Kalte Gurken-Kefir-Suppe

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Ausgeruht, tiefenentspannt und mit 2 Kilo mehr auf den Rippen bin ich wieder aus meinem Lieblingsland Italien zurück. Woher die zwei Kilo mehr kommen, könnt Ihr Euch sicher denken, denn die Kohlenhydratverlockungen sind dort einfach viel zu groß, um sich in Verzicht zu üben.
Verbindet Ihr auch immer Erinnerungen aus dem Urlaub mit gewissem Essen? Ich mache das definitiv. Wer jetzt hier aber einen Teller Pasta oder Pizza erwartet täuscht sich. Eine der lustigsten Begebenheit in diesem Jahr verbinde ich nämlich mit Kalter Gurken-Kefir-Suppe. Völlig italien-untypisch. Aber egal! Das alles kam so…

Kalte Gurkensuppe5

„Nathalie-Simoneeee….!“ schallt es von der einen Seite des Pools zu mir herüber. „Koohommm jetscht ausm Wasser! Du bischt schon übaaa 20 Minuten da drin!“ Ich schaue irritiert von meinem Buch hoch und sehe, wie ein circa 6 jähriges Mädchen versucht unter dem Gewicht eines Neoprenanzugs und einem Gummiwal, in fast Lebensgröße, die Treppe vom Pool zu erreichen. Nathalie-Simone kann leider nicht so viel sehen, denn eine überdimensionierte Sonnenmütze, inkl. Ohrenklappen schirmt jegliche Sinne des Kindes von der Außenwelt ab. Tapfer und gehorsam erreicht die Kleine tatsächlich die befohlenen Treppe und klettert mitsamt dem Gummi-Orka leichtfüßig (soweit das in Neopren und Gummitier im Schlepptau geht) aus dem Pool.
Die Mutter, eine Mitvierzigerin, schließt Nathalie-Simone direkt in ein gefühltes 5 x 5 Meter Handtuch und rubbelt dem Kind fas vollständig die Haut vom Körper, während der Vater zeitgleich versucht die 50er Sonnencreme aus der Tube zu schütteln. Eine klodeckelgroße Hand mit ca. 100ml Sonnencreme klatscht laut schmatzend auf den Körper von Klein- Nathalie-Simone, die geduldig still steht und stumm beobachtet wie sich eine dicke 10mm-dicke Schicht Sonnencreme auf ihrem kindlich dünnen Körper ausbreitet.

Auf der anderen Seite des Pools nimmt ein dicklicher Junge gerade Anlauf und springt mit seinem Hinterteil voran laut klatschend ins Wasser. Während alle Pool-Umliegendend (ich eingeschlossen) von einer Spontandusche beregnet werden, schreit der dazugehörige Vater des Jungen freudig: “Booooaaaahhhh Hendrick, dat war ma ne Arschbombe für et Guiness Buch der Rekorde! Suuupaaaa!“ Hendrick, ca. 8 Jahre alt, wuchtet sich stolz mit wackelndem Hüftspeck die schmale Leiter empor und schaut triumphierend in die Runde. Das ältliche Ehepaar vis a vis von mir, packt gerade empört seine Sachen in den Stoffbeutel mit Apotheken-Umschau-Aufdruck und verlässt laut schimpfend den Poolbereich.

Ich hingegen amüsiere mich köstlich. Auch wenn mein Buch (Monsieur, der Hummer und ich von Stevan Paul), dass ich gerade gelesen habe, durch Hendricks Arschbombe ziemlich durchweicht wurde. Der Junge watschelt mit lautem Schritt zu seinen Eltern. Sein Vater, schon mit leichtem Hummer-Teint, hebt seine Daumen in die Luft und demonstriert seinem Sohn seinen Stolz über die gelungene Arschbomben-Präsentation, während die Mutter, mit grünlich schimmernden Haaren (super blondiertes Haar reagiert manchmal mit Chlor und neigt dazu eine leicht grünliche Farbe anzunehmen) und etwas zu knappem Bikini, mit weit geöffnetem Mund rücklings auf der Liege schläft.

