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Griechenländle meets Spargelquiche

a gäbele2

(parakalo heißt bitte auf griechisch)

Was haben Griechenland, zwei (neue Lieblings-) Buchstaben und eine Spargelquiche miteinander zu tun?
Seeeehr viel! Denn all das haben mein voriges Wochenende perfekt gemacht!
Damit Euch nicht gänzlichst die Fragezeichen aus dem Auge springen, kläre ich Euch kurz auf:

Wenn sich zwei essensbegeisterte Menschen zufällig in den Weiten des Internets begegnen und merken, dass die Chemie total stimmt, liegt es nah, dass man irgendwann das Bedürfnis verspürt, sich auch im ‚real live‘ einfach mal zu treffen. Und so war das bei mir am Freitag vor einer Woche, an dem ich ziemlich aufgeregt in einem ICE von Frankfurt nach Griechenland fuhr. Äh, also nee, nicht ganz. Gelandet bin ich nämlich ganz planmäßig in Stuttgart, wo mich die liebe Sia von Sia’s Soulfood am Bahnhof abgeholt hat. Da Sia aber gebürtige Griechin ist, hatte ich quasi einen Zweiländer-Urlaub an einem Wochenende (die Asiaten bereisen ja auch Europa in 10 Tagen!). Und was soll ich Euch sagen? Es war ein so schönes, lustiges, entspanntes und geniales Wochenende, wie ich es schon lange nicht mehr hatte.

Gekommen war das alles, weil Sia mich irgendwann anschrieb und fragte, ob ich nicht Lust hätte mit ihr auf die Slowfood-Messe in Stuttgart zu gehen. Klar hatte ich Lust! Und kurz darauf lud sie mich für das gesamte Wochenende zu sich nach Hause ein. Trotz, dass wir zuvor noch nicht mal zusammen telefoniert hatten (ist ja auch völlig oldschool, heute kommuniziert man ja nur noch per Tastendruck), war nie das Gefühl präsent, zu einer fremden Person zu fahren- obwohl es ja genau genommen ein Blind Date für uns beide war. Denn dadurch, dass wir fast täglich miteinander auf den verschiedensten Kanälen geschrieben haben, hatte ich echt das Gefühl Sia schon richtig gut zu kennen. Aber aufgeregt war ich trotzdem und hätte auf der 1,5 stündigen Fahrt ca. 10 Mal aufs Klo rennen können. Die Aufregung war aber völlig unbegründet, denn ab dem Zeitpunkt als ich aus dem Zug stieg und Sia am Bahngleis sah, wusste ich dass das Wochenende super und sehr lustig werden würde. Motto des Wochenendes: „Quatschen bis der Arzt kommt“ und endlich nicht nur in  5-bis-10-Wort-Sätzen mit ständigem Verschreiben alles tippen müssen.

Die kommenden Tage durfte ich dann intensivst dem schönen schwäbischen Dialekt lauschen und habe mich oftmals weggeschmissen vor Lachen. Ehrlich gesagt war mir zuvor noch nie so bewusst gewesen, dass es tatsächlich ein deutsches Bundesland gibt, das gefühlt an jedes Wort die Buchstaben LE am Ende anhängt. BrettLE, FläschLE, GläsLE, SpätzLE… und auch Familiennamen werden gerne am Ende mit einem LE verziert: REWE Markt AupperLE, Metzgerei HäfferLE,… So luschtig! (denn ein ‚scht‘ wird im LändLE auch noch gerne für ein ‚st‘ im Wort eingesetzt) Ihr seht, ich habe an diesem Wochenende sogar noch eine zusätzliche Sprache gelernt und zwei neue Lieblingsbuchstaben mit nach Hause genommen. Noch dazu hatten Sia und ich unseren persönlichen Running Gag gefunden und lachten uns ständig über die schwäbische Eigenart schlapp. Ich muss schon wieder lachen, während ich das schreibe.

Spargelquiche1

So, und was machen jetzt zwei Menschen, deren Leidenschaft Food und das Fotografieren des selbigen ist? Klar…Kochen…und fotografieren! Und dank dem gut gefüllten KühlschränkLE in Sias knallroter Küche, zauberten wir am Samstagvormittag wunderbare kleine Spargelquiches mit tasmanischem Pfeffer, die natürlich auch kurz darauf abgelichtet werden mussten. Sehr spaßig mal mit ganz anderen Mitteln, Geschirr, Hintergründen usw. zu fotografieren. Und noch spaßiger mal jemand anderem dabei zu zusehen wie er fotografiert. Übrigens: gegessen haben wir die leckeren kleinen Dinger nicht gemeinsam, denn schließlich stand ja auch noch der Besuch auf der Slowfood-Messe an. Und der Mensch kann ja auch nicht nur essen…(oder doch?) Aber ich habe am nächsten Tag für die Rückfahrt ein Proviantpaket mit der Quiche gemacht bekommen. Sooo schön! Vielen Dank noch mal♥ Und ich sage Euch: diese kleinen pfeffrigen Frühlingsquiches müsst ihr nachmachen! Sie sind köstlich! Das Rezept stammt von Sia und ich darf es Euch hier  mit ihrer freundlichen Genehmigung weitergeben:

