sesam hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse pürieren und evtl mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Petersilien-Chili-Hanf-Pesto:
  7. Die Petersilie waschen und klein schneiden.
  8. Chilischote entkernen und klein schneiden.
  9. Petersilie, Chili und restl. Zutaten im Mixer fein hacken.
  10. Anrichten:
  11. Auf eine Kohlrabischeibe einen Teelöffel Hummus geben und mit einer weieren Kohlrabischeibe abdecken und mit Pesto beträufeln. Dazu Salat servieren und evtl mit Hanfsamen bestreuen.
3.2.2708

Und jetzt kommt ja noch das Tollste überhaupt:

Wer sich auch mal an Raw-Kost heranwagen möchte und vielleicht neugierig auf das Buch geworden ist, hat jetzt hier die Chance ein Exemplar zu gewinnen. Hinterlasst mir hier bis zum 9. April 2015 einen Kommentar unter diesem Post, warum Ihr so ein Buch unbedingt haben möchtet. Das Los entscheidet, wer der glückliche Rohkost-Koch (äh Zubereiter) der Zukunft ist. Teilnehmen kannst Du ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich! Der/die Gewinner/in wird per Email benachrichtigt. Ich freue mich schon auf Eure Kommentare.

Gewonnen hat die liebe Jenny. Herzlichen Glückwunsch! (Du wirst noch per Email benachrichtigt)

So und jetzt schmeiße ich den Backofen an und schieb mir ne Pizza in das 180 Grad heiße Innere.

Genießt Eure Zeit und esst was Euch gut tut!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

*Kooperationslink



Filed in: FOOD, Low Carb, REZEPTE, vegan, VEGETARISCH • by Tanja • 25 Kommentare

3. März 2015

Wenn das pubertierende Aschenputtel Linsen kocht

Linsenbolognese1

Als Aschenputtel mal wieder nicht mit auf den Ball durfte, weil ihre gemeine Stiefmutter ihr schon wieder eine 1kg Packung rote Linsen in die Kaminrückstände gekippt hatte, reichte es ihr endgültig. Wutentbrannt wühlte sie in der Schweinerei auf dem Boden und versuchte die Linsen aus der Asche zu sammeln. Naja, Ihr kennt ja sicherlich wie die Geschichte weitergeht. Die befreundeten Tauben kamen und haben dem armen Kind beim Lesen der Linsen aus der Asche geholfen. So weit so gut.

Aschenputtel saß nun also vor einem Topf mit sauber abgespülter Linsen und dachte nach. Da kam die gute Fee zur Tür hereingeschwebt und bot Ihr eine Freikarte und ein Dolce & Gabbana Kleid für den abendlichen Ball an. „Was gibt’s n da zu essen?“ wollte Aschenputtel wissen. „Naja, mein liebes Kind, Du weißt doch, auf solchen Veranstaltungen bekommt man kleinste Portionen aus der molekularen Küche, die schon beim Berühren der Zunge in Luft verpuffen.“ „Also, da steh ich ja gar nicht drauf!“ empörte sich Aschenputtel und klopfte sich die letzten Staubreste von der etwas mitgenommenen Jogginghose. „Auf so’n Gedöhns hab ich keinen Bock und die Klamotten, die Du mir gerade angeboten hast, sind mega spießig! Noch nie was davon gehört, dass die Jogginghose jetzt ultimative Streetwear ist? Ich nehm jetzt diese Linsen und koch mir was. Ich hab nämlich von dem ganzen Dreckgewühle übelst Hunger. Wenn Du magst kannste ja mitessen.“ „Aber ich lebe vegan!“ wandte die Fee ein und war noch immer verwundert, dass Aschenputtel Ihre Freikarte und die neuen Klamotten ausgeschlagen hatte. „Äh, vegan…so ohne Fleisch und ohne irgendwas vom Tier und so? Du bist auch so‘n Tofufreak? Kein Problem! Sag deinem Kutscher da draußen vor der Tür, dass er die Base chillen soll und ich koch uns was derbe Gutes. Haste Bock drauf?“ Immer noch leicht irritiert, nickte die Fee. „Und wenn die Alte nachher nach Hause kommt, wird se richtig gedisst sein, wenn se sieht, dass wir alle Linsen weggeatmet haben. Und meine Stiefschwestern sind eh wieder völlig hormongeflasht vom Prinzen und erzählen mir den ganzen Abend wie dieser Körperklaus mit ihnen gedanced hat. Das sind echt voll die Opfer! Ich mach uns jetzt ma ne easy veggi Linsenbolo mit Nudeln und dann fooden wir bis zur Fresslähmung. Aber vorher muss ich noch schnell die Pics instagrammen. Hashtag foodporn – Hashtag foodgasm – Hashtag tagsforlikes.“ (…)

