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Hefegebäck mit weißer Kokos-Mandel-Creme

{…meine Mama ist die Beste…}

Hefegebäck mit weißer Schokolade

Heute gibt es mal wieder etwas auf die Schnelle mit der HouseDame. Auf die Schnelle deshalb, weil heute Muttertag ist und ich heute viel lieber Zeit bei meiner Mama verbringe, als hier im Internet abzuhängen. Natürlich nicht nur an Muttertag…

Kokos- und weiße Schokoladenliebe

Meine Mama liebt weiße Schokolade und auch Kokos (die blöde Texterkennung macht bei meinem Rechner immer aus Kokos ‚Koks’… unfassbar! Sollte also hier irgendwann Koks stehen: es soll KOKOS heißen!) Also habe ich ihr heute mal auf die Schnelle  einen weißen Schoko-Kokos-Aufstrich mit Mandeln gemacht. Blumen am Muttertag zu verschenken finde ich nämlich echt blöd! Ich weiß, dass es Menschen geben soll die auch gerne Nuss-Nougat-Aufstrich mit dem Löffel aus dem Glas essen… Ich ziehe es aber vor, dieses süße leckere  Zeug lieber auf ein Gebäck zu streichen. Und weil man nachmittags nicht immer Kuchen und Torte essen muss, gibt es heute mal warmes Hefegebäck dazu. Ausgestochen mit den Ausstechern meiner Oma, denn auch die hätte heute Muttertag gehabt! (Oma ich denke ganz oft an Dich und vermisse Dich!)

Hefegebäck mit weißer Schokolade

Ihr merkt, heute ist sentimentaler Sonntag im House, und bevor ich gleich noch die Stofftaschentücher meiner anderen Oma ausgraben muss, packe ich lieber diese Teilchen inklusive Aufstrich schön ein und fahre NACH HAUSE!

Wer seiner Mutter lieber einen Kuchen mit „inneren Werten“ backt, der schaut einfach mal hier.

Hefegebäck mit weißer Schokolade

Zum Nachmachen hier das Rezept:

Hefegebäck mit weißer Kokos-Mandel-Creme
 
Author:
Ingredients
  • [u][b]Hefegebäck:[/b][/u]
  • 150 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Pg Trockenhefe
  • 350 g Mehl, Typ 405
  • 150 g Mehl, Typ 550
  • 90 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Puderzucker
  • Weisse Schokocreme mit Kokos:
  • 150 ml Kokosmilch
  • 70 g Butter
  • 200 g Weiße Schokolade
  • 10 g Mandeln gehackt
  • 10 Rafaello fein gehackt
Instructions
  1. Hefegebäck:
  2. Die Milch mit der Butter so lange erwärmen bis die Butter geschmolzen ist.
  3. In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten vermischen, danach die Eier dazu geben und die warme Milch-Butter-Mischung unterrühren.
  4. Alles auf der höchsten Stufe mit dem Knethaken in der Küchenmaschine für 3 Minuten verkneten.
  5. Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für 1,5 Std gehen lassen.
  6. Danach noch einmal mit der Hand durchkneten.
  7. Den Teig ausrollen und Kreise ausstechen.
  8. Aus der Mitte der Hefe-Kreise ein Herz ausstechen und den Teig auf ein Backblech legen.
  9. Erneut mit einem Tuch abdecken und noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
  10. Danach mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und bei 170 Grad im vorgeheizte Backofen für 20 Minuten backen.
  11. Auf dem Backblech abkühlen lassen und mit nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
  12. Weisse Schokocreme mit Kokos:
  13. Die Kokosmilch in einem Topf erhitzen.
  14. Danach den Topf von der Herdplatte nehmen und die Butter so lange unterrühren, bis sie geschmolzen ist.
  15. Die weiße Schokolade klein hacken und ebenfalls in die Kokosmilch rühren, bis sie sich aufgelöst hat.
  16. Die gehackten Mandeln in einer unbeschichteten Pfanne kurz anrösten. Die Mandeln und die zerkleinerten Rafaellos in die Schokoladen Creme rühren.
  17. Das Ganze in ein sauberes Glas füllen und über Nacht abkühlen lassen.

 

DANKE, DASS DU DIE BESTE MAMA AUF DER WELT FÜR MICH BIST!

