Posts Tagged ‘Geschenke aus der Küche’

Vanille-Milchreis mit Mandarinen-Likör

{…was die H-Milch im Milchreis mit der Vergabe von Kindernamen zu tun hat…}

Vanille-Milchreis mit Mandarinen-Likör

Neue Kinder braucht das Land….
Aber bitte welche, deren Namen man auch unfallfrei aussprechen kann.
Das Thema Namensgebung ist ja bei werdenden Eltern immer eine ganz große und sensible Sache. Ok, Namen sind Geschmackssache, aber bitte was geht in Eltern vor, die ihren Kindern Buchstabier-Namen geben? Oder Namen, wie „Tyron“, Bo-Devin“ und „Clint“ bei denen man die DDR-Flagge den Kids gleich mit auf die Stirn tätowiere könnte.
Kerstin, die Schwester meiner Freundin, hat vor kurzem ihren ersten Sohn geboren und ihn Vlado genannt. Vlado Schubert. Für mich klingt das nach unausgelebten Fantasien der Eltern, nach Restwünschen für die eigene Biografie, die durch die Namen der Kinder noch ausgetobt werden. Vielleicht betreibt ja Vlado irgendwann mal einen Schrottplatz oder wird ein Star am Himmel der Pornoindustrie. Trommelwirbel- Spot on: Meine Damen, bitte nicht mit Schlüpfern werfen… hier kommt Vlado Schubert aus „Hintertupfingen“. Der arme Junge wird sein Leben lang mit mitleidigen Blicken bedacht werden, wenn er irgendwo seinen Namen angeben muss.
Er könnte auch eine eigene Wodka-Marke herausbringen. „Einen Vlado-O bitte! Mit viel Eis und Strohhalm.“ Das geht doch an der Bar ganz geschmeidig über die Lippen, findet Ihr nicht?

Vanille-Milchreis mit Mandarinen-Likör

Ihr merkt, in das Thema Namensgebung von Kindern kann ich mich so richtig reinsteigern.
Im letzten Sommer zum Beispiel war ich auf einem 40 Geburtstag eingeladen. Die Party fand auf einer stylischen Dachterrasse im einem schicken Frankfurter Stadtteil statt. Die Männer trugen alle Bärte, 70erJahre Brillen und spitze Schuhe. Die Frauen hüllten sich entweder in einen Hauch von Nichts oder waren umgeben von durchsichtigen Spitzenstoffen oder hatten Rockebilly Tattoos auf den Armen. Eine bunte Mischung sozusagen.
An der Getränkestation im Badezimmer traf ich auf Holger, der mit seiner schwangeren Freundin Sandra da war. Sandra hatte bereits zwei Kinder (Esteban und Pablo von zwei verschiedenen Männern). In Holger, der nach seiner Aussage noch nicht ganz so lange mit Sandra zusammen war, keimte der Wunsch auf mit dem Namen des Kindes ein Wenig „sein Territorium“ abzustecken. Während wir beide in der mit Eiswürfel gefüllten Badewanne nach einem wohl angesagten koreanischen Bier angelten, verriet er mir, dass es ihm wichtig wäre, dass der Name seines Kindes auch mit „H“ anfinge. „Ich will, dass etwas von mir bleibt… weißt Du Tanja, so wie ein klein Wenig Unsterblichkeit. H, wie Holger…“ Ich plantschte stumm mit meinen Händen in dem Eiswürfelmatsch. Ich hatte von Gedanken dieser Art bei Männern schon gelesen und nun stand so ein Paradebeispiel tatsächlich vor mir. „Aha!“ mehr wusste ich darauf nicht zu antworten.
„Also ich hab’ ja schon ein paar Favoriten.“ Holger nimmt einen tiefen Schluck Bier aus seiner Flasche. „Hadrian, Herkules, Hektor, Hariolf… ich habe mir extra ein Namensbuch besorgt. Davon weiß Sandra aber nichts… Was meinst Du? Welchen Namen findest Du am besten?“
Ich überlege erst ob Holger scherzt oder ob er plant, dass sein Sohn in 20 Jahren bei dem 17. Remake von Gladiator mitspielt. Holger scherzte aber nicht!
Gar nicht so einfach in solch einer Situation nicht zu lachen und vor allem keine Witze über ungeborene Kinder von völlig fremden Leuten zu machen.
„Was wäre denn mit H-Uwe? Oder H-Paul? H-Frank wäre doch auch schön! Sag mal Holger, wird es denn mit Sicherheit ein Junge? Ansonsten hätte ich noch für ein Mädchen H-Olga im Angebot, klingt auch fast wie Holger…“ Ich musste dann doch lachen… und das sogar ziemlich laut. Sich über seine eigenen Witze tot zu lachen kommt irgendwie selten gut. Aber ganz im Ernst: Diese Sache mit den H-Namen hatte einfach viel zu viel Potential, um sich vor Lachen fast einzunässen.