5.0 from 5 reviews
Spargelquiche mit tasmanischem Pfeffer
 
Author:
Serves: 6
Ingredients
  • Für den Mürbeteig
  • •125 g Mehl
  • •60 g kalte Butter (in Würfel)
  • •1 TL Salz
  • •1 Eigelb
  • Für den Belag
  • •250 g grüner Spargel
  • •2 Eier
  • •100 g Saure Sahne
  • •25 ml Milch
  • •Salz
  • •Tasmanischer Pfeffer
  • 6 Tartesförmchen mit 9cm Durchmesser
Instructions
  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Tartesförmchen einfetten.
  3. Den Teig in sechs gleichgroße Stücke teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Am besten geht das zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie.
  4. Die Teigkreise in die Tartesformen legen, den Teig andrücken, am Rand hochdrücken und den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer abschneiden. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Währenddessen den Spargel waschen, das untere holzige Ende abschneiden und in Stücke schneiden. Die Stücke sollten ungefähr so groß sein wie die Tarteformen.
  6. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und das Wasser salzen.
  7. Den Spargel darin etwa 5 Minuten blanchieren. Dann in einem Sieb abgießen lassen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  8. Den Backofen auf 180C vorheizen.
  9. Für den Guss die Eier mit der sauren Sahne und der Milch verquirlen und mit Salz und tasmanischen Pfeffer würzen.
  10. Den Spargel in die Tartesformen geben und den Guss darüber gießen.
  11. Die Tartes auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten goldbraun backen.
  12. Danach etwa 10-15 Minuten in der Form stehen lassen und lauwarm servieren.
  13. (sie schmecken aber auch kalt wunderbar!)

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Übrigens ein kleiner Tipp aus Sias Küche: wiegt den fertigen Quicheteig aus und teilt ihn fast grammgenau in 6 gleichgroße Stücke, so werden alle Quicheböden gleich dick und backen gleichmäßiger. Ich bin ja eher so der Pi-mal-Daumen-Typ, aber das werde ich demnächst auch bei mir einführen. (Sia ist bei so etwas sehr genau! Bewundernswert!)

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Die Slowfood Messe war im Großen und Ganzen ok. Allerdings hat mich diese Veranstaltung nicht so sehr vom Hocker gehauen, denn die vorgestellten Produkte waren meist bekannt, und letztlich war es eigentlich ausschließlich eine reine Verköstigungsveranstaltung und die Informationen zu den Produkten etwas spärlich gesät. Nichts desto trotz war auch dieser Nachmittag total toll und ich habe seit langem mal wieder Austern gegessen.

Austern (Handyfoto)

Leider gehen so schöne Wochenenden viel zu schnell vorüber. Und am Sonntag, nachdem ich dann beim Stuttgarter Bloggerfrühstück noch einige andere Menschen, die ich bisher nur virtuell gelesen hatte, mal in echt sehen und erleben durfte, saß ich auch schon auf wieder im Zug in Richtung Frankfurt.

Liebe Sia, an dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön für Deine/Eure herzliche Gastfreundschaft und das tolle Wochenende! Ich freue mich schon jetzt auf unser Wiedersehen! Vielleicht lassen sich ja dann schon Radieschen auf Eurem Balkon ernten? *grins

Habt alle einen tollen Sonntag und nutzt die Zeit für neue Begegnungen und neue Eindrücke! Es lohnt sich immer!!!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Happy plaatsen, Pannenkoeken en de zee

…übersetzt heißt das: SCHÖNE PLÄTZE, PFANNEKUCHEN UND DAS MEER

First

Und genau diese Kombination ist es auch, die mich relativ kurzentschlossen für eine Woche nach Holland gebracht hat. Jeder der schon einmal in Holland (an der Nordsee) war, weiß genau wovon ich spreche. Die Mischung aus wunderschönen Häuserkulissen, kleinen schnuckeligen Ortschaften, die alle in einer Puppenhaussiedlung stehen könnten, das Meer, das bei allen Wetterlagen seinen ganz eigenen besonderen Reiz hat und daneben göttliche Süßspeisen, die man am liebsten in kleinen Cafés am Straßenrand zu sich nimmt. Ihr merkt- ich bin verliebt. In dieses Flair hier, in die Nordsee und in so leckeres (ungesundes) Essen.

