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Was für ein Hundeleben…

Heute geht es mal kulinarisch in die Welt der Vierbeiner. Herr Hugo ist ja ein Allesfresser. Leider frisst er auch immer mal Dinge die er nicht fressen sollte, wie zum Beispiel das Füllmaterial seiner Kuschelgefährten. Zum Glück hat das aber bisher noch nie einen bleibenden Schaden angerichtet.

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Aber es soll ja auch Vierbeiner geben, die genau wie einige Zweibeiner, eine Getreideunverträglichkeit haben (Gluten-Unverträglichkeit). Meist löst das Getreide bei den Fellnasen eine Allergie aus, was für alle Beteiligten wirklichen Stress bedeutet. Der Hund kratzt oder beißt sich das Fell auf und der Mensch versucht permanent ihn davon abzuhalten. Glücklicherweise hat sich die Futterindustrie mittlerweile darauf eingestellt-allerdings nicht unbedingt kostengünstig für den Hundehalter.

Aber was tut und investiert man nicht alles für den geliebten Dackel, Mops & Co. damit es ihm gut geht. Deshalb habe ich mich heute mal in die Küche gestellt, um für alle allergiegeplagten Hunde köstliche Leckerlies für Zwischendurch oder als Belohnung zu backen. Natürlich glutenfrei und ohne Gewürze. Herr Hugo hat sich vor Freude auf dem Rücken gekugelt. Das Tolle daran ist, dass die selbstgemachten Leckerlies nur einen Bruchteil dessen kosten, was man im Tierfachhandel bezahlen muss und man kann sie ganz nach Gusto und Verträglichkeit des Lieblings herstellen.

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Hier ist das Rezept zum Nachbacken:

5.0 from 1 reviews
Hundekekse (glutenfrei)
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 400g glutenfreies Mehl
  • 50g Haferflocken
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl
  • 2-3 EL Wasser
Instructions
  1. Zuerst mischt Ihr das Mehl und die Haferflocken miteinander.
  2. Dann gebt Ihr das Ei, die Butter, das Wasser und das Olivenöl dazu und verknetet alles rasch mit den Händen zu einem glatten Teig. Sollte der Teig zu trocken sein, einfach noch ein wenig Wasser dazugeben. Ist er zu klebrig noch ein wenig Mehl unterkneten.
  3. Den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Jetzt kann der Teig ausgerollt und nach Belieben ausgestochen werden.
  5. Im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten bei 200 Grad backen (je nach dicke des Teiges) bis die Kekse schön braun sind. Sie müssen richtig fest und durchgebacken sein!
  6. Jetzt nur noch auskühlen lassen und Euren Vierbeiner davon überzeugen, dass nicht alle auf einmal gefressen werden sollten.
Notes
Die Kekse halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose ca.8 Wochen.

Das Rezept kann man aber auch toll abwandeln. Ihr könnt zum Beispiel noch pürrierten Thunfisch oder Putenbrust mit hineingeben. Klein geschnittene rohe Karotten und Äpfel können vor dem Backen auf den ausgestochenen Teig gegeben werden. Und wer keinen Allergiker-Vierbeiner zu Hause hat nimmt einfach Roggen- oder Dinkelmehl. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!

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Ihr könnt den Teig natürlich mit jedem x-beliebigen Keksausstecher austechen oder einfach mit dem Messer in Ecken schneiden. Ich mag meine Knochenausstecher aber so gerne und verwende sie nur um Hundekekse zu backen.  Diese und ähnliche Ausstecher findet Ihr zum Beispiel hier.

 

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Ich hoffe Euren vierbeinigen Freunden schmecken die Kekse genauso gut,  wie Herrn Hugo und bringen euch ganz viel glückliches Schwanzgewedel.

