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Hendrick’s Gin mit Gurke und Minze

{…Papa ist der Beste…}

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Den heutigen vierten Tag der Genier-Dich!-Days widme ich allen Papas.

Für viele Väter ist es ja Brauch am Vatertag mit seinen Kumpels und einem Leiterwagen oder einer Schubkarre voll mit Bier und „Sprit“ durch die Lande zu ziehen, um sich dann am Ende in einer Kneipe oder Gaststätte den letzten Rest zu geben.
Kneipe kann ja irgendwie jeder…
Im Zeitalter der modischen langen Bärte und dem reanimierten Holzfällerhemd wäre es doch viel „männlicher“ den Vatertag mal im Hickory-Style zu verbringen.

Mein Vorschlag für die Väter, die heute ordentlich einen draufmachen wollen:
Schnappt Euch ein paar gute Flaschen Gin, nehmt Euch Tonic Water, ein bisschen passendes Grünzeug in Form von Rosmarin, Thymian und Minze, haut noch ein etwas Gemüse und Obst wie Gurke, Sellerie, Limette, Zitrone, Orange, Heidelbeeren in den Wagen und packt noch ein Paar Pfeffer- und Korianderkörner, etwas Wachholder und Ingwerwurzel dazu.
Eine kleine Kühlbox mit Eis ist auch nicht verkehrt und jetzt ab in den nächstgelegenen Fichtenwald, um noch ein Paar ganz junge Fichtenwipfel zu sammeln.

Sucht Euch eine schöne Lichtung im Wald. Hier im Taunus gibt es tolle Stellen an denen mitdenkende Menschen Tische und Bänke zum Pausieren (und vielleicht auch für Vatertags-Sessions) errichtet haben.

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Und losgehts: Gläser auf den Tisch und schon kann das „Vatertags Gin-Tasting“ auch schon beginnen.
Vielleicht hat die ein oder andere treusorgende Ehefrau ja auch noch einen kleinen Snack mit eingepackt. Ratsam ist es auf jeden Fall… Und der ein oder andere sollte sein Handy mit GPS am Mann haben, damit die Ver(w)irrung auf dem Rückweg nicht zu groß ist.

Ich steuere heute zum Vatertag einen Hendrick’s Gin-Tonic bei.
Der schottische Hendricks Gin wird seit 1999 in zwei historischen Pot-Still-Brennblasen im Südwesten Schottlands gebrannt. Im Anschluss des Brennvorgangs werden beide Destillate miteinander verschnitten.
Besonders die Gurke und ein Hauch Rose sticht bei diesem Gin besonders hervor und gibt ihm diese ganz eigene Geschmacksnote.
Natürlich sind daneben auch noch klassische Botanicals wie Wacholder, Koriandersamen und Orangen- und Zitronenschalen zu schmecken. Damit der Gin sein intensives und besonderes Aroma erhält, wird erst ganz zum Schluss eine Essenz aus holländischer Salatgurke und Damaszener Rose hinzugefügt, da dieser Charakter beim Destilliervorgang verloren gehen würden.

Ich serviere den Hendrick’s Gin ganz simple mit einer dünnen Scheibe Gurke und ein paar Minzblättern, dazu das Aqua Monaco Tonic Water.
Die heute Variante ist zwar nicht spektakulär, aber ich finde die Kombination einfach unglaublich gut.
Noch dazu finde ich das Design der Flasche und das Label ziemlich cool und deshalb genau passend zum Vatertag.

Den coolsten Vater habe übrigens ich! Auch wenn er heute nicht mit Bollerwagen und Ginflaschen durch den Taunus zieht. Dafür „bollern“ seine historischen Wagen mit viel mehr PS ganzjährig durch die Lande.

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Papa Du bist mein Held!

Du bringst mich zum Staunen, manchmal auch zum Verzweifeln und zum Augenrollen.
Du erzählst die eigensten Anekdoten und manchmal auch die ältesten Witze.
Du kannst Dinge, die kein anderer kann.
Du machst Dinge, die anderen peinlich wären.
Du hast Zeit, auch wenn Du keine Zeit hast.
Du findest immer eine Lösung.
Du bist einfach Du und ich bin sehr sehr froh, dass Du mein Papa bist!

Ich hab Dich lieb!

Einen entspannten Feiertag für Euch alle und CHEERS!

Eure

Tanja

Hendrick's Gin mit Gurke und Minze
 
Author:
Serves: 1
Ingredients
  • 4 cl Hendrick's Gin
  • 10 cl Tonic Water
  • Gurke längs in dünne Scheiben geschnitten
  • Minzzweige
  • Eis
Instructions
  1. Gurkenscheiben, 1 Zweig Minze und 1 cl Gin mit einem Stößel zerdrücken.
  2. Ein weiteres Glas mit Eiswürfel auffüllen und das Gurken-Minz-Gin-Gemisch hineinseihen.
  3. Den verbleibenden Gin hinzugeben.
  4. Jetzt das Tonic Water langsam ins Glas laufen lassen.
  5. Mit einer Scheibe Gurke und einem Minzzweig ausgarnieren.

 

Gordon’s Gin mit Mango und Thymian

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic mit Mango

Und deshalb haben wir an Tag Dry, äh Drei, der Ginier-Dich!-Days einen Gin, der so ziemlich allen bekannt sein dürfte.

I proudly present: Gordon’s Gin.

Mit dem Gordon’s füllen wir uns einen sehr straighten London Dry Gin ins Glas.
Das 37,5% Destillat trägt Wacholderbeeren, Koriandersamen, Angelikawurzel, Süßholz, Orangenschale, Zitronenschale, Ingwer, Zimtöl und Muskatnuss als Botanicals in sich.
Hält man seine Nase ins Glas erreicht die Wacholderbeere und eine leichte Note von Koriandersame den Geruchsnerv, dazu kommt ein leichter Hauch von Zitrone und ganz dezent eine Brise grüne Nadeln.

Gin Tonic mit Mango
Für mich ist der Gordon’s Gin ein wenig flach. Er erinnert an der Zungenspitze sogar ein wenig an Getreideschnaps.

Pur auf Eis getrunken wird der Gin leicht bitter, weshalb ich ihn hier mit süßer Mango, Thymian und schwarzem Pfeffer serviere. Ein toller Sommerdrink, zu dem gut das Fentimans Traditional Tonic Water passt.

Gin Tonic mit Mango

Mir gefällt an diesem Drink, neben der geschmacklichen Kombination, auch ganz besonders die sommerliche Note, die dieser Cocktail ausstrahlt. Was meint Ihr? Ein Sommerdrink für laue Nächte, draußen am See, unterm Apfelbaum, auf dem heimischen Balkon? Hach…

Genießt den Abend, morgen könnt Ihr ausschlafen!
Bis morgen zu einem neuen Gin ;)

CHEERS!
Eure

Tanja Gin Tonic mit Mango

Gordon's Gin mit Mango und Thymian
 
Author:
Serves: 2
Ingredients
  • 125 ml Gordan's Gin
  • 375 ml Tonic Water
  • 4 Scheiben Mango
  • Kuebenpfeffer
  • Thymianzweige
  • Eis
Instructions
  1. Fülle zwei Gin-Tonic-Gläser mit Eis.
  2. Gib den Gin in die gekühlte Gläser.
  3. Halte das Glas etwas schräg und lasse das Tonic langsam in das Glas laufen.
  4. Füge Mangoscheiben, Thymian und den Pfeffer dazu.
  5. CHEERS!

Die anderen beiden Gin’s von den Genier-Dich!-Days sind hier und hier. Und wer  es ganz ausgefallen mag versucht sich auch mal an dieser Gin-Tonic-Variante.

Gin Tonic mit Ingwer und Minze

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic Rezept

Und schon sind wir beim zweiten Tag der GINIER-DICH-Days.
Hat Euch der gestrige gegrillte Gin-Tonic geschmeckt?

Heute zeige ich Euch eine Variante mit Bombay Sapphire, den es in allen gut sortierten Supermärkten gibt.

Im Bombay Sapphire Gin sind zehn Botincals herauszuschmecken. Neben dem klassischen Wacholder erreichen die Aromen von Mandel, Süßholz, Zitrone, Koriander, Schwertlilie, Zimtkassie, Angelikaawurzel, Kuebenpfeffer und Paradieskörner die Zunge, wodurch ein milder London Dry Gin-Geschmack entsteht, der im Gegensatz zu seinen London-Dry-Gin-Kollegen um einiges sanfter schmeckt.
Ursprünglich enthält der im Dampfinfusionsverfahren aromatisierte und dreifach destillierte Bombay Sapphire 47% Alkohol. Für den deutschen Markt wurde der Alkoholgehalt allerdings auf 40 % herabgesetzt, was zu kritischen Stimmen führte, da der Alkohol zur Entfaltung der Aromen im Gin maßgeblich beiträgt und diese dadurch im Geschmack gemindert werden.
Seit ein paar Jahren wird der Gin von Bacardi wieder mit mit 47% Alkoholgehalt nach Deutschland importiert und ist in dieser Qualität in ausgewählten Spirituosenläden erhältlich.

gin tonic

Ich serviere hier den Bombay Sapphire als Gin-Tonic mit Ingwer und Minze. Der frische Geschmack der Minze harmonisiert wunderbar mit der leichten Schärfe des Ingwers.