Damit Ihr wisst was ich meine:

Holland1

Holland2

Holland3

Holland4
Noch dazu können die Holländer wirklich die besten Pommes Frites der Welt machen. Und das sage ich, die normaler Weise keine Freundin von Pommes ist. Keine Ahnung wie die das hinbekommen, dass die Dinger außen super knusprig und innen weich, warm und einfach zum Niederknien sind. Dazu ne ordentliche Ladung Ketchup, Mayonnaise und Zwiebeln (Frietjes Special) und man sieht mich dämlich grinsend, mit Ketchup und Mayo verschmiertem Mund am Straßenrand stehen. So sieht spontane Zufriedenheit aus. Zumindest bei mir. Also hier. In Holland. Kalorien? Frittiertes? Naaaaa und!!! Und kennt Ihr Kibbeling? Das ist die holländische Variante von dem englischen Fish (and Chpis). Hierfür werden Kabeljaustücke in Bierteig gewendet und natürlich (!!!) in Öl ausgebacken. Hach, noch so was leckeres!

Pommes

Pommes und Kibbeling

Herr Hugo ist auch mit von der Partie und hat das erste Mal in seinem Leben den Strand gesehen. Ja ja, der Herr kommt auf seine alten Tage doch noch rum. Wasser findet er ja ohnehin super, auch wenn es einem hier so merkwürdig die Beine unter dem Bauch im Wasser wegzieht. Und irgendwie schmeckt das Wasser in unseren heimischen Bächen und Seen doch etwas anders, als das Wasser der Nordsee. Da Herr Hugo aber von jeher lernresistent ist, trinkt er weiter mehr oder minder fröhlich diverse Schlucke Salzwasser aus dem Meer. Nur so nebenbei: Hunde können auch ein „Iiiiihhh-ist-das-eklig-Gesicht“ machen! *lach
Und dass der Sand beim Buddeln ganz doof an der Nase kleben bleibt, sollte er eigentlich auch mittlerweile mitbekommen haben. Naja…Herr Hugo eben…

Herr Hugo

Natürlich kann ich mir nicht den ganzen Tag an diversen Straßenrändern den Bauch mit belgischen Waffeln, Appeltarte und Pommes vollschlagen. Nööö…ich kann ja auch mal selbst dafür sorgen, dass die Hüften rund werden. Und da ich um die Sehnsucht nach einem Herd (in jedem Urlaub) weiß, habe ich mir hier auch kein Hotelzimmer, sondern ein sehr gemütliches kleines Appartement in einem Priavthaus gemietet. Mit super ausgestatteter Küche (nur der Korkenzieher fehlt).
Waffeln kann ich hier nicht selbst machen, aaaaaaaaber…. PANNENKOEKEN… Und genau das habe ich heute nach einem langen Strandspaziergang gemacht. Draußen nieselt es leicht. Durch die Straße, in der das Appartement liegt, zieht ein gemütlicher Duft nach wärmenden Kaminen und Holz. Und jetzt kommt noch mein eigener lecker-schmecker-nachmittags-wohlfühl-Duft hinzu. Aber nicht nur der Duft von frischen fluffigen Pannenkoeken zieht durch den Spalt meiner Tür, nein, hinzu kommt noch der verführerische Geruch von Vanille und karamellisierten Äpfeln. Dann alles auf einem Teller anrichten, eine Kugel Vanilleeis dazu und eine Flut von Stroop (holländischer Sirup) über das Ganze fließen lassen. „Pannenkoeken“ allein reicht nicht als Beschreibung. „Glücksteller“ trifft es noch mehr! Und den balanciere ich gemütlich im Schneidersitz auf den Knien auf der Couch.
Oh wie lecker! Moment van geluk (-> Glücksmoment).

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Pannenkoeken3

Pannenkoeken1

Und diesen Glücksmoment-Teller (nennt es wie Ihr wollt) könnt Ihr Euch natürlich auch ganz einfach zu Hause zaubern. Und zaubern muss man dazu wirklich nicht können!

 

Pannenkoeken met apple
 
Ingredients
  • 3 Eier
  • 200 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz
  • ¼ Liter Milch oder Buttermilch
  • Öl oder Butter zum Backen in der Pfanne
  • 3 mittelgroße Äpfel in Spalten
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Butter
  • Mark einer Vanilleschote
Instructions
  1. Eier schaumig schlagen, Milch zufügen und Mehl unter Rühren dazugeben; alles gut mit einem Mixer auf Stufe 1 durchrühren.
  2. Rührt man etwas geschmolzene Butter unter den Teig, lässt sich der Pannenkoek besser aus der Pfanne lösen.
  3. Öl oder Butter in der Pfanne heiß werden lassen.
  4. Etwas Teig in die Pfanne geben - soviel dass der Boden bedeckt ist und den Teig goldbraun backen, dann wenden und die andere Seite auch backen.
  5. Der Pannenkoek kann warm oder kalt serviert werden
  6. Wird der Teig etwas im Kühlschrank ruhen gelassen, werden die Pannenkoeken glatter und gleichmäßiger gebräunt. Wird das Eiweiß steif geschlagen, wird der Teig luftiger.
  7. Die Butter mit dem braunen Zucker und dem Mark der Vanilleschote in eine Pfanne geben und leicht braun werden lassen.
  8. Jetzt die Apfelspalten dazu geben und alles karamellisieren lassen.
  9. Die Apfelspalten zu den Pannekoeken servieren, dazu eine Kugel Vanilleeis und nach Bedarf hellen Sirup (Stroop) oder Ahornsirup oder Honig