Muttertagsspruch

Deine/Eure

Tanja

aus dem House No.15

Bratapfelmarmelade

{…oder warum mir gestern der Himmel auf den Kopf gefallen ist…}

Bratapfel Marmelade 1

Äh… wisst Ihr eigentlich, dass in 52 Tagen Weihnachten ist?! Jaaaa Weihnachten… Sorry to say, aber die Zeit wird rennen. Wenn der November gestartet ist, wird die Zeit bis zum 24.12. verfliegen wie im Flug. Denkt an meine Worte!

Am Wochenende habe ich tatsächlich intensiv an Weihnachten gedacht und darüber sinniert was Weihnachten eigentlich so ausmacht. Ich gebe zu, ich hatte ein etwas melancholisches Wochenende, aber auch das gehört ja irgendwie zum Leben dazu.

Und wisst Ihr wie ich auf die ganze Weihnachts-Arie kam? Ich habe ganz unweihnachtlich Äpfel von einer Wiese geklaut. Gestern. Am heiligen Sonntag.
Der Baum hat mich bei meinem letzten Spaziergang so leidend angeblickt, weil seine Äste so sehr von den ganzen Äpfeln nach unten hingen, dass ich gestern dem Leiden einfach ein Ende machen musste. Ich habe gepflückt was da Zeug hielt und mir bei jedem Apfel gedacht: So…Du wirst zu Apfelmus verarbeite, Du zu Crumble, Du zu einem köstlich duftenden Apfelkuchen und Du zu Bratapfelmarmelade. Da keiner der gepflückten Äpfel mir ein Widerwort gab, bin ich davon ausgegangen, dass eine absolute Zustimmung in Bezug auf die Verwertungs-Verteilung der Äpfel bei ihnen lag. Ok.-ein Widerwort als solches gab es nicht, aber vielleicht doch ein sanfter Protest. Zumindest bildete ich mir dies ein, als ein kleiner frecher rotbackiger Apfel ohne Vorwarnung mit einem komischen Klong-Geräusch auf meinem Kopf landete, um dann in einem Meer von herabgefallenen Blättern zu verschwinden. Kleine Sünden werden dann wohl doch schneller bestraft, als man denkt. Die Beule am Kopf spüre ich heute nämlich ziemlich deutlich. Ich hab den Wink von da ganz oben verstanden-vielen Dank für die Lektion!

Bratapfel Marmelade 2

Als ich mich dann bückte, um den fiesen kleinen Apfel aus dem Blätterwust am Boden zu fischen, tasteten meine Hände zwischen all dem Laub nicht nur Apfelmus aus Fallobst, sondern zogen auch ein etwas mitgenommen aussehendes Stück Papier hervor. Zuerst dachte ich, dass es irgendeine Werbebeilage einer Zeitung sei, die vom Herbstwind hierher geweht wurde. Aber Miss W. ist ja ein eher neugieriger Mensch (eine Freundin von mir nennt es „wissbegierig“, das klingt positiver :) ) und hat sich den Zettel dann doch mal genauer betrachtet. Hach, und was soll ich Euch sagen? Nix Werbebeilage. Keine alte Zeitung. Ein Liebesbrief. Hier mitten auf der Wiese im zertretenen Fallobst unter dem Laub. Da ich den Brief natürlich nicht hier im Original online stellen wollte, habe ich ihn Euch kurz aufgeschrieben.

Liebesbrief

Ist der nicht wunderschön? Natürlich fragt man sich in diesem Moment, warum diese schönen Zeilen hier irgendwo auf dem feuchten Boden rumliegen. Hat er sich doch nicht getraut Ihr den Brief zu geben? Hat sie den Brief einfach achtlos weggeworfen? Ist er vielleicht einfach aus einer Tasche gefallen, bevor er überreicht werden konnte oder nachdem er gelesen wurde? Fragen auf die ich natürlich nie eine Antwort bekommen werde. Vielleicht sollte ich einen Aushang im Rewe machen: „Liebesbrief auf Wiese gefunden-wer ihn vermisst kann ihn im House No.15 abholen.“ Ob da einer kommt? Also ich würde meinen verlorenen Brief abholen. Ich hoffe Euch fällt auch mal der Himmel mit solch einem Brief auf den Kopf (natürlich ohne Beule am nächsten Tag).