Wie findet Ihr diese Drink-Variante für einen einfachen Dienstag?

Ich sag mal Cheers!

Eure

Tanja

4.0 from 1 reviews
Gin Tonic mit Ingwer und Minze
 
Ingredients
  • 50 ml Bombay Sapphire
  • 1 Hauchdünne Scheibe Ingwer
  • 1 Zweig Minze
  • 100 ml Tonic Water
Instructions
  1. Ingwerscheibe in ein Ginglas geben und mit einem Barstößel bearbeiten.
  2. Dann das Glas bis zum Rand mit Eis füllen und umrühren, bis das Glas eiskalt ist.
  3. Jetzt noch die überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Bombay Sapphire hinzufügen.
  4. Das Getränk umrühren, um die Zutaten auf die richtige Temperatur zu bringen.
  5. Das Glas leicht neigen und das gekühlte Tonic Water an der Seite des Glases entlang hineingießen, anschließend mit einem Barlöffel einmal vorsichtig hochziehen.
  6. Mit hauchdünner Scheibe Ingwer und Minz-Zweig ausgarnieren.

 

Gegrillter Gin-Tonic

{…eine Woche ohne Gin ist ginlos…}

Gin-Tonic Rezept

Hey liebe House-Freunde,

also ich muss sagen, dass der Mai tatsächlich einer meiner Lieblingsmonate ist.
Zum einen ist die Natur mittlerweile explodiert und die Sonne hat so viel Kraft, dass man auch schon im T-Shirt vor die Tür kann (wobei ich mein alljährliches Körperformen-Optimierungs-Programm unbedingt wieder starten muss, bevor ich mich in flatterhafte Klamotten werfen kann).
Es gibt Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und die Teller werden wieder bunter.
Das andere großartige am Mai sind die vielen Feiertage. Und da man ja abends jetzt schon wieder so lange draußen sitzen kann, habe ich mir gedacht, dass ich diese Woche mal zur Ginier-Dich!-Woche ernenne.
Diesmal habe ich mir überlegt Euch ein paar Standard-Gins zu zeigen und diese aber mit ein paar besonderen Highlights zu pimpen.

Da ich finde, dass man jeden Gin zelebrieren und genießen soll, wird es die nächsten Tage ein paar Gin-Rezepte hintereinander weggeben. Ja, auch der Feierabend unter der Woche darf ruhig mit einem genussvollen Gin-Tonic begossen werden, bevor man sich dann ganz brav den ganzen Abend an Mineralwasser klammert, damit man morgens zeitig aus dem Bett steigen kann. ;)
Wir GINIeren uns quasi durchgehend und feiern eine Woche lang eine kleine After-Work-Party. Wie findet Ihr das?

Gin-Tonic Rezept

FEIERtag = GINtag

Und wie gut, dass es auch in dieser Woche am Donnerstag heißt: Wecker auslassen und den Rausch vom Mittwoch entspannt ausschlafen, denn es ist Feiertag… Also let’s have Party! Jaaaa, ich stifte Euch hier zum Trinken an… Aaaaaber zum genussvollen Trinken! Und zum kontrollierten Trinken! Wieviel Ihr dann wirklich in Euch hineingießt bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Wir starten heute ganz mediterran mit Gin Mare.
Da der Wochenstart ja sommerliche Temperaturen verspricht (zumindest hier im Rhein Main Gebiet), ist das doch ein guter Beginn sich das Summerfeeling, bzw. das Meer ins Glas zu holen.

Gin Mare ist der mediterrane „Sunnyboy“ unter den Gins. In ihm vereinen sich die Aromen von türkischem Thymian, griechischem Rosmarin, italienischen Basilikum und grüne Arbequina-Oliven aus Spanien, die mit Wacholderbeeren für 36 Stunden mazeriert und dann im Pot-Still-Verfahren redestilliert werden. Sein Alkoholgehalt liegt bei 42,7%.
Der Hersteller möchte den Genießer mit diesem Gin an das Mittelmeer versetzen, was sich auch schon in der azurblauen Flasche wiederspiegelt.
Der Gin Mare ist ein wunderbar frischer Gin, bei dem sich beim ersten Schluck zuerst der Wacholder und ein Hauch Pfeffer und sodann der Rosmarin und eine schöne Zitrusnote im Mund breitmacht.

Für mich ist der Gin Mare ein gut ausbalancierter Gin, der mild im Geschmack und langatmig auf der Zunge ist, weshalb er wunderbar auch pur genossen werden kann.

Gin-Tonic Rezept

Hol Dir die Sonne ins Glas

Ich serviere hier den Gin Mare als Gin Tonic mit Fever Tree mediterrean, gegrillter Zitrone und gestoßenen Koriander- und Pfefferkörnern, was den mediterranen Geschmack dieses Tropfens gut unterstreicht.

Cheers meine Lieben! Startet gut in die neue Woche!

Eure

Tanja

5.0 from 1 reviews
Gegrillter Gin Tonic
 
Author:
Ingredients
  • 4 cl Gin
  • Tonic Water
  • 1 unbehandelte Zitrone in Scheiben
  • Koriander, bunte Pfefferkörner
  • Rosmarinzweig
  • Eiswürfel
Instructions
  1. Die Zitrone in Scheiben schneiden und auf damheißen Grill e so lange grillen bis sie karamellisiert ist.
  2. Den Pfeffer und den Koriander leicht in einem Mörser zerstoßen.
  3. Den Gin in das Glas geben.
  4. Die Zitrone und die Gewürze hinzufügen.
  5. Anschließend die Flasche Tonic Water öffnen, aber erst kurz vor Gebrauch, damit die Kohlensäure noch erhalten bleibt.
  6. Das Tonic Water langsam in das Trinkgefäß füllen, damit möglichst wenig Kohlensäure entweicht.
  7. Nun das Glas langsam bis zum Rand mit Eiswürfeln auffüllen.
  8. Mit einem Cocktailstab vorsichtig verrühren.
  9. Mit einem Rosmarinzweig garnieren.
  10. Cheers!

Zanderfilet auf warmen Spargelsalat mit Kürbiskernpesto

*Dieser Beitrag enthält Werbung

{…nie wieder reibungsfrei in meiner Küche…}

Microplane

 

Manch einer von Euch weiß, dass hier in diesem Househalt ja immer einige Personen ein und ausgehen. Einige davon im jugendlichen Alter, denen die Lagerhaltung von Lebensmitteln relativ egal ist. Sucht man Beispielsweise den Nussnougataufstrich, steht er unter Garantie offen neben dem Bett, darin noch der Esslöffel-natürlich bis zum Ende des Löffelgriffs schön verschmiert. Von den anderen Fundstücken im Zimmer möchte ich gar nicht sprechen. Nur so viel: Mir war bis vor einiger Zeit nicht bewusst, dass man Porzellanteller auch kämmen kann. Oder war es mal ein Brot, was darauf festgewachsen ist?

Es kommt also durchaus vor, dass ich nach House komme und nicht nur eine Küche vorfinde, die aussieht als hätte man ein Schwein geschlachtet (was sich zum Glück als Tomatensaucen-Massaker entpuppt), sondern dass Dinge nicht ordnungsgemäß verpackt in den Kühlschrank wandern.

Parmesan-Liebe

Kürzlich erst geschehen mit meinem Parmesankäse.
Ich liiiiiebe Parmesankäse. Ich mag ihn am liebsten ganz fein gerieben. Ich könnte die feinen Späne eigentlich über alles reiben. Sogar auf einem einfachen Butterbrot schmeckt der frisch geriebene Italiener wirklich köstlich.

Wenn er allerdings nicht richtig gelagert wird, fängt der gute Käse schnell an zu schimmeln oder er trocknet völlig aus. Beides ist sch….(limm).
Meiner im Kühlschrank war furztrocken, denn natürlich wurde er einfach ohne Verpackung in den Kühlschrank geworfen….
Wegwerfen kommt für mich aber absolut nicht in Frage! Auch vertrockneter Parmesan schmeckt ganz fein gerieben super auf und in Pasta, Risotto, Salat oder wie hier im Kürbiskernpesto und auch auf dem Spargelsalat.
Damit der Käse aber auch wirklich richtig fein gerieben auf den Teller kommt, benötigt man natürlich das richtige Werkzeug!
Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen!

Microplane

Reibungslos? Rattenscharf!

Vor Jahren habe ich eine Reibe geschenkt bekommen. Die funktionierte so semi-gut… Meine damaligen Kollegen konnten an Hand meiner Finger immer genau sehen, wenn ich mal wieder einen aufopferungsvollen Selbstversuch mit dem letzten Fitzel eines Parmesanstückes gemacht habe. Die Haut an meinen Fingerknöcheln war dann dort meist nämlich nicht mehr vorhanden. AUA!