Holger reagierte erwartungsweise ziemlich humorlos. Und ich weiß jetzt auch warum, denn ich hab mich da mal zum Thema Namen schlau gemacht: Die meisten Holgers dieser Welt sind nach einer Studie der Universität Chemnitz so wie dieser Party-Holger. Hierfür wurden nämlich 150 Testpersonen befragt, was die Charaktereigenschaften der 60 gebräuchlichsten deutschen Vornamen so sind. Demnach sind Holgers eher alt, hässlich, humorlos und schwer von Begriff… Noch etwas schlimmer haben es die Dirks, Olafs, Kerstins und Anneliesen. Diese gelten nämlich laut der Studie als völlig PlemPlem… Ob man da allerdings so viel darauf geben soll, weiß ich nicht.
Man sieht, das mit der Namensgebung ist tatsächlich nicht leicht, zumal das Kind ja nachhaltig sein Leben lang damit „gesegnet“ ist. Man wähle den Namen seiner Nachkömmlinge also mit Bedacht….

Mandarinenlikör

Vor Kurzem trudelte dann hier eine Karte mit einem süßen Babyfoto ins House:
HENRIETTE IST DA! stand ganz groß vorne drauf. (…)

Ich lasse das jetzt hier mal unkommentiert und gebe Euch anlässlich des Themas Kinder noch schnell das Rezept für ein beliebtes Kinderessen: Vanille-Milchreis (mit Mandarinen-Likör). Für die Kinder natürlich nur mit Kompott! Wer mag bestreut das ganz Ganze noch mit diesen Cracker-Bröseln. Ich habe zum Schluss noch einen Schuss Mandarinenlikör darüber gegeben.

Vanille-Milchreis mit Mandarinenokmpott
 
Author:
Recipe type: Dessert
Ingredients
  • Vanille-Milchreis:1 l Milch
  • 250 g Milchreis
  • 5 EL Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • Salz
  • ½ Vanilleschote
  • Mandarinenkompott:
  • 3 Orangen
  • 10 Mandarinen
  • 2 EL Zitronensaft
  • ½ Vanilleschote
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 2 EL Mandarinenlikör (ersatzweise kaltes Wasser)
Instructions
  1. Vanille-Milchreis:
  2. Milch in einem Topf zum Kochen bringen.
  3. Milchreis, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz zugeben und gut verrühren.
  4. Zugedeckt ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren quellen lassen.
  5. Vanilleschote längs einschneiden und das Mark mit dem Messerrücken auskratzen.
  6. Vanillemark unter den Reis rühren, dann in Schüsseln anrichten und dabei in die Mitte mit dem Löffelrücken eine kleine Mulde drücken.
  7. Mandarinenkompott:
  8. Mandarinen so sorgfältig wie möglich schälen und in Stücke teilen.
  9. Die Orangen und restliche Mandarinen auspressen.
  10. Saft und Zitronensaft mischen – es sollten ca. ¼ l sein.
  11. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen.
  12. Zucker in einen Topf streuen und bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren lassen, mit dem Saft ablöschen.
  13. Vanilleschote und -mark dazu geben und alles unter Rühren bei großer Hitze um ein Drittel einkochen lassen.
  14. Stärke mit dem Likör (bzw. Wasser) glatt verrühren und in den kochenden Sud einrühren, dann 2-3 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Sud leicht bindet.
  15. Vom Herd nehmen und Orangen- und Mandarinenstücke untermischen.
  16. Kompott abkühlen lassen und in die Milchreismulde geben

 
Mandarinenlikör
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Drinks
Serves: 2-3
Ingredients
  • 1,2 Kilogramm Mandarine
  • 250 Gramm brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Stück Sternanis
  • 300 Milliliter Wodka
  • 1 Stück Orange (unbehandelt)
Instructions
  1. Die Mandarinen halbieren und den Saft auspressen. Am Ende sollten mindestens 700 ml Saft zur Verfügung stehen.
  2. Von einer Mandarine ein großes Stück der Schale sehr dünn abschneiden. Von der weißen Schicht sollte so wenig wie möglich an der abgeschnittenen Schale sein. Alternativ kann dafür auch ein Zestenreißer verwendet werden.
  3. Die Vanilleschote halbieren und längs aufschneiden.
  4. Den ausgepressten Fruchtsaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, den Zucker hinzufügen und den Sternanis, die Orangenschale und die halbierte Vanilleschote mit hineingeben.
  5. Alles durchrühren, kurz aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze für ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  7. Den abgekühlten Mandarinensirup nun zuerst durch ein grobes und danach durch ein feineres Sieb gießen.
  8. Jetzt den Wodka hinzufügen, alles gründlich durchrühren und dann in eine oder mehrere Flaschen abfüllen.
  9. Ein großer Vorteil dieses Likörs ist, dass er nicht erst wochenlang reifen muss, sondern gleich genossen werden kann.

Ach ja, ich habe den Milchreis übrigens mit H-Milch gekocht *hahaha

Habt eine amüsante restliche Woche,

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Bratapfelmarmelade

{…oder warum mir gestern der Himmel auf den Kopf gefallen ist…}

Bratapfel Marmelade 1

Äh… wisst Ihr eigentlich, dass in 52 Tagen Weihnachten ist?! Jaaaa Weihnachten… Sorry to say, aber die Zeit wird rennen. Wenn der November gestartet ist, wird die Zeit bis zum 24.12. verfliegen wie im Flug. Denkt an meine Worte!

Am Wochenende habe ich tatsächlich intensiv an Weihnachten gedacht und darüber sinniert was Weihnachten eigentlich so ausmacht. Ich gebe zu, ich hatte ein etwas melancholisches Wochenende, aber auch das gehört ja irgendwie zum Leben dazu.