Auf dem Nachhauseweg habe ich darüber nachgedacht, wie schade es doch ist, dass im heutigen Zeitalter von Handy, Email & Co. das Schreiben mit der Hand so völlig verloren gegangen ist. Jeder tippt nur noch alles ein. Die Sätze werden auf 3-5 Worte im Schnellsende-Modus geschrieben, meist bekräftigt durch kleine gelbe Smileys, die mal küssen, mal grinsen oder verärgert schauen, um diesen wenigen Worten wenigstens einen winzig kleinen Unterton mitgeben zu können. Ich gehöre auch zu dieser Sorte Mensch, dessen Daumen wohl schon verkürzte Muskeln und Sehnen aufweist, die mittlerweile Abkürzungen wie OMG und GN benutzt und für die es manchmal leichter ist schnell eine Nachricht über das Handy loszuschicken, als denjenigen kurz anzurufen oder gar mal einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben. Fragt man mal in die Runde, ob andere noch „echte“ Karten und Briefe schreiben, heißt es oft: „ Ach dafür habe ich ja gar keine Zeit!“ „Das ist mir zu umständlich.“ „Hab ich schon ewig nicht gemacht. Allein weil ich dann auch noch zur Post laufen muss.“ „Email geht doch viel schneller und einfacher.“

Stimmt. Email geht schneller. Stimmt. Man muss auch noch eine Briefmarke bei der Post besorgen. Stimmt. Es beansprucht Zeit. Stimmt. Alles. Aber….

Bratapfel Marmelade 4

Während ich in meiner Küche stand und mir der wunderbare Duft der Bratapfelmarmelade, die ich aus den gesammelten Äpfeln gekocht habe, in die Nase stieg, habe ich beschlossen diese Woche zur „Housepost-Week“ zu ernennen. Irgendwie kam mir der feierliche Gedanke (es roch ja so nach Weihnachten in meiner Küche), mir einfach mal bewusst Zeit zu nehmen, um einen Brief zu schreiben. Jemandem meine Wertschätzung mit einer handgeschriebenen Karte mitzuteilen. Sich auf den Weg zur Post zu machen und alles zu verschicken. Sich Zeit nehmen für Gedanken und Wertschätzung für den anderen. Das bleibt leider auf der Strecke, in der heutigen schnelllebigen Zeit mit Handy & Co. In der Zeit von Weihnachten besinnen sich ja doch die einen oder anderen ja auch darauf. Aber warum bis Weihnachten warten?

Bratapfel Marmelade 5

Ich mache mir jetzt ein Brot mit dieser wunderbaren Bartapfelmarmelade (die übrigens auch toll auf Vanilleeis schmeckt), setzte mich an meinen Schreibtisch und werde lieben Menschen eine Karte oder einen Brief ganz altmodisch per Hand schreiben. Das Handy und der Computer bleiben in dieser Zeit aus! Kein Blinken oder blöde zwitschernde Töne sollen mich dabei ablenken.

Macht Ihr mit und verschickt handgeschriebene Post? Nehmt Euch doch mal die Zeit und macht einem Menschen, den Ihr gerne habt, eine unerwartete Freude, dass nicht nur Rechnungen und Werbung im Briefkasten liegen, sondern ein ganz persönlicher Gruß von Euch.

Falls Ihr keine Karte zur Hand habt, könnt Ihr Euch hier eine HOUSEPOST herunterladen. Und falls Ihr zu Eurem Brief oder Eurer Karte noch die Bratapfelmarmelade verschenken möchtet, gibt’s hier das Etikett dazu.

Wie die Marmelade gemacht wird seht Ihr hier:

5.0 from 8 reviews
Bratapfelmarmelade
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Mandel(n), gehobelt
  • 100 ml Apfelsaft
  • 3 EL Zitronensaft
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • ½ TL Zimt
  • 1 Vanilleschote(n), das Mark
Instructions
  1. Die geschälten Äpfel in kleine Würfel schneiden und mit den Rosinen, dem Apfelsaft und der ausgekratzten Vanilleschote weichkochen. (die Vanilleschote mit kochen)
  2. Die Mandeln in der Pfanne anrösten.
  3. Die Vanilleschote entfernen.
  4. Den Zimt, die Mandeln und den Zitronensaft unterrühren.
  5. Danach den Gelierzucker dazu geben und für ca. 4 Minuten sprudelnd aufkochen.
  6. Alles in heiß ausgespülte Gläser füllen.