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Ebenfalls im Wasser befindet sich noch eine Dame aus der Schweiz, die mit einem riesigen Sonnenhut auf dem Kopf ihre Bahnen durch das Wasser zieht. „Hääärrrrlich!!! Hääärrlich!!!“ ruft sie mit jedem Armzug aus, wobei das „ch“ nicht weich sondern eher als kehliger Kratz-Laut ausgesprochen wird. Das Kinn wird immer knappe 4 cm über der Wasseroberfläche gehalten, die große Sonnenbrille sitzt fest auf der Nase und die Füße treten kräftig das Wasser. Alles ist gut, bis Frau Härrlich sich beschließt auf den Rücken zu drehen und mit ausholenden Arm- und Beinbewegungen den Pool zu durchqueren. Dabei hängt leider der große Sonnenhut leicht im Wasser, was ihren Kopf leicht nach hinten zieht.
Nathalie-Simone hat unterdessen auch wieder mit ihrem Gummi-Orka den Nichtschwimmer-Bereich des Pools betreten und versammelt einen bunt schillernden Sonnencreme-Film um ich herum, während sie vergebens versucht auf den Wal zu klettern. 100ml wasserfeste Sonnencreme sind übrigens die beste Methode die Kinder von Wasser-Spielzeug-Tieren fernzuhalten. Die Frustration ist einfach zu hoch, wenn die Kleinen versuchen mit glitschig-cremiger Haut auf ein glattes Wassertier zu klettern.

Da Nathalie-Simone aber kein dummes Kind ist, klettert sie wieder aus dem Wasser und schiebt vom Rand aus den Orka in das tiefere Becken. Dann läuft sie zwei Schritte an und springt beherzt auf den Gummiwal, der lautslos unter ihr hervorschieß und genau auf dem Kopf von Frau Häärrlich landet. Jetzt wittert Hendrick seine Chance und produziert auf der anderen Seite der Schweizerin eine astreine Arschbombe. Das Wasser teilt sich unter seinem wabbeligen Hintern und eine riesige Fontäne übergiest die hilflose Frau. Ich beobachte wie Frau Härrlich panisch mit den Armen rudert, die Haare kleben ihr unter dem Sonnenhut wirr im Gesicht und die Sonnenbrille wurde unfreiwillig mit Poolwasser gesäubert. Aus der Richtung von Hendricks Eltern schallt tosender Applaus und Jubelgesänge, während die Eltern von Nathalie-Simone ebenfalls beherzt ins Wasser springen, um ihre Tochter zu retten. Das Szenario erinnert stark an ein Gerangel beim American Football…nur eben im Wasser. Wer zu welcher Mannschaft gehört ist leider nicht mehr ersichtlich.

Frau Härrlichs Sonnebrille schippert mittlerweile einsam und verlassen ans andere Poolufer, Nathalie-Simone krallt sich an Frau Härrlichs linken Oberarm, während Hendrick laut jubelnd mit seinen flachen Handflächen aufs Wasser klatscht und dabei „ Jöööhhh jööööhh…versenkt!“ ruft. Die klodeckelgoßen Hände von Nathalie-Simones-Vater versuchen seine Tochter von der Schweizerin zu lösen und drücken dabei die arme Frau nur noch mehr unter Wasser. Beherzt wirft Hendricks-Mutter, aufgeweckt von dem Lärm und Geschrei, den neben ihr festgemachten Rettungsring in den Pool. Papa-Hendrick schaut enttäuscht, da er wohl schon vermutet, dass das Specktakel damit sein jähes Ende findet. Laut prustend schafft Frau Härrlich es irgendwann mit umschlungenem Rettungsring in den Nichtschwimmerberreich. Der Hut hat sich mittlerweile auch von ihrem Kopf verabschiedet und dient Hendrick als Zielpunkt für erneute Arschbomben.

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Am liebsten hätte ich laut aufgelacht und noch dazu „Ach ist das häärrrlich!“ ausgerufen. Aber das hab ich mir dann doch verkniffen und bin zurück in meine Ferienwohnung, um mir auf dieses Schauspiel eine kalte Gurken-Kefir-Suppe zu gönnen. Gut für die schlanke Linie (sollte Hendrick auch mal öfter essen), beruhigend für aufgeheizte Gemüter und ideal für den Sommer.