Und wisst Ihr wie ich auf die ganze Weihnachts-Arie kam? Ich habe ganz unweihnachtlich Äpfel von einer Wiese geklaut. Gestern. Am heiligen Sonntag.
Der Baum hat mich bei meinem letzten Spaziergang so leidend angeblickt, weil seine Äste so sehr von den ganzen Äpfeln nach unten hingen, dass ich gestern dem Leiden einfach ein Ende machen musste. Ich habe gepflückt was da Zeug hielt und mir bei jedem Apfel gedacht: So…Du wirst zu Apfelmus verarbeite, Du zu Crumble, Du zu einem köstlich duftenden Apfelkuchen und Du zu Bratapfelmarmelade. Da keiner der gepflückten Äpfel mir ein Widerwort gab, bin ich davon ausgegangen, dass eine absolute Zustimmung in Bezug auf die Verwertungs-Verteilung der Äpfel bei ihnen lag. Ok.-ein Widerwort als solches gab es nicht, aber vielleicht doch ein sanfter Protest. Zumindest bildete ich mir dies ein, als ein kleiner frecher rotbackiger Apfel ohne Vorwarnung mit einem komischen Klong-Geräusch auf meinem Kopf landete, um dann in einem Meer von herabgefallenen Blättern zu verschwinden. Kleine Sünden werden dann wohl doch schneller bestraft, als man denkt. Die Beule am Kopf spüre ich heute nämlich ziemlich deutlich. Ich hab den Wink von da ganz oben verstanden-vielen Dank für die Lektion!

Bratapfel Marmelade 2

Als ich mich dann bückte, um den fiesen kleinen Apfel aus dem Blätterwust am Boden zu fischen, tasteten meine Hände zwischen all dem Laub nicht nur Apfelmus aus Fallobst, sondern zogen auch ein etwas mitgenommen aussehendes Stück Papier hervor. Zuerst dachte ich, dass es irgendeine Werbebeilage einer Zeitung sei, die vom Herbstwind hierher geweht wurde. Aber Miss W. ist ja ein eher neugieriger Mensch (eine Freundin von mir nennt es „wissbegierig“, das klingt positiver :) ) und hat sich den Zettel dann doch mal genauer betrachtet. Hach, und was soll ich Euch sagen? Nix Werbebeilage. Keine alte Zeitung. Ein Liebesbrief. Hier mitten auf der Wiese im zertretenen Fallobst unter dem Laub. Da ich den Brief natürlich nicht hier im Original online stellen wollte, habe ich ihn Euch kurz aufgeschrieben.

Liebesbrief

Ist der nicht wunderschön? Natürlich fragt man sich in diesem Moment, warum diese schönen Zeilen hier irgendwo auf dem feuchten Boden rumliegen. Hat er sich doch nicht getraut Ihr den Brief zu geben? Hat sie den Brief einfach achtlos weggeworfen? Ist er vielleicht einfach aus einer Tasche gefallen, bevor er überreicht werden konnte oder nachdem er gelesen wurde? Fragen auf die ich natürlich nie eine Antwort bekommen werde. Vielleicht sollte ich einen Aushang im Rewe machen: „Liebesbrief auf Wiese gefunden-wer ihn vermisst kann ihn im House No.15 abholen.“ Ob da einer kommt? Also ich würde meinen verlorenen Brief abholen. Ich hoffe Euch fällt auch mal der Himmel mit solch einem Brief auf den Kopf (natürlich ohne Beule am nächsten Tag).

Auf dem Nachhauseweg habe ich darüber nachgedacht, wie schade es doch ist, dass im heutigen Zeitalter von Handy, Email & Co. das Schreiben mit der Hand so völlig verloren gegangen ist. Jeder tippt nur noch alles ein. Die Sätze werden auf 3-5 Worte im Schnellsende-Modus geschrieben, meist bekräftigt durch kleine gelbe Smileys, die mal küssen, mal grinsen oder verärgert schauen, um diesen wenigen Worten wenigstens einen winzig kleinen Unterton mitgeben zu können. Ich gehöre auch zu dieser Sorte Mensch, dessen Daumen wohl schon verkürzte Muskeln und Sehnen aufweist, die mittlerweile Abkürzungen wie OMG und GN benutzt und für die es manchmal leichter ist schnell eine Nachricht über das Handy loszuschicken, als denjenigen kurz anzurufen oder gar mal einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben. Fragt man mal in die Runde, ob andere noch „echte“ Karten und Briefe schreiben, heißt es oft: „ Ach dafür habe ich ja gar keine Zeit!“ „Das ist mir zu umständlich.“ „Hab ich schon ewig nicht gemacht. Allein weil ich dann auch noch zur Post laufen muss.“ „Email geht doch viel schneller und einfacher.“

Stimmt. Email geht schneller. Stimmt. Man muss auch noch eine Briefmarke bei der Post besorgen. Stimmt. Es beansprucht Zeit. Stimmt. Alles. Aber….