 

So meine Lieben,
ich hoffe Ihr habt auch eine entspannte, kuschelige und leckere Woche vor und/oder hinter Euch.

Tot ziens (bis bald)
wieder im House No.15
Eure

Tanja

 

House No. 15 goes to Italy

House No.15 wall2

Wenn morgens die Sonne hinter dem Hügel aufgeht und die Landschaft noch in einen sanften Nebelschleier gehüllt ist (ach wie kitschig klingt das denn!), dann sitze ich bereits mit einer Tasse Kaffee auf meiner Lieblingsbank und beobachte die Katze, die hier draußen irgendwo wohnt und nach Futter bettelt, während eine große Armee von Ameisen an mir vorbei zieht und alles Mögliche an Baumaterial und Leichen der Nacht wegschleppt. Schade, dass Ameisen keine Stechmücken fressen, dann hätte ich eine Sorge weniger und könnte morgens auch mal länger schlafen…ok- ich würde den spektakulären Sonnenaufgang verpassen. Sieht man Augenringe im gebräunten Gesicht eigentlich weniger? Ach egal! Es ist ja Urlaub und da kann man auch mittags mal ein entspanntes Nickerchen halten.

House No.15 goes Italy
Heißt das neue Modewort nicht >>Entschleunigen<<? Versuch ich gerade. Klappt super!
Und besonders entschleunigend finde ich es im Ausland Lebensmittel einkaufen zu gehen. Obwohl auch hier Aldi, Lidl & Co. mittlerweile einen festen Platz in den Centro Commercials eingenommen haben, gibt es ihn noch. Den kleinen Tante-Emma-Laden mitten im Dorf. Hier heißt Emma wahrscheinlich Maria, aber Tante-Maria-Laden klingt komisch (eigentlich heißen diese Läden hier auch Alimentari). Während Maria ein Schwätzchen an der Tür mit Nachbarin Paola hält, räumen die Enkel Carlo und Lucca die Regale ein. Marias Mann Eduardo steht derweil in einer nicht mehr ganz so ansehnlichen Metzgerschürze hinter der kleinen Wurst- und Fleischtheke und legt in Würfel geschnittenes Wildschein in die Auslage. Stolz erzählt er mir dabei, dass sein Sohn das Wildschwein selbst geschossen hat und Wildschwein ja die Spezialität der Toskana sei. Papardelle al cinghiale heißt das typische Gericht auf den Speisekarten hier. Ich entscheid mich aber heute für frische Garnelen, dazu Risotto und gebratenes Gemüse.

Abendessen

Die Küche hier im italienischen House No.15 ist zwar ziemlich spartanisch eingerichtet, hat aber doch alles was man zum Kochen braucht. Vor allem einen wunderbaren Gasherd, mit dem ich heute gleich mal die Topflappen in Brand gesetzt habe, als ich den Topf vom Herd genommen habe…ups! Wenn ich mal in eine neue Küche investiere, dann auf jeden Fall mit Gasherd (und nebendran einen Feuerlöscher).
So, aber jetzt zu meinem Abendessen…
Der Tisch muss natürlich trotzdem schön gedeckt sein. Falls Ihr Euch wundert warum die Bilder im Hintergrund so milchig sind, das liegt am Moskitonetzt was ich kurzer Hand über den Tisch auf der Terrasse gehängt habe. Ich habe ja gerne Gäste am Tisch sitzen, aber die, die so blöde surrende Geräusche machen und mich dann zum Dank auch noch Stechen, brauch ich nicht dabei haben.

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Secondi Piatti

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Und wenn dann nachher wieder die Sonne hinterm Berg verschwindet, beende ich den Abend wieder auf meiner Bank mitten im Niergendwo, höre den Grillen beim Zirpen zu, halte in der einen Hand mein Glas Wein und in der anderen meine Badeschlappe. Solltet Ihr gerade zufällig hier in der Nähe sein und lautes Fluchen aus der Dunkelheit hören, dann bin ich das, die sich durch ihr wildes nach Stechmücken Um-sich-schlagen den gesamten Wein über gegossen hat.

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In diesem Sinne…SALUTE!
Eure
Tanja
aus dem House No.15 (italienische Dependance)