Dann legte ich mir meine erste Microplane zu. Die Offenbarung in Punkto Reiben zog in meine Küche ein. Das klingt jetzt total nach Lobhudelei, aber ich sage Euch, dass ich ohne diese Reibe in keinen Kochkrieg mehr ziehen würde.
Das Ding ist einfach sensationell. Auf der einen Seite rattenscharf, dank photo-geätzten Edelstahlklingen und zum anderen völlig sicher, was die Verletzungsgefahr anbelangt. Dazu kommt jetzt auch noch ein tolles Design- aber dazu später.

Microplane

Aufreibendes in der Bloggerwelt 

Als nun neulich meine Freundin Graziella von Graziellas Foodblog bei mir anklingelte und fragte, ob ich bei der Microplane Frühlings-Bloggerparade mitmachen möchte, war sofort klar, dass ich dabei sein muss! Denn wenn ich heute in meiner Küche eines nicht missen möchte, dann sind es die Microplane Reiben.
Das Tolle ist, dass es die scharfen Dinger in vielen verschiedenen Ausführungen gibt. Eine Übersicht der Produkte seht Ihr hier. Von fein bis grob ist alles dabei und die Einsatzmöglichkeiten sind absolut vielfältig. Hier werden Lebensmittel nicht zerrissen oder zerdrückt, sondern wirklich präzise geschnitten. Dadurch bleiben Aromen und Geschmäcker erhalten und werden sogar je nach Produkt noch intensiviert.

Meine damalige Reibe war mit einfachem schwarzen Plastikgriff versehen.
Heutzutage hat Microplane aber auch sehr edle Reiben mit schönem Walnussholzgriff aus der stylischen Master-Serie in seinem Sortiment, was bedeutet, dass man diese auch einfach mit auf den Esstisch legen kann, so dass sich jeder seinen eigenen Käse (oder was auch immer) nach Gusto auf den Teller reibt.
Ich finde ja, dass der Kellner bei einem guten Italiener immer mit solch einer Reibe an den Tisch kommen sollte und nicht nur nach „Wolle habbe bissi Pfeffer?“, sondern auch „Wolle habbe bissi feine Parmitschiano?“ fragen sollte.

Microplane

Ooooohhhh…Apropo Italiener…
Mein Lieblings-Italiener hier in der Bloggerszene hat ein ganz großartiges Gericht mit den Reiben gezaubert. Schaut unbedingt bei Domenico und seinem Blog Cooking Italy vorbei und lasst Euch das Wasser im Mund mit seinen SEPIA TONARELLI MIT CREVETTEN IN HUMMERBUTTER AN ZUCCHINI-KAROTTEN-SPÄNEN zusammenlaufen.
Als nächstes verzaubert Euch übrigens Janina mit einem tollen Rezept. Kennt Ihr Ihren Blog Kleines Kulinarium? Schaut auch da unbedingt mal vorbei! Es lohnt sich!

Und soll ich Euch noch etwas sagen?
Ich liebe mein „aufreibendes Leben“ derzeit. Auch wenn ich nicht immer zum Bloggen komme, so passiert derzeit so viel Tolles um mich herum, dass ich in Kürze hier einiges Neues zeigen werde.

Microplane

Bleibt gespannt und genießt das Wochenende!

Tanja

Hier sind noch die Rezept für den Spargelsalat, das Pesto und den Zander:

Kürbiskernpesto
 
Author:
Ingredients
  • 60 g Kübiskerne (gehackt)
  • 60 g Kürbiskernöl
  • 3 EL Parmesan (gerieben)
  • 3 Stk Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
Instructions
  1. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Öl, Parmesan, Kürbiskerne, Salz mit dem Stabmixer fein mahlen.
  3. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, den Knoblauch zum Schluss beifügen.
  4. Alles in ein sterilisiertes Schraubglas füllen und immer darauf achten dass das Pesto mit Öl bedeckt ist.

 
Lauwarmer Spargelsalat
 
Author:
Ingredients
  • 800 g grüner Spargel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Rapsöl
  • 50 g Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker, Essig
  • Kräuter nach Belieben
  • Parmesan frisch gerieben
Instructions
  1. Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden.
  2. Dann den Spargel in kleine Stücke schneiden und kurz in etwas Öl in einer Pfanne anschwitzen.
  3. Alles mit Salz und Zucker abschmecken. So lange garen, dass der Spargel noch bissfest ist.
  4. Aus Senf, Essig, Gewürzen, Gemüsebrühe, Kräutern und Öl eine Vinaigrette herstellen und zum Spargel geben.
  5. Den Salat lauwarm servieren und mit geriebenen Parmesan bestreuen.

Zanderfilet im Parmamantel
 
Author:
Ingredients
  • 4 Zanderfilets
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 4 Scheiben Parmaschinken in 3 Streifen geschnitten
  • 2-3 Stangen grüner Spargel blanchiert
Instructions
  1. Die Zanderfilets jeweils in 3 gleich große Stücke teilen.
  2. Filets würzen und von beiden Seiten in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen.
  3. Mit einem Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fischstücke kurz von beiden Seiten anbraten.
  5. Die Fischstücke herausnehmen und mit einem Streifen Palmaschinken umwickeln, dann einen Streifen Spargel herumwickeln.
  6. Die Fischstücke erneut in der Pfanne anbraten bis der Schinken kross ist.
  7. Alles auf dem warmen Spargelsalat anrichten und etwas Kürbiskernpesto darauf geben.

 

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von MICROPLANE* entstanden.

*Kooperationslink

 

 

 

 

Flanksteak | Wildkräuter | Birnensalsa | Papadam

{… vom Leben und leben lassen…}

Flanksteak

Die mit grünen Blütenranken beklebte Glastür schiebt sich automatisch vor mir auseinander und es fühlt sich an, als hätte ich meinen Kopf in einem Jutesack versenkt.
Ein Prise Muff, gepaart mit einem süßen klebrigen Duft empfängt mich. Ich bin angekommen, im Bio-Supermarkt.

Besinnliches einkaufen

Manch einer mag den Geruch ja mögen- ich nicht! Generell bin ich sowieso nicht so der Fan von diesem Markt und ziemlich froh, dass es mittlerweile fast alle sogenannten Superfood-Artikel auch in anderen Supermärkten zu kaufen gibt.
Es fängt schon damit an, dass ich beim Eintreten zur meiner rechten Seite eine ziemlich freudlose Kuchentheke vorfinde. In der Auslage sind trocken aussehende Dinge aus Sanddorn und Hirse, daneben salzfreie und butterlose (vegetarische!) Quichestücke, die aussehen als hätte der Kindergarten Backtag gehabt.
Die Obst- und Gemüseabteilung ist ok, auch wenn hier das Gemüse manchmal einen ziemlich schrumpeligen Second-Hand-Look hat. Aber das stört mich nicht weiter.

Eine andächtige Stille herrscht hier in diesem Laden. Man könnte meinen, die Menschen, die hier einkaufen seien zur Besinnung eingekehrt. Eine Frau in teuren Markenklamotten, ein etwas blasser Herr mit schütterem Haar und durchfallbrauner Hose, drei Jugendliche im Selbstfindungswahn (wir machen vegan, weil das auf Instagram gerade so in ist) und eine Frau mit Baby und Kinderwagen schieben mit ihren kleinen Einkaufswägen durch die übersichtlichen Regalreihen.
Tatsächlich sind hier die Wagen um einiges kleiner, als in meiner Supermarktkette um die Ecke.
Eigentlich wollte ich ja nur Mandelmehl und Gojibeeren kaufen, beschließe aber dann spontan mal eine kleine Entdeckungstour durch den Markt zu starten.

Die Fleischabteilung

Zielstrebig steure ich also die Fleischabteilung an. Äh…Abteilung, ist wohl etwas hochgegriffen. Ich halte vor einem Kühlregal mit abgepackter Bio-Wurst und eingeschweißtem Bio-Hühnchen von zertifizierten glücklichen Hühnern. Daneben ein in Folie verpacktes Steak mit der Dicke eines Schnitzels. Und dann bin ich auch schon durch mit der Fleischabteilung.
Dafür ist das benachbarte Kühlregal um so voller. Veggie Chicken Nuggests, Veggie Geschnetzeltes, Veggie Curry Wurst, Veggie Bolognese, Veggie Aufstrich nach Pfälzer Art, … Veggie, Veggie, Veggie. Irgendwie fühlt man sich hier als Fleischesser echt zweitklassig.
Wer hier immer mal mitliest weiß, dass ich großen Wert auf die Herkunft des Fleisches lege, was bei mir auf den Teller kommt (und das fängt schon bei der Haltung der Tiere an.!) Und ja, ich esse gerne Fleisch!
Deshalb mache ich mir den Spaß und gehe zu dem einzigsten Verkäufer hier in diesem Laden, den ich sehen kann. Er sitzt an der Kasse.