Viel Spaß beim Backen und (Hunde-)Freude bereiten

Es grüßt euch

Tanja

aus dem House No.15

Ich packe meinen Koffer und am Ende wird alles gut…

Ich packe meinen Koffer

Ich weiß, dass mir jetzt einige einen Vogel zeigen und kopfschüttelnd weiterlesen werden, wenn ich Euch erzähle, dass ich immer mit meiner halben Kücheneinrichtung in den Urlaub fahre. Aber in den vergangenen Jahren haben sich die meisten meiner mitgeschleppten Sachen echt als hilfreich und nützlich erwiesen. Man bedenke auch, dass das italienische House No.15 kein Luxushotel, sondern ein einfaches (aber sehr schönes!) altes Bauernhaus ist. Und da der hiesige Landesbewohner viel Zeit im Freien verbringt (klar, bei dem Wetter hier), legt man nicht so viel Wert auf die Inneneinrichtung. Natürlich spielt in Italien die Küche eine große Rolle, aber an der Anzahl und Qualität von Küchenhelfern & Co. mangelt es in gemieteten Ferienhäusern ja dann doch oft. Aus diesem Grund habe ich auf jeden Fall mindestens ein sehr scharfes Messer im Koffer. Da ich mit dem Auto hier her fahre, bleibt glücklicher Weise der Stress an der Flughafenkontrolle, bezüglich des Messers aus.

Außerdem muss unbedingt ein Schneebesen, mein elektrischer Pürierstab, ein Nudelholz, ein handbetriebener Rührbesen, ein Dosenöffner, ein Sparschäler, ein Flaschenöffner, eine 18cm Springform, Kleine Mini-Tarte-Formen (mit herausnehmbaren Boden) und Silikonformen mit. Ach ja, und eine Schere-gaaaanz wichtig!

Ja ich weiß…ganz schön viel Zeug! Aber ich finde es gibt nichts Schlimmeres als in einer fremden Küche zu stehen und das nötigste Equipment entweder zu suchen oder ein total unbrauchbares Werkzeug vorzufinden. Bisher habe ich schon alle Helferlein benutzt (außer die Silikonförmchen). Hier ein paar Einsatz-Ergebnisse…

im Einsatz

Übrigens, im letzten Jahr war sogar meine Nähmaschine mit an board. Diesmal durfte sie aber zu Hause bleiben und auch mal Urlaub machen.

Das nächste Mal überlege ich mir dann noch, ob ich nicht auch eine kleine Auswahl an Werkzeug mit in den Urlaub nehme, falls es mal wieder vorkommen sollte, dass die Haustür von House No.15 in Italien klemmt und dann auch noch der Schlüssel abbricht. Und das Ganze nach einem echt schönen aber total anstrengenden Tag in Rom, nach dem man sich nach knapp 3-stündiger Autofahrt auf eine Dusche und sein Bett freut (und auf Wein). Man kann von Glück sprechen, dass Salvatore, der mit seiner Frau und seiner Mamma in der Nähe ein Restaurant betreibt und Ferienwohnungen vermietet, noch ein kleines Apartment frei hatte. Und Wein gab‘s auch… Wer also mal hier in dieser Gegend ist und lecker regional speisen und angenehm nächtigen möchte, sollte sich dies *hier mal ansehen. (Die selbstgemachte Pasta schmeckt großartig und das angebotene Fleisch kommt von einem Biobauern der Region und ist butterzart!) Das Schloss vom House ist mittlerweile repariert, einen neuen Schlüssel gibt’s auch und alles ist gut….puuuuuh.

Rom2

House No.15_1

Auf diesen Schreck brauchte ich dann erst einmal etwas Leckeres zu trinken, zumal die Sonne sich auch wieder von ihrer besten Seite zeigte. Wahrscheinlich hat sie sich einfach über meine Dämlichkeit vom Abend zuvor weggelacht…ha ha.

„Sauer macht lustig“. Deshalb gab es dann auch passend zum ‚Motto‘ eine Zitronen-Limetten-Rosmarin-Limonade. Der Rosmarin wächst hier als Heckenpflanze und Zitronen und Limetten gab es an einem >>Frutta e Verdura-Stand<< am Straßenrand. Was will man mehr? Beine baumelnd am Pool sitzen, die Sonne grinst, der Hahn (mit ADHS-Verdacht) vom Nachbarn kräht munter ganztägig und meine Limonade entschädigt mich für eine Nacht ohne mein eigenes Kopfkissen. Denn das habe ich in meiner „Ich-schlepp-so-viel-mit-Aufzählung“ vergessen zu erwähnen.

Ich sag doch, am Ende wird ALLES GUT!