Märchen Ende!

Linsenbolognese2

Auch wenn Aschenputtel in dieser Version des Märchens nicht ihren Schuh auf der Treppe verliert, keine Taube „ruckediku Blut ist im Schuh“ ruft und womöglich der Prinz nicht mit Aschenputtel zusammen alt wird- so what. Hauptsache das Essen in dieser Märchen-Neuauflage hat gestimmt! Is so oder?

Linsenbolognese4   Linsenbolognese5 So, und damit Ihr auch wisst, wie Aschenputtel die vegane Linsenbolognese zubereitet hat, gibt’s hier noch das Rezept:

Vegane Linsenbolognese
 
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Author: www.houseno15.de
Serves: 3-4
Ingredients
  • 150 g rote Linsen
  • 1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
  • 1 Zehe Knoblauch zerdrückt
  • 2 Karotten gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose/n Tomate(n), gewürfelt, 400 g
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 50ml Rotwein
  • fischer Thymian nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
Instructions
  1. Die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten bei mittlerer Temperatur in Olivenöl anschwitzen.
  2. Das Tomatenmark hinzugeben und anrösten.
  3. Alles mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  4. Die Tomaten, die Brühe, die Linsen und die Kräuter dazugeben und mit einem Deckel bedecken und ca. 20 - 25 Minuten leise köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.
  7. Die Bolognese muss die Konsistenz der normalen Hackfleischsauce haben.
  8. Die Sauce passt sehr gut zu breiten Bandnudeln.
3.2.2708

 

Und für alle die eine Übersetzung der einzelnen Worte brauchen, können dies in Langenscheids 100% Jugendsprache* nachlesen.

In diesem Sinne- YOLO!

Eure

Tanja aus dem House No.15

 

*Amazon Partnerlink

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21. Januar 2015

Hessisch‘ Brot macht Wangen rot!

2.1

Italienische Pizza, türkische Köfte, griechische Moussaka, holländische Fritten, schweizer Raclette, spanische Paella… Alles Gerichte die ich liebe, alles Länder die ich toll finde. Aber warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Kebo von Kebo homing hat dazu aufgerufen etwas typisches aus der Region zu machen, in der man lebt. Tolle Idee! Da bin ich doch direkt dabei.
Ich bin ein echtes hessisches Mädsche aus dem Frankfurter Raum, bzw. aus dem Taunus. Allerdings akzent-und dialektfrei (zumindest so lange man mich nicht darum bittet Dialekt zu sprechen!) Das bekannteste und typischste aller Gerichte hier in Frankfurt und im Taunus ist wohl die Frankfuter „Grie Soss“ (grüne Sauce). Aber die kennt ja schon jeder- wie langweilig (obwohl ich diese kalte Kräutersauce absolut vergöttere). Das Nationalgetränk der Hessen ist der Apfelwein und mit dem lässt sich wirklich viel anstellen. Zum einen natürlich trinken. Am besten pur oder für die Äppelwoi-Neueinsteiger erstmal mit Wasser gemischt. Aber niemals mit Limonade! Das kann in einschlägigen Apfelwein-Lokalen fast zur Enthauptung führen. Doch nicht nur zum Trinken eignet sich das Frankfurter Stöffsche (so nennt man den Apfelwein hier). Man kann es wunderbar in die verschiedensten Gerichte integrieren. In Suppen und Saucen, in Cremes und Desserts. Man kann Fleisch darin kochen und schmoren und und und…

4
Sogar Brot kann man damit backen. Und genau das habe ich heute gemacht. Frankfurter Äppelwoi-Brot. Das passt natürlich hervorragend zu typischem Frankfurter Handkäs mit Musik, schmeckt aber auch toll einfach nur mit Butter und Schnittlauch.

