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Wald-Törtchen-Zapfen(streich)

Waldtörtchen1 ♥ Hallo liebe Freunde des guten Geschmacks!

Ich hoffe Ihr habt gestern brav die zweite Kerze am Adventskranz angezündet (und dabei nicht das Haus abgefackelt) und Euer Wohnzimmer stimmungsvoll illuminiert. Also ich habe das gemacht. Ohne Abfackeln natürlich! Hach und was war das gemütlich!

Gestern Morgen war ich mal wieder früher als früh wach und habe leicht verschlafen aus dem Fenster in den heller werdenden Morgen geschaut. Und was sehe ich? Ein vorwitziges kleines Eichhörnchen, das sich ganz genüsslich meine Pinienzapfen aus der Toskana schmecken lässt. In aller Seelenruhe wird da vor meinen Augen die Winter- Terrassendekoration verspeist. Naja, es sei dem kleinen Kerl gegönnt…gerade ist es nämlich ziemlich winterlich hier im Taunus geworden. Die Temperaturen sinken in der Nacht in den Keller, manchmal verirrt sich die eine oder andere Schneeflocke von den Wolken hier herunter und auf den Ästen der Bäume hat sich eine zarte Puderzucker-Eis-Schicht gebildet. Winter von seiner schönen Seite.

Und außerdem sehen diese Zapfen auch wirklich sehr appetitlich aus. Ich kann es dem Vielfraß auf meiner Terrasse nicht mal verdenken. Also nicht, dass ich Lust hätte auf holzähnlichen Pinienzapfen herum zu kauen…aber diese Frucht (sagt man zu einem Zapfen „Frucht eines Nadelbaums“??? Muss ich gleich mal googeln!) ist einfach eine Natur-Schönheit. Und passt auch noch so gut zu Weihnachten. Das hat mich kurzer Hand auf die Idee gebracht, den Wald mal wieder auf den Teller zu holen. Und das Ganze bitte schön winter-weihnachtlich verschneit.

Und da ich mir ja vorgenommen habe, die Adventssonntage ganz traditionell mit Kaffee und Kuchen vor meinen Adventskerzen bei Frank Sinatra und Bing Crosby zu zelebrieren, musste wieder mal ein Kuchen für das Waldthema herhalten. Was sag ich…Kuchen…Tse tse tse… Töööööööörtchen, meine Lieben. Und sowas von oberlecker! Ach was Törtchen reicht noch nicht—> Winter-Waldzapfen-Törtchen-Traum!!! Aber seht selbst:

Waldtörtchen3

Für den authentischen Winterlook musste es natürlich noch ordentlich schneien. Und dank Frau (Puderzuckersieb-) Holle, gab es just kurz vor dem Verzehr einen kleinen Schneesturm von oben und alles war eingeschneit. So schnell geht Winter!

Waldtörtchen5

Ach so, das hätte ich fast vergessen: Die Herstellung des Zapfens ist wirklich einfach und wird vor allem denen Spaß machen, die gerne im Matsch gespielt, Mehl mit Wasser zu Pampe angerührt und mit Pappmaschee Skulpturen erschaffen haben. Sprich, es ist ne ziemliche Schweinerei, klebt übel zwischen den Fingern (macht dank der Zutaten aber viiiel mehr Spaß die Finger ab zu lecken) und erfordert mal wieder ein klitzekleines µ (Mü= „ein Millionstel“) an Geduld. Schafft Ihr! Echt! Spielend! Und die Aaaahhhhs und Oooohhhhs sind garantiert auf Eurer Seite!

Waldtörtchen2 Mindestens viermal bin ich um den Winter-Wald-Törtchen-Traum herum gelaufen, immer mit der Kuchengabel in der Hand. Aber irgendwann ist auch der schönste Traum zu Ende und das Törtchen erlag meiner Lust nach süß, cremig, schokoladig. Eigentlich gehört in die Creme Lebkuchengewürz mit hinein, um alles noch weihnachtlicher zu machen. Aber wer mich kennt weiß, dass alles was nur nach einem Hauch von Zimt, Lebkuchen, Spekulatius oder sonstigen Weihnachtsgewürzen schmeckt, nicht den Weg von der Gabel in meinen Mund findet.

Waldtörtchen4

Nichts desto trotz habe ich Euch hier das Rezept in der weihnachtlichen Fassung aufgeschrieben. Wer das auch nicht so gerne mag, lässt das Gewürz einfach weg!

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Tannenzapfen
 
Prep time
Total time
 
Author:
Serves: 6-8
Ingredients
  • 1 EL Erdnussbutter
  • ½ EL Nutella
  • 1 TL weiche Butter
  • 3 EL gesiebter Puderzucker
  • Mikado oder Salzstangen
  • Schokoladen Cornflakes
  • Backobladen
Instructions
  1. Zuerst verrührst Du die Erdnussbutter, das Nutella , die Butter und den Puderzucker zu einem relativ festen Teig.
  2. Dann formst Du diesen Teig um den Mikadostab oder eine Salzstange (ähnlich wie die Form einer Birne).
  3. Platziere alles auf einer Backoblade (das erleichtert später den Umzug auf Torte, Törtchen oder Kuchen/Cupcake)
  4. Wenn die Masse sehr weich sein sollte, stell das Ganze kurz in den Kühlschrank.
  5. Nun fängst Du an von unten fächerartig die Schokoalden-Cornflakes in der Erdnussbutter-Masse anzuordnen.
  6. Stecke die Flakes je weiter Du nach oben kommst tiefer in die Masse.
  7. Ganz oben halbierst Du die Flakes und schließt den Zapfen direkt an der Salzstange oder Mikadostab.
  8. Wenn Du möchtest kürze die Spitze ein wenig, eben so wie es authentisch nach einem Zapfen aussieht.
  9. Jetzt kannst Du mit den Zapfen Kuchen, Torten oder Cupcakes verzieren oder dekorieren.

 
5.0 from 5 reviews
Schokoladen-Törtchen mit Lebkuchenfrosting
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • Kuchen:
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • 1 Pr Salz
  • 50g geschmolzene Butter
  • 50g Kakao
  • 2 EL Milch
  • 90g Mehl
  • 20g Speisestärke
  • Frosting;
  • 30g Kakao + etwas zur Deko
  • 100ml Sahne
  • 40g Butter
  • 200g dunkle Kuvertüre
  • 50g Puderzucker
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz
Instructions
  1. Kuchen:
  2. Die Eier, den Zucker und das Salz mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe bis zum Dreifachen aufmixen.
  3. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und den Kakao in der Milch glatt rühren.
  4. Das Mehl mit der Speisestärke mischen und über die Eimasse sieben.
  5. Butter und Kakao hinzufügen und alles vermengen.
  6. Den Teig in eine gefettet Muffinform geben und bei 175 °C Ober-Unterhitze für ca. 12 Min. (Stäbchenprobe machen!)
  7. Den Kuchen auskühlen lassen und danach in der Mitte quer halbieren.
  8. Frosting:
  9. Kakao in die Sahne einrühren und mit der Butter in einem Topf erhitzen, anschließend vom Herd nehmen.
  10. Danach die Kuvertüre in der Sahne-Butter schmelzen und im Kühlschrank erkalten lassen.
  11. Den Puderzucker und Lebkuchengewürz über die Schokocreme sieben und die Masse in der Küchenmaschine cremig aufschlagen.
  12. Die Kuchenteile mit Frosting füllen und rund herum damit einstreichen.
  13. Mit Kakao bestäuben und nach Belieben verzieren.

