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Barefoot Wine macht das Leben bunt

*Werbung für Barefoot Wine*

Barefoot Wein

Ich bin nicht bunt! Mein Leben schon. Und genau diese Kombination liebe ich.
Während ich mich gerne in sanftem schwarz kleide (macht ja auch irgendwie einen schlanken Fuß und kaschiert die Rollen, die in der modernen Sprache so gerne Muffintops genannt werden), fühlt sich mein Alltag täglich sehr farbig und schrill an.
Ich treffe viele wunderbare durchgeknallte schillernd bunte Leute – Gastronomen sind nun mal eben manchmal anders, was vielleicht auch am Schlafmangel liegt. Dafür wohne ich aber sehr eintönig. Klingt langweilig? Niemals! Denn genau diese Mischung aus bunt und monoton macht mein Leben aus.

Ich liebe Farben und in meinem Kopf hüpfe ich oft bei meinen Speisen und den Fotos durch die gesamte Regenbogen-Farbpalette. Mich inspirieren Köche, die mit einer ausholenden Bewegung schwungvoll Rote Bete Reduktion auf einen Teller spritzen, gelbe Tupfen mit Pasten und Gelen aus Mango und Curry auf den Teller setzen und alles mit einem sattgrünen Erbsenschaum vollenden.

Im House No.15 dominieren, wie auch in meinem Kleiderschrank, die Farben schwarz, weiß und grau, dazu eine Kombination aus warmen Holztönen und Beton. Und wenn der MesserDealer nicht so eine Schwäche für Holzverarbeitung hätte, wäre wahrscheinlich der Farbton Holz noch weniger vorhanden. Wer jetzt denkt das sei ungemütlich, täuscht sich gewaltig! Es ist mehr als gemütlich….
Allerdings brauche ich zu Hause Ruhe für mein Auge. Ich fahre herunter vom Alltag, wenn ich auf meiner dunkelgrauen Couch sitze und auf meine schwarz-weiße Fotowand blicke. Ich komme runter und tanke wieder Energie für neue bunte Ideen.

Und ganz ehrlich: Wenn ich manchmal die Wohnzeitschriften durchstöbere und tolle Zimmer mit bunten Wänden, knallgelben Couchgarnituren und wilden bunten Etno-Mustern auf Kissen und Stühlen sehe, gefällt mir das total. Dann frage ich mich: Willst Du auch so wohnen?
Meine innere Stimme antwortet immer mit: Ja ja ja ja will ich! Aber nur Outdoor…

Und genau da hört meine schwarz-weiß-grau-Zone auf. Draußen darf es krachen. Hier darf es ein Feuerwerk an Farben geben und Kissen, Decken, Lampen und Deko dürfen genau den Farbrausch ausleben, den es Indoor nicht gibt.
Der Garten darf bunt sein, genau wie es die Natur vorgibt. Hier genieße ich genau diese Vielfalt an Farben, Formen und Strukturen. Gerne alles so farbenfroh wie der Regenbogen und genauso bunt wie die Menschen auf der Welt sind.

Barefoot Wein

Wer mich kennt, weiß, dass ein guter Wein zu einem perfekten Essen nicht fehlen darf….
Und weil wir hier schon über bunt reden, möchte ich Euch bei dieser Gelegenheit die Weine von Barefoot näherbringen.
Barefoot ist genau nach meinem Gusto. Allein die Idee und die Philosophie die hintendrin steht, entspricht genau meiner Einstellung. Ein Wein für alle. Ein Wein der Spaß machen soll. Das Leben ist bunt. Man kann Menschen nicht nach schwarz und weiß kategorisieren. Gleichgeschlechtliche Liebe und Ehe zählt genauso wie eine Hetero-Ehe… noch dazu haben alle (eventuell) irgendwie und irgendwann ähnliche Beziehungsprobleme, Alltagssorgen und Nöte. Macht es einen Unterschied ob zwei Frauen, zwei Männer oder Männlein und Weiblein verheiratet oder zusammen sind? Nein! Denn das Wichtigste ist, dass der Mensch glücklich ist. Dass es eine Gleichstellung und keine Diskriminierung gibt! Der Regenbogen zieht mit seinen Farben über alle hinweg.
Wir hier in Deutschland sind glücklicher Weise schon so weit, dass wir Homo-Ehen und Partnerschaften als gleichberechtigt ansehen und das auch rechtlich mittlerweile gefestigt ist. In anderen Ländern ist das leider immer noch ein Tabu-Thema und der Kampf um Gleichberechtigung wird tagtäglich neu ausgefochten.

Und genau hier hat Barefoot ein Signal gesetzt.
Mittlerweile gibt es 7 verschiedene Weine. Die jeweiligen Rebsorten und auch das tolle Farbdesign der Flaschen, bzw. Labels könnt Ihr hier sehen.