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Allein wegen des Duftes, der durch die Küche weht, wenn das Brot so langsam backt, lohnt sich die Arbeit mit dem Sauerteigbrot. Und wenn es dann warm aus dem Ofen kommt, kann ich mich immer kaum zurück halten es nicht sofort anzuschneiden und mir in den Mund zu schieben. Probiert es doch einfach mal aus! Wer keinen Apfelwein bekommt, kann natürlich auch Cidre nehmen. Und wer sich am Alkohol im Brot stört nimmt Apfelsaft. Den Zusatz hessisch oder frankfodder müsst Ihr dann natürlich streichen. Denn nur mit Äppelwoi ises en eschter Froangforter Genuss!

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So, und jetzt seid Ihr dran. Traut Ihr Euch an hessische Kost heran?
Ich halte es damit getreu dem Motto: Haubdsach es bassd dorsch de Halls unn machd schwinnelisch. (Hauptsache es passt durch den Hals und macht schwindelig) Aber keine Angst, schwinnelisch wird Euch von dem Brot nicht (höchstens weil’s so lecker ist), aber dorsch de Halls bassds immä.

Hier ist noch das Rezept für das Hessische Brot, dass Dir vor Genuss die Röte auf die Wangen zaubern wird:

Hessisches Apfelweinbrot
 
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Author: Tanja
Ingredients
  • 500 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl, Typ 1050
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Beutel Sauerteig, flüssiger
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Sirup, dunkler
  • 340 ml Apfelwein, lauwarm
  • Anis, Kreuzkümmel nach Belieben
  • Kardamom, Koriander nach Belieben
Instructions
  1. Den Sauerteig-Beutel in eine Schale mit lauwarmem Wasser legen.
  2. Die Mehle mit Salz und Trockenhefe mischen.
  3. Die Gewürze nach Geschmack dazugeben, ich nehme immer jeweils etwa ¼ TL, vom Anis etwas weniger. Das kann jeder selber ausprobieren. Man kann natürlich auch fertiges Brotgewürz nehmen. Auch da bleibt einem die Menge selber überlassen.
  4. Dann Sauerteig, Sirup, Apfelwein zum Mehl geben, alles gut mischen und gut verkneten.
  5. Weitere Flüssigkeits- oder Mehlzugabe nach Konsistenz des Teiges. Er sollte so lang geknetet werden, bis er nicht mehr an den Händen klebt.
  6. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäuben.
  7. Dann zugedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
  8. Danach den Teig erneut verkneten, und in eine Brotbackform, oder Kastenform geben. Ich nehme immer eine große Kastenform. Die Teigoberfläche mehrmals leicht einschneiden und das Brot weitere 45 Minuten gehen lassen.
  9. Den Backofen auf 230°C vorheizen. Eine feuerfeste Schale mit heißem Wasser mit in den Ofen stellen, und erst unmittelbar vor dem Backen heraus nehmen.
  10. Das Brot einschieben, den Backofen auf 200°C herunter drehen und das Brot 70 bis 80 Minuten backen.
3.2.2708

 

3

Mer säje uns hier im House No.15!
Eure

Tanja

Wenn Ihr weitere Rezepte aus allen teilen Deutschlands sucht, schaut doch mal hier bei Kebo vorbei und lasst Euch inspirieren.

 

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HELLO!

HELLO!

Herzlich Willkommen im House No. 15!

Hier lautet das Motto
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Komm rein, nimm Dir etwas zu Essen und/oder einen Drink und fühl Dich wie zu House.

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❤️Welt-Mett-Tag & Valentinstag ❤️ Ey Leute, das k ❤️Welt-Mett-Tag & Valentinstag ❤️

Ey Leute, das kann doch kein Zufall sein, oder?!? 

Ich finde ja, dass man am Valentinstag erstmal eine große Portion #selbstliebe walten lassen solle.

Und deshalb gibt es hier heute für mich ein selbstgemachtes Focaccia-Panino mit frisch durchgelassenem Mett zum Mett-Valentinstag.

