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Maronencreme-Suppe, Rosmarin-Grissini, geräucherte Entenbrust

{…eine Badezimmer-Analyse…}

Maronensuppe Ganz ehrlich, ich hab’ heute mal keinen blassen Schimmer wie ich die Kurve von dieser Story zum Thema Essen bekommen soll, ohne dass es unappetitlich wird… Aber ich wollte Euch die Gedankenwelt eines Mannes in Punkto „Badezimmer-Analyse einer Frau“, hinsichtlich deren „sonstigen Vorzügen“ nicht vorenthalten.
Ich versuche einfach mal dem Thema entgegen zusteuern und zeige Euch eine wirklich leckere Suppe für den Herbst.
Auch gut geeignet als Vorspeise für das Weihnachtsmenü. Nehmt Euch ein Süppchen und lernt Frank kennen:

Alsooo…. Vor Kurzem traf ich Frank nach einer gefühlten Ewigkeit wieder. Frank und ich wohnten über einen kurzen Zeitraum in einer gemeinsamen Wohnung, die aber für zwei exzentrische Personen nicht genug Raum bot (wenn ihr wisst was ich meine…)
Auch damals schon neigte Frank zu einer ungehemmten Analyse seiner, nennen wir es fröhlichen „Kurzeit-Beziehungen“, die früher bei uns ein und aus gingen. Meist abends ein…morgens aus, dann wurden sie nicht mehr gesehen… Nun…

Das Badezimmer einer Frau- die Büchse der Pandora

Frank hat sich irgendwie nicht wirklich verändert. Nachdem wir unweigerlich auf das Thema „Beziehungsstatus“ zu sprechen kamen, eröffnet er mir seine These, dass er nur in das Badezimmer einer Frau gehen müsste, um diese schon zu kennen, bevor „irgendetwas anderes“ stattgefunden hat.
Das Badezimmer einer Frau sei nämlich eine Art „Büchse der Pandora“, die man nur mit Vorsicht öffnen sollte. Ich überlege kurz, wie man mein Badezimmer wohl analysieren könnte und fordere einen Exkurs in die Welt eines Mannes mit reichem Erfahrungsschatz zum Thema „Badezimmer-Analyse“.

Wir nennen die Dame, deren Badezimmer Frank als „Fallbeispiel“ anführt, einfach mal Stefanie* (*Name von der Redaktion geändert)

„Als ich das erste Mal Stefanies Wohnung betrat, wehte mir ein sanfter Geruch von Vanille entgegen. Es erinnerte mich sofort an meinen ersten Golf vor 25 Jahren, an dessen Spiegel ein gelber Vanille-Duftbaum baumelte. Ich fühlte mich gleich heimisch. Der Nachmittag war sehr entspannt, man redete über dieses oder jenes. Irgendwann an diesem frühen Abend musste ich dann doch mal aufs Klo.
Ehrlich, Tanja- ich hatte Angst! Stephanie war echt toll und ich wollte mir meine Illusion über diese Frau nicht durch das Öffnen der „Büchse der Pandora“ zerstören lassen…. Aber was will man machen, wenn 1,5 Liter Kaffee sich den Weg nach draußen suchen?!“ Ich musste laut Lachen, denn Frank gehörte erfahrungsgemäß nicht unbedingt zur ängstlichen Sorte Mann.

Maronencremesuppe

Relax und setzt Dich!