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Ich kann Euch sagen: „Wer einmal eine Reise tut der hat was zu erzählen….“. Ich bin dann am nächsten Tag an den Strand gegangen, um neue Eindrücke zu sammeln. Aber so ein lustiges Spektakel spielte sich da leider nicht mehr vor meinen Augen ab.

Wenn Ihr jetzt auch Eure Gemüter herunterkühlen müsst (schließlich ist ja heute Montag!), kann ich diese erfrischende Suppe nur empfehlen. Gemacht wird sie übrigen so:

4.9 from 9 reviews
Kalte Gurken-Kefir-Suppe
 
Author:
Ingredients
  • 1½ Salatgurken
  • 500 ml Kefir
  • 150 g Joghurt
  • 150 g gekochte gepellte Kartoffeln
  • 1 unbehandelte Limette
  • 1½ Tl Zucker
  • 1½ Tl frisch gemahlener Anis
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • Kräutersalz
  • 1-2 EL Anisschnaps (nach Belieben)
  • 1 TL Forellenkaviar
Instructions
  1. Die Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne herauskratzen.
  2. Das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden und im Mixer mit Kefir und Joghurt fein pürieren.
  3. Die Kartoffeln zerkleinern, zugen und ebenfalls pürieren.
  4. Falls man eine feine Struktur wünscht, kann die Suppe jetzt durch ein Sieb gestrichen werden.
  5. Die Limette heiß waschen und die Schale fein reiben. Zwei TL Saft auspressen.
  6. Den Saft, die Schale, den Anis und Zucker in die Suppe rühren.
  7. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken und nach Belieben den Anisschnaps (z.B. Sambuca) unterrühren.
  8. Die Suppe mindestens 6 Std (am besten über Nacht) kalt stellen und mit einem Klecks Joghurt und Forellenkaviar bestreut servieren.

Und falls Ihr bald in die Ferien fahrt, wünsche ich Euch eine tolle Zeit und amüsante Miturlauber!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieses Rezept schicke ich heute übrigens zu Ina, denn da heißt es heute: Fernweh-Rezepte

31 Comments on Kalte Gurken-Kefir-Suppe

  1. ina
    10. August 2015 at 21:03 (2 Jahren ago)

    ohhhh diese bilder :D ein feuerwerk für die augen!

    Antworten
    • Tanja
      10. August 2015 at 21:24 (2 Jahren ago)

      Dankeschön liebe Ina! ♥

      Antworten
  2. SB Muddi 2
    10. August 2015 at 21:30 (2 Jahren ago)

    Alter Schwede, ich liege völlig aufgeweicht in der Pfütze meiner Tränen, die ich gerade gelacht habe. Muddi, nebst tollem Suppen

    Antworten
    • Tanja
      10. August 2015 at 22:17 (2 Jahren ago)

      Muddi,
      ich komm mit dem Feudel und wisch mal grob um Dich herum. Is ja nicht gesund so im Nassen zu liegen.
      Aber wenn’s kalt wird, machst DU uns ein wärmendes Süppchen, okeeee?
      Schumarmdisch
      Tanja

      Antworten
  3. SB Muddi 2
    10. August 2015 at 21:32 (2 Jahren ago)

    Rezept und wundervollen Fotos, wieder eine geile Geschichte!!! Love you for that!!!!

    Antworten
    • Tanja
      10. August 2015 at 22:18 (2 Jahren ago)

      ♥ ♥ ♥ dito!

      Antworten
  4. SB Muddi 2
    10. August 2015 at 21:34 (2 Jahren ago)

    Ich weiß jetzt, wann das System mein Comment zerreißt…!