Flanksteak Einfach nur Hack

„Entschuldigung…“
Olaf (ich nenne ihn jetzt mal ganz klischeehaft so), ein ca. 30-jähriger, der aussieht, als würde er unter seinem Bett Klettverschluss-Sandalen sammeln, schaut fragen aus seiner Kassenzelle zu mir rüber.
Ich: „Ich suche Hack.“
Er: „Wie bitte?“
Ich: „Hack…“
Keine Antwort nur große Augen hinter dicker Brille.
Ich versuche ihm auf die Sprünge zu helfen: „Äh…Hack… Also Hackfleisch…!?“
„Aus Fleisch?“ will Olaf wissen.
„Natürlich aus Fleisch! Aus was denn sonst? Hackfleisch eben. Das Zeug was man durch den FLEISCHwolf dreht, um daraus Burger oder echte(!) Bolognese zu machen.“
Olaf wirft mir einen Blick zu, als hätte ich gerade gesagt, dass ich den letzten noch lebenden Pandabären der Welt durch den Wolf drehen wollte. „Nein, Hackfleisch haben wir nicht. Nur aus Soja.“

Die teuer gekleidete Damen, die in der Nähe der Kasse am veganen Kosmetikregal Cremes auf ihrem Handrücken testet, mischt sich ein: „Also Hackfleisch ist doch sowieso kein Fleisch! Man weiß ja nie was da drin ist! Man kann ja auch mal nur Beilagen essen oder die Hamburger aus Bohnen machen…!“
Ich dachte ich werde irre. Stellt Euch mal vor, Ihr ladet zum Grillen ein. Auf dem Grill das feinste Fleisch (vom Metzger Deines Vertrauens) und dann sagen Gäste wie Olaf oder diese Dame: „Für mich nur Bohnen. Hmmm… Bohnen, toll, ich liebe Bohnen, lecker!“

Ich schaue von der Frau zu Olaf und wieder zurück und alles in mir schreit „Hack, Hack, Hack!“
Am liebsten hätte ich vor dem Kassenfließband einen Hackfleischtanz aufgeführt, aber wahrscheinlich wäre ich dann direkt in die Kategorie „Mit-Rinderwahn-Infiziert!“ gerutscht.

Buntes Grau für alle

Leute, mal im Ernst: Ich gestehe jedem seine Ernährungsweise zu und jeder soll auf den Teller bringen, was einem guttut, schmeckt und gefällt. Und nicht, dass es hier falsch rüberkommt: Ich habe überhaupt nichts gegen die vegane Küche. Im Gegenteil! Hier und hier und hier gibt es ja mittlerweile auch wirklich genügend Beweise, dass ich auch gerne mal etwas Veganes auf den Tisch bringe!
Aber warum muss man immer alles so verbissen sehen? Das Leben ist doch nicht nur schwarz oder weiß. Mischen wir uns doch ein fröhliches Grau. Mal mit mehr weißem oder mal mit mehr schwarzem Anteil.

Ich bin dann ein paar Tage später zu meinem Metzger gegangen. Und wen treffe ich an der Theke? Olaf, der sich gerade ein dickes Stück Schweinebauch einpacken ließ. Bestimmt aus Soja….

Zur Feier des Tages und weil heute ja auch MEATwoch ist, gibt es (zwar kein Hack) aber FLEISCH:
Flanksteak mit Wildkräutersalat und Birnensalsa in einer Papadamschale.

Flanksteak | Wildkräuter | Birnensalsa | Papadam
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • Birnensalsa:
  • 1 Birne (reif, aber fest)
  • 1 El Zitronensaft
  • 3 El Weißweinessig
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Pfefferschote
  • 4 Stiele glatte Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Papadam-Schale:
  • 4-6 Papadams
  • Öl oder Ghee zum Frittieren
  • Salat:
  • Wildkräutersalat mit essbaren Blüten
  • 800 g Flank Steak
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • 1 EL Wasser
  • 1-2 TL Akazienhonig
  • 1 TL Senf
Instructions
  1. Birne waschen, entkernen, fein würfeln und in eine Schüssel geben. Mit Zitronensaft und Essig mischen. Rote Zwiebel fein würfeln. Pfefferschote waschen, längs halbieren, entkernen und fein würfeln. Die Petersilie fein hacken und alles zu den Birnenwürfeln geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Öl oder Ghee in einem tiefen Topf erhitzen, dann die Papdams einzeln ins heiße Öl/Ghee geben und frittieren bis das Fladenbrot aufgeht. Dabei in der Mitte mit einem Kochlöffel herunterdrücken, so dass sich beim Frittieren eine Schale bildet. Die fertigen Papadam-Schalen auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  3. Aus dem Olivenöl, Balsamico, Wasser Honig und Senf ein Dressing herstellen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  4. Das Flank Steak parieren und auf dem Grill bei direkter Hitze von beiden Seiten scharf anbraten. Dann das Fleisch auf die indirekte Hitze legen und auf eine Kerntemperatur von 54 Grad (medium rare) gar ziehen. Danach das Flank Steak noch 2-3 Minuten ruhen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann quer zur Faser in Scheiben schneiden.
  5. Das Dressing an den Wildkräutersalat geben und diesen dann in die Papadamschalen füllen. Flank Steak darauf anrichten und Birnensalsa darüber geben. Eventuell mit essbaren Blüten ausdekorieren.

Bis bald,
Eure

Tanja

Dieses Rezept hat es übrigens in die aktuelle Ausgabe der Meat In geschafft. Schaut doch mal im Zeitschriftenhandel in Eurer Nähe. Die Zeitschrift ist großartig und für alle Fleischfans eine absolute Bereicherung im Dschungel der ganzen Koch- und Lebensmittelzeitschriften.

Rühreistulle mit Bacon-Cream

{…von einer die auszog, um sich wieder zuhouse zu fühlen…}

*enthält Werbung*

Rühreistulle mit Bacon-Cream Hellooohooo liebste Housefreunde,

ja, ich weiß, lange ist es her, dass Ihr hier irgendetwas gehört oder gelesen habt.
Aber alles hat einen Grund und eine Ursache.
Ich bin mal wieder umgezogen…

Hätte man mir vor knapp 1,5 Jahren erzählt, dass ich schon wieder umziehe, hätte ich allen einen Vogel gezeigt. Umziehen steht nämlich nicht unbedingt auf meiner Top-10-Liste, der spaßigsten Dinge in meinem Leben. Und wenn mir dann vor 1,5 Jahren noch jemand erzählt hätte, dass ich mal wieder mit einem Mann meine heiligen Hallen teile, wäre derjenige direkt mal hochkant aus meiner damaligen neuen Wohnung rausgeflogen….

Tja…und heute…? Heute ist alles anders.
Die Wochenendbeziehungszeit lasse ich nun hinter mir. Vorbei ist die Phase in der man sich und auch die Wohnung hektisch am Freitag in Schuss gebracht hat. In der man alles, was man in einer Beziehung eben so macht, in 48 Stunden gepresst hat. (Ich habe hier ja schon immer mal darüber berichtet…) Und ebenso ist auch die Zeit vorbei, in der man so tun kann als sei man Single, wenn eben keine Wochenendebeziehungszeit ist.

Rollrasen-Teppich in blond gibts gratis dazu

Alles ist neu und der Alltag bekommt eine neue Definition. Zusammenziehen ist ein Bekenntnis nach außen. Man verkündet der Welt, dass man (wieder) sesshaft geworden ist. Wieder ist eine neue Lebensphase erreicht. Marotten, die ich bisher außerhalb vom Wochenende gut verstecke konnte, kommen nun ans Tageslicht.
Meine grüne Algen-Peelingmaske, die ich immer dienstags auf mein Gesicht auftrage, meine Whatsapp-Bachelor-Läster-Gruppe, die saisonal mittwochs immer virtuell mit mir vorm Fernseher sitzt (Mädels- kein Mann wird uns je trennen!!!), meine Koch- und Wohnzeitschriften- und Bücher, die selbst auf dem Klo überall herumliegen und meine blonden Haare, die ich immerzu verliere und die sich gerne in allen Ecken und unter jeder Socke zu einem blonden Rollrasen-Teppich verwandeln. Es bleibt nichts mehr verborgen.
Schlechte Laune habe ich glücklicher Weise selten, aber auch diese seltenen Momente möchte ich nicht an jemanden auslassen, der für meine hormonellen Schwankungen nichts kann. Hinzu kommt, dass das neue House ein wenig hellhörig ist und das Badezimmer in unmittelbarer Nähe vom Schlafzimmer liegt. Muss ich jetzt immer leise pupsen? Oder soll ich den Wasserhahn dabei laufen lassen?

Rühreistulle mit Bacon-Cream
Das Gute ist, wir sind beide zusammen neu gestartet. In einem neuen 100 Jahre alten House. Keiner ist zum anderen in ein schon bestehendes Nest gezogen. Alles braucht einen neuen Platz. Jeder bringt gleichermaßen nötigen und vor allem unnötigen Kram mit. Das meiste harmonisiert, alles andere wird passend gemacht, oder man muss eben mit einem Kompromiss klarkommen. Auch das gehört dazu. Ich, als alter Farb-Monk (bloß nix Buntes- alles schön in schwarz, weiß und Grautönen, gepaart mit schönem Holz und gerne auch Beton), schlucke schon bei einem bunten Handtuch im Gästeklo oder dem Griff des weltbesten Wetzstahls im Messerblock. Natürlich kann ich dem Messerdealer nicht sagen, dass der Wetzstahl, wegen seines roten Griffes, nicht in die Farbharmonie der Küche passt… Oder doch?! Hab’ ich gemacht, fand er nur halb so witzig und deshalb steckt das besagte Küchenutensil jetzt trotzdem zwischen den schwarz-silber-gestreiften Messergriffen im Block.