Falls ich Euch auch mal ein paar ganz persönliche Zeilen per Hand schreiben soll, sagt mir unter mail@houseno15.de Bescheid, gebt mir Eure Adresse und schon ganz bald flattert eine kleine Housepost zu Euch in den Briefkasten.

Ich nehme mir jetzt mal 2 Stunden ganz bewusste Zeit und bin dann jetzt mal offline.

Eure

Tanja

aus dem House No.15

P.S: Dieser Beitrag entstand übrigens NICHT mit freundlicher Unterstützung diverser Brieftransport-Unternehmen! Meine Briefmarken kaufe ich mir nämlich immer selbst…am Schalter…in meiner kleinen Provinz-Poststelle…bei einer sehr netten Dame….die es verdient hätte auch mal Post zu bekommen.

Falls Ihr noch Lust auf weitere tolle Rezepte für den Herbst habt, schaut unbedingt mal hier in dieses wunderschön gestaltete Online-Magazin von Dorit Schmitt. Dort erscheint dann auch ab November in der neuen Ausgabe meine Bratapfel-Marmelade.

 

 

Sommer-Kirsch-Trüffel

Kirschtrüffel4.1

Vor zwei Tagen hatte ich nachts einen akuten Nigella Lawson-Anfall.
Für alle die Nigella Lawson nicht kennen: Sie ist eine britische Fernsehköchin und Buchautorin und mittlerweile gibt es ihre Sendungen auch im deutschsprachigen Fernsehprogram. An ihren, nun sagen wir, runden weiblichen Formen, kann man durchaus erkennen, dass Sahne & Co. häufiger verwendete Zutaten in ihren Rezepten sind. Aber noch mehr, als die viele Sahne, stört mich, dass sie am Ende jeder Sendung, quasi wenn der Abspann kommt, immer im Dunkeln in die Küche tapst. Dann wird ihr Gesicht durch das fahle Kühlschranklicht beleuchtet und man sieht wie sie tief mit dem Kopf in die Kühlzone eintaucht, um sich dann gierig mit der Hand Reste vom Mittag- oder Abendessen in den Mund zu stopfen. Gerne auch mal große Stücke Kuchen mit Schlagsahne. Puh…
Aber ich darf ja gar nicht lästern. Vor zwei Tagen ging es mir nämlich ähnlich.
Wieso wacht man bitteschön nachts auf und kann vor lauter Lust auf Kekse oder Pralinen nicht mehr schlafen? Nein- ich bin nicht schwanger! Ich bin kurzzeitig mal vom Nigella-Lawson-Syndrom infiziert. Zum Glück kommt das ja äußerst selten vor, aber wenn es dann mal zuschlägt, dann so richtig.

Kirschtrüffel5.1

Also tigerte ich in tiefster Dunkelheit durchs House in Richtung Küche, natürlich nicht ohne mir vorher mal schön den kleinen Fußzeh an einer Wasserkiste im Flur anzuschlagen. Warum parken nachts Wasserkisten bei mir im Flur? Nigella stößt sich nachts nie irgendwas in vollkommener Dunkelheit! Wie macht sie das? Noch dazu sieht sie nachts besser aus, als ich, die wie das Haarmonster aus der Muppets Show völlig orientierungslos herumirrt und bei Weitem ein nicht so schicke Schlafdress trägt wie sie! Ich sollte nachts wirklich besser schlafen…. Aber die Lust auf Kekse und/oder Pralinen war einfach zu übermächtig.