Zitronen-Rosmarin-Limonade

 

Limonade3 Wenn ihr Euch auch Limonade machen möchtet, gibt es hier das Rezept dazu.

5.0 from 1 reviews
Zitronen-Rosmarin-Limonade
 
Prep time
Total time
 
Author:
Cuisine: Drinks
Ingredients
  • 4 unbehandelte Zitronen
  • 250 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • Rosmarinzweige nach Geschmack
Instructions
  1. Zuerst die Zitronen gründlich unter heißem Wasser abspülen.
  2. Dann die Schale der Zitronen abreiben und die Früchte gut auspressen.
  3. Jetzt den Zitronensaft mit der Schale, Zucker und Wasser in einem Topf aufkochen lassen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  4. Den Sirup und die Rosmarinzweige in eine Flasche oder verschließbares Gefäß füllen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  5. Am nächsten Tag den Sirup mit Mineralwasser und Eiswürfeln genießen (oder mit Prosecco aufgießen :-) )

Bald heißt es leider schon wieder Koffer packen und den Weg in Richtung House No.15 (Taunus) einschlagen.

Was schleppt Ihr denn so alles Nützliches oder Unnützes mit, wenn Ihr in den Urlaub fahrt?

Bis ganz bald

Eure

Tanja

aus dem italienischen
House No.15

EINFACH und LECKER-facile e delizioso

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Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und was hab ich ne Vorfreude im Bauch…Gar nicht mehr lange und ich werde mich tagelang dem ‚Dolce Vita‘ hingeben. Und wenn ‚La Mama‘ dann in ihrer rotkarierten Schürze auf die Piazza vor Ihrer kleinen Pizzeria tritt, sich die Hände an der Schürze abwischt, von Tisch zu Tisch geht, um mit den Gästen einen kleinen Plausch zu halten, dann…ja dann bin ich angekommen.
Aber eine Weile dauert es leider noch. Um mich aber zumindest kulinarisch schon mal in mein Lieblingsland zu begeben, gibt es heute selbstgemachte Gnocchis mit Tomatensauce aus sonnenreifen Tomaten (leider immer noch nicht aus meinem Garten, sie werden gerade erst rot). Aber mein Gemüsehändler konnte mir mit wirklich köstlichen Tomaten aushelfen. Allein der Duft beim Öffnen der Papiertüte versetzte mich sofort in Urlaubsstimmung.

Aber jetzt erst mal zu den Gnocchis…

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Habe ich es eigentlich schon erwähnt? Ich liebe es Teig zu kneten…egal welchen…kneten und den Gedanken nachhängen. Und Rillen mit der Gabel in Gnocchis zu drücken macht auch Spaß. Ich hab‘ allerdings auch schon welche platt gematscht…

Und jetzt die Tomatensauce…

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Collage

Falls Ihr Euch wundert warum die Flasche nicht voll ist…Tja. Das liegt daran, dass die Sauce so lecker ist und bis zum Zeitpunkt, an dem ich die Fotos gemacht habe, schon fast alles aufgegessen war. Ihr könnt also von Glück sprechen, dass wenigstens noch so ein kläglicher Rest Sauce in der Flasche geblieben ist, und ich sie Euch zeigen kann.

Lust auf Nachmachen?

Dann sind hier die Rezepte:

Gnocchis
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Cuisine: Italien
Ingredients
  • 1 kg Kartoffeln
  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Reismehl
Instructions
  1. Die Kartoffeln mit Schale in reichlich Wasser kochen.
  2. Danach noch warm pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Leicht abkühlen lassen.
  3. Jetzt das Mehl und die Eier untermischen und mit Salz würzen.
  4. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  5. Lass den Teig etwas ruhen und forme danach daumendicke Rollen daraus.
  6. Schneide kleine Stücke aus den Rollen und rolle mit der Gabel darüber, so dass kleine Rillen im Teig entstehen (diese Rillen nehmen nachher die Sauce besser auf). Damit sie nicht so kleben wälze ich die fertigen Gnocchis immer ein wenig in Reismehl.
  7. Koche die fertigen Gnocchis in reichlich gesalzenem Wasser. Sie sind fertig wenn sie an der Wasseroberfläche treiben.
  8. Dazu kannst Du alle möglichen Saucen servieren.
  9. TIPP: Man kann die Gnocchis auch ungekocht (!) in Öl in der Pfanne anbraten. Schmeckt toll zu gebratenem Fleisch oder Fisch.