Leberkäs-Semmeln sind grundsätzlich kohlenhydratfrei…

Kompromisse ist das Schlagwort. Und mittlerweile finde ich diese Kompromisse so spannend und belebend, dass ich sie gar nicht mehr missen möchte. Beim Essen sind wir uns zum Glück ziemlich einig, auch wenn meine Aussage „Ich muss nicht jeden Tag Wurst und Fleisch essen!“, für meinen persönlichen Metzgermeister nicht unbedingt Musik in den Ohren war.
Auch, dass wir jetzt mal anfangen die Kohlenhydrate etwas zu reduzieren, wurde anfangs mit „Leberkäs-Semmeln haben NIE Kohlenhydrate!“ kommentiert.

Rühreistulle mit Bacon-Cream

Bei unserem Umzug gab es dann eine abgeSPECKTE Version von Wurst-Stullen.
Omlette mag ja irgendwie jeder. Und außerdem war ja genug Bacon im Frischkäse versteckt. Noch dazu hatte ich ja pizza.de in der Hinterhand. Falls also einer doch nicht ganz so glücklich mit meinen gesunden Broten war, hätten wir darüber unzählige Lieferdienste hier in der Umgebung anheuern können, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Alleine essen hat sich jetzt meistens auch erledigt, was für mich das pure Glück bedeutet. Genauso wie morgens neben diesem Mann aufzuwachen und seine verstrubbelten Haare zu bewundern und abends bei fränkischem Gebrabbel einzuschlafen.

Nach House kommen

Schön, wenn man nach House kommt und jemand ist da und fragt wie Dein Tag war, der Dich tröstet, wenn es ein schlechter Tag war und der Dir zuhört, Dich unterstützt und mit dem Du gemeinsame Pläne schmieden kannst.
Nach House kommen macht wieder Spaß, es fühlt sich nämlich nach ZU HOUSE an.

Ich hoffe Ihr habt auch jemanden der Euch Euer zu House auch zu einem ZU HOUSE macht.
Und für alle die sich einfach mal einen schnellen Snack gönnen möchten (ob mit oder ohne Umzug), kann ich diese Stulle nur wärmstens (aber auch kalt) empfehlen.

Vielleicht habt Ihr ja Lust demnächst hier mal das ein oder andere aus dem Projekt

„HouseDame & MesserDealer“

zu bewundern und Einblick in die heiligen Hallen, mit ein paar DIY Sachen und Tipps zu bekommen?
Was haltet Ihr davon?

Bis bald aus dem House No. 15
(eigentlich müsste es jetzt House No. 5 heißen ;) )

Eure

Tanja

Rühreistulle mit Bacon-Cream

Hier ist noch das Rezept für die Lowcarb Rühreistullen mit Bacon-Cream:
(das Rezept für das Brot kommt auch demnächst)

5.0 from 1 reviews
Rühreistulle mit Bacon-Cream
 
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Snack
Serves: 4
Ingredients
  • 4 Scheiben Bacon (dünn geschnittener Frühstücksspeck)
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hüttenkäse
  • Salz
  • frisch zerstoßener Pfeffer
  • 4 Eier (Kl. M)
  • 50 ml Milch
  • 1 El Butter
  • 4 mittelgroße Champignons
  • 60 g Rauke
  • 4 dicke Scheiben Lowcarb Brot (alternativ Sauerteigbrot)
Instructions
  1. Den Bacon in einer beschichteten Pfanne ohne Fett von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
  2. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, dann fein zerbröseln.
  3. Frühlingszwiebel putzen, das dunkle Grün entfernen und den Rest in feine Ringe schneiden.
  4. Alles mit dem Hüttenkäse glatt verrühren.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Jetzt die Eier, Milch, Salz und Pfeffer verquirlen.
  7. Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Eier darin zu Rührei braten. (Ich habe sie in Dessertringen stocken lassen, damit es schöner aussieht)
  8. Danach auskühlen lassen.
  9. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Ebenfalls in der Pfanne kräftig anbraten.
  10. Rauke verlesen und die Stiele ggf. etwas kürzen.
  11. Die Brotscheiben mit dem Frischkäse bestreichen, dann mit Rauke belegen.
  12. Darauf das Rührei geben und mit den Pilzen garnieren.
  13. Wer mag kann zum Schluß etwas gutes Olivenöl darüber geben.
  14. Die Brote können warm und kalt gegessen werden.

Hirschburger mir Radicchio-Slaw

{…Achtsamkeit… was war das nochmal?}

Achtsamkeit

Sooooo…. erst einmal ein HAPPY NEW YEAR zu Euch!

Ende des vergangenen Jahres war so Einiges los in meinem Leben, weshalb ich weder in der Lage war Weihnachtspost zu verschicken, noch besinnliche Festtage zu verbringen und am allerwenigsten Blogbeiträge zu verfassen. All das hat mich zusätzlich genervt und alles noch verschlimmert. All das hat mir unheimlich gefehlt, ich konnte es aber nicht ändern! Aaaaaber… Rumheulen ist keine Option! Anpacken und Loslegen- nur das ist zielführend!!!
Und ich sage Euch: Gerade wenn man mal wieder eine Zeit durchlebt, die von einem ALLES(!) fordert (körperlich und seelisch), dann lernt man kleine Wunder, Begegnungen und Chancen erst wieder richtig zu schätzen und zu nutzen.

Wie sieht es mit dem Thema „Vorsätze für das neue Jahr“ bei Euch aus?
Habt Ihr welche oder arbeitet Ihr noch die von den letzten 10 Jahren ab?
Ich gestehe: Natürlich möchte auch ich wie immer im neuen Jahr schlanker, produktiver, disziplinierter, toller und überhaupt auf ganzer Linie erfolgreicher sein. Aber das will ich am 24.06.2019 und am 27.02.2039 (wenn ich da überhaupt noch Herr/Frau meiner Sinne bin und die Kontrolle über meine Körperausscheidungen habe…) auch noch!

Und deshalb:
Mein Wort für das Jahr 2018 heißt: ACHTSAMKEIT(oder so….)

Wer mich kennt, weiß, dass ich mit meiner persönlichen Achtsamkeit eher liederlich umgehe. Aber das soll sich jetzt ändern…

Bewusstes Leben im Augenblick- ein Trend

Das Thema Achtsamkeit hat ja nun mittlerweile einen langen Bart, denn das gibt es ja quasi schon seit den 80er Jahren, als es der amerikanische Arzt Jon Kabatt-Zin „erfunden“ hat. Er nannte es kurz mindfullness. Dieses Wort drückt nichts andres aus, als: Bewusstes Leben im Augenblick.
Klingt gut, findet Ihr nicht? Und liegt auch voll im Trend!

Die Sache mit den Trends hat bei mir aber einen Haken…. Außer beim Thema Essen bin ich nämlich bei Trends nicht immer vorne mit dabei. Das Kind rollt deshalb schon immer die Augen und versucht mir Dinge, die in einem Alter von 16 Jahren maßgeblich und unabdingbar wichtig und trendig sind in „Ein-Gehirn-Zellen-Mutter-Sprache“ zu erklären und zu veranschaulichen. Ich verstehe trotzdem nicht alles.

Hautausschlag im Gesicht- meine Reaktion auf Trends

In meinem Freundeskreis (darunter der ein oder andere (Möchte-Gern-) Hippster), sind da ebenfalls ganz anders drauf. Die Männer tragen seit einigen Jahren Bärte (ich dachte, dass die meisten zu faul zum Rasieren sind oder die Religion spontan gewechselt haben). In Frankfurt ist Multi-Kulti, in Bezug auf Glaubensfreiheit, durchaus ein Thema! Ich habe mich also an haarige Gesichter gewöhnt und an Küsschen-rechts-Küsschen-links-Begrüßungen, die ein halbstündiges Gesichtsjucken bei mir hervorrufen. Egal! Ich akzeptiere diesen Trend! Jeder soll aussehen wie es ihm gefällt…jeder soll für juckenden Ausschlag bei anderen verantwortlich gemacht werden können!

Dann fing diese Geschichte mit dem Thema „Trend-Wandern“ an. Mann nennt es aber natürlich nicht „Wandern“, sondern „Hiken“, wenn man hipp ist. Und ganz ehrlich: „Hiken“ klingt natürlich auch nicht so öde wie „Wandern“, was einen immer an warme Capri-Sonne und zerdrückte Butterbrote in einem Kinderrucksack erinnert.
Und soll ich Euch noch etwas erzählen? Ich war tatsächlich auch das erste Mal in meinem Leben im April 2017 wandern, äh hiken. Das war mitunter der schönste Urlaub im vergangenen Jahr, was aber auch an meiner Begleitperson (dem MesserDealer) lag!

Achtsamkeit

Ich bin die Trend-Nachhut

Um es kurz zu machen: Ich bin, außer bei kulinarischen Dingen, eher die Trend-Nachhut.
Eine Bekannte formulierte es erst kürzlich sehr treffend und sprach laut aus, dass ich Trends erst mitbekäme, wenn sie Teil einer Tchibo-Themenwoche sind. Nicht wirklich ein Kompliment, aber leider wahr…
Aber ich gelobe daran zu arbeiten!