Bratapfel Marmelade 4

Während ich in meiner Küche stand und mir der wunderbare Duft der Bratapfelmarmelade, die ich aus den gesammelten Äpfeln gekocht habe, in die Nase stieg, habe ich beschlossen diese Woche zur „Housepost-Week“ zu ernennen. Irgendwie kam mir der feierliche Gedanke (es roch ja so nach Weihnachten in meiner Küche), mir einfach mal bewusst Zeit zu nehmen, um einen Brief zu schreiben. Jemandem meine Wertschätzung mit einer handgeschriebenen Karte mitzuteilen. Sich auf den Weg zur Post zu machen und alles zu verschicken. Sich Zeit nehmen für Gedanken und Wertschätzung für den anderen. Das bleibt leider auf der Strecke, in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Handy & Co. In der Zeit von Weihnachten besinnen sich ja doch die einen oder anderen ja auch darauf. Aber warum bis Weihnachten warten?

Bratapfel Marmelade 5

Ich mache mir jetzt ein Brot mit dieser wunderbaren Bartapfelmarmelade (die übrigens auch toll auf Vanilleeis schmeckt), setzte mich an meinen Schreibtisch und werde lieben Menschen eine Karte oder einen Brief ganz altmodisch per Hand schreiben. Das Handy und der Computer bleiben in dieser Zeit aus! Kein Blinken oder blöde zwitschernde Töne sollen mich dabei ablenken.

Macht Ihr mit und verschickt handgeschriebene Post? Nehmt Euch doch mal die Zeit und macht einem Menschen, den Ihr gerne habt, eine unerwartete Freude, dass nicht nur Rechnungen und Werbung im Briefkasten liegen, sondern ein ganz persönlicher Gruß von Euch.

Falls Ihr keine Karte zur Hand habt, könnt Ihr Euch hier eine HOUSEPOST herunterladen. Und falls Ihr zu Eurem Brief oder Eurer Karte noch die Bratapfelmarmelade verschenken möchtet, gibt’s hier das Etikett dazu.

Wie die Marmelade gemacht wird seht Ihr hier:

5.0 from 8 reviews
Bratapfelmarmelade
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Mandel(n), gehobelt
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Zitronensaft
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • ½ TL Zimt
  • 1 Vanilleschote(n), das Mark
Instructions
  1. Die geschälten Äpfel in kleine Würfel schneiden und mit den Rosinen, dem Apfelsaft und der ausgekratzten Vanilleschote weichkochen. (die Vanilleschote mit kochen)
  2. Die Mandeln in der Pfanne anrösten.
  3. Die Vanilleschote entfernen.
  4. Den Zimt, die Mandeln und den Zitronensaft unterrühren.
  5. Danach den Gelierzucker dazu geben und für ca. 4 Minuten sprudelnd aufkochen.
  6. Alles in heiß ausgespülte Gläser füllen.

Falls ich Euch auch mal ein paar ganz persönliche Zeilen per Hand schreiben soll, sagt mir unter mail@houseno15.de Bescheid, gebt mir Eure Adresse und schon ganz bald flattert eine kleine Housepost zu Euch in den Briefkasten.

Ich nehme mir jetzt mal 2 Stunden ganz bewusste Zeit und bin dann jetzt mal offline.

Eure

Tanja

aus dem House No.15

P.S: Dieser Beitrag entstand übrigens NICHT mit freundlicher Unterstützung diverser Brieftransport-Unternehmen! Meine Briefmarken kaufe ich mir nämlich immer selbst…am Schalter…in meiner kleinen Provinz-Poststelle…bei einer sehr netten Dame….die es verdient hätte auch mal Post zu bekommen.

Falls Ihr noch Lust auf weitere tolle Rezepte für den Herbst habt, schaut unbedingt mal hier in dieses wunderschön gestaltete Online-Magazin von Dorit Schmitt. Dort erscheint dann auch ab November in der neuen Ausgabe meine Bratapfel-Marmelade.

 

 

Sommer-Kirsch-Trüffel

Kirschtrüffel4.1

Vor zwei Tagen hatte ich nachts einen akuten Nigella Lawson-Anfall.
Für alle die Nigella Lawson nicht kennen: Sie ist eine britische Fernsehköchin und Buchautorin und mittlerweile gibt es ihre Sendungen auch im deutschsprachigen Fernsehprogram. An ihren, nun sagen wir, runden weiblichen Formen, kann man durchaus erkennen, dass Sahne & Co. häufiger verwendete Zutaten in ihren Rezepten sind. Aber noch mehr, als die viele Sahne, stört mich, dass sie am Ende jeder Sendung, quasi wenn der Abspann kommt, immer im Dunkeln in die Küche tapst. Dann wird ihr Gesicht durch das fahle Kühlschranklicht beleuchtet und man sieht wie sie tief mit dem Kopf in die Kühlzone eintaucht, um sich dann gierig mit der Hand Reste vom Mittag- oder Abendessen in den Mund zu stopfen. Gerne auch mal große Stücke Kuchen mit Schlagsahne. Puh…
Aber ich darf ja gar nicht lästern. Vor zwei Tagen ging es mir nämlich ähnlich.
Wieso wacht man bitteschön nachts auf und kann vor lauter Lust auf Kekse oder Pralinen nicht mehr schlafen? Nein- ich bin nicht schwanger! Ich bin kurzzeitig mal vom Nigella-Lawson-Syndrom infiziert. Zum Glück kommt das ja äußerst selten vor, aber wenn es dann mal zuschlägt, dann so richtig.