 

 

Tomatensauce
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Cuisine: Italien
Ingredients
  • 1kg reife Kirschtomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen gepresst
  • Salz
  • Pfeffer
  • italienische Kräuter
  • Olivenöl
  • Wasser
Instructions
  1. Zuerst schneidest Du die Zwiebel in kleine Würfel und bratet sie in einem Esslöffel Olivenöl an. Sie sollten nur glasig sein und nicht braun werden.
  2. Nun kommen die gepressten Knoblauchzehen zu den Zwiebeln.
  3. Anschließend gibst Du die gewaschenen Tomaten dazu und schaltest den Herd auf eine kleine Stufe.
  4. Jetzt kommt ein Schuss Wasser hinzu. Koche die Tomaten so lange, bis sie weich sind und die Schale leicht aufplatzt. Umrühren nicht vergessen!
  5. In der Zwischenzeit zerreibst Du die italienischen Kräuter mit grobem Pfeffer und Salz im Mörser.
  6. Wenn die Tomaten schön weich sind, nimmst Du den Pürrierstab und zerkleinerst alles im Topf.
  7. Jetzt muss nur noch alles mit Salz, Pfeffer und den italienischen Kräutern gewürzt werden.
  8. Und jetzt...Ab damit auf die Nudeln oder zu was auch immer Du die Sauce essen möchtest.
  9. GUTEN APPETIT!

Ich hoffe ich konnte Euch auch ein wenig Urlaubsfeeling auf den Teller zaubern.
Lasst es Euch schmecken und genießt so viel ‚Dolce Vita‘ wie nur irgendwie möglich!

Mit Tomatensauce in den Mundwinkeln grüßt Euch
Unterschrift Kopie

aus dem House No.15

 

Genuß-Gipfeltreffen

 

Gipfeltreffen des Genusses
Was passiert wenn sich Aprikosen, Mandeln, Vanille und Zucker zu einem Stell-Dich-Ein treffen? Sie avencieren zum Gipfeltreffen des Genusses. Soooooooo lecker!!!! Und alles nur durch einen Zufall entstanden (wie so oft in letzter Zeit in meiner Küche…). Alles getreu dem Motto: Das muss weg, ich misch das mal zusammen. Ok-das funktioniert nicht immer, aber fast…echt jetzt!!!

Aprikosen2
Mandeln2

Dreierlei Liebelei

Ach…und wenn sich dann noch ein frisches Croissant zu diesem Dreiergespann hinzu gesellt…was soll ich sagen? Himmlisch! Kennt ihr das Geräusch, wenn man in ein ofenfrisches noch warmes Croissant beißt und dabei die Marmelade über den Croissant-Rand hinausquillt (manchmal auch bis auf die Hose oder T-Shirt…egal!!) Welch ein Genuß!!!

best friends ever

Habt Ihr jetzt auch so Lust auf selbstgemachte Aprikosenmarmelade?
Dann kocht Euch doch auch ein, zwei, drei Gläser und holt Euch den Sommer auf Euer Croissant.
Wie es geht seht Ihr hier:

 

Aprikosen-Mandel-Vanille-Konfitüre
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg reife Aprikosen, entkernt
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Amaretto (oder Mandelsirup)
  • 500 g Gelierzucker 2:1
Instructions
  1. Die Aprikosen waschen, entkernen und halbieren und mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen. Dann alles mit einem Pürrierstab zerkleinern und zu Mus pürrieren. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark unter das Aprikosenmus rühren.
  2. Jetzt die Mandeln und den Amaretto oder Mandelsirup hinzugeben, den Zucker einrühren und erneut kochen.
  3. Alles ca. 3 Minuten köcheln lassen und dann in heiß ausgespülte Schraubdeckel füllen.
  4. Wenn die Konfitüre erkaltet ist, kannst Du sie Dir auch schon aufs Brot, Bötchen oder Croissant streichen.
  5. Tipp: schmeckt auch toll als Guss auf einem Kuchen....

Lasst Euch den Sommer schmecken!
Eure
Unterschrift Kopie

aus dem House No.15

Ich und Feige? Ist doch Käse!