Aktuell ist dann wohl (gerade am Jahresanfang) der allgemeine Lieblingstrend: Achtsamkeit.
Und dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, nicht wieder als Letzte irgendwelche Trends mitzubekommen, sondern gleich zu Anfang mit aufzuspringen.
Einige veränderte Faktoren in meinem Leben haben jetzt tatsächlich auch dazu geführt, dass ich mehr Zeit für die Trend-Recherche habe… (ich hoffe das klappt auch alles, so wie ich mir das vorgenommen habe).

Power-Achtsamkeit für Zurückgebliebene

Nachdem ich ja das Thema Achtsamkeit die vergangenen Monate sehr erfolgreich in meinem Kopf und Leben ignoriert habe, muss ich jetzt natürlich wieder um so mehr Gas geben und tue jetzt so, als würde ich schon seit Jahren mit an Board sein.
Ich mache also jetzt Power-Achtsamkeit, um alles aufzuholen, was ich verpasst habe.

Deutlich merkt man das Ende eines Trends, wenn sich die Fachbücher zu einem bestimmten Thema irgendwann unter einer Regenfolie, rabattiert, auf dem Wühltisch im Freien vor der Lieblings-Buchhandlung stapeln. Ich habe dort vor einigen Tagen diverse Achtsamkeits-Exemplare von ganz unten herausgezogen und natürlich direkt gekauft.

Das Rosinen-Experiment

Kurz vor Neujahr hatte ich dann ein wenig Zeit, mich mal mit diesen Ratgebern auseinander zu setzen. Ein Ratgeber-Tipp war zum Beispiel, sich eine Rosine auf den Tisch zu legen und sie möglichst lange anzustarren. Angeblich entspannt es, sich die Krater auf der verhutzelten Oberfläche einzuprägen. In Kapitel 5 darf man sie dann sogar langsam und bedächtig kauen. Aber in diesem Stadium bin ich noch nicht angekommen (ich mag übrigens keine Rosinen)…Der Herr MesserDealer hat bei meinem ersten Rosinen-Selbstversuch darum gebeten, diese Übung nicht mehr beim Sonntagsfrühstück zu praktizieren, da ich ihm dabei ein beklemmendes Gefühl von autistischen Verhaltensweisen vermitteln würde.
Also habe ich gestern einen anderen Versuch ausprobiert: Achtsam gehen. Stand auch in einem der Bücher…

Man geht, spürt dabei seine Füße (die spüre ich übrigens auch, wenn ich nicht achtsam bin-ganz besonders in 15cm High-Heels!), schaut in die Luft und atmet. Hat super geklappt. Finde ich gut. In diversen Youtube-Achtsamkeits-Lehrfilmen gibt es eine Menge ähnliche Beispiele wie das Gehen. Alles sehr leicht umzusetzende Übungen, mit einem hohen Maß an motivierendem Erfolg. Unter anderem schaute ich mir 16:03 Minuten an, wie ein Mann auf einem Hocker saß und nichts tat. Mindestens 50% aller Büromenschen machen jeden Tag quasi nichts andres. Achtsam sein geht anscheinend doch leichter, als gedacht…

Achtsamkeit

Der Achtsamkeits-Gegentrend

Meine Freundin Bianca, mit der ich über meinen neuen Vorsatz gesprochen habe, ist mittlerweile schon etwas genervt von der ganzen Achtsamkeits-ich starre-auf-Rosinen-Welle. Kein Wunder! Sie ist ja auch schon in dem Stadium, in dem sie das Ding, nach jahrelangem Training, runterschlucken darf! Bianca ist der festen Überzeugung, dass wir kurz vor einem ganz neuen Gegentrend stehen: UNACHTSAMKEIT.
(Der Begriff ist allerdings noch nicht gefestigt und beschreibt lediglich den „Arbeitstitel“ dessen, was womöglich in Kürze als Welle auf uns zu rollen wird.)

Ich verspreche Euch, dass ich bei diesem Trend diesmal gaaaanz weit vorne mit dabei bin! Also ich werde sozusagen die Trendsetterin der Unachtsamkeit sein. Denkt an meine Worte!

Während ich mir gedankenverloren die schrumpelige Rosine in den Mund stecke und darauf herumkaue, stelle ich mir vor, wie ich völlig unachtsam einen Gin-Cocktail nach dem anderen auf einem der Frankfurter Hochhäuserdächer in mich hineinkippe, die Musik so laut aufdrehe, dass mein Trommelfell tagelang vibriert, ich nackt im Schlafzimmer bei Minus 10 Grad und weit geöffnetem Fenster auf und abtanze und mir tellerweise Kartoffelbrei mit Hackbraten und brauner Sauce in den Mund stopfe.

Eigentlich hatte ich ja überlegt eine weitere Rubrik auf den Blog zu bringen:
Den >>Mindful Mittwoch<<….

Achtsamkeit ist sowas von gestern!

Aber tatsächlich gefällt mir >>Happy Carelessness<< (klingt irgendwie nach einer Damenbinde) viel besser und ist mit Sicherheit ein voller Erfolg in der Umsetzung.
Achtsamkeit ist ja sowas von gestern *gähn.

Tue das, was Dir gut tut!

Ich finde DAS ist ein guter Vorsatz für das neue Jahr!

Achtsamkeit

Um gleich mal den neuen Trend zu fixieren, starte ich 2018 deshalb mit einem extrem leckeren Burger… Schließlich ist ja heute auch noch MEATWOCH

Hirschburger mir Radicchio-Slaw
 
Author:
Serves: 6
Ingredients
  • Patty:
  • 700 g Fleisch vom Hirsch z.B. vom Blatt oder Hals
  • 200 g fetter Speck
  • 80 g Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 1,5 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß

  • Buns:
  • 3 Esslöffel lauwarme Milch
  • 230 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 2,5 Esslöffel Zucker
  • 1,5 Teelöffel Salz
  • 2 Eier
  • 240 g Roggenvollkornmehl
  • 160 g Dinkelvollkornmehl
  • 3 Esslöffel Butter
  • 1 Eiweiß
  • Sesam, Leinsamen, Haferflocken (alles was Ihr mögt)

  • Radicchio-Slaw:
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 3 TL Honig
  • 3 TL weißen Balsamico
  • 4 EL bestes Olivenöl (z.B. von Antikleia)
  • 1 kl. Kopf Radicchio Rosso di Treviso
  • 1 kl. Kopf Radicchio Castelfranco
  • Salz, Pfeffer und etwas Orangenschalenabrieb

  • Preiselbeere-Mayonnaise: (ergibt ca. 250g)
  • 2 sehr frische Eigelb (Gr. M)
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • ca. ¼ l neutrales Öl (zum Beispiel Sonnenblumenöl)
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz, weißer Pfeffer, Zucker
  • 3 EL Preiselbeerkonfitüre
Instructions
  1. Patty:
  2. Das Fleisch vom Reh und den fetten Speck in Würfel schneiden, mischen und fein wolfen.
  3. Die Hackmasse mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf würzen.
  4. Das Ei und die Semmelbrösel dazu geben und alles gut miteinander verkneten.
  5. Aus der Masse 6 gleichgroße Pattys formen und bis zum Grillen oder Braten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  6. Die Patties nach beliebiger Art und Garstufe braten oder grillen.

  7. Buns:
  8. Hefe mit Milch und Zucker verrühren, 5 Minuten gehen lassen.
  9. Wasser, Eier, Salz und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Butter hinzufügen und 5-6 Minuten durchkneten.
  10. Teig zugedeckt an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
  11. Backofen auf 200 °C vorheizen.
  12. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Teig in 8 gleichgroße Stücke teilen und zu Kugeln formen. Ungebackenen Buns mit jeweils 8 cm Abstand auf das Backblech legen und mit einem Handtuch abdecken, 10 Minuten ruhen lassen.
  13. Eiweiß leicht aufschlagen und Buns damit bestreichen. Mit Besam und Saaten bestreuen und im heißen Ofen 15 Minuten goldbraun backen.

  14. Radicchio-Slaw:
  15. Die Fenchelsamen bei kleiner Hitze in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  16. Dann in einem Mörser grob zerstoßen.
  17. Den Essig mit dem Honig, Salz, Pfeffer, Orangenschale und Fenchel kurz in einem Topf erwärmen.
  18. Vom Herd nehmen und das Olivenöl dazugeben.
  19. Die Radicchio-Köpfe in feine Streifen schneiden und gut mit dem Dressing vermischen.
  20. Kurz durchziehen lassen und den Burger damit Belegen.

