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Heute erzähl ich Euch was vom Pferd…

…nöööö…mach ich nicht! Denn ich habe keine Ahnung von Pferden. Also, ich finde Pferde wirklich schön und edel und beeindruckend (…), aber einen wirklichen Zugang habe ich zu diesen Tieren nicht.
Täglich laufe ich mit Herrn Hugo an einer Pferdekoppel vorbei. Und so lange sie noch auf Ihrer ‚Herbstwiese‘ zugegen sind, werden sie auch immer von mir gestreichelt und mit meinen restlichen Boskop-Äpfeln, von denen einige schon Druckstellen habe, gefüttert. Ich mag auch diesen sanften Blick und den warmen Atem aus ihren weichen Nüstern, aber ich muss gestehen, ich habe nicht wirklich das Bedürfnis mich auf den Rücken dieser Tiere zu schwingen.

Wie auch immer…heute ist das Lieblingskind auf einem ‚Pferde-Mädchen-Geburtstag‘ eingeladen. Ab einem gewissen Alter gibt es keine konkreten Geburtstagswünsche mehr, sondern man freut sich über einen Gutschein für ein nahegelegenes Einkaufszentrum, der dann irgendwann bei Bedarf eingelöst werden kann. Gäääääähnnn….und so wenig meinem Anspruch an Persönlichem und Kreativem gerecht werdend. Aber mich fragt ja keiner.
Das Einzige was ich in Erfahrung bringen konnte war, dass das Geburtstagskind ein Pflegepferd besitzt. Hmmmmmmm…?
Und was mögen alle Zwei- und Vierbeiner? Leckerlies, bzw. Süßigkeiten! Also habe ich mich mal schlau gemacht, was so in den Pferde-Leckerlies, die käuflich zu erwerben sind, alles drin steckt. Ein bisschen habe ich noch in einschlägigen Pferdeforen im Internet recherchiert und dann beschlossen selbst welche zu backen.

Horse Treats

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Das ging wirklich totaaaal einfach. Und man braucht nur drei Zutaten: Haferflocken, Dinkelmehl und Zuckerrübensirup. Das war’s!
Jetzt nur noch den Teig ausrollen, ausstechen und backen. Feeeeeertiiiiig! Da fange sogar ich an freudig zu wiehern, bei so wenig Aufwand.

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Durch den Zuckerrübensirup und das Dinkelmehl werden die Kekse ziemlich dunkel. Zuerst dachte ich, sie sein verbrannt, aber zum Glück war dem nicht so.

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Beim morgendlichen Spaziergang werde ich dann testen, wie die Kekse bei den Pferden auf meiner ‚Stamm-Spaziergangs-Koppel‘ ankommen. Ich bin gespannt. Zur Not finden die Leckerlies bei Herrn Hugo reißenden Absatz. Aber der ist auch wirklich überhaupt nicht wählerisch…
Wenn Ihr auch Pferde-Menschen seid und Eure Lieblinge mit Selbstgemachtem verwöhnen wollt, dann ist hier das Rezept:

Best Horse Treats
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 200g Dinkelmehl
  • 150g Haferflocken
  • 225 g Zuckerrübensirup
Instructions
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und gut mit den Händen durchkneten (das klebt ziemlich...)
  2. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
  3. Nun den Teig nach Belieben in Rauten schneiden oder aber mit einem Keksausstecher ausstechen.
  4. Bei 180 Grad Umluft ca. 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen und anschließend auskühlen lassen.
  5. Die Pferde-Kekse sollten jetzt noch 2 Tage an der Luft durchtrocknen und können dann in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden.
  6. Haltbar sind die Kekse ca. 6-8 Wochen.

Und wenn Ihr einfach nur ein paar schöne Pferde-Leckereien verschenken möchtet, könnt Ihr hier den Geschenkanhänger downloaden, ausdrucken und mit an Euer verpacktes Backwerk hängen.