    Antworten
  5. Sabine Korpan
    10. August 2015 at 22:07 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    Jetzt muss ich richtig schmunzeln ;-)
    Gebannt hab ich alles gelesen, zu schön, kicher.
    Danke für Dein feines Rezept, werde ich auf jeden Fall noch diese Woche machen.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    Antworten
    • Tanja
      10. August 2015 at 22:15 (2 Jahren ago)

      Liebe Sabine,
      ich hab mich an diesem Tag auch schwer amüsiert… :-)
      Sag mir doch mal, ob Dir die Suppe geschmeckt hat.
      Ganz viele liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  6. Melissa
    10. August 2015 at 22:46 (2 Jahren ago)

    Hahahahahahaha, großartig! Du schreibst so wunderbar, ich lach mich schlapp!
    Ein bisschen erinnert mich dein Stil an Hape Kerkeling. Der schreibt auch so rasant, urkomisch und liebevoll detailreich!

    Antworten
    • Tanja
      11. August 2015 at 10:34 (2 Jahren ago)

      Liebe Melissa,
      ach ich freue mich, wenn Du gerne hier mitliest. Und der Vergleich mit Hape Kerkeling lässt mir die Röte ins Gesicht treiben (vor Stolz über so ein schönes Kompliment!). Vielen Dank! Ich mag Hape Kerkeling total gerne, wobei ich noch nichts von ihm gelesen habe. Das wird sich dann jetzt mal ändern ;-)
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  7. Renate
    10. August 2015 at 22:47 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja, wieder mal bleibt keines meiner Augen trocken! Schade, dass ich nur zwei davon habe! Ich gluckse vor Lachen und kriege mich kaum ein. Soo „härrlich“ ist deine Urlaubsgeschichte. Wer braucht da noch ein Buch???? Dein Süppchen sieht tootal lecker aus – diese Farben! Und wie du das wieder so meisterlich fotografiert hast! Einfach toll – wie du! Ach ja! Und noch eines: sicherlich bist du braungebrannt zurückgekommen? Das erklärt die 2 Kilos mehr; gebräunte Haut wiegt mehr!!!!
    Herzliche Grüße Renate

    Antworten
    • Tanja
      11. August 2015 at 10:37 (2 Jahren ago)

      Liebe Renate,
      ich glaube wenn ich mehr als zwei Augen hätte, wäre ich noch reizüberfluteter als ich das ohnehin schon bin!
      Und stell Dir mal vor wie das beim Heulen erst ist. Das füllt dann mal schnell Schwimmbäder… *lach
      Schön, dass Du Spaß beim Lesen hattest und Dir die Suppe gefallen hat.
      Und die zwei Kilo mehr durch bräune? Hmmm??? Ich dachte Fett verbrennt bei Hitze…
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  8. Katja von Stilettos & Sprouts
    11. August 2015 at 9:38 (2 Jahren ago)

    Hääärlich! Tanja, hääärrlich! Hach (kratziger Sound inklusive!!), was man im Urlaub immer für grandiose Sachen erlebt! Und so ne ordentliche Portion Ruhrpott wie von Hendricks Eltern darf auf keinen Fall fehlen für die richtige Stimmung. Großartig! Von Gummimatratzen und -tieren runterflutschen ist der Klassiker. Zu viel Sonnencreme der andere. Wir waren letztes Jahr in Irland. Da hatte es an einem Tag aus Versehen über 20 Grad. Los zogen die Iren mit Gummitieren bewaffnet zum Strand. Ich stand mit der linken großen Zehe im Wasser da. Und sah, wie sie einem rothaarigen etwa 4 Jahre alten Jungen literweise Sonnencreme ins Gesicht gerieben haben. Er war ganz weiß, unten drunter rot vor Zorn und schrie wie am Spieß: „Nooo!! Noooo!!!!“ Großartig! Kannte er halt nicht! :-D
    Hach Tanja, was eine grandiose Geschichte. Und tolle Fotos von dieser herrlichen Suppe. Mhmm… seeeeehr lecker!!
    Schön, dass du wieder da bischt! Hurra! :-*
    Hab einen schönen Tag!
    Katja

    Antworten
    • Tanja
      11. August 2015 at 10:42 (2 Jahren ago)