  21. Preiselbeere-Mayonnaise:
  22. Eigelb und Senf für das Mayonnaise-Rezept in einen Rührbecher geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts kurz verrühren.
  23. Ca. ⅕ des Öls für das Mayonnaise-Rezept tröpfchenweise einrühren, bis sich Öl und Eigelb zu einer glatten Creme verbunden haben.
  24. Dann das restliche Öl in einem dünnen Strahl langsam unter ständigem Rühren zugießen und so lange aufschlagen, bis eine dickcremige Mayonnaise entsteht.
  25. Zum Schluss 1 EL Zitronensaft unter die Mayonnaise rühren.
  26. Mayonnaise mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker abschmecken.
  27. Dann die Preiselbeerkonfitüre darunter rühren

  28. Aus allen Komponenten den Burger nach Gusto zusammenbauen. (Ich habe noch eine Scheibe Tomate und ein Blatt Lollo Bionda mit draufgemacht).

Wie gefällt Euch mein neuer Vorsatz? Macht Ihr mit? Hier und hier gibt es übrigens noch weitere Burger-Ideen, falls Euch das zu wild ist… ;-) und hier die Gemüsechips.

Bleibt Euch treu und hört auf das was Euch gut tut!

Eure

Tanja  

Mandel-Honig-Brot mit Rosmarin

{…Runterkommen für Fortgeschrittene…}

Detox

Leute… da bin ich seit einiger Zeit mal wieder… Mein Blog- und Social-Media-Detox hat einen Grund.

Heutzutage ist der Satz „Ich bin ja so gestresst…“ irgendwie ziemlich modern geworden. Wer nicht gestresst ist, hat den falschen Job, liegt nur auf der faulen Haut und schiebt ständig eine ruhige Kugel, während die Welt da draußen um sich selbst rotiert.

UNGESCHÖNTE VERBAL-MASSAGE

Vor kurzem hatte ich meine Tante am Telefon, die mich wie immer fragte: „Und Tanja, wie geht es Dir?“ „Gestresst…“, sagte ich. Dann folgt Stille. Ich kenn das schon. „Ooooch Mäuselein…!“ Das kommt immer mit so viel Tanten-Empathie rüber, dass man damit ein ganzes Kinderheim hell erleuchten und spontan (auch außerhalb der Adventszeit) in Weihnachtsstimmung versetzen könnte.
Ich telefoniere zweimal pro Monat mit meiner Tante. Nicht nur um zu erfahren, ob sie noch unter den Lebenden ist, sondern um mir Kommentare zu meinem Leben abzuholen. Diese Kommentare haben quasi die gleiche Wirkung, wie die rabiate Massage eines 200 Kilo schweren tschechischen Physiotherapeuten. Man wird durchgewalkt und abgeschrubbt. Sind die ersten Schmerzen aber abgeebbt, fühlt man sich besser. Meine Tante nimmt kein Blatt vor den Mund und walkt mich verbal jedesmal gründlich durch…Schmerzhaft ist es mitunter, aber auch heilsam.

VOLLDAMPF! IMMER UND ÜBERALL

Vor Kurzem musste ich mir anhören: „Tanja, dauernd heulst Du rum, dass Du keine Zeit hast. Wie kann denn das sein?“
Hm… wie kann das denn sein? Gute Frage.
Irgendwie habe ich mir ein Volldampfleben angewöhnt. Morgens im Bett, wenn um 4 Uhr der Wecker klingelt, checke ich meine Mails und schaue in meinen Social Media Kanälen nach neuen Unglaublichkeiten meiner „Freunde“. Ständig hat man das Gefühl nichts verpassen zu dürfen und der Welt da draußen permanente Einsatzbereitschaft zu demonstrieren. Wahrscheinlich fühlt sich ein Jack-Russel-Terrier nach 2 Dosen Red Bull nicht anders.

Meine Tante hat mir ein rigoroses „Nein“ verordnet. Das Handy und den Computer ab 20 Uhr auszuschalten und erst ab morgens 8 Uhr wieder einzuschalten. Meine Tante besitzt weder Handy, noch Computer, sondern telefoniert noch mit einem Gerät mit Spiralkabel in waldgrün… Und sie ist seit gefühlten 100 Jahren mit ihrer Witwenrente vollends versorgt.

Dennoch glaube ich, dass sie irgendwie Recht hat. Ich sollte immer mal Handy- und PC-Detox betreiben, um mich mal wieder selbst zu spüren. Dass ich zum Detoxen so schnell gezwungen werde, konnte ja keiner wissen…

Detox

SPONTANES (UNFREIWILLIGES) ZWANGS-DETOXEN

Mein Handy wurde mir geklaut….!
Wenn ich daran denke spüre ich immer noch eine ohnmächtige Wut, die aber nichts an der Tatsache ändert, dass das Ding weg ist und ich dem Dieb wünsche, dass ihm (oder wem auch immer) das Gerät direkt am Ohr explodiert und den ganzen Kopf wegreißt… (ja ich kann nicht nur nett, sondern habe mitunter echt seeeeehr düsterer Gedanken!).

Das Ding bedeutet: 2,5 Jahre Leben in Form von Fotos, Telefonnummern (die mich seit Jahren schon begleiten) und Chats mit Menschen, die ich nicht mehr aus meinem Leben streichen möchte… alles gelöscht. Alles weg. Gelöscht von mir. Um meine Privatsphäre zu schützen. Aus der Ferne. Aus Angst, dass jemand Fremdes mit meinen Fotos, Daten, usw. Schindluder treibt.
Ja, man möge mich jetzt steinigen und für total bescheuerte halten, aber ich habe meine Daten NICHT gesichert… Und jaaaaaa… ich weiß, dass das ein Riesenfehler war. (Also jeder, der sich jetzt wegen meiner Blödheit an die Stirn klatscht, möge sich bitte zurückhalten und aus Respekt, für meine Person, still schweigen…!) Es ändert jetzt auch nichts mehr an der Tatsache, dass nun jemand im Besitz meines Telefons ist, dem ich schmerzlich hinterher trauere. Es ändert nichts…! Also bitte ich an dieser Stelle von Bele(e)(h)rungen abzusehen…

Detox

GEDÄCHTNIS-EMOTIONEN ABRUFEN

Nachdem ich mich aber mit der Tatsache abgefunden habe, dass 2,5 Jahre Fotomittschnitte und sonstige Begebenheiten meines Lebens, in welcher Form auch immer, einfach ausgelöscht sind, habe ich darüber nachgedacht was in diesen 2,5 Jahren alles passiert ist.
Und soll ich Euch etwas sagen? Es ist eine wirklich wundervolle Sache sich Ereignisse im Kopf herbeizurufen und sich seine eigene Diashow zu kreieren, in Erinnerungen abzutauchen, Erlebnisse und Situationen wiederzubeleben, ohne dass man dafür ein Foto, eine Whats App oder SMS als Reminder hinzunimmt. Einfach aus dem Gedächtnis und dem Kopf heraus.
Und genau an dieser Stelle beneide ich meine Tante, die genau diesem „Stress“ nicht unterliegt und Erlebnisse und Emotionen aus ihrem Gedächtnis heraus wiederbelebt.

Gestern Abend habe ich zum Beispiel in der Badewanne gelegen und seit über einem Jahr mal wieder ein Buch dabei gelesen (ohne mein Handy am „Beckenrand“ liegen zu haben- es könnte ja eine Whats App, eine Message von Facebook oder ein Email eintreffen…)
Da ich wusste, dass nichts kommt, war ich so tiefenentspannt in meinem Badeschaumberg und 30 Grad warmen Wasser versunken, wie schon seit langem nicht mehr. Das Detoxen scheint zu funktionieren….

Aber was zeigt mir das?
In der heutigen Zeit unterliegt jeder (je nach Ausprägung) diversen Zwängen und Ängsten etwas zu verpassen, dass es mitunter schon ungesund wird.
Auch wenn ich vielen Dingen der heutigen Zeit wirklich dankbar bin, denn sonst würdest DU gerade nicht diesen ellenlangen Text lesen und wärst nicht (wo auch immer) über meinen Blog gestolpert…. (Dafür möchte ich übrigens an dieser Stelle DANKE sagen!) Aber immer mal abschalten- und damit meine ich auch das Handy und den Computer, verschafft einem tatsächlich eine sehr qualitative Zeit für Dinge oder auch für sich selbst, die man anders nicht mehr bekommt.

Detox

IM HIER UND JETZT

Zum Handy-Detox möchte ich noch etwas anmerken:
Auch wenn es eine schmerzliche und teure (!!!) Erfahrung für mich war, mein Handy nicht mehr in meiner rechten Gesäßtasche bei mir zu führen…es war auch zugleich eine sehr lehrreiche Situation.
Ich habe gemerkt, dass man sich Begebenheiten im Gedächtnis lebendig halten soll (und nicht nach zwei Jahren von Facebook auf ein Ereignis, was man irgendwann gepostet hat, aufmerksam gemacht werden soll) und man JETZT lebt, genießt, entspannt,… und sich nicht darüber grämen soll, dass 2,5 Jahre auf einem elektronischen Gerät ausgelöscht sind.

Die Erinnerungen leben im Herzen und das ist viel intensiver als 15.354 Fotos, 1.423 Videos (ja, das war alles auf meinem Handy…ungesichert…!) und 250 Chats auf Whats App (von denen nur 3(!) die Wichtigkeit gehabt hätten, fürs Leben gespeichert zu werden…).