 

Waldtörtchen7

Und was >>verzapft<< Ihr so in der nächsten Zeit?

Schreibt mir doch mal, was bei Euch so Leckeres auf die Advents-Kaffeetafel kommt!
Frostige Taunusgrüße Schickt Euch

Tanja

aus dem House No. 15
die jetzt zum Zapfenstreich bläst

Übrigens: bei Wikipedia steht folgende Definition zum Thema Zapfen
Botanik: Verholzte, ährenförmige Blütenstände, z. B. von Koniferen und Erlen

Also nix Frucht…Blüte…und wieder was gelernt!

Die Form der Törtchen bekommt Ihr übrigens hier

Hallo Dezember » Hallo Advent » Hallo Weihnachtsstimmung

So, jetzt ist er da, der Dezember. Und seit 2 Tagen haben einige schon die ersten Türchen, Päckchen oder was auch immer an ihrem Adventskalender öffnen dürfen. Toll, oder? Jeden morgen 24 Tage lang überrascht zu werden… Ich wollte Euch ja noch zwei weitere Kalender aus meiner *Kollektion* zeigen…und das eigentlich auch schon viel früher, aber ich habe es einfach vorher nicht geschafft. Und bevor gar kein Päckchen mehr dran hängt habe ich noch schnell ein paar Fotos davon geschossen. Dieses Jahr halte ich mich strickt an das Motto: >>Black meets White<<. Aber seht selbst…

santa is coming to town2

Die kleinen Häuser habe ich auf festem Papier ausgedruckt und danach mit der Nähmaschine zusammengenäht. Geht ganz einfach und schnell. Wenn Ihr (im nächsten Jahr) auch so einen machen möchtet, hier gibt’s den Download für die Vorlage zum Ausdrucken. Aber nicht vergessen ein Stück zum Füllen offen zu lassen und erst danach das House komplett zu schließen…
Weiter geht’s im >>Jeden-Tag-ein-Geschenk-Rausch<<…

Adventskalender

Adventskalender3.1

Findet Ihr es auch so schön, sich beim nach Hause kommen und  beim Türöffnen  über eine einladende Deko zu freuen? Also mir geht das so und deshalb wird jedes Jahr zur Weihnachtszeit das Treppengeländer dekoriert. Diesmal mit simplen Bäckerbeuteln, die mir das Einpacken von vielen Kleinigkeiten ungemein erleichtert haben. Allerdings sind sie zum Bedrucken überhaupt nicht geeignet und deshalb habe ich mir kurzer Hand ein paar Zahlenanhänger gemacht und diese mit Ösen an der Tüte festgemacht. Sehr praktisch, sage ich Euch, denn damit ist gleichzeitig das Geschenk verschlossen und kann sogar selbst mit schwerem Inhalt aufgehängt werden, ohne dass das Papier reißt. Außerdem ist es gar nicht so einfach bei ausgeschriebenen Zahlen auf Anhieb das richtige Geschenk des Tages zu finden. Das bedeutet sogar doppelt Spaß! Wenn Ihr also (im nächsten Jahr) auch solche Zahlenanhänger braucht, könnt Ihr sie einfach hier runterladen und ausdrucken.

Bis vor 4 Tagen hatte ich die Befürchtung, dass ich dieses Jahr gar nicht mehr in Weihnachtsstimmung komme und diese schöne Zeit diesmal an mir abprallt. Tja, (zum Glück) weit gefehlt. Adventskalender heimlich aufbauen hat irgendwie heilende Anti-Weihnachtsstimmung-Wirkung. *Pling* hat’s gemacht und ich war wieder infiziert. Das hatte zur Folge, dass ich dann doch noch auf den Dachboden geklettert bin und die Weihnachtskisten durchforstet habe.
Ja, und was soll ich sagen…>>Black meets White and love Grey<< hat auch überall sonst im House No.15 Einzug gehalten.

Adventskalender3.4

Adventskalender3.2

Adventskalende3.3

Ziemlich zufrieden habe ich mich dann mit dem Notebook auf der Couch niedergelassen und wollte eigentlich nur mal ganz entspannt im Internet surfen. Eigentlich. Daraus wurde aber nix, denn überall sprangen mir die Worte 1. Advent entgegen. Mist. Adventskranz. Hab ich noch nicht. Und nun? Erstmal in den Kellerfundus eilen und sehen was sich so verwerten lässt. Zum Glück habe ich noch eine alte Obstboden-Backform von meiner Oma gefunden. Mit ein paar Kerzen (also zwei Paar, also vier Kerzen) bestückt und mit ein paar Kugeln dekoriert wurde daraus ruck zuck ein ganz passabler Adventskranz. Zumindest musst ich nicht noch eine Nordmanntanne fällen oder sonst irgendeinen Baum im Taunus beschneiden, um einen echten Kranz zu binden. Das riecht zwar immer toll nach Weihnachten, nadelt aber nach spätestens einer Woche den gesamten Esstisch zu. So ist es wesentlich aufräumfreundlicher…

Adventskranz1

Und kaum stand der Kranz auf dem Tisch, war auch schon am nächsten Tag der erste Advent. Wie ich finde, ein Tag an dem man mal nen Gang runterschalten kann und einfach mal schöne Sachen macht und sein zu Hause genießt. Also das finde ich wirklich! Die Realität sah dann aber doch anders aus. Denn nachdem mir ein Regal im Küchenschrank runtergebrochen ist (Überladen??? Nööööö!!! Bei mir ist doch nix in den Küchenschränken drin!!!) und ich den Schrank erstmal ausräumen durfte, sind mir doch tatsächlich noch zwei völlig intakte (unangebissene!) Osterhasen in die Hände gefallen. Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2014. Ging also noch, es war ja erst der 30.11. Kurz habe ich darüber nachgedacht einfach die Ohren abzubeißen. Dann habe ich mich aber für die humanere Tötungsweise von Osterhasen entschieden. Sanftes schmelzen im Wasserbad. Und danach habe ich für die beiden ein ganz aufregendes Treffen mit Butter, Mehl und Eier arrangiert. Was daraus entstanden ist, könnt Ihr Euch denken oder? Phänomenaler Osterhasen-1.Advent-Kuchen. Den müsst Ihr unbedingt mal machen, denn so einen saftigen Schokoladenkuchen gibt es kein zweites Mal. Geht natürlich auch ohne alte Osterhasen. Gibt ja auch schon seit Juli Nikoläuse im Handel …
Und falls Ihr noch immer keinen Adventskranz habt, dann backt ihn wie ich in einer Runden Form, dekoriert ihn mit Stern-Keksen und Zimtsternen und steckt vier Kerzen drauf. Meiner hat den 1. Advent nicht überlebt, aber es gibt ja noch den 2. und 3. und 4. Advent. Und da dieser Kuchen echt super schnell gebacken ist, blicke ich ganz entspannt auf die kommenden Sonntage.

Adventskranz2.1

Adventskranz2.2

Adventskranz2.3

Also falls Ihr Lust auf Schokoladenkuchen habt, hier ist das Rezept.

