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Gin Tonic mit Ingwer und Minze

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic Rezept

Und schon sind wir beim zweiten Tag der GINIER-DICH-Days.
Hat Euch der gestrige gegrillte Gin-Tonic geschmeckt?

Heute zeige ich Euch eine Variante mit Bombay Sapphire, den es in allen gut sortierten Supermärkten gibt.

Im Bombay Sapphire Gin sind zehn Botincals herauszuschmecken. Neben dem klassischen Wacholder erreichen die Aromen von Mandel, Süßholz, Zitrone, Koriander, Schwertlilie, Zimtkassie, Angelikaawurzel, Kuebenpfeffer und Paradieskörner die Zunge, wodurch ein milder London Dry Gin-Geschmack entsteht, der im Gegensatz zu seinen London-Dry-Gin-Kollegen um einiges sanfter schmeckt.
Ursprünglich enthält der im Dampfinfusionsverfahren aromatisierte und dreifach destillierte Bombay Sapphire 47% Alkohol. Für den deutschen Markt wurde der Alkoholgehalt allerdings auf 40 % herabgesetzt, was zu kritischen Stimmen führte, da der Alkohol zur Entfaltung der Aromen im Gin maßgeblich beiträgt und diese dadurch im Geschmack gemindert werden.
Seit ein paar Jahren wird der Gin von Bacardi wieder mit mit 47% Alkoholgehalt nach Deutschland importiert und ist in dieser Qualität in ausgewählten Spirituosenläden erhältlich.

gin tonic

Ich serviere hier den Bombay Sapphire als Gin-Tonic mit Ingwer und Minze. Der frische Geschmack der Minze harmonisiert wunderbar mit der leichten Schärfe des Ingwers.

Wie findet Ihr diese Drink-Variante für einen einfachen Dienstag?

Ich sag mal Cheers!

Eure

Tanja

4.0 from 1 reviews
Gin Tonic mit Ingwer und Minze
 
Ingredients
  • 50 ml Bombay Sapphire
  • 1 Hauchdünne Scheibe Ingwer
  • 1 Zweig Minze
  • 100 ml Tonic Water
Instructions
  1. Ingwerscheibe in ein Ginglas geben und mit einem Barstößel bearbeiten.
  2. Dann das Glas bis zum Rand mit Eis füllen und umrühren, bis das Glas eiskalt ist.
  3. Jetzt noch die überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Bombay Sapphire hinzufügen.
  4. Das Getränk umrühren, um die Zutaten auf die richtige Temperatur zu bringen.
  5. Das Glas leicht neigen und das gekühlte Tonic Water an der Seite des Glases entlang hineingießen, anschließend mit einem Barlöffel einmal vorsichtig hochziehen.
  6. Mit hauchdünner Scheibe Ingwer und Minz-Zweig ausgarnieren.

 

Apfelliebe im September

Apfelliebe

Heute back ich’s mir…Die Inspiration kam von Clara von Tastesheriff, die im September zum Backen mit Äpfeln aufgerufen hat. Eine tolle Frucht (wenn ich nicht darauf im Rohzustand allergisch reagieren würde). Um so toller ist es ja , dass es bei Clara ums Backen geht und nicht um Rohkost. Und Apfelkuchen ist ja sowas von lecker…aber was erzähl ich Euch, das wisst Ihr ja selbst! Zum Glück habe ich von einer ganz lieben Bekannten einen Haufen Boskop-Äpfel geschenkt bekommen (danke Dir nochmal liebe Biggi B.!). Daraus entstanden Apfelmus, Apfelmarmelade, Apfelsaft, Apfellikör und natürlich Apfelkuuuuuuuuuchen.

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Und meinen Lieblings-Apfelkuchen möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. Ich mag natürlich auch Apfelkuchen mit Streuseln, gedeckten Apfelkuchen und Apfeltaschen, aber dieses Rezept ist das absolute Non-Plus-Ultra für mich. Die Kombination von Mürbeteig, säuerlichen Äpfeln und sahnig-schmelzendem Guss ist einfach göttlich. Getoppt von einer knackigen Schicht karamellisierten Zuckers. Yummi…und ohne Schnickschnack und Gedöhns- einfach ein ehrlicher, saftig-süßer Apfelkuchen! Na gut, Karamellschicht on top ist ein bisschen Schnickschnack und Sahneguss könnte man durchaus auch als Gedöhns bezeichnen, aber wenn’s doch so lecker ist…

Apfelliebe im September2

Und gerade jetzt, wo der Herbst hier Einzug hält und die Äpfel auf den Feldern und Wiesen vor meiner Haustür lautstark von den Bäumen plumpsen, mag ich es noch umso mehr, mich mit dieser saisonalen Frucht zu beschäftigen. Okeeee. Eigentlich beschäftigen die Äpfel eher mich, wenn ich mir den immer noch vorhandenen Apfelberg betrachte. Ich gehe jetzt einfach in Produktion und versorge alle Freunde, Nachbarn, Freunde von Nachbarn, Kinder und Eltern von Freunden, usw….mit Apfelprodukten.

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Wer Lust auf Nachbacken hat, hier ist das Rezept für meinen Lieblings-Apfelkuchen:
(ja ich weiß, soooooo viel Butter und sooooo viel Zucker in diesem Rezept…aber diese Sünde lohnt sich-versprochen!)

5.0 from 1 reviews
Schweizer Apfeltarte
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Kuchen, süße Tartes
Ingredients
  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 140g Zucker
  • 100g Gemahl. Mandeln
  • 300 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Speisestärke
  • 800g Äpfel geschält, entkernt und in dünne Spalten geschn.
  • Zimt nach Belieben
  • Salz
  • brauner Zucker zum Bestreuen
Instructions
  1. Für den Mürbeteig verknetet Ihr das Mehl mit 50g Zucker, 125g Butter, einer Prise Salz und 2EL kaltem Wasser schnell mit den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig kommt dann, in Frischhaltefolie gewickelt, für 30 Min in den Kühlschrank.
  2. Heizt den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Springform oder Tarteform (Ø24cm).
  3. Rollt den Teig etwas größer als die Form aus und zieht einen Rand hoch.
  4. Jetzt kommen die Mandeln auf den Teigboden und darauf werden die Apfelspalten fächerartig ausgelegt. Zerlasst 40g Butter und pinselt diese über die Äpfel. Wer mag streut jetzt noch Zucker (30g) und Zimt auf die Apfelspalten.
  5. Der Kuchen kommt jetzt für 25 Min in den Ofen.
  6. In der Zwischenzeit bereitet Ihr aus der Sahne, den Eiern, der Speisestärke und 60g Zucker den Guss vor. Alles kräftig mit dem Schneebesen verrühren und über die vorgebackene Tarte gießen.
  7. Die Tarte muss jetzt für weitere 25 Min in den Ofen.
  8. Nach dem Backen bestreicht Ihr alles mit 25g zerlassener Butter und streut braunen Zucker darauf. Zum Karamellisieren kommt die Tarte bei hoher Hitze für 3 Min unter den Grill im Backofen. (bleibt dabei vorm Ofen stehen, damit nichts anbrennt!)

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So, und jetzt seid Ihr dran. An die Äpfel – fertig – los!
(Schaut doch auch mal bei Clara von Tastesheriff  vorbei, dort gibt es ab heute noch gaaaaaaanz viele andere Apfelbäckerein zu entdecken.)

Bis bald, genießt Eure Zeit!
Eure
Tanja

aus dem House No.15