      Ja, das war echt Häärrrlich! Und ohne Ruhrpott im Urlaub geht irgendwie auch nicht… Irgendwo ist immer eine/r aus NRW (wobei ja nicht ganz NRW Ruhrpott ist…). Noch son Klassiker: Ich geh ma NACH Coop… *lach* Ich liebe diesen Slang!
      Boah, 20 Grad in Irland, was war denn da los??? Hitzewelle so to say. Klar, da müssen die Kids beschmiert werden…mit Sunblocker (der verreibt sich auch so häärrlich leicht!)! Aber besser als die Briten die schon von Weitem wie eine rote Boje leuchten, nach dem sie eine Stunde in der Sonne waren.
      Auf ein gemeinsames (Bier-)Süppchen in ganz naher Zukunft?
      Liebste Grüße
      Tanja

      Antworten
  9. Clemens
    11. August 2015 at 17:19 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,
    irgendwie erinnert mich das, was du geschrieben hast, an meine Kindheit. Ich, der kleine dicke, propere blonde Junge, dessen riesengroßer gelb-blauer Schwimmreifen sein ganzer Stolz war…..und der vom Schwimmbeckenrand aus immer versuchte, in der Mitte des Reifens im Wasser zu landen…..und dabei die anderen Badegäste beim Schwimmen störte….als ob ein Baby-Orca den ersten Tauchgang unternahm. Allerdings, ich war alleine und niemand rief nach mir – von wegen Clemiiiiiiii! Deine Geschichte ist zum Brüllen! Manchmal kann ich gar nicht glauben, dass du das alles erlebst, aber solche Geschichten schreibt nur das Leben! Ja, und dein phantastisch aussehendes Süppchen ist der Extrem-Hingucker! Allein die Farbkombination ist schon etwas fürs Auge. Deine Fotos sind wieder beeindruckend und sehenswert – diese Brillanz und Schärfe – das sind eben DEINE Fotos, von denen ich nie genug haben kann! *grins und zwinker* Man kann förmlich die einzelnen Forellenkaviareier zählen; und dass du extra das Tafelsilber aufgelegt hast – großartig! Bitte mehr von deinem Blog – es ist immer wieder schön, von dir zu lesen! Übrigens – HEUTE erinnert nix mehr an den kleinen properen blonden Jungen – und schwimmen kann ich mittlerweile auch *grins*! Herzlichst Clemens

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 17:22 (2 Jahren ago)

      Hallo Clemens,
      ich finde Du kannst froh sein, dass niemand „Clemiiiiiii…!“ nach Dir gerufen hat! Oder war/ist das tatsächlich Dein Spitzname??? OMG!
      Ich freue mich, dass Du mittlerweile Schwimmen kannst! Hast Du kürzlich noch mal versucht in einen Gummireifen zu springen? Sieht bestimmt auch heute noch sehr lustig aus, auch wenn sich Deine Erscheinung geändert hat!
      Viele Grüße
      Tanja

      Antworten
  10. Babette
    11. August 2015 at 19:19 (2 Jahren ago)

    Meine liebe Tanja, mit Ihrem heutigen wunderbar amüsanten, spritzigen Beitrag ist Ihnen eine fabelhafte Hommage an Jacques Tati „Die Ferien des Monsieur Hulot“ gelungen. Es würde mich ganz und gar nicht verwundern, wenn auch Ihnen diese fabelhafte Slapstick-Komödie zum Thema Urlaub trotz Ihrer Jugend aber gerade wegen Ihres weitreichenden Horizontes ein Begriff ist. Die Schilderung des Badevergnügens Ihrer Sie umgebenden Miturlauber ist Unterhaltung auf höchstem Niveau und ließ mich beim Lesen zu einigen ohrenbetäubenden Ausrufen der Begeisterung hinreißen. Notabene, auch ich hatte einmal ein ähnliches Erlebnis in einem Badeurlaub: ich befand mich in der Position der von Ihnen beschriebenen „Frau Härrlich“ inmitten des Swimmingpools, wobei ich aber kommentarlos meine Schwimmstöße vollzog. Das ging so lange gut, bis ein wahrhaft unerzogenes Schulmädchen zu einer riesigen Gummi-Barbapapafigur in den Pool sprang, diese Figur verfehlte und der Barbapapa mir meine Sonnenbrille von den Augen riss, die natürlich sofort im Wasser unterging. Nun ja, wie gut, dass es nur die Sonnenbrille war und nicht ich. Hihihi! Zurück zu Ihrem Rezept, zu diesem feinen gekühlten Süppchen! Solch ein Gaumen- und Augenschmaus! Überhaupt! Die farblich stimmige Komposition in seiner Gesamtheit ist einzigartig. Die Silbergabeln, die mutmaßlich die Initialen Ihrer Großmutter tragen, verleihen dem Ganzen, obwohl es sich nur um eine Kaltschale handelt, IHRE ganz spezielle, ureigene Note des Arrangements. Ihre Fotos sind wieder unaussprechlich meisterhaft und routiniert!
    Herzlichst Ihre Babette