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Saftig(st)er Schokoadenkuchen
 
Author:
Ingredients
  • 200 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 200 g Nüsse, gemahlene
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise(n) Salz
  • 5 Ei(er)
  • 200 ml Öl
  • 200 ml Mineralwasser
  • Kuchenglasur oder Schokoladenrest oder Kuvertüre
Instructions
  1. Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Danach die Eier, das Öl und das Mineralwasser unterrühren
  3. Eine 26-er Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 60 min backen.
  5. Sobald der Kuchen ausgekühlt ist könnt Ihr ihn mit geschmolzener Schokoglasur bestreichen und nach Belieben dekorieren.

 

Ich wünsche Euch eine schöne erste Dezemberwoche mit hoffentlich mehr Gemütlichkeit als Stress.
Macht Euch eine schöne Zeit (auch wenn es nur für 10 Minuten am Tag ist)!

Weihnachtsbeschwingte Grüße aus dem House No.15
schickt Euch
Tanja

•••ADVENTSKALENDER•••No.1

Und schon haben wir über die Hälfte des November erreicht…wie die Zeit rast! Irgendwie vergehen die Tage ab Oktober besonders schnell und —schwups— schon ist Weihnachten. Ich liebe diese Zeit! Auch wenn ich manchmal für die Umsetzung all meiner Ideen noch viel mehr Tage benötigen würde. Aber bevor ich über Weihnachten nachdenke, kommen zuerst mal die Adventskalender dran. Ja Ihr habt richtig gehört…die Adventskalender…bedeutet, ich spreche hier von der Mehrzahl. Da ich mich schon als Kind jedes Jahr auf den 1. Dezember gefreut habe, weil meine Mama mir immer einen selbstgemachten Adventskalender irgendwo aufgestellt oder hingehängt hat, möchte ich dieses Gefühl der Freude einfach weitergeben. Bei mir sind es ganz besondere Menschen, die mich das ganze Jahr über begleitet haben und denen ich bereits vor Weihnachten ein „Ich-bin-so-froh-dass-es-Dich-gibt-Geschenk“ machen möchte. Der Tag fängt doch viel schöner an, wenn man sich morgens nach dem Aufwachen schon über eine kleine liebevoll verpackte oder gestaltete Aufmerksamkeit freuen kann. Die Weihnachtszeit wird so zusätzlich noch mehr zu einer ganz besonderen Zeit.

Adventskalender1

Da ich aber weiß, dass viele gar keine Zeit und auch nicht so viel Lust haben 24 Päckchen zu packen, zeige ich Euch heute wie man ganz ganz schnell und mit wenig Aufwand und Mitteln eine Adventskalender-Überraschung für einen lieben Menschen zaubert. Vielleicht ist es ja bei Euch der/die Kollege/in im Büro, der Euch morgens immer einen Kaffee holt und Euch vor dem Papierstau im Drucker rettet. Oder es ist die Nachbarin, die immer alle Pakete von Euch annimmt, wenn Ihr nicht zu Hause seid. Oder der Postbote. Oder die gute Fee, die einmal die Woche Euer Zuhause auf Vordermann bringt, oder oder … Es gibt bestimmt auch in Eurem Umfeld Menschen, denen man einfach mal auf diese Weise „Danke“ sagen möchte.

Und über meinen Kalender darf sich bald meine Nachbarin vis a vis vom House No.15 freuen (einfach weil ich sie gerne mag und sie es verdient hat sich zu freuen-und wegen der Post natürlich auch).

Adventskalender2

Wie Ihr seht, braucht man dazu wirklich nicht viel:

2 Packungen Dominosteine (oder schöne Pralinen-könnt Ihr auch selbst machen)
Kleine Papierförmchen
Zuckerguss (Rezept gibt’s unten)
Spritzbeutel mit feiner Tülle
Geschenkschachtel oder Keksdose

Füllt den Zuckerguss in den Spritzbeutel und schreibt auf jeden Dominostein eine Zahl von 1-24. Ich habe noch ein paar weitere Dominosteine mit Tannenbäumen, Sternen und Herzen verziert, falls man mal an einem Tag einen weiteren essen möchte. Lasst Eurer Fantasie beim Verzieren freien Lauf. Wenn der Zuckerguss getrocknet ist, setzt ihr die Dominosteine vorsichtig in die kleinen Papierförmchen und verpackt danach alles in einer schönen Schachtel oder legt sie in eine Keksdose. Dann nur noch bis zum 1. Dezember durchhalten und sich nicht schon zuvor verplappern (wie ich es aus lauter Vorfreude schon so manchmal mache). Und jetzt auf das freudige Gesicht des Beschenkten schauen, wenn Ihr den Adventskalender überreicht, weil der oder diejenige gar nicht damit rechnet.

Ihr könnt natürlich auch solche Buchstabenwürfel wie diese hier machen. Denkt Euch etwas aus!

Adventskalender3

Adventskalender4

Und zum Schluss verrate ich Euch noch das Rezept für den Zuckerguss. Den kann man übrigens auch sehr einfach mit Lebensmittelfarbe einfärben. Aber bitte nehmt dazu keine flüssige Farbe, sondern Pulver- oder Gelfarbe, denn die Flüssigkeit verändert die Konsistenz des Zuckerguss.

zuckerguss

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Zuckerguss (Royal Icing)
 
Author:
Ingredients
  • 1 frisches Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • evtl. 1 TL Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
Instructions
  1. Zuerst das Eiweiß mit dem Rührgerät schaumig aufschlagen. Es soll nicht steif geschlagen werden.
  2. Dann nach und nach den Puderzucker dazu sieben und immer weiter rühren bis sich Eiweiß und Zucker miteinander verbunden haben.
  3. Sollte die Masse zu fest sein gib ein wenig Wasser dazu. Aber immer nur tropfenweise.
  4. Der Zuckerguss hat die richtige Konsistenz, wenn sich eine Spitze bildst, wenn du ihn mit dem Löffel anhebst und er darf dann nur schwerfällig nach unten sinken.
  5. Willst Du bunten Guss machen, färbe die Masse mit Lebensmittelfarbe ein (keine flüssige Farbe verwenden!)
  6. Jetzt kannst Du den Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen und nach Gusto Plätzchen, Kuchen, usw. damit verzieren.
  7. Viel Spaß beim Gestalten Deiner Backwerke!

In Kürze gibt es hier noch ein oder zwei weitere Ideen für einen Adventskalender. Bis ich Euch die aber zeigen kann, muss ich erst noch ein paar Nachtschichten einlegen….
Wem schenkt Ihr denn einen Adventskalender? Oder wem würdet Ihr gerne einen schenken, weil er/sie es verdient hat?

Es grüßt Euch mit vorweihnachtlicher Stimmung im Bauch

Tanja

aus dem House No.15

{Ab auf die Hüften} Teil 1 #Nougat

So, Ihr Lieben…
Ab heute gibt es eine neue Rubrik im House No. 15 : >>Ab auf die Hüften<<.