Kirschtrüffel5.1

Also tigerte ich in tiefster Dunkelheit durchs House in Richtung Küche, natürlich nicht ohne mir vorher mal schön den kleinen Fußzeh an einer Wasserkiste im Flur anzuschlagen. Warum parken nachts Wasserkisten bei mir im Flur? Nigella stößt sich nachts nie irgendwas in vollkommener Dunkelheit! Wie macht sie das? Noch dazu sieht sie nachts besser aus, als ich, die wie das Haarmonster aus der Muppets Show völlig orientierungslos herumirrt und bei Weitem ein nicht so schicke Schlafdress trägt wie sie! Ich sollte nachts wirklich besser schlafen…. Aber die Lust auf Kekse und/oder Pralinen war einfach zu übermächtig.

Auf dem Küchenschrank steht seit letztem Weihnachten eine Dose. Immer noch halb voll mit Keksen, bzw. selbstgebackenen Plätzchen. Genau die sollten meiner Gier heute zum Opfer fallen.
Wer mitten in der Nacht schon mal auf den Küchenschrank geklettert ist, um eine Dose von dort oben herunterzuholen, wird wissen, dass dies nicht unbedingt ein Spaziergang ist. Zumal mein Fußzeh echt ziemlich geschmerzt hat. Aber was tut man nicht alles für seine Süchte. Die Dose war zum Glück noch da. Aber vom Inhalt fehlte jede Spur. Hallo? Wo waren sie denn alle hin, die leckeren Sterne, Tannenbäume, Elchköpfe und Nikolausstiefel, dich ich vor 9 Monaten stundenlang ausgestochen und gebacken hatte? Aber es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Der Schmacht nach Süßem meldete sich unmittelbar wieder nach dem frustrierenden Fund der leeren Keksdose. Fast wäre ich beim Runterklettern von der Arbeitsfläche in die Tiefen gestürzt. Zum Glück aber nur fast.
In einer der unzähligen Schubladen mussten doch noch die Pralinen liegen, die ich vor einiger Zeit von einem Kunden geschenkt bekommen habe… Und schon fing ich an wie eine Gestörte die Schubladen aufzuzerren und mit lautem Fluchen darin herumzuwühlen. Aber auch diesmal ohne Erfolg. Auch die Pralinen waren verschwunden. Weg. Unerklärlich.
Völlig deprimiert musste ich dann wohl oder übel die widerlichen Piemontkirschfüllungs-Dinger in den Mund stopfen (die waren bestimmt auch schon so alt wie meine Plätzchen-droht der Hersteller nicht jedes Jahr mit Sommerpause?). Naja zumindest war auch ne Ladung Kirschwasser mit drin, so dass ich danach auf schnellen und zufriedeneren Schlaf hoffen durfte. Mit einem echt ekligen Piemontkirschgeschmack bin ich dann wieder ins Bett gegangen.

Kirschtrüffel1.1

Am nächsten Morgen ging mir dieses Nigella-Lawson-Erlebnis nicht aus dem Kopf. Und egal ob Sommerpause hin oder her, habe ich beschlossen mir meine eigenen Pralinen zu machen. So! Und auch nicht mit ekliger Piemontkirsche, sondern mit erstklassigen House-Kirschen aus dem Garten. Naja und weil ich ja in der Nacht auch so furchtbare Lust auf Plätzchen hatte, wurden also kurzerhand auch noch ein paar Kekse gebacken. Das geht ja auch im Sommer bei 38 Grad ganz gut. Und als dann der Ofen noch so schön warm lief, war ich kurz in der Stimmung die White Christmas CD anzuwerfen. So viel zum Thema antizyklisches Denken und Arbeiten…
Herausgekommen sind dann zwei wundervolle Sorten Pralinen, dessen Herstellung bei diesen Außentemperaturen doch kniffliger war als gedacht. Aber sie vereinen einfach alles, was ich mir in der dieser Nacht so gewünscht hätte. Wunderbare Creme mit Kirschgeschmack, gespickt mit feinsten Butterkeksen und umhüllt von bester Schokolade.

Kirschtrüffel6.1

Jetzt lagern die kleinen Schmachtbällchen in meinem Kühlschrank. Und bevor ich das nächste Mal nachts einen Nigella-Lawson-Anfall bekomme, gehe ich jetzt noch schnell nette Nachtwäsche kaufen, damit mein Glück in Zukunft auch perfekt ist, wenn ich mit meinem Kopf genau wie sie im Kühlschrank hänge und ungeniert Süßkram in mich reinstopfe. Zumindest hat das Ganze dann optisch Stil….

Kirschtrüffel7.1

Aber wo meine Kekse und die Pralinen hingekommen sind bleibt mir immer noch ein Rätsel. Vielleicht habe ich diese Nigella-Lawson-Anfälle doch öfter als gedacht und ich merke es schon nicht mehr?!
Sollte Euch die Pralinen-Sommerpause auch völlig schnurz sein oder habt Ihr auch nachts unkontrollierbares Verlangen nach Keksen und Pralinen, verrate ich Euch schnell das Rezept. Ist übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk…nur mal so… Ich sage Euch: Weihnachten kommt wieder schneller als es einem lieb ist!