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 17:17 (2 Jahren ago)

      Liebe Babette,
      den Film „Die Ferien des Monsieur Hulot“ habe ich vor einigen Jahren mal gesehen. Ich liebe ja so alte sw-Filme und muss mir den unbedingt nochmal anschauen!
      Ihr Urlaubserlebnis mit der Barbapappa-Gummifigur erinnert mich tatsächlich an meinen Urlaub. Ich hoffe es hat sich ein anderer Urlaubsgast erbarmt und hat nach Ihrer Sonnenbrille getaucht?! So viel Anstand sollte ja noch vorhanden sein!
      Der Silberlöffel ist allerdings nicht von meiner Großmutter, sondern vom Flohmarkt. Hauptsache alt…und schön! ;-)
      Herzliche Grüße
      Tanja

      Antworten
  11. Katharina
    11. August 2015 at 20:02 (2 Jahren ago)

    Tanjaaaaa! Rowan Atkinson alias Mr. Bean am Urlaubsswimmingpool – diese Bild schiebt sich während des Lesen vor meine Augen! ABER – der ist ja ein Niemand gegen das, was du schreibst! Vermutlich wirst selbst du beim Verfassen deines Textes genauso Grimassen schneidend und Schenkel klopfend dagesessen haben wie ich vorhin. Solch ein „Specktakel“ inmitten von lebenden und nicht lebenden Orcawalen kannst nur du erleben und dann mit einer so prallen Wucht erzählen bzw. darüber schreiben. Da bleibt kein Auge trocken, selbst wenn man sich vom Wasser fernhält. Deine Texte zu lesen ist, wie wenn man sich mit einer durchblutungsfördernden Salbe das Knie oder den Rücken einreibt – die Wirkung hält an – die morgendliche Dusche nach dem abendlichen Einreiben lässt die Haut von Neuem brennen und nach dem Lesen deiner Geschichten mitten aus dem Leben sitzt man noch nach Stunden schmunzelnd da. Also mir geht es zumindest so. Und diese Erkenntnis, zu welchen Namensgebungen Eltern fähig sind…. Nathalie-Simone! Bis man den Namen beim Rufen ausgesprochen hat, ist das Kind im Pool schon fast ertrunken. Nun ja, der Sohn einer meiner Lieblingsbäckereien heißt Sven-Thorben…. schön, wenn die Mutter dann gaaanz liebevoll „Svenchen“ ruft! Deine „italienische“ kalte Gurken-Kefir-Suppe macht mir schon nur vom Ansehen deiner bombastischen Fotos Pfützchen auf der Zunge; diese Farben und die Zugabe von Forellenkaviar…..wobei der zwar nicht so mein Fall ist, aber wegen des tollen Farbzusammenspiels ist es ein „must“. Und wie schön du wieder alles zusammen positioniert hast – grandios! Es war mir wieder ein Vergnügen!
    Herzlichst – mit einem breiten Grinsen und einer ganz festen virtuellen Umarmung Katharina

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 16:53 (2 Jahren ago)