Barefoot Wein

Und mal ganz ehrlich: Wenn schon der Wein bunt wie das Leben und die Liebe ist, muss doch das Glas auch angemessen gestylt sein.
Und weil ich schon ewig hier kein DIY mehr auf der Seite gezeigt habe, gibt es hier heute mal nichts zu Essen… Flüssignahrung muss reichen ;)

Dank meiner knapp 17 jährigen Tochter fliegen hier unzählige Nagellacke in den verschiedensten Farben herum. Manche Farben sind für die Nägel out, manche Nagellackflaschen haben nur noch wenig Inhalt, manch ein Nagellack hält nicht so gut auf den Nägeln…bla bla bla. Noch dazu haben wir hier im House, durch das Zusammenlegen zweier Haushalte nahezu unzählige Weingläser, die unbedingt ein Facelift benötigen….
Nachdem Mademoiselle ihren Nagellack-Farbkasten mal aussortiert hat und ich nochmal darüber geschaut habe, sind mir echt tolle Farben in die Hand gefallen. Orange, pink, gelb, blau, grün… Regenbogenfarben eben.
Und was liegt da näher als ein paar passende Gläser zum Barefoot Wine in den Regenbogenfarben zu gestalten. Und alles mit Nagellacken, die eigentlich den Weg in den Müll gefunden hätten. Ganz schnell, ganz einfach, ganz unkompliziert. So mag ich das!

Ich zeige Euch jetzt hier wie Ihr den Gläsern ganz einfach und schnell einen individuellen Look verpasst. Ob Ihr jetzt verschiedene Farben nehmt oder alles eintönig gestaltet ist Euch überlassen. Passend zu den Barefoot Weinen finde ich die bunten Punkte echt toll und bin schon kurz davor sie in unsere anstehende Supper-Club Tischdeko (indoor!) mit einzubinden. Mal sehen…

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Für die Spülmaschine sind die Gläser allerdings nicht geeignet. Und wenn Ihr mal keine Lust mehr auf die bunten Gläser habt, lässt sich der Nagellack ganz einfach mit Nagellackentferner rückstandslos entfernen.

Natürlich gibt es zu dem DIY auch ein „Rezept“, bzw. eine Idee für einen Drink, der sich toll in die selbstgestalteten Gläser füllen lässt und zu dem man wunderbar den Barefoot Wine White Zinfandel nehmen kann. Das Rezept dazu findet Ihr hier.

Wer mehr über die Philosophie und Herkunft der bunten Weine erfahren möchte, klickt sich einfach mal hier durch.

Barefoot Wein

Wie bunt seid Ihr denn so?

Habt einen wundervollen Wochenstart!

Eure

Tanja

 

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Barefoot  Wine und Gourmet Connection. Vielen Dank!

Beton(t) einfach~Beton(t) schön

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In der letzten Woche hatte (außer meiner Mama) auch eine meiner Besten Geburtstag. Und da ich es viel persönlicher finde etwas Selbstgemachtes zu verschenken, bin ich auf die Idee gekommen, mal wieder etwas mit Beton zu machen. Zumal ich weiß, dass Frau G., genauso wie ich, auf diesen Werkstoff steht…
Beton ist einfach wunderbar schnörkellos, geruchsarm, super zu verarbeiten, für drinnen und draußen und einfach totaaaaal toll!
Und wenn man von der ungeduldigen Sorte ist (so wie ich *grummel*), freut man sich, dass es diesen tollen Werkstoff auch für schnelle kleine Projekte gibt. Das Ganze heißt dann „Blitz-Zement“ oder „Schnell-Beton“ und ist in jedem Baumarkt recht günstig zu bekommen.
Wichtig ist, dass Ihr das Mischungsverhältnis >Wasser zu Beton< auf der Packung einhaltet! Bei zu wenig Wasser zieht der Beton so schnell an, dass man ihn nicht mehr verarbeiten kann. Nehmt Ihr zu viel Wasser, wird der Beton nach dem Trocknen nicht ganz so stabil, bzw. bricht leicht. Nur zu langsam dürft Ihr bei der ganzen Sache nicht sein…wie gesagt, das Zeug heißt „Schnell-Beton“!

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Hier gibt’s die bebilderte Anleitung zu meinem Geburtstagsgeschenk-Projekt:

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Ich habe als Gießform ausgespülte Joghurtbecher verwendet. Die Form hat mir so gut gefallen.

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Bevor Ihr mit dem Anmischen des Betons startet, müsst Ihr unbedingt Eure Gießformen einölen. Angeblich muss man das bei Silikonformen nicht machen, aber ich gehe auch da lieber auf Nummer sicher.

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Wenn Ihr das Zementgemisch (oder Beton) eingefüllt habt, klopft Eure Gießform etwas auf den Tisch, damit eventuelle Luftbläschen verschwinden. Ein paar Bläschen lassen sich meist nicht vermeiden, aber gerade das finde ich schön. Jedes Teil ist somit wirklich einzigartig!

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Und jetzt heißt es warten bis das Ganz getrocknet ist. Und hier gilt: Lieber etwas länger warten!
Ich löse die Sachen meist 2-3 Tage später aus der Form. Je nachdem wie groß das Ganze ist. Wenn der Zement anfängt heller zu werden, ist der Trocknungsprozess in Gang gesetzt. Habt Geduld (fällt mir auch schwer)! Ich habe schon Einiges wegwerfen müssen, da es mir beim Auslösen zerbrochen ist…seeeeehr ärgerlich!

Ihr könnt natürlich noch ganz viele andere Gießformen verwenden. Hier noch ein paar Beispiele:

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Wenn Ihr noch einen kleinen starken Magnet an Euren Sachen anbringt (kann man auch schon vorher mit eingießen), eignen sich die Dinge prima an der Magnetwand in der Küche oder sonst wo… Starke Magnete bekommt Ihr hier, die Klammern am Stab für die Betonwürfel bekommt Ihr hier.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren!
Frohes Betonieren!

Eure
Unterschrift Kopie aus dem House No.15