5.0 from 6 reviews
Sommer-Kirsch-Trüffel
 
Author:
Ingredients
  • Trüffel mit Kirschfüllung:
  • 400 g weiße Kuvertüre
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Handvoll Kirschen entsteint
  • 3 EL Cassis-Pulver
  • 2 EL Zucker
  • Butterkekse nach belieben
  • Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  • 150 ml Sahne
  • 100 g Kirschwasser
  • 35 g Butter
  • 600 g Zartbitter-Kuvertüre
  • Butterkekse nach Belieben
Instructions
  1. Trüffel mit Kirschfüllung:
  2. Die Kirschen kurz in 1 EL Wasser weichkochen und anschließend pürieren.
  3. Die Butterkekse grob zerkrümeln.
  4. Dann 250g Kuvertüre fein hacken und mit Butter und 2 TL Cassispulver schmelzen.
  5. Die pürierten Kirschen und die Butterkekse unterrühren.
  6. Die Masse in einer Schüssel abkühlen lassen und 3 Stunden kalt stellen.
  7. Aus der Masse etwa 15 Kugeln formen und wieder kalt stellen.
  8. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.
  9. Wieder erkalten lassen.
  10. Zum Schluss die Pralinen in Zucker und im übrigen Cassis-Pulver wälzen.
  11. Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  12. Sahne und Butter aufkochen und vom Herd nehmen, 300 g Kuvertüre in Stücke brechen und in der heißen Sahne zu einer cremigen Masse rühren.
  13. Das Kirschwasser nach und nach unter die Schokomasse und alles etwa 10 min. rühren.
  14. Dann die Butterkekse unterheben.
  15. Die Masse bei Raumtemperatur abgedeckt mit Frischhaltefolie am besten über Nacht abkühlen.
  16. Nun mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und in der Hand zu Kugeln formen. Diese Kugeln am besten auf Backpapier gelegt für etwa 15 min. in den Gefrierschrank stellen.
  17. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.

So, und jetzt rein in die Flip Flops und den Sommer ohne Pause genießen!
Habt eine schöne Woche!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Wenn Macarons zum Soulfood avancieren

Macarons9

Wisst Ihr was? Heute bin ich eigentlich gar nicht hier! Ich schwirre nämlich ganz wo anders herum. Nämlich bei Sia auf Ihrem obertollen Blog Sia’s Soulfood. Kennt Ihr nicht?! Neee…kommt…das ist nicht Euer Ernst! Dann solltet Ihr das wirklich schleunigst nachholen!

Zur kurzen Erklärung: Sias Blog feierte letzte Woche seinen 1. Bloggeburtstag und ich war, bzw. bin eingeladen. Was eine riesen Freude, denn Ihr müsst wissen, dass Sia nicht nur meine Lieblingsbloggerin ist, sondern ich sie auch im Leben außerhalb vom www ganz doll in mein Herz geschlossen habe. Umso schwieriger fand ich es ein geeignetes Geschenk für sie auszusuchen. Dass es irgendetwas mit Soulfood zu tun haben sollte ist ja klar. Aber was? Suppe im Frühling? Ach nö, hatten wir schon im Winter zu oft. Kuchen? Viel zu langweilig. Einen Drink? Hat ja nix mit Food zu tun. Hmmm….echt schwierig!

Macarons2

Und dann musste ich daran denken, dass Sia ganz verliebt in Paris und in Frankreich ist. Und was gibt es bei den feinen Patisserien in Frankreich in allen Farben und mit den unterschiedlichsten Füllungen? Macarons, genau! Ha! Das ist doch mal ein hübsches Mitbringsel für einen Food-Blog-Geburtstag, oder? Optisch ein Hingucker und geschmacklich total lecker. Gefüllt habe ich die kleinen luftig fluffigen Baiserdinger mit einer cremigen Schokoladenganache. Schokolade mag doch jeder und für mich ist sie ganz oft DER Seelenheiler. Also: Motto Soulfood dürft damit dann auch erfüllt sein!

Macarons3

Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass die Macarons der lieben Sia gefallen werden und einen guten Eindruck auf Ihrer Geburtstagskaffeetafel hinterlassen.

Huscht doch mal schnell zu Sia’s schönem Blog rüber (klick). Dort findet Ihr dann auch das Rezept zu den Macarons und außerdem hat sie gerade ein wundervolles Spring-Soulfood-Event am Start, bei dem es sich unbedingt lohnt mit zu machen!

Habt alle einen großartigen und souligen Start in die neue Woche!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Laberrhabarber-Prosäggo-Stößchen

Rhabarbersirup6.1

Mädels, freut Euch! Der Frühling steht vor der Tür und alles wird wieder rosa. Irgendwann blühen die Kirschblüten in zartem rosé, die Sonne zaubert beim Untergang die schönsten Pastelltöne aus dem Wasserfarbkasten an den Abendhimmel, zarte Stoffe umwehen Eure (noch) käsigen Beine in frischem nude und taupe, und selbst die Drinks passen sich der Frühlings-Farben-Stimmung an.

Rhabarbersirup2

Also los, trommelt eure Mädels zusammen und trefft Euch zur WELCOME-SPRING-NIGHT. Vorglühen zu Hause und danach irgendwo die Nacht durchtanzen.

Rhabarbersirup4

Für`s Vorglühen hätte ich da heute etwas im Angebot für Euch. „Pimp my drink“ geht nach der Weihnachts-Edition (zu sehen hier klick) in die Spring-Edition über. Was haltet Ihr von einem leckeren Rhabarber-Sirup, aufgefüllt mit Prosecco und garniert mit Minze? Und alles in einem zarten mädchenrosa. Das bringt auch die Introvertierteste von Eurer Runde in Laberstimmung! Natürlich könnt Ihr den Sirup auch mit härterem wie Gin, Tequilla oder Cachaça auffüllen. Und da ja die eine oder andere vielleicht auch noch mit dem Auto fahren muss, schmeckt der Sirup auch perfekt mit Mineralwasser oder Tonic aufgegossen. Ihr seht diese Flasche voller Vitamine (okeee und Zucker) ist ein echter Allrounder. Laberrhabarber at it’s best!