Wie ich damit umgehe, dass ja auch heute noch Tag des Kondoms ist, weiß ich noch nicht😜

Euch allen einen wundervollen Dienstag (ob mit oder ohne Mett und Be-my-Valentine)! 

Aber das mit den Kondomen liegt mir doch am ❤️en… 

ALSO GEBT GUMMI und HABT EUCH LIEB🫶🏼

#valentine #weltmettbrötchentag #focaccia #hackfleisch #mettmyday #stulle #theartofplating #myheartgoesbumbum #myheartgoesmett #schnittchen #liebegehtraus #liebegehtdurchdenmagen #funny #italienliebe #mettliebe #houseno15 #habeuchlieb❤️ #yummiyummi #spreadlove
🍜DASHI-UDON-LACHS🍜 Eine schnelle leckere Mahlzeit 🍜DASHI-UDON-LACHS🍜

Eine schnelle leckere Mahlzeit mit hohem Schlürffaktor 😉

Mein Tipp: bereitet einen großen Topf Dashi vor und friert die Brühe portionsweise weg. So könnt Ihr Euch schnell eine tolle Suppe mit der Einlage Eurer Wahl zubereiten.

#udonnoodles #dashi #suppenliebe #japanfoods #wärmtvoninnen #gutenappetit #theartofplating #f52community #houseno15 #badsoden #badsodenamtaunus #endlichwochenende
😍Glücklich-Mach-Pasta 😍 Heute läute ich das Woche 😍Glücklich-Mach-Pasta 😍

Heute läute ich das Wochenende mit absolutem Soulfood ein🥳

Ravioli mit Spinat-Ricotta-Füllung, Spinat-Gorgonzola-Sauce, Coppa und Peccorino-Brösel.

Braucht man mehr?
Ok ein gutes Glas Wein evtl. noch…

Habt einen tollen Abend💋

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⭐️LATE NIGHT DINNER PART 3⭐️ Abendbrot-Resterampe ⭐️LATE NIGHT DINNER PART 3⭐️

Abendbrot-Resterampe

Altes Brot-sehr reife Avocado-TK Garnelen- Heidelbeer Gel- Togarashi- Minze

Einfaches einfach einfach…

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⭐️LATE NIGHT DINNER PART II⭐️ In der #resterampe ⭐️LATE NIGHT DINNER PART II⭐️

In der #resterampe (Kühlschrank) habe ich am Samstag noch
• Fenchel
&
• Lachsfilet

gefunden. 

Noriblätter, Panko, Ei, Mehl, Butter und Gewürze habe ich immer vorrätig.

Das hier ist kein Hexenwerk- ich schwör ✌🏻- lasst einfach mal eure Geschmacksknospen sprechen und traut euch mal über den Tellerrand hinweg zu schauen!

Simple & Easy (ernsthaft!)

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⭐️DINNER PART 1⭐️ Wochenenden sind zum Genießen d ⭐️DINNER PART 1⭐️

Wochenenden sind zum Genießen da. Deshalb gab es gestern mal wieder ein #latenightdinner , denn den Entschluss etwas „Nettes“ zu kochen, habe ich erst um 19:30 Uhr gefasst.

Das Beste an dem gestrigen 3 teiligen Dinner war: ich habe nix dafür gekauft- es war mal wieder alles zu Hause (manches TK)  und musste sowieso mal verwendet werden. 

👉🏻Also eine klassische RESTRAMPE-DELUXE 🤩

Wir starten also mit:
Lauwarmer Kartoffelsalat | Pulpo | Sellerie | Orange | Petersilie |  Erbse 

Das grüne Öl habe ich aus Staudensellerie und Petersilie hergestellt. 
Den Pulpo habe ich vor 2 Wochen gemacht und den Rest der Tentakel eingefroren und nun hauchdünn aufgeschnitten und in Olivenöl, Knoblauch und Kräutern mariniert.
Der Kartoffelsalat wird warm mit feinen Selleriewürfeln und Orangen-Mayonnaise vermengt.

That‘s it.

Wäre das was für Euch?

Part 2 & 3 kommen morgen
(In der Story seht ihr schon eine kleine Preview)

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