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Kennt Ihr das auch? Man geht abends ins Bett und hat unbändige Lust auf ein Stück Käse? Nee? Also ich schon-zumindest am letzten Freitagabend! Schließlich heißt es ja auch, dass Käse den Magen schließt. Blöd nur wenn der Kühlschrank keinen Käse parat hält und es mittlerweile schon nach 22 Uhr ist, so dass der örtliche Supermarkt auch schon seine Pforten geschlossen hat. Also Augen zu und schlafen, sich auf morgen freuen und dann direkt auf den Markt stürmen, um den Käsestand zu plündern.
Und genau das habe ich dann gestern Morgen auch getan. Natürlich wanderten neben Ziegenkäse und Co. noch ein wunderbar frisches französisches Baguette, ein Strauß Thymian und die dicksten türkischen Feigen, die ich je gesehen habe, in meinen Korb. Klar, dass ich mir auf dem Heimweg schon von diesem köstlichen Baguette ein Stück abbrechen musste.
Zu Hause habe ich dann gemerkt, dass es schlauer gewesen wäre, die Tüte mit den Feigen nicht an unterster Stelle meines Korbes zu transportieren. Drei meiner Monster-Feigen sahen beim Auspacken aus, als ob sich ein Elefant darauf gewälzt hätte… Zum Glück hatte ich sowieso vor, zu meinem Käse leckeren süß-scharfen Feigensenf zu machen.

 

Wenn Ihr auch so auf die Kombination Käse und Feigen steht wie ich, probiert es doch einfach mal aus. Hier kommt das Rezept für 3 Gläser (200ml): (mehr …)

Rote-Grütze-Brownies

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Oh Freude…! Meine kleines Bäckerinnenherz hüpft und tanzt, denn das neue ‚Lecker Bakery-Special‘ ist erschienen. Und was da wieder für tolle Rezepte drin sind, sowas von lecker! Drei Seiten sind voll mit den unterschiedlichsten Brownie-Rezepten. OMG! Schokolade zum Schwachwerden (wie das Ganze  meine Hüften verformen kann, das blende ich ganz schnell  aus).
Zum Glück hatte ich alle Zutaten zu Hause und konnte gleich loslegen. Und da ich noch einen Rest Rote Grütze übrig hatte, musste ich natürlich gleich mal die ‚Rote Grütze-Brownies‘ testen. Gut…nicht alle Rezepte gelingen und sehen so aus, wie auf der  Abbildung in der Zeitung. Keine Ahnung ob meine Rote Grütze zu flüssig war oder woran es lag. Letztlich auch völlig egal, denn geschmeckt hat es super! Ein paar Stücke ließen sich aber dennoch gut in 4x4cm große Stücke schneiden, ohne dass sich eine Rote Grütze-Lava auf dem Teller ergossen hat.
Irgendwie hat sich der Teig und die Grütze während des Backvorgangs zu einer einheitlichen Masse verbunden…  Die missglückten Stücke zeige ich Euch lieber nicht. (vielleicht eröffne ich aber auch demnächst einfach eine Kategorie ‚IS NIX GEWORDEN‘ und präsentiere Euch alles was völlig daneben gegangen ist). So wie es eigentlich aussehen sollte, zeige ich Euch hier:

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Pappsatt mache ich mich jetzt ans Küche aufräumen und Abwaschen. Ja, Ihr habt richtig gehört…ich wasche selbst ab-ohne Spülmaschinen-Unterstützung. Liegt aber nur daran, dass meine geliebte Spülmaschine in den Elektro-Maschinen-Himmel umgezogen ist und ich täglich auf die Lieferung der Nachfolgerin warte. Dieser Zustand ist echt furchtbar!
Und gerade in solchen Momenten, wo viele Schüsseln und Zeugs im Einsatz sind, wird mir mein Verlust besonders schmerzlich bewusst. Ich glaube bis ‚Die Neue‘ da ist wird es nur noch Ein-Topf-Kuchen und Ein-Topf-Essen geben. Ergebnisse davon gibt’s dann demnächst hier. Damit Ihr aber die Brownies auch nachbacken könnt (denn das lohnt sich wirklich-egal wie hoch der Geschirraufwand ist!!!!), hier das Rezept:

(mehr …)

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