Rhababersirup3

Ach ja, verschenken lässt sich das Zeug natürlich auch perfekt! Sucht Euch eine schöne Flasche, füllt den Sirup dort hinein, druckt Euch die Labels aus, die ich für Euch entworfen habe  und verziert damit die Flaschen. Zum Download der Labels geht’s hier entlang (klick).

Und so wird das rosa Gesöff zubereitet:

5.0 from 2 reviews
Rhabarber-Sirup
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 600ml
Ingredients
  • 1 Kg Rhabarber nicht geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Liter Wasser
  • 200g Zucker
  • Saft von 2 Limetten
Instructions
  1. Füllt alle Zutaten in einen großen Topf und lasst alles für ca. 30 Minuten köcheln.
  2. Danach gießt Ihr den Saft durch ein feines Sieb in einen anderen Topf und drückt mit dem Kochlöffel die restliche Flüssigkeit aus dem entstandenen Rhabarberbrei.
  3. Den aufgefangenen Saft nun nochmals für 30 Minuten um ca. ⅓ einkochen lassen.
  4. Warm in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Der Sirup hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen

Womit glüht Ihr denn sonst so vor?
Stößchen meine Lieben!
Ich schwebe noch ne Runde auf meiner rosa Rhabarber-Prosäggo-Wolke durchs House.

Bis ganz bald!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

LOVE WEEK No.1 {Gummiherzen}

 

Gummi Herzen 1.1

Are you in love with someone? Nö? Macht nix, denn heute starte ich in die LOVE-WEEK. Und das bedeutet nicht unbedingt, dass man verliebt sein muss. Man kann auch einfach einer Freundin oder einem Freund sagen, dass es toll ist, dass es sie/ihn gibt (natürlich solltet Ihr das nicht nur an Valentinstag tun!!!).
Ich weiß, am Valentinstag scheiden sich die Geister. Die einen finden, dass von diesem Tag nur die Blumenläden und Konditoreien profitieren und dann gibt es wiederum andere, die anderen einfach gerne eine Freude bereiten (unabhängig von einem bestimmten Tag, aber dann auch noch zudem gerne am Valentinstag).
Ich gestehe, ich gehöre eindeutig zur Kategorie 2 und finde es einfach schön, eine kleine Aufmerksamkeit weiter zu geben. Aber mal unter uns: Blumen und Schmuck gehören eindeutig nicht dazu!!! Vielmehr ist es mal wieder die Geste. Sich Gedanken machen. Eine Idee haben und den anderen überraschen. Euer Freund oder Eure Freundin denkt wahrscheinlich gar nicht daran, dass Ihr etwas für ihn/sie habt. Und genau für den Überraschungsmoment habe ich in dieser Woche ein paar Ideen für Euch zusammengetragen. Und damit Ihr noch genügen Zeit habt alles vorzubereiten, fange ich heute schon mal damit an, damit Ihr dann pünktlich zum 14.02. (oder wann auch immer) den oder die Liebste/n überraschen oder Freunden sagen könnt, wie sehr Ihr sie mögt. Ganz unkommerziell und nur aus dem ♥en heraus. Nix gekauftes, nix teures, nix kitschiges (finde ich zumindest!).
Und den Anfang machen wir mit Gummiherzen, die wirklich von Herzen kommen.

Herz Gummibärchen3
Folgendes könnte sich von Zeit zu Zeit bei Euch zutragen:
Stellt Euch vor, Ihr habt mal wieder unbändige Lust ins Kino zu gehen. Der Liebste mag in den Psycho-Splatter-Horror-Streifen, während Ihr viel lieber in die Happy-End-Voraussehbaren-Liebesschnulze mit sexy Starbesetzung gehen möchtet. Ihr verkneift Euch die Diskussion über die Filmauswahl und kommt mit diesen Gummiherzen um die Ecke. Hübsch verpackt. Lecker duftend und mit einem Augenaufschlag, der den gesamten Nordpol zum Schmelzen bringen würde. Na, was meint Ihr? Welcher Film wird wohl angeschaut? Ich gebe natürlich keine Garantie dafür, dass dieses Hilfsmittel auch wirklich hilft, aber einen Versuch ist es allemal wert! (Natürlich sind diese Gummiherzen auf viele andere Bereiche anwendbar).

Herz Gummibärchen2

 

Herz Gummibärchen4

Hier findet Ihr das Rezept zu den Gummiherzen:

5.0 from 1 reviews
Gummiherzen
 
Author:
Recipe type: Sweets
Ingredients
  • 250 ml Saft (Cranberry- oder Kirschsaft)
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 60g lösliche Gelantine
Instructions
  1. Gelantine mit Wasser (laut Packungsanweisung) quellen lasen.
  2. Cranberrysaft mit Zitronensaft und Zucker in einem Topf erhitzen (nicht kochen!!!)
  3. Gequollenes Gelantinepulver mit dem Schneebesen gut einrühren, bis alles gelöst ist. (Nicht kochen!!!)
  4. Den Schaum ggf. abschöpfen.
  5. Die Flüssigkeit in eine ♥-Silikonform füllen und diese für ca. eine Std. in den Kühlschrank stellen.
  6. Die Herzen aus der Form lösen und hübsch verpackt verschenken (sollte die Gummimasse nicht aus der Form zu lösen sein: einfach heißes Wasser über die Rückseite der Form laufen lassen).