„Ich betrete also Stephanies Badezimmer und entdecke als Erstes eine Ansammlung an Deko-Nippes, für den man wahrscheinlich im 1 Euro-Laden noch Geld mitbekommen hätte. Über der Badewanne kleben Blumen-Tribals und kleine Muscheln und Seesterne aus Plastik, die auf buntem Sand liegen, zieren ein Tablett. Daneben ein fetter goldener Buddha, der mir grinsend beim Pinkeln zusieht. Das erledige ich übrigens im Sitzen, denn ein Klebeschild an der Klospülung weist in Zeichensprache eindringlich darauf hin.
Mein Blick fällt auf die Fensterbank und ich betrachte die aneinandergereihten Holzbuchstaben, die das Wort RELAX ergeben. Äh, sorry, wie soll das denn hier gehen??? Relax… Ich bin verwirrt.
Ist das wirklich Stefanie? Die coole, direkte, sexy Frau, die ich vor 2 Tagen im Aufzug kennengelernt habe? Das passt doch irgendwie nicht zusammen….“
„Im Aufzug, so so…!“ unterbreche ich Frank und muss bei seinen Ausführungen schon wieder laut lachen, weshalb er mich mit einem tötenden Blick bestraft.

Willkommen in der Werkstatt

„Ja, und dann Tanja…. dann stellt man fest, dass gewisses Aussehen natürlich seinen Preis hat. Überall standen Tiegel, Tuben und Dosen mit Peelings, Puder, Cremes und Kuren, Lotion-Masken usw. herum. Immer mit dem Wort „Anti“. Anti-Cellulite, Anti-Falten, Anti-Aging, Anti, Anti, Anti… da kommt einem doch unweigerlich die Frage: „Wie sähe Stefanie wohl ohne diese ganzen Gegenmittel aus?!“ Mal von der herumliegenden Hardware in Form von Lockenwicklern, Glätteisen, Wimpernzange, Hornhaustraspel, usw. abgesehen. Tanja, das war kein Badezimmer! Das war ein Hobbyraum erster Güte- eine Werkstatt…!
Und dann merkte ich, dass eine entscheidende Sache in dieser „Werkstatt“ fehlte. Wo waren bitte die Zahnpasta-Spritzer am Spiegel, die Haarsträhnen vom Kämmen im Waschbecken, Kalkablagerungen auf den Armaturen…?
Da war einfach NICHTS! N I C H T S!“
Ich rollte mich fast auf dem Fußboden vor Lachen, wegen der bildlichen Ausführungen von Frank.

  Maronencremsuppe

Bergamotte, Moschus, Klostein

„Ich sitze also immer noch auf dem Klo und schaue mich schockiert um. Plötzlich ertönt ein „Pffffffff“ hinter mir und ich beginne schon an mir zu zweifeln, dass mir dieses Badezimmer sogar meine körperlichen Empfindungen raubt und ich nicht mal mehr merke, wenn aus mir Luft entweicht*. (Anmerkung: Frank benutze hierfür ein anderes Wort, was ich hinsichtlich des Themas „Foodblog“ abgeändert habe). Zum Glück zeigt sich schnell, dass ich nichts für dieses Geräusch konnte. Hinter mir steht ein Gebilde, was wohl einer Hand nachempfunden sein soll, dessen Daumen ein penetrant riechendes Öl in regelmäßig getakteten Abständen freigibt. Bergamotte? Moschus? Klostein? Ein migränefördernder Geruch umweht mich und legt sich in kleinen fein zerstäubten Mikropartikeln auf meinem Rücken nieder. Ob dieses Ding wohl einen Sensor hat, was die Verweildauer beim Toilettengang registriert und dementsprechend Duftstoffe absondert? Ich muss einfach raus hier! Der Fluchtgedanke wurde übermächtig. Während ich nach dem 4-lagigen Toilettenpapier greife, fällt mein Blick auf den Push-Up-BH aus Spitze, der über dem erwärmten Handtuchhalter baumelt (ob sie so einen auch in diesem Moment trägt?). Dann entdecke ich in der Dusche den Rasierer… (wo rasiert sie sich?), die Kontaktlinsen-Aufbewahrung und eine Beißschiene… (was sie wohl so sehr aufregt, dass sie nachts mit den Zähnen knirschen muss?) Ich entdecke beim Händewaschen eine Tinktur gegen Nagelpilz und stelle fest, dass Stefanie Melkfett benutzt. Melkfett?!? Äh, wofür?! Und dann die Seife… „Stop water while using me!“ stand darauf. Entweder ist Stefanie sehr umweltbewusst (was ich hoffte) oder sie gibt gerne bevormundend den Ton an. Ich verließ dann eilig das Badezimmer- ich hatte genug Informationen…“
„Und dann? Bist Du dann nach diesem Schock einfach stumm weggelaufen?“ fragte ich Frank und wollte mich schon wälzen vor lauter Lachen.
„Nö. Wir hatten einen echt schönen Abend und als wir uns dann verabschiedet haben, lud ich sie für zwei Tage später wörtlich in mein „PIPIKACKALAND“ ein.
Hat sie natürlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden…“