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Tierisch viel Vergnügen beim Nachmachen
wünscht Euch

Tanja

aus dem House No.15

Beton(t) einfach~Beton(t) schön

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In der letzten Woche hatte (außer meiner Mama) auch eine meiner Besten Geburtstag. Und da ich es viel persönlicher finde etwas Selbstgemachtes zu verschenken, bin ich auf die Idee gekommen, mal wieder etwas mit Beton zu machen. Zumal ich weiß, dass Frau G., genauso wie ich, auf diesen Werkstoff steht…
Beton ist einfach wunderbar schnörkellos, geruchsarm, super zu verarbeiten, für drinnen und draußen und einfach totaaaaal toll!
Und wenn man von der ungeduldigen Sorte ist (so wie ich *grummel*), freut man sich, dass es diesen tollen Werkstoff auch für schnelle kleine Projekte gibt. Das Ganze heißt dann „Blitz-Zement“ oder „Schnell-Beton“ und ist in jedem Baumarkt recht günstig zu bekommen.
Wichtig ist, dass Ihr das Mischungsverhältnis >Wasser zu Beton< auf der Packung einhaltet! Bei zu wenig Wasser zieht der Beton so schnell an, dass man ihn nicht mehr verarbeiten kann. Nehmt Ihr zu viel Wasser, wird der Beton nach dem Trocknen nicht ganz so stabil, bzw. bricht leicht. Nur zu langsam dürft Ihr bei der ganzen Sache nicht sein…wie gesagt, das Zeug heißt „Schnell-Beton“!

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Hier gibt’s die bebilderte Anleitung zu meinem Geburtstagsgeschenk-Projekt:

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Ich habe als Gießform ausgespülte Joghurtbecher verwendet. Die Form hat mir so gut gefallen.

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Bevor Ihr mit dem Anmischen des Betons startet, müsst Ihr unbedingt Eure Gießformen einölen. Angeblich muss man das bei Silikonformen nicht machen, aber ich gehe auch da lieber auf Nummer sicher.

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Wenn Ihr das Zementgemisch (oder Beton) eingefüllt habt, klopft Eure Gießform etwas auf den Tisch, damit eventuelle Luftbläschen verschwinden. Ein paar Bläschen lassen sich meist nicht vermeiden, aber gerade das finde ich schön. Jedes Teil ist somit wirklich einzigartig!

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Und jetzt heißt es warten bis das Ganz getrocknet ist. Und hier gilt: Lieber etwas länger warten!
Ich löse die Sachen meist 2-3 Tage später aus der Form. Je nachdem wie groß das Ganze ist. Wenn der Zement anfängt heller zu werden, ist der Trocknungsprozess in Gang gesetzt. Habt Geduld (fällt mir auch schwer)! Ich habe schon Einiges wegwerfen müssen, da es mir beim Auslösen zerbrochen ist…seeeeehr ärgerlich!

Ihr könnt natürlich noch ganz viele andere Gießformen verwenden. Hier noch ein paar Beispiele:

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Wenn Ihr noch einen kleinen starken Magnet an Euren Sachen anbringt (kann man auch schon vorher mit eingießen), eignen sich die Dinge prima an der Magnetwand in der Küche oder sonst wo… Starke Magnete bekommt Ihr hier, die Klammern am Stab für die Betonwürfel bekommt Ihr hier.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren!
Frohes Betonieren!

Eure
Unterschrift Kopie aus dem House No.15

Mama ist die BESTE!

 

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Ja, ich gebe es zu…Ich bin ein „Mama-Kind“ und ich stehe dazu!!!
Und da Mama heute Geburtstag hat, muss das natürlich gebührend zelebriert werden. Geburtstagskuchen, Geschenke, Blumen und ganz viel Liebe!!!
Deshalb wir dieser Beitrag hier auch ziemlich kurz, denn ich gehe ja jetzt zum Geburtstagskaffee… Geburtstagskinder lässt man schließlich nicht warten!
Und was in dem Geschenk drin ist, kann ich leider auch nicht verraten. Vielleicht stöbert sie ja an ihrem Geburtstag ein wenig im Internet, um sich ein Geschenk für den nächsten Geburtstag auszusuchen und liest das hier. Für einen Geschenketipp wäre ich auch dieses Jahr sehr dankbar gewesen, dies nur mal so am Rande…

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Ich hoffe sie freut sich! Zumal ich es gerade noch geschafft habe meinem Neuzugang aus der „Schleich-Abteilung“ auszureden, dass Nilpferde keinen Kuchen vertragen.

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Also, jetzt erst mal hier auf diesem Weg, dann gleich live bei Dir zu Hause…

happy birthday

♥ Ich hab Dich lieb! ♥

und bin ganz froh, dass Du da bist

Was schenkt Ihr denn Euren Müttern so zum Geburtstag? Ich wollte gerade noch „oder zu Weihnachten“ dranhängen, aber dieses Wort blende ich noch zwei Monate aus (vielleicht).

Es grüßt Euch
Unterschrift Kopie
aus dem House No.15, die sich jetzt echt beeilen muss