 

Herz Gummibärchen5

Wie bezirzt Ihr denn Eure/n Partner/innen, Freund/innen, wenn Ihr etwas erreichen wollt?
Für Tipps bin ich immer dankbar!

Happy Sunday in love!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

 

 

Vielen Dank, dass Ihr mir Euren nett gemeinten Kommentar hier unten hinterlasst.
Ich freue mich immer riesig darüber!!

 

→ ZIMT(zicken)STERNE ←

Zimtsterne2

So Ihr Lieben, heute oute ich mich mal…

Ich bin eine >>Zimtzicke<<! Und das nicht nur so ein bisschen, sondern so richtig. Volles Programm…. Naja, ich muss kurz einlenken. Ich bin nur zickig in Hinsicht auf Zimt-ansonsten würde ich behaupten, dass ich eher gar nicht zum Zickigsein neige.

Aber Zimt verursacht in mir genau die Eigenschaften, die das Wort zickig definieren: launisch und eigensinnig. Wenn in irgendeiner Speise Zimt verwendet wurde und ich bin nicht darauf vorbereitet, kann es durchaus passieren, dass ich mal kurz die Backen aufblase, mich konzentriere und dann (natürlich!!!) doch alles runterwürge. Ohne Genuss, mit kurzem Aufkeimen von Übelkeit. Geht auch schnell wieder vorbei, zumindest wenn es genügend wohlschmeckende Getränke zum Nachspülen gibt.

So….und jetzt mal ganz im Ernst: Ja, es stimmt, ich bin kein Zimt-Fan. Aaaaaaber…ich muss mich nicht spontan übergeben, wenn denn dann doch mal Zimt im Essen oder Getränk ist. Es ist nicht mein Lieblingsgewürz, aber ich kann mit einem dezenten Zimtgeschmack durchaus leben. Irgendwie musste ich doch das Wort Zimtzicke begründen… Also, alles halb so wild und deshalb habe ich heute auch mal etwas ganz Besonderes für Euch auf die Süßkram-Speisekarte geschrieben: Marshmallows. Selbstgemacht. Und mit Zimt (kann man natürlich auch weglassen). Ihr werdet sehen, die klebrig süßen kleinen Schei…chen schmecken 1000 Mal besser, als die Dinger aus dem Supermarkt. Und sie sind mindestens genauso fluffig und lassen sich dazu noch in alle erdenklichen Formen bringen. Einfach ausstechen (oder schneiden), luftdicht verpacken und beim nächsten Blockbuster in den Mund stopfen, oder über dem Lagerfeuer rösten, im Kakao schmelzen lassen, hübsch verpackt verschenken, oder oder oder.

Zimtsterne8

Zimtsterne5

Ihr wollt auch? Kein Problem! Ist kinderleicht und kann auch gut mit Kindern zubereitet werden.

Hier kommt das Rezept:

5.0 from 2 reviews
Marshmallow (Zimt-)Sterne
 
Prep time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 250 g Puderzucker gesiebt
  • 2 Pck. Gelatinepulver
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 150 ml Wasser
  • 1-2 TL Zimt nach Belieben
  • 2 EL Speisestärke zum Bestäuben
  • 2 EL Puderzucker zum Bestäuben
  • Butter für die Form
Instructions
  1. Zuerst 2 EL Puderzucker und 2 EL Speisestärke mischen.
  2. Eine Auflaufform buttern und die Hälfte der Puderzucker-Speisestärke-Mischung darüber stäuben.
  3. Danach in einer Schüssel 250 g Puderzucker mit Vanillezucker mischen.
  4. Nach Belieben noch Zimt mit dazu geben.
  5. Im Topf die Gelatine im Wasser auflösen und kurz aufkochen, dabei das Rühren nicht vergessen.
  6. Die heiße Flüssigkeit in das Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch geben, eventuell Lebensmittelfarbe hinzugeben, und solange mit dem Rührgerät fluffig rühren, bis es schön fest ist.
  7. Alles in die Auflaufform gießen und mindestens eine Stunde stehen lassen. Dann die Masse herausstürzen und mit dem übrigen Stärke-Zuckergemisch bestäuben. In Würfel schneiden oder mit einem Ausstecher ausstechen und die Kanten ebenfalls bestäuben.
  8. In eine luftdichte Dose verpacken.

Zimtsterne3

Zimtsterne4

Was mögt Ihr denn so gar nicht? Die Weihnachtszeit ist für mich, bedingt durch meine Zimt-Aversion, ziemlich übersichtlich, zumindest was Leckereien anbelangt. Wo bitte ist in diesem ganzen Weihnachtskram kein Zimt drin????
Bin gespannt wovon Ihr die Backen aufblasen müsst… (eigentlich sind es ja die Wangen).

Zickenfreie Tage für Euch (was auch immer Euch zum Zickigsein veranlasst)
Eure

Tanja

aus dem House No.15