      Liebe Katharina,
      („Deine Texte zu lesen ist, wie wenn man sich mit einer durchblutungsfördernden Salbe das Knie oder den Rücken einreibt…“)
      Ich hau mich weg! Das hat noch keiner gesagt!!! Und ich freue mich wahnsinnig über dieses Kompliment! Ich überlege gerade wie diese Salbe heißt, die so brennt!
      Und zum Thema Namensgebung: Unglaublich was Eltern Ihren Kindern antun! Sven-Thorben ist ja auch fies! Und die Verniedlichung von Sven in Svenchen toppt das Ganze noch um Längen!
      Ich freue mich wie immer, dass Du so treu hier mitliest!♥ Danke!
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  12. Andrea Marquetant
    12. August 2015 at 8:42 (2 Jahren ago)

    … das sieht wieder so unglaublich lecker aus … und grün ist ja sowieso momentan meine Lieblingsfarbe … pörfekt
    liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 16:46 (2 Jahren ago)

      Jaaaaa grüüüüüüün! Ich mag diese Farbe auch so gerne! Ich wollte gerade schreiben: grasgrün…aber das passt derzeit nicht so zu unserem Rasen (äh Wiese)…die ist eher sahara-beige. Denn wir leben hier nach dem Motto: Save water-drink wine. Da muss man eben mal auf grünen Rasen verzichten. ;-)
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  13. Jessi / Jessi's Schlemmer Kitchen
    12. August 2015 at 9:01 (2 Jahren ago)

    Liebe Tanja,

    du hast einen wunderschönen Blog und deine Fotos sind atemberaubend. Da bekommt man direkt Hunger und möchte am liebsten in jedes Foto beißen ;) Bei deiner Geschichte habe ich mich köstlich amüsiert, herrlich und wirklich schön geschrieben!

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 16:43 (2 Jahren ago)

      Liebe Jessi,
      vielen lieben Dank! Ich freue mich total, dass Du den Weg zum House No.15 gefunden hast und es Dir hier gefällt!
      Ich husche gleich mal bei Dir vorbei!
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  14. Tommy
    12. August 2015 at 10:36 (2 Jahren ago)

    Hilf Himmel!!! Mit dem Hendrick hab ich jetzt ein Hühnchen zu rupfen – das durchweichte Buch wollte ich doch noch lesen! Haben sie jetzt den Ballermann in die Toskana verlegt?? Ein solcher Tag am Pool und brauch 3 Wochen Urlaub! ;P
    Wann schreibst Du Dein Buch, Tanja?
    Liebe Grüße
    Tommy

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 16:41 (2 Jahren ago)

      Abwarten lieber Tommy…abwarten!
      Du verstehst jetzt nicht wovon ich spreche? Ich sag doch: Abwarten!
      Und für einen anderen Tag am Pool hatte ich dann meine Wasser-Bazuka dabei. Hendrick wäre ein gutes Ziel gewesen (große Zielflächen trifft man leichter), aber an dem Tag war er leider nicht da…
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten
  15. Caro von Zuckergewitter
    12. August 2015 at 11:00 (2 Jahren ago)

    Ach Tanja, jetzt werde ich den ganzen restlichen Tag zu allem nur noch „Härrlich“ sagen :D
    Unglaublich, was du immer erlebst, kein Wunder, dass du dich mit deinem Süppchen abkühlen musst, hihi

    Liebste Grüße, Caro

    Antworten
    • Tanja
      13. August 2015 at 16:32 (2 Jahren ago)

      Liebe Caro,
      ich glaube jeder erlebt doch täglich irgendetwas kurioses… Man muss einfach nur ein bisschen seine Umwelt im Auge behalten ;)
      Härrlich, dass Du mich wieder im House besucht hast! Dankeschön dafür!!!♥
      XOXO
      Tanja

      Antworten
  16. Amelie
    19. August 2015 at 16:03 (2 Jahren ago)

    Wow! Tolle Fotos und ein klasse Rezept! Merk ich mir ;)

    Antworten
    • Tanja
      19. August 2015 at 16:58 (2 Jahren ago)

      Hallo Amelie,
      das freut mich, dass es Dir gefällt :)
      Liebe Grüße
      Tanja

      Antworten

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