Auf dem Küchenschrank steht seit letztem Weihnachten eine Dose. Immer noch halb voll mit Keksen, bzw. selbstgebackenen Plätzchen. Genau die sollten meiner Gier heute zum Opfer fallen.
Wer mitten in der Nacht schon mal auf den Küchenschrank geklettert ist, um eine Dose von dort oben herunterzuholen, wird wissen, dass dies nicht unbedingt ein Spaziergang ist. Zumal mein Fußzeh echt ziemlich geschmerzt hat. Aber was tut man nicht alles für seine Süchte. Die Dose war zum Glück noch da. Aber vom Inhalt fehlte jede Spur. Hallo? Wo waren sie denn alle hin, die leckeren Sterne, Tannenbäume, Elchköpfe und Nikolausstiefel, dich ich vor 9 Monaten stundenlang ausgestochen und gebacken hatte? Aber es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Der Schmacht nach Süßem meldete sich unmittelbar wieder nach dem frustrierenden Fund der leeren Keksdose. Fast wäre ich beim Runterklettern von der Arbeitsfläche in die Tiefen gestürzt. Zum Glück aber nur fast.
In einer der unzähligen Schubladen mussten doch noch die Pralinen liegen, die ich vor einiger Zeit von einem Kunden geschenkt bekommen habe… Und schon fing ich an wie eine Gestörte die Schubladen aufzuzerren und mit lautem Fluchen darin herumzuwühlen. Aber auch diesmal ohne Erfolg. Auch die Pralinen waren verschwunden. Weg. Unerklärlich.
Völlig deprimiert musste ich dann wohl oder übel die widerlichen Piemontkirschfüllungs-Dinger in den Mund stopfen (die waren bestimmt auch schon so alt wie meine Plätzchen-droht der Hersteller nicht jedes Jahr mit Sommerpause?). Naja zumindest war auch ne Ladung Kirschwasser mit drin, so dass ich danach auf schnellen und zufriedeneren Schlaf hoffen durfte. Mit einem echt ekligen Piemontkirschgeschmack bin ich dann wieder ins Bett gegangen.

Kirschtrüffel1.1

Am nächsten Morgen ging mir dieses Nigella-Lawson-Erlebnis nicht aus dem Kopf. Und egal ob Sommerpause hin oder her, habe ich beschlossen mir meine eigenen Pralinen zu machen. So! Und auch nicht mit ekliger Piemontkirsche, sondern mit erstklassigen House-Kirschen aus dem Garten. Naja und weil ich ja in der Nacht auch so furchtbare Lust auf Plätzchen hatte, wurden also kurzerhand auch noch ein paar Kekse gebacken. Das geht ja auch im Sommer bei 38 Grad ganz gut. Und als dann der Ofen noch so schön warm lief, war ich kurz in der Stimmung die White Christmas CD anzuwerfen. So viel zum Thema antizyklisches Denken und Arbeiten…
Herausgekommen sind dann zwei wundervolle Sorten Pralinen, dessen Herstellung bei diesen Außentemperaturen doch kniffliger war als gedacht. Aber sie vereinen einfach alles, was ich mir in der dieser Nacht so gewünscht hätte. Wunderbare Creme mit Kirschgeschmack, gespickt mit feinsten Butterkeksen und umhüllt von bester Schokolade.

Kirschtrüffel6.1

Jetzt lagern die kleinen Schmachtbällchen in meinem Kühlschrank. Und bevor ich das nächste Mal nachts einen Nigella-Lawson-Anfall bekomme, gehe ich jetzt noch schnell nette Nachtwäsche kaufen, damit mein Glück in Zukunft auch perfekt ist, wenn ich mit meinem Kopf genau wie sie im Kühlschrank hänge und ungeniert Süßkram in mich reinstopfe. Zumindest hat das Ganze dann optisch Stil….

Kirschtrüffel7.1

Aber wo meine Kekse und die Pralinen hingekommen sind bleibt mir immer noch ein Rätsel. Vielleicht habe ich diese Nigella-Lawson-Anfälle doch öfter als gedacht und ich merke es schon nicht mehr?!
Sollte Euch die Pralinen-Sommerpause auch völlig schnurz sein oder habt Ihr auch nachts unkontrollierbares Verlangen nach Keksen und Pralinen, verrate ich Euch schnell das Rezept. Ist übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk…nur mal so… Ich sage Euch: Weihnachten kommt wieder schneller als es einem lieb ist!

5.0 from 6 reviews
Sommer-Kirsch-Trüffel
 
Author:
Ingredients
  • Trüffel mit Kirschfüllung:
  • 400 g weiße Kuvertüre
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Handvoll Kirschen entsteint
  • 3 EL Cassis-Pulver
  • 2 EL Zucker
  • Butterkekse nach belieben
  • Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  • 150 ml Sahne
  • 100 g Kirschwasser
  • 35 g Butter
  • 600 g Zartbitter-Kuvertüre
  • Butterkekse nach Belieben
Instructions
  1. Trüffel mit Kirschfüllung:
  2. Die Kirschen kurz in 1 EL Wasser weichkochen und anschließend pürieren.
  3. Die Butterkekse grob zerkrümeln.
  4. Dann 250g Kuvertüre fein hacken und mit Butter und 2 TL