Ich speichere gerade DIESEN Moment, in dem ich DIR/Euch hier schreibe, in meinem persönlichen und emotionalen Gedächtnis und nicht in einer elektronischen Datenbank oder Cloud…

DANKE, dass es Dich/Euch gibt und DANKE, dass Du/Ihr mich hier immer im House besucht.

Gerüche kann man übrigens auch sehr gut im Kopf speichern: Ich genieße immer noch den Duft und den Anblick meines Mandel-Honig-Brotes mit Rosmarin, der sich tief in mein Wohlfühl-Gedächtnis eingebrannt hat…

Mandel-Honig-Brot mit Rosmarin
 
Author:
Ingredients
  • 800 g Mehl
  • 200 g Vollkornmehl
  • 1 ELZucker
  • 1 Würfel
  • Hefe, (42 g)
  • 1 EL Salz
  • 800 ml Wasser
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 4 EL Cranberries
  • 2 EL Honig
  • 2 EL gehackter Rosmarin
Instructions
  1. Beide Mehlsorten mit Zucker mischen und eine Mulde hineindrücken.
  2. Hefe im Salzwasser auflösen und in die Vertiefung geben.
  3. Den Honig, die Cranberries, sowie die Mandeln hinzugeben.
  4. Masse sorgfältig mischen und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.
  5. Den Teig ca. 1½ Stunden an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
  6. Den Brotteig mit den Händen zu eine Laib formen und mit dem gehackten Rosmarin bestreuen. Den Laib mit einem Messer in der Mitte der Länge nach einschneiden und noch einmal gehen lassen.
  7. Dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 50 Minuten goldbraun backen.

In diesem Sinne: genießt den Augenblick und sammelt nicht nur Erinnerungen mit dem Handy oder der Cloud in der Vergangenheit !

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Lammkarree ° Graupenrisotto ° Blumenkohl

{…Achtung Wortspiel: Lamm from(m) Vogelsberg…}

Lammkarree So liebe Leute, habt Ihr mal auf den Kalender geschaut?
Yes… die Hälfte der Arbeitswoche ist angebrochen und das bedeutet:
Es ist MEATWOCH.
Zeit sich der Fleischeslust hinzugeben und zu feiern, dass die ersten Tage der Woche geschafft sind (oder dass noch zwei weitere großartige Tage vor uns liegen- je nach Laune und Stimmung, wie die Woche so läuft).

An diesem MEATWOCH möchte ich Euch einen wunderbaren Betrieb im schönen Vogelsberg vorstellen. Wir reisen nach Lauterbach in Hessen und besuchen die Metzgerei Steiger.

Hier wird noch nach alter Tradition des Fleischerhandwerks geschlachtet, gewurstet und Fleisch verarbeitet. Das Produktspektrum ist sehr hochwertig und vielfältig.

Ganz besonders möchte ich heute auf deren Lammfleisch eingehen:
Seit nunmehr 40 Jahren werden hier (vorwiegend in Freilandhaltung) Schwarzkopf Schafe gezüchtet und geschlachtet.
Der Vogelsberg ist mit ca. 2500 km² das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas. Durch den vulkanischen Ursprung der Region besteht eine sehr hohe Mineralstoffdichte in den Grünflächen und auf den Weideflächen sind zahlreiche Trinkwasserquellen vorhanden.
Durch diese besondere Weidehaltung wird der Geschmack, die Fleischfarbe und natürlich auch die Konsistenz des Fleisches maßgeblich beeinflusst.
Das vorherrschende Klima in dieser Region spielt dabei zusätzlich eine große Rolle.

Die Metzgerei Steiger überlässt nichts dem Zufall.
Hier wird alles mit Herz und Hand gemacht: die Auswahl der Tiere, die Zucht, die Fütterung und schlussendlich die Schlachtung und Fleischbehandlung.
Alles getreu dem Motto: „Genuss ist da wo Phantasie ist!“.
Tradition und Innovation. Alles in einem Betrieb.

Und genau DAS schmeckt man, wie ich selbst feststellen durfte, als ich ein wunderbares Lammkarree der Metzgerei Steiger zubereiten durfte.
Der Geschmack war unglaublich fein, das Fleisch zerging auf der Zunge und hatte eine ganz besondere Lamm-Note.
Ich persönlich esse sehr gerne Lammfleisch und durfte in diesem Jahr auch schon selbst bei einer Schlachtung dabei sein und mitwirken (dazu übrigens demnächst mehr!). Dennoch kenne ich sehr viele Leute, die bei Lammfleisch die Nase rümpfen und behaupten den intensive Geschmack nicht sonderlich schmackhaft zu finden.
All denen sei gesagt: Die Art und Weise der Haltung, der Fütterung, der Schlachtung und letztendlich der Zubereitung ist maßgeblich für den Geschmack. Und alle, die denken, dass Lamm gleich nach altem Hammel und Streichelzoo schmecken muss, sei gesagt: NEIN! Dem ist nicht so! Denn wenn bei allem so auf das Wohlergehen der Tiere geachtet wird, wie bei der Metzgerei Steiger, wird man einen feien Lammgeschmack und unglaublich gutes Fleisch bekommen.

Für die Metzgerei Steiger vergebe ich 10 von 10 *Umami-Punkten!

Wer also mal im schönen Vogelsberg unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einen Besuch in der Metzgerei Steiger einplanen. Die Produktpalette reicht natürlich über Lammfleisch weit hinaus und auch Rind und Schwein und besondere regionale Wurstwaren werden hier in bester Qualität angeboten.

Metzgerei Werner Steiger
Helmut Casper Weg 2
36341 Lauterbach
Telefon:+49 6638 272
Fax: +49 6638 919594
E-Mail:fleischerei.steiger@t-online.de

Lammkarree

Wer mehr erfahren möchte schaut einfach mal auf der Seite der Metzgerei vorbei.
Und alle, die jetzt Lust haben selbst mal Lammkarree zu zubereiten, denen möchte ich dieses Rezept gerne ans Herz legen.
Lammkarree mit Graupenrisotto und buntem Blumenkohl. Für mich eine wirklich tolle Kombination, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge anspricht:

Lammkarree ° Graupenrisotto ° Blumenkohl
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • Lammkarree:
  • 2 Lammkarree, (à 450 g)
  • schwarzer Pfeffer, oder eine Pfeffermischung
  • Meersalz
  • 2 El Öl
  • 4 Stiele Thymian
  • Graupenrisotto:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 12 Safranfäden
  • 4 Stiele glatte Petersilie
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Perlgraupen (mittelgrob)
  • 50 ml Weißwein
  • 4 EL Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft

  • Bunter Blumenkohl:
  • 500 gr bunter Blumenkohl
  • 100 gr Parmesan, fein gerieben
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 EL mildes Olivenöl
  • Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer
  • Eine Hand voll Petersilie, gehackt
Instructions
  1. Lammkarree:
  2. El Öl in einer Pfanne erhitzen. Lamm von beiden Seiten anbraten, Thymian zugeben. Lamm auf der Knochenseite im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft 160 Grad) auf der untersten Schiene 20 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  3. Lamm mit Pfeffer und Salz würzen
  4. Dann zwischen den Knochen in Scheiben schneiden.

  5. Graupenrisotto:
  6. Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein würfeln. 700 ml Gemüsebrühe aufkochen und warm halten. 12 Safranfäden in 50 ml warmem Wasser einweichen. Blätter von 4 Stielen glatter Petersilie hacken.
  7. El Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. 150 g Perlgraupen zugeben und unter Rühren 2 Min. mitdünsten. Mit 50 ml Weißwein ablöschen und einkochen.
  8. Ein Drittel der Brühe zugießen und bei mittlerer Hitze unter Rühren einkochen, bis die Graupen die Flüssigkeit aufgenommen haben. Diesen Vorgang mit der restlichen Brühe zweimal wiederholen, sodass die Graupen 25 Min. kochen. Safran 5 Min. vor Ende der Garzeit untermischen.
  9. EL geriebenen Parmesan und 1 EL Butter untermischen. Graupen-Risotto mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken.

  10. Bunter Blumenkohl:
  11. In einer kleinen Schüssel den Parmesan mit den beiden Ölsorten verrühren. Mit Meersalz und Pfeffer würzen.
  12. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Blumenkohl in Röschen teilen, ins kochende Wasser geben und 4-5 Minuten garen. Er sollte noch bissfest sein. Abgießen und abtropfen lassen.
  13. Den Blumenkohl mit dem Parmesanöl in einer Servierschüssel vorsichtig vermischen, so dass die Röschen gleichmäßig überzogen sind.

  14. Das Fleisch mit dem Risotto und dem Blumenkohl auf Tellern anrichten und servieren.

Für alle die wie ich so gerne Lamm mögen, kann ich  diesen Lammeintopf wärmstens für die kalten Wintertage empfehlen.

Und zum Abschluss mal wieder die MEATWOCHs-Parole:

AUGEN AUF BEIM FLEISCHEINKAUF!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

 

*Umami (aus dem Japanischen: Schmackhaftigkeit) ist der 5. Geschmackssinn. Neben süß, sauer, salzig und bitter ist umami die gustatorische Sinneswahrnehmumg für fleischig, würzig, wohlschmeckend.

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