Wahrscheinlich hört der ein oder andere genau an dieser Stelle auf weiter zu lesen. Und ich kann das auch niemanden verdenken. Aber, so manchmal gibt es eben Dinge die so lecker schmecken, dass man gar nicht darüber nachdenken sollte, was sie eventuell (zumindest bei höherem und langfristigem Konsum) mit den Hüften anrichten. Nein! Das stimmt natürlich so nicht! Man sollte IMMER (!!!) darüber nachdenken was man zu sich nimmt und vor allem diese „ab-auf-die-Hüften-Leckereien“ mit viel Genuss, Bedacht und in Maßen(!!!) essen.

Über jeden der jetzt noch weiter liest, freue ich mich sehr, denn heute habe ich etwas wirklich Leckeres für Euch. Selbstgemachte Nuss-Nougat-Creme. Ich bin ja der absolute Nougat-Fan und in meinem Schrank steht immer ein Glas Nutella. Natürlich schmeckt die selbstgemachte Creme etwas anders-aber dafür mehr nach Nougat und etwas weniger nach Nuss.

Ab auf die hüften1

 

ab auf die hüften2

Meine Creme eignet sich nicht nur, um sie sich auf‘s Brot oder Brötchen zu streichen, sondern schmeckt auch als Kuchenfüllung oder Glasur sehr lecker. Und wer das Ganze dann noch in hübsche Schraubgläser füllt, hat direkt ein selbstgemachtes kleines Geschenk für Nikolaus, den Adventskalender oder einfach eine nette Kleinigkeit zum Mitbringen beim Brunch oder Frühstück mit den Besten. Probiert es aus! Hier kommt das Rezept:

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Nuss-Nougat-Creme
 
Ingredients
  • 2 Tafeln Nougatschokolade
  • 2 Dose/n gezuckerte Kondensmilch
  • 4 EL Kakaopulver
  • 250 g Butter
Instructions
  1. Zuerst die Butter im Topf schmelzen lassen.
  2. Dann bei geringer Hitze darin die Schokolade auflösen.
  3. Anschließend die zwei Dosen gezuckerte Kondensmilch dazu geben und kräftig durchrühren.
  4. Jetzt die 4 EL Kakao darunter heben.
  5. Etwas erkalten lassen und anschließend in Gläser abfüllen.
  6. Im Kühlschrank hält sich die Creme bis zu 6 Wochen.

Und falls der eine oder andere noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Nuss-Nougat-Creme sucht, habe ich daraus  direkt mal zusätzliche ein paar „Hüftkracher“ gemacht.

Nougatianer1

Darf ich vorstellen…diese Gattung von Keksen gehört der Familie der Nougatianer an und wird in Kennerkreisen gerne nachmittäglich zu einer erlesenen Tasse Costa-Rica-Kaffee eingenommen. Im Vordergrund steht die zarte Butternote, die im Abgang durch das cremige Nougat-Bouquet abgelöst wird, gekrönt mit karamellisiertem Mandelkrokant auf kräftig akzentuierten Streifen von feinster Kuvertüre… bla bla bla…

Mal im Ernst: es sind einfache Nougatkekse ohne Schnickschnack, dafür oberköstlich. Und das Beste daran ist-man kann davon nicht so viele verdrücken (also ich zumindest nicht), weil irgendwann ist auch das Beste zu viel des Guten.

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Nachbacken? Solltet Ihr… aber Achtung: Suchtgefahr!

 

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Nougatianer
 
Author:
Ingredients
  • 125g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200g Nuss-Nougat-Creme
  • 100g Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL Mandelkrokant
Instructions
  1. Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
  2. Dann Ei und Eigelbe unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
  4. Alles zu einem glatten Teig verkneten und für 30 Min in den Kühlschrank stellen.
  5. Danach jeweils einen Teelöffel vom Teig abstechen und in der Handfläche zu Talern formen.
  6. Auf die Mitte jedes Talers einen ½ TL Nougat-Creme geben und den Teig darüber zusammendrücken.
  7. Erst zu einer Kugel, dann zu einem Oval formen.
  8. Die Nougatianer nochmals für 30 min in den Kühlschrank stellen .
  9. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 ° C Umluft vorheizen.
  10. Die Kekse für 8-10 Min auf Backpapier backen.
  11. In dieser Zeit die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und anschließend in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Öffnung füllen.
  12. Nun noch nach kurzer Abkühlphase die Nougatianer mit der geschmolzenen Kuvertüre verzieren und den Krokant auf die geschmolzene Schokolade streuen.
  13. Und jetzt... gniiiiiiiießen!

 

Falls Ihr noch mehr Anregungen für leckeres Keks-Backwerk sucht, schaut doch auch mal bei *What Ina loves* vorbei. Hier gibt’s noch ganz viele Rezepte zum Nachbacken. Und wem Nougat-Kekse allein nicht reichen kocht sich noch Sia’s wundertolle heiße Schokolade dazu.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Genuss bei allem was bei Euch auf den Tellern landet…und immer ans Maßhalten denken, dann überstehen die Hüften das auch formvollendet und nahezuzu unbeschadet.

Eure

Tanja

(die jetzt erst mal eine Abspeckrunde um das House No.15 dreht…)

♥Herbstliebe meets Lieblings-Apfelkuchen♥

Also eigentlich bin ich ja jahreszeitmäßig eher der Sommertyp. Sonne, Wärme, lange Abende draußen verbringen und beim Einschlafen dem Zirpen der Grillen lauschen.
Aber gerade gestern hat mich die Herbstliebe gepackt…
Der Morgennebel waberte zäh über die Wiesen, als ich mit Herrn Hugo meinen frühen Morgenspaziergang machte. Es roch nach feuchter Erde und nassen Blättern und irgendwie hing so eine ganz eigene Stimmung in der Luft. Um diese Uhrzeit sind hier noch kaum Leute unterwegs, der Taunus füllt sich an Sonntagen meist erst zur Mittagszeit. Um so mystischer war der Wald.

Sieht das nicht aus wie der Eingang in eine andere Welt?

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Es hätte mich nicht gewundert, wenn unter einem Blatt oder hinter einem Baum ein Troll hervor gesprungen wäre (zum Glück ist das nicht passiert- ich wäre wahrscheinlich vor Schreck tot umgefallen!)
Das einzige was mir entgegengesprungen ist, war ein Eichhörnchen, das nach Nüssen gesucht hat. Allerdings war ich da mit meiner Kamera mal wieder zu langsam. Dafür habe ich wunderschöne Herbstpilze gefunden. Wahrscheinlich alle nicht essbar, deshalb stehen sie auch immer noch an ihrem Platz im Wald. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich überhaupt keine Ahnung von Pilzen habe und nie auch nur im Entferntesten daran gedacht habe, mal welche zu sammeln, um sie danach zu verzehren. Zum Pilze sammeln gehe ich immer in den nahegelegenen Supermarkt und freue mich über all die Sorten die dort im Regal ‚wachsen‘. Aber wenn ich auch keinen blassen Schimmer von Pilzen habe, finde ich sie wunderschön. Allein die Lamellen unter dem Hut…großartige Natur!

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Herbstwald4

Die Farben des Herbstes haben mich gestern echt umgehauen. Und kurz dachte ich: „Sommer…wer bitte braucht Sommer, wenn man so einen Herbst haben kann?!“ Naja, der Gedanke kam nur kurz auf, denn spätestens als ich nach 2 Std. laufen (trotz dickster Socken!) eiskalte Füße hatte, wusste ich, dass mir der strumpflose Flip-Flop-Sommer (zumindest temperaturtechnisch) doch mehr liegt.