Was sagt Euer Badezimmer über Euch aus?

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Maronencremesuppe
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 3 kleine Schalotten
  • 6 Zweige Thymian
  • 250 g Maronen gegart
  • 20 g Butter
  • 600 ml Hühnerfond
  • 150 g Schlagsahne
  • 200 ml Milch
  • Meersalz
  • Piment d‘Espelette
Instructions
  1. Zuerst die Schalotten schälen und klein schneiden.
  2. Den Thymian abspülen und trocken schütteln.
  3. Die Maronen grob hacken, ein bis zwei Esslöffel beiseite legen.
  4. Von zwei Zweigen Thymian die Blättchen abstreifen.
  5. Die Butter erhitzen und Schalotten, Thymianblättchen und den größeren Teil der gehackten Maronen darin dünsten.
  6. Dann den Fond angießen und die Sahne dazu geben.
  7. Alles knapp 10 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  8. Nun die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und die Milch unterrühren.
  9. Mit Salz und Piment d'Espelette würzen.
  10. Den restlichen Thymian und die restlichen Maronen in Olivenöl anbraten und auf die Suppe geben.

Rosmarin-Grissini mit geräucherte Entenbrust
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 500 g Mehl, (Type 405)
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Tl Salz
  • 3 El Olivenöl
  • 2 El getrockneter Rosmarin, zum Bestreuen
  • 150 g geräucherte Entenbrust
Instructions
  1. Das Mehl mit der Hefe, dem Zucker, dem Salz und dem Olivenöl mischen und mit 275 ml lauwarmem Wasser ca. 10 Minuten so lange kneten, bis ein glatter und elastischer Teig entstanden ist.
  2. Den Teig in eine Schüssel legen, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.
  3. Den Ofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen.
  4. Den Teig aus der Schüssel nehmen, erneut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.
  5. In 1 cm dicke Streifen schneiden und diese mit den Händen zu langen Strängen rund rollen.
  6. Die Teilstränge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und dünn mit etwas Wasser bepinseln und mit getrocknetem Rosmarin bestreuen.
  7. Für ca. 15 Min backen und ausgekühlt in einer luftdichten Dose aufbewahren.
  8. Als Beigabe zur Maronensuppe mit der geräucherten Entenbrust umwickeln und mit der Suppen anrichten.

 

 

Vegane Pilzpfanne mit Naanbrot

{…Leben am Limit oder die Sache mit den Pilzen…}

Pilzpfanne2.1

Was ein schöner Morgen heute im Taunus… Allerdings fing dieser Morgen bei mir alles andere als schön an, denn alles was in meinem Kopf so zu spüren war, waren tierisch schöne Kopfschmerzen.

(Lieber Rotwein von gestern Abend, ich danke Dir recht herzlich für Deine wunderbare Gesellschaft. Du hast mir den Abend versüßt und mir ein wunderbar warmes Gefühl in Bauch und Kopf gezaubert. Aber hatte ich Dir nicht gesagt, dass ich mit keinem am nächsten Tag frühstücke, wenn wir einen Abend/Nacht verbracht haben? Hallo? Du bist immer noch da… Verschwinde!)