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Aber es gibt ja für alles ein Mittel. Und mein Mittel gegen kalte Füße ist Herbst-Apfelkuchen. Nicht nur, dass der Ofen die Küche und somit auch meine Füße aufwärmt…Nein! Allein der Duft der durchs House No.15 zieht, wenn der Apfelkuchen vor sich hin backt, wärmt mich mit Wohlbefinden. Und da ich ja gerade so verliebt in den Herbst bin, muss der Apfelkuchen natürlich auch ein wenig herbstlich ‚gestylt‘ werden.

Apfelkuchen1

Apfelkuchen2

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Fräulein Reh und Gebrüder Wildsau haben sich dann auch ganz schnell beim Kuchen eingefunden und nach Apfelstücken und Mürbeteigkrümeln gesucht.

Ich bin dann mit einem großen Stück Kuchen ab auf die Couch, habe eine meiner Lieblings-CDs aufgelegt, die Füße unter meine flauschige Sofadecke gesteckt und diesen Herbstsonntag in vollen Zügen genossen, während draußen die feuchte Luft von den Nachbardächern wehte und die Schornsteine zufrieden Rauchwolken spukten.

Apfelkuchen5

Apfelkuchen6

Möchtet Ihr Euch auch mit Apfelkuchen wärmen? Dann gibt es hier das Rezept dazu. Es ist ähnlich wie die holländische „Appeltaart“, nur ich habe bei meiner Version die Rosinen und den Zimt weggelassen, weil ich beides nicht so gerne mag. Aber das kann ja jeder machen wie er möchte. Wer sich für das originale Appeltaartrezept interessiert, findet dieses übrigens hier bei Alexandra.

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Lieblings-Apfelkuchen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 200 g Mehl
  • 130 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • ca. 800 g Äpfel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (getrennt)
  • 10 g Speisestärke
Instructions
  1. Mehl, Butter, Salz, das Eigelb und 70g Zucker in eine Schüssel geben und schnell mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  2. Den Teig in Folie gewickelt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den restlichen Zucker und die Stärke untermischen.
  4. Den Ofen auf 170° C (Umluft) vorheizen und eine Springform (26cm) mit Butter fetten.
  5. Jetzt die Hälfte des Teiges etwas größer als die Springform ausrollen und die Form damit auslegen. Einen Rand dabei hochziehen.
  6. Anschließend die Apfelmischung auf den Teig geben.
  7. Die andere Hälfte des Teiges ebenfalls rund ausrollen und die Apfelmischung damit abdecken. Dabei den Teigdeckel mit dem Teigboden festdrücken.
  8. Nun noch den Kuchen mit dem verbleibenden Eiweiß bestreichen und dann ca. 45min auf der mittleren Schiene backen.
  9. Warten bis köstlicher Apfelkuchenduft durch Deine Küche zieht.
  10. Vor dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

Mögt Ihr den Herbst mit seinen bunten Farben, erdigen Gerüchen und mystischen Stimmungen auch so gerne? Oder welcher Jahreszeit-Typ seid Ihr?

Ich wünsche Euch eine heimelige Herbstwoche
und schicke Euch ein paar Schornstein-Rauchwölkchen aus dem House No.15.

Eure
Tanja

Happy plaatsen, Pannenkoeken en de zee

…übersetzt heißt das: SCHÖNE PLÄTZE, PFANNEKUCHEN UND DAS MEER

First

Und genau diese Kombination ist es auch, die mich relativ kurzentschlossen für eine Woche nach Holland gebracht hat. Jeder der schon einmal in Holland (an der Nordsee) war, weiß genau wovon ich spreche. Die Mischung aus wunderschönen Häuserkulissen, kleinen schnuckeligen Ortschaften, die alle in einer Puppenhaussiedlung stehen könnten, das Meer, das bei allen Wetterlagen seinen ganz eigenen besonderen Reiz hat und daneben göttliche Süßspeisen, die man am liebsten in kleinen Cafés am Straßenrand zu sich nimmt. Ihr merkt- ich bin verliebt. In dieses Flair hier, in die Nordsee und in so leckeres (ungesundes) Essen.

Damit Ihr wisst was ich meine:

Holland1

Holland2

Holland3

Holland4
Noch dazu können die Holländer wirklich die besten Pommes Frites der Welt machen. Und das sage ich, die normaler Weise keine Freundin von Pommes ist. Keine Ahnung wie die das hinbekommen, dass die Dinger außen super knusprig und innen weich, warm und einfach zum Niederknien sind. Dazu ne ordentliche Ladung Ketchup, Mayonnaise und Zwiebeln (Frietjes Special) und man sieht mich dämlich grinsend, mit Ketchup und Mayo verschmiertem Mund am Straßenrand stehen. So sieht spontane Zufriedenheit aus. Zumindest bei mir. Also hier. In Holland. Kalorien? Frittiertes? Naaaaa und!!! Und kennt Ihr Kibbeling? Das ist die holländische Variante von dem englischen Fish (and Chpis). Hierfür werden Kabeljaustücke in Bierteig gewendet und natürlich (!!!) in Öl ausgebacken. Hach, noch so was leckeres!

Pommes

Pommes und Kibbeling

Herr Hugo ist auch mit von der Partie und hat das erste Mal in seinem Leben den Strand gesehen. Ja ja, der Herr kommt auf seine alten Tage doch noch rum. Wasser findet er ja ohnehin super, auch wenn es einem hier so merkwürdig die Beine unter dem Bauch im Wasser wegzieht. Und irgendwie schmeckt das Wasser in unseren heimischen Bächen und Seen doch etwas anders, als das Wasser der Nordsee. Da Herr Hugo aber von jeher lernresistent ist, trinkt er weiter mehr oder minder fröhlich diverse Schlucke Salzwasser aus dem Meer. Nur so nebenbei: Hunde können auch ein „Iiiiihhh-ist-das-eklig-Gesicht“ machen! *lach
Und dass der Sand beim Buddeln ganz doof an der Nase kleben bleibt, sollte er eigentlich auch mittlerweile mitbekommen haben. Naja…Herr Hugo eben…

Herr Hugo

Natürlich kann ich mir nicht den ganzen Tag an diversen Straßenrändern den Bauch mit belgischen Waffeln, Appeltarte und Pommes vollschlagen. Nööö…ich kann ja auch mal selbst dafür sorgen, dass die Hüften rund werden. Und da ich um die Sehnsucht nach einem Herd (in jedem Urlaub) weiß, habe ich mir hier auch kein Hotelzimmer, sondern ein sehr gemütliches kleines Appartement in einem Priavthaus gemietet. Mit super ausgestatteter Küche (nur der Korkenzieher fehlt).
Waffeln kann ich hier nicht selbst machen, aaaaaaaaber…. PANNENKOEKEN… Und genau das habe ich heute nach einem langen Strandspaziergang gemacht. Draußen nieselt es leicht. Durch die Straße, in der das Appartement liegt, zieht ein gemütlicher Duft nach wärmenden Kaminen und Holz. Und jetzt kommt noch mein eigener lecker-schmecker-nachmittags-wohlfühl-Duft hinzu. Aber nicht nur der Duft von frischen fluffigen Pannenkoeken zieht durch den Spalt meiner Tür, nein, hinzu kommt noch der verführerische Geruch von Vanille und karamellisierten Äpfeln. Dann alles auf einem Teller anrichten, eine Kugel Vanilleeis dazu und eine Flut von Stroop (holländischer Sirup) über das Ganze fließen lassen. „Pannenkoeken“ allein reicht nicht als Beschreibung. „Glücksteller“ trifft es noch mehr! Und den balanciere ich gemütlich im Schneidersitz auf den Knien auf der Couch.
Oh wie lecker! Moment van geluk (-> Glücksmoment).

Pannenkoeken2

Pannenkoeken3

Pannenkoeken1

Und diesen Glücksmoment-Teller (nennt es wie Ihr wollt) könnt Ihr Euch natürlich auch ganz einfach zu Hause zaubern. Und zaubern muss man dazu wirklich nicht können!

 

Pannenkoeken met apple
 
Ingredients
  • 3 Eier
  • 200 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz
  • ¼ Liter Milch oder Buttermilch
  • Öl oder Butter zum Backen in der Pfanne
  • 3 mittelgroße Äpfel in Spalten
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Butter
  • Mark einer Vanilleschote
Instructions
  1. Eier schaumig schlagen, Milch zufügen und Mehl unter Rühren dazugeben; alles gut mit einem Mixer auf Stufe 1 durchrühren.
  2. Rührt man etwas geschmolzene Butter unter den Teig, lässt sich der Pannenkoek besser aus der Pfanne lösen.
  3. Öl oder Butter in der Pfanne heiß werden lassen.
  4. Etwas Teig in die Pfanne geben - soviel dass der Boden bedeckt ist und den Teig goldbraun backen, dann wenden und die andere Seite auch backen.
  5. Der Pannenkoek kann warm oder kalt serviert werden
  6. Wird der Teig etwas im Kühlschrank ruhen gelassen, werden die Pannenkoeken glatter und gleichmäßiger gebräunt. Wird das Eiweiß steif geschlagen, wird der Teig luftiger.
  7. Die Butter mit dem braunen Zucker und dem Mark der Vanilleschote in eine Pfanne geben und leicht braun werden lassen.
  8. Jetzt die Apfelspalten dazu geben und alles karamellisieren lassen.
  9. Die Apfelspalten zu den Pannekoeken servieren, dazu eine Kugel Vanilleeis und nach Bedarf hellen Sirup (Stroop) oder Ahornsirup oder Honig

 

So meine Lieben,
ich hoffe Ihr habt auch eine entspannte, kuschelige und leckere Woche vor und/oder hinter Euch.

Tot ziens (bis bald)
wieder im House No.15
Eure

Tanja

 

Heute erzähl ich Euch was vom Pferd…

…nöööö…mach ich nicht! Denn ich habe keine Ahnung von Pferden. Also, ich finde Pferde wirklich schön und edel und beeindruckend (…), aber einen wirklichen Zugang habe ich zu diesen Tieren nicht.
Täglich laufe ich mit Herrn Hugo an einer Pferdekoppel vorbei. Und so lange sie noch auf Ihrer ‚Herbstwiese‘ zugegen sind, werden sie auch immer von mir gestreichelt und mit meinen restlichen Boskop-Äpfeln, von denen einige schon Druckstellen habe, gefüttert. Ich mag auch diesen sanften Blick und den warmen Atem aus ihren weichen Nüstern, aber ich muss gestehen, ich habe nicht wirklich das Bedürfnis mich auf den Rücken dieser Tiere zu schwingen.

Wie auch immer…heute ist das Lieblingskind auf einem ‚Pferde-Mädchen-Geburtstag‘ eingeladen. Ab einem gewissen Alter gibt es keine konkreten Geburtstagswünsche mehr, sondern man freut sich über einen Gutschein für ein nahegelegenes Einkaufszentrum, der dann irgendwann bei Bedarf eingelöst werden kann. Gäääääähnnn….und so wenig meinem Anspruch an Persönlichem und Kreativem gerecht werdend. Aber mich fragt ja keiner.
Das Einzige was ich in Erfahrung bringen konnte war, dass das Geburtstagskind ein Pflegepferd besitzt. Hmmmmmmm…?
Und was mögen alle Zwei- und Vierbeiner? Leckerlies, bzw. Süßigkeiten! Also habe ich mich mal schlau gemacht, was so in den Pferde-Leckerlies, die käuflich zu erwerben sind, alles drin steckt. Ein bisschen habe ich noch in einschlägigen Pferdeforen im Internet recherchiert und dann beschlossen selbst welche zu backen.

Horse Treats

Horse TReats1

Das ging wirklich totaaaal einfach. Und man braucht nur drei Zutaten: Haferflocken, Dinkelmehl und Zuckerrübensirup. Das war’s!
Jetzt nur noch den Teig ausrollen, ausstechen und backen. Feeeeeertiiiiig! Da fange sogar ich an freudig zu wiehern, bei so wenig Aufwand.

Horse Treats2

Durch den Zuckerrübensirup und das Dinkelmehl werden die Kekse ziemlich dunkel. Zuerst dachte ich, sie sein verbrannt, aber zum Glück war dem nicht so.

Horse Treats 3

Beim morgendlichen Spaziergang werde ich dann testen, wie die Kekse bei den Pferden auf meiner ‚Stamm-Spaziergangs-Koppel‘ ankommen. Ich bin gespannt. Zur Not finden die Leckerlies bei Herrn Hugo reißenden Absatz. Aber der ist auch wirklich überhaupt nicht wählerisch…
Wenn Ihr auch Pferde-Menschen seid und Eure Lieblinge mit Selbstgemachtem verwöhnen wollt, dann ist hier das Rezept:

Best Horse Treats
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 200g Dinkelmehl
  • 150g Haferflocken
  • 225 g Zuckerrübensirup
Instructions
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und gut mit den Händen durchkneten (das klebt ziemlich...)
  2. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
  3. Nun den Teig nach Belieben in Rauten schneiden oder aber mit einem Keksausstecher ausstechen.
  4. Bei 180 Grad Umluft ca. 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen und anschließend auskühlen lassen.
  5. Die Pferde-Kekse sollten jetzt noch 2 Tage an der Luft durchtrocknen und können dann in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden.
  6. Haltbar sind die Kekse ca. 6-8 Wochen.

Und wenn Ihr einfach nur ein paar schöne Pferde-Leckereien verschenken möchtet, könnt Ihr hier den Geschenkanhänger downloaden, ausdrucken und mit an Euer verpacktes Backwerk hängen.

Horse Treats4

Tierisch viel Vergnügen beim Nachmachen
wünscht Euch

Tanja

aus dem House No.15

Mad-Monday-Milchschnitte Deluxe*

Milchschnitte Deluxe 2
Moooooooontag…alleine das Wort im Kopf zu haben ist ja schon unangenehm. Montag bedeutet immer, dass das Wochenende schon wieder vorüber ist. Und dieses Mal hatten wir ja ein wirklich langes Wochenende, also eigentlich sollte ich mich ja gar nicht beschweren. Eigentlich… *grummel*

Was liegt da näher, als sich einen Stimmungsaufheller zu bereiten. Diesmal in Form von meiner persönlichen „Milchschnitte Deluxe* “ . Wer jetzt denk: „Na die hat ja Zeit am Montag auch noch Törtchen zu backen…!“, irrt sich. Vorsorge ist die halbe Miete.