Um den etwas anhänglichen Rotwein wieder los zu werden, habe ich beschlossen mich in meine Gummistiefel zu werfen und einen ausgedehnten Waldspaziergang zu machen. Frische Luft mag der Rotwein in meinem Kopf nämlich gar nicht. Und was gibt es Besseres als an einem Herbsttag durch die bunten Blätter zu laufen und den Duft von feuchtem Waldboden zu atmen?

Das blöde an einem Rotwein-Date ist ja, dass sich am nächsten Morgen nach kurzer Zeit nicht nur der Kopf beschwert, sondern auch der Magen ein ganz merkwürdiges Eigenleben entwickelt. Den Geräuschen nach zu urteilen, lachte er sich glucksend über meine Blödheit weg, auf den charmanten Rotwein hereinreingefallen zu sein und stellte laut gurgelnd Ansprüche auf Nahrung. Und das alles mitten im Wald. Schöner Herbstwald hin oder her. Hunger! Jetzt! Na toll! Danke lieber Körper- ich habe verstanden was Du mir mitteilen willst! Rotwein ist in nächster Zeit aus im House.

Pilzpfanne1.1

Half mir aber natürlich nicht unbedingt weiter. Falls Ihr jetzt denkt, ich habe ganz neandertalerhaft Ameisen von Stöckchen gelutscht oder den Eichhörnchen die Nüsse ausgebuddelt und weggefuttert… Nein! Das habe ich natürlich nicht. Wobei die Idee mit den Nüssen gar nicht so schlecht wäre, im Zeitalter von der modernen Paleo-Bewegung…

Naanbrot1.1

Mein Blick fiel vielmehr auf die vielen Pilze, die sich hier auf dem Waldboden in kleinen Grüppchen so lustig zusammengestellt haben. Pilze in allen Farben und Formen. Ich weiß ja nicht wie weit Ihr Euch mit Pilzen und deren Verträglichkeit auskennt…Ich für meinen Teil gehe ausschließlich im Supermarkt oder beim Gemüsehändler Pilze sammeln. Da kenne ich mich aus. Da hat jeder Pilz ein eigenes kleines Namensschildchen und ich weiß, dass ich den nächsten Morgen noch erlebe, wenn ich davon gegessen habe.

Aber es gab durchaus auch Begebenheiten in meinem Leben, da habe ich am Aufwachen am nächsten Tag ein wenig gezweifelt…

Pilzpfanne4.1

Ich weiß noch genau, wie mich vor einigen Jahren die Oma einer Freundin zum Mittagessen eingeladen und für mich Gulasch gekocht hat. So ein richtiges Super-Oma-Wie-Von-Früher-Gulasch. Herrlich! Und als ich dann die erste köstlich gefüllte Gabel im Mund stecken hatte, sagte die Oma mit freudig geröteten Bäckchen: „Ach Tanja, das war heute so schön auf dem Friedhof. Genau neben dem Grab meines Mannes wachsen ganz viele Pilze. Die habe ich mit in das Gulasch reingeschnitten.“ Schluck… Das Gulasch hing mir in großen Brocken im Hals und wollte weder nach oben noch nach unten flutschen. Unter einem heftigen Hustenreiz, fragte ich sie, ob sie sich denn mit Pilzen auskenne. Die Antwort war schockierend: „Früher schon, als meine Augen noch gut waren. Aber man riecht doch ob ein Pilz genießbar ist oder nicht…“ Peng. Damit war ich eigentlich satt. Aber was bitte macht man, wenn eine kleine süße schrumpelige Omi vor einem an einem alten Küchentisch sitzt und sich so sehr darüber freut, mal wieder für jemanden kochen zu dürfen und beim Essen Gesellschaft zu haben. Man betet kurz, isst tapfer weiter und versucht die Pilze auszusortieren, mit der Begründung, dass man nicht so der Pilzfreund sei. Was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. Aber man wird mir diese kleine Notlüge verzeihen. Ich sage Euch, manchmal kann man den Hashtag #lebenamlimt schneller schreiben, als man denkt. Aber zum Glück habe ich das Mittagessen überlebt und kann Euch deshalb heute diese wunderbar herbstliche Pilzpfanne zeigen. Der Clou an dem ganzen Gericht ist das warme Naanbrot, was es dazu gab. Ihr müsst das unbedingt ausprobieren…unbedingt! Und wer sich mit Pilzen auskennt, nimmt natürlich die, die in der freien Natur und nicht im Supermarkt wachsen.