Ich sagte ja bereits, dass ich mich mehr mit der Ordnung in meinem Tiefkühler beschäftigen müsste (unter uns: nicht nur mit der Ordnung im Tiefkühler!!!), und taddaaaaaaaa….das habe ich auch am Wochenende getan. Junge, Junge, was da alles Tolles zum Vorschein kam! Unter anderem hatte ich vor gar nicht langer Zeit mal einen Schokoladenbisquit-Tortenboden eingefroren. Ich wollte testen, ob das geht und ob das Ganze nach dem Auftauen noch schmeckt. Ich sage Euch: Klappt 1A und schmeckt (fast) wie frisch gebacken. Also, den habe ich dann gestern zum Auftauen aus Sibirien befreit und ihn in das angenehm temperierte Klima meiner Küche umgezogen. Heute war er aufgetaut, saftig und fluffig wie nach dem Backen. (Was ein Glück!)

Milchschnitte5

Und da der Kühlschank noch Quark und Sahne im Angebot hatte (MDH war fast erreicht), lag die Idee nahe alles zusammen zu bringen. Ich gebe zu, den Namen >>Milchschnitte Deluxe*<< verdanken die kleinen Kuchen auch nur der Größe und dem Format. Ansonsten ist es eigentlich eine ganz schnöde Käse-Sahne-Torte mit Schokoboden, gepimpt mit Himbeeren und Minze. Ende. Nix mehr. Keine Zauberei. Sieht einfach nur aus wie Milchschnitte. Und kurz noch etwas zum Thema Milchschnitte: Ich finde die totaaaaal eklig und mochte die als Kind schon nicht. Noch dazu bin ich extrem dagegen Kindern solche Zuckerbomben als gesundes Frühstück anzupreisen…aber dies nur mal am Rande. Wahrscheinlich hätte ich doch einen anderen Namen für die kleinen Kuchen wählen sollen, merke ich jetzt gerade. Aber heute beim spontanen Mad-Monday-Kaffeeklatsch hat das Lieblingskind laut gerufen: „Ohhhh-sieht aus wie Milchschnitte…!“ Naja und irgendwie stimmt das ja auch, nur eben anders. Eben Deluxe*…

Milchschnitte3

Wie auch immer. Mir haben diese kleinen Kuchen heute Nachmittag den Montagsfrust (klingt schlimmer als es in Wahrheit ist!!!) versüßt. Und wenn Ihr auch kleine Käse-Sahne-Schnitten mit Schokoboden (nennt sie wie Ihr wollt!) machen möchtet, findet Ihr hier das Rezept dazu:

5.0 from 1 reviews
Mad-Monday-Milchschnitte Deluxe*
 
Prep time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • Für den Bisquit:
  • 2 Ei(er)
  • 2 EL Wasser, warmes
  • 100 g Zucker
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 75 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver, (gestrichener TL)
  • 50g Backkakao
  • Für die Käsemasse:
  • 8 Blatt Gelatine
  • 500 g Quark (Magerquark)
  • 200 g Zucker
  • 1 Zitrone(n), Saft und Schale
  • 375 ml Sahne
  • Puderzucker, zum Bestäuben
  • Himbeeren und Minze zur Dekoration
Instructions
  1. Für den Biskuit:
  2. Die Eier schaumig schlagen. Wasser zufügen und alles zu einer luftigen Masse schlagen.
  3. Zucker und Vanillezucker in kleinen Mengen einstreuen und so lange schlagen, bis der Zucker gelöst ist.
  4. Mehl, Speisestärke, Backpulver und Kakao mischen und locker unter den Teig heben.
  5. Eine Springform (26 cm Durchmesser) am Boden mit Pergamentpapier auslegen. Den Biskuitteig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C auf zweiter Schiene von unten 20 - 30 Minuten backen. Anschließend den Biskuitboden einmal durchschneiden.
  6. Für die Käsemasse:
  7. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  8. Quark, Zucker, Zitronenschale und -saft kurz rühren.
  9. Die Gelatine in 5-6 El. heißem Wasser auflösen, etwas Quarkmasse unterrühren, dann die Gelatinemasse unter den restlichen Quark rühren.
  10. Steifgeschlagene Sahne unterziehen.
  11. Den Biskuitboden in rechteckige Stücke schneiden und in die Form geben (http://www.lakeland.de/18177/My-Kitchen-Mini-Kastenform-rechteckig).
  12. Jetzt die Käsemasse mit einem Spritzbeutel hinein füllen und einen weitern Boden darauf setzten. Etwas Käsemasse für die Deko zurückhalten.
  13. Für einige Stunden kalt stellen.
  14. Danach mit Himbeeren, Minze und übriger Käsemasse dekorieren.

 

Ach ja, hab ich ganz vergessen: Die Form in der ich die Schnitten gemacht habe, findet Ihr hier. Ich liebe diesen Shop!

Milchschnitte Deluxe

Bis bald Ihr Lieben,
hier im House No.15

Eure
Tanja

 

F(r)eiertag ♥ alles kann-nix muss

Freiertags Festessen

Juhuuuu….FREItag…und diesmal ist Name wirklich Programm, dank Feiertag. Toll! Einfach mal nichts tun, ausschlafen (auch wenn mir diese Fähigkeit durch permanentes sehr frühes Aufstehen abhanden gekommen ist), den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen, wenn man das möchte und einfach in der Herbstsonne die Seele baumeln lassen. Hach…

Das heutige Motto lautet: >>ALLES KANN-NIX MUSS<<

Und da ich solche wertvollen sonnigen Tage nicht in der Küche mit großem Kochen verbringen möchte, gibt es heute etwas Schnelles. Und Leckeres. Und etwas was mich an meinen letzten Urlaub erinnert. Quasi mein persönliches F(r)eiertags-Festessen.

Vor einer Woche habe ich Rosmarin-Focaccia-Brötchen gebacken und da ich aus dem Teig echt viele Brötchen herstellen konnte, habe ich sie kurzerhand eingefroren. Was ein Glück! Umso schneller geht es heute. Und beim Durchforsten des Tiefkühlers habe ich sogar noch Panini-Brötchen gefunden (ein Fertigprodukt-aber extrem lecker!). Ich sollte wirklich öfter mal meinen Tiefkühler sortieren, damit ich den Überblick über das Gefriergut behalte. Macht Ihr das regelmäßig?

Jetzt müssen die aufgetauten Panini und Focaccia nur noch schön üppig belegt werden und anschließend im Kontaktgrill knusprig gebacken werden. Wer keinen Kontaktgrill zur Hause hat- eine Grillpfanne oder normale Pfanne funktioniert übrigens auch.