Naanbrot2.1

Ich hätte ja auch gerne Ahnung von Pilzen, aber mehr als Fußpilz erkenne ich leider nicht. Naja ok. Einen Fliegenpilz gerade noch, aber dann verließen sie sie. Ist wahrscheinlich auch besser so, bevor ich oder die, die mit mir essen, nachher da liegen, wo die Omis leichtgläubig kleine Pilze fürs Gulasch sammeln und nebenbei das Grabbouquet neu arrangieren.

Woher auch immer Ihr Eure Pilze nehmt (Fußpilz würde ich übrigens nicht empfehlen, der hinterlässt immer so eine pelzigen Geschmack auf der Zunge *grins), hier findet Ihr das wirklich sehr schnell gemachte Rezept für die Pilzpfanne:

Pilzpfanne Rezept

5.0 from 5 reviews
Pilzpfanne
 
Author:
Serves: 2
Ingredients
  • 300 g gemischte Pilze
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • ¼ Chinakohl
  • 3 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe gepress
  • ½ Bund Petersilie
  • Salz und Pffer
Instructions
  1. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.
  2. Frühlingszwiebeln waschen und die Zwiebelknolle ebenfalls in Scheiben schneiden, den längeren grünen Teil in feine Streifen schneiden.
  3. Den Strunk vom Chinakohl entfernen und ebenfalls in kleine Streifen schneiden. Diese dann waschen und gut abtropfen lassen.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze, Chinakohl und Frühlingszwiebelscheiben unter rühren ca 12 Minuten andünsten. Kurz gegen Ende den Knoblauch hinzugeben.
  5. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie und das Grün der Frühlingszwiebeln unterheben.

 

Und hier noch das Rezept für das Naanbrot:

Naanbrot Rezept

5.0 from 5 reviews
Naanbrot
 
Author:
Serves: 12
Ingredients
  • 1 kg Mehl Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 TL Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier
  • 4 EL Öl
  • 300 g Naturjoghurt
  • 20 g Hefe
Instructions
  1. Die Milch in eine Schüssel gießen und 0,5 EL Zucker und Hefe einrühren. An einem warmen Ort ca. 20 Minuten ruhen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und die Mischung schaumig wird.
  2. Das Mehl in eine große Schüssel geben und das Salz und Backpulver untermischen.
  3. Den restlichen Zucker, die Milch mit der aufgelösten Hefe, 2 EL Pflanzenöl, den leicht geschlagenen Joghurt und die verquirlten Eier hinzufügen.
  4. Alles gut 10 Minuten durchkneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.
  5. Die Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, so dass er sich verdoppelt.
  6. Jetzt den Teig zu kleinen Kugeln rollen und jeweils eine Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Kreisen ausrollen.
  7. Eine Pfanne mit Öl auspinseln und den Teig darin von einer Seite anbraten bis sich Blasen bilden. Dann wenden und die andere Seite backen.
  8. Vorsicht, das Brot wird ganz schnell dunkel!
  9. Ihr könnt die kleinen Teigkugeln in Backpapier einzeln verpackt wunderbar einfrieren und dann portionsweise auftauen.
  10. Warm aus der Pfanne schmeckt das Naanbrot am besten!

 

Genießt den Herbst mit allem was er bietet!

Eure

Tanja

aus dem House No.15