Hier ein paar Beispiele zum Belegen:

1.) Panini belegt mit Parmaschinken, Mozzarella, Rucola und Tomaten, zum Schluss ein paar Tropfen Olivenöl darauf träufeln

Panini di parma1

Panini di parma2


2.) Panini belegt mit Schafskäse, Tomaten (frische und getrocknete), gebratene Zucchinischeiben und Rucola,zum Schluss ein paar Tropfen Olivenöl darauf träufeln

Panini di pecorino

Panini di pecorino2


3.)Focaccia belegt mit Radicchio, Gorgonzola, Birne und Walnüssen, wer mag träufelt ein paar Tropfen Tannenhonig darauf

Focaccia di gorgonzola

Focaccia di gorgonzola2
Und schon kann der Festtagsschmaus auf die Terrasse balanciert und genüsslich in der Sonne verspeist werden. Wenn ich jetzt die Augen schließe, bin ich fast in Italien.

Habt Ihr jetzt auch Lust auf Rosmarin-Focaccia bekommen? Dann findet Ihr hier das Rezept zum Nachbacken. Belegen könnt Ihr die Brote dann mit allem was Euch schmeckt!

5.0 from 1 reviews
Rosmarin-Focaccia-Brötchen
 
Author:
Ingredients
  • 350 Gramm Mehl (Typ 550)
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 1 Prise Zucker
  • 100 Milliliter Milch (lauwarm)
  • ½ TL Salz
  • 75 Milliliter Olivenöl
  • Mehl (zum Bearbeiten)
  • 1 TL Meersalz (grob)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50 Milliliter Olivenöl
Instructions
  1. Zuerst das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln. Zucker und 4-5 EL Milch dazugeben. Mit einer Gabel mit etwas Mehl vom Rand zu einem dickflüssigen Vorteig verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 20 Minuten gehen lassen.
  2. Jetzt die restliche Milch und 100 ml lauwarmes Wasser verrühren und zusammen mit dem Salz und dem Olivenöl zum Vorteig geben. Alles zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und nochmals abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.
  3. Anschließend den Teig nochmals kurz mit den Händen durchkneten und auf wenig Mehl zu kleinen ovalen Fladen ausrollen.
  4. Die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Fingern kleine Dellen hineindrücken.
  5. Grobes Salz und abgezupfte Rosmarinnadeln darüberstreuen.
  6. Das Olivenöl über den Fladen träufeln. Fladen nochmals 20 Minuten gehen lassen.
  7. Jetzt den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und die Focaccia-Brötchen im Ofen etwa 15 Minuten hellgelb backen. Auf keinen Fall zu dunkel werden lassen, die Foccacias werden sonst hart.

„Buon Appetito!“ und fröhliches F(r)eiertags-Zelebrieren
wünscht Euch

Tanja aus dem House No.15

 

Apfelliebe im September

Apfelliebe

Heute back ich’s mir…Die Inspiration kam von Clara von Tastesheriff, die im September zum Backen mit Äpfeln aufgerufen hat. Eine tolle Frucht (wenn ich nicht darauf im Rohzustand allergisch reagieren würde). Um so toller ist es ja , dass es bei Clara ums Backen geht und nicht um Rohkost. Und Apfelkuchen ist ja sowas von lecker…aber was erzähl ich Euch, das wisst Ihr ja selbst! Zum Glück habe ich von einer ganz lieben Bekannten einen Haufen Boskop-Äpfel geschenkt bekommen (danke Dir nochmal liebe Biggi B.!). Daraus entstanden Apfelmus, Apfelmarmelade, Apfelsaft, Apfellikör und natürlich Apfelkuuuuuuuuuchen.

Apfelliebe4

Und meinen Lieblings-Apfelkuchen möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. Ich mag natürlich auch Apfelkuchen mit Streuseln, gedeckten Apfelkuchen und Apfeltaschen, aber dieses Rezept ist das absolute Non-Plus-Ultra für mich. Die Kombination von Mürbeteig, säuerlichen Äpfeln und sahnig-schmelzendem Guss ist einfach göttlich. Getoppt von einer knackigen Schicht karamellisierten Zuckers. Yummi…und ohne Schnickschnack und Gedöhns- einfach ein ehrlicher, saftig-süßer Apfelkuchen! Na gut, Karamellschicht on top ist ein bisschen Schnickschnack und Sahneguss könnte man durchaus auch als Gedöhns bezeichnen, aber wenn’s doch so lecker ist…

Apfelliebe im September2

Und gerade jetzt, wo der Herbst hier Einzug hält und die Äpfel auf den Feldern und Wiesen vor meiner Haustür lautstark von den Bäumen plumpsen, mag ich es noch umso mehr, mich mit dieser saisonalen Frucht zu beschäftigen. Okeeee. Eigentlich beschäftigen die Äpfel eher mich, wenn ich mir den immer noch vorhandenen Apfelberg betrachte. Ich gehe jetzt einfach in Produktion und versorge alle Freunde, Nachbarn, Freunde von Nachbarn, Kinder und Eltern von Freunden, usw….mit Apfelprodukten.

Apfelliebe3

Wer Lust auf Nachbacken hat, hier ist das Rezept für meinen Lieblings-Apfelkuchen:
(ja ich weiß, soooooo viel Butter und sooooo viel Zucker in diesem Rezept…aber diese Sünde lohnt sich-versprochen!)

5.0 from 1 reviews
Schweizer Apfeltarte
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Kuchen, süße Tartes
Ingredients
  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 140g Zucker
  • 100g Gemahl. Mandeln
  • 300 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Speisestärke
  • 800g Äpfel geschält, entkernt und in dünne Spalten geschn.
  • Zimt nach Belieben
  • Salz
  • brauner Zucker zum Bestreuen
Instructions
  1. Für den Mürbeteig verknetet Ihr das Mehl mit 50g Zucker, 125g Butter, einer Prise Salz und 2EL kaltem Wasser schnell mit den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig kommt dann, in Frischhaltefolie gewickelt, für 30 Min in den Kühlschrank.
  2. Heizt den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Springform oder Tarteform (Ø24cm).
  3. Rollt den Teig etwas größer als die Form aus und zieht einen Rand hoch.
  4. Jetzt kommen die Mandeln auf den Teigboden und darauf werden die Apfelspalten fächerartig ausgelegt. Zerlasst 40g Butter und pinselt diese über die Äpfel. Wer mag streut jetzt noch Zucker (30g) und Zimt auf die Apfelspalten.
  5. Der Kuchen kommt jetzt für 25 Min in den Ofen.
  6. In der Zwischenzeit bereitet Ihr aus der Sahne, den Eiern, der Speisestärke und 60g Zucker den Guss vor. Alles kräftig mit dem Schneebesen verrühren und über die vorgebackene Tarte gießen.
  7. Die Tarte muss jetzt für weitere 25 Min in den Ofen.
  8. Nach dem Backen bestreicht Ihr alles mit 25g zerlassener Butter und streut braunen Zucker darauf. Zum Karamellisieren kommt die Tarte bei hoher Hitze für 3 Min unter den Grill im Backofen. (bleibt dabei vorm Ofen stehen, damit nichts anbrennt!)

Apfelliebe7

So, und jetzt seid Ihr dran. An die Äpfel – fertig – los!
(Schaut doch auch mal bei Clara von Tastesheriff  vorbei, dort gibt es ab heute noch gaaaaaaanz viele andere Apfelbäckerein zu entdecken.)

Bis bald, genießt Eure Zeit!
Eure
Tanja

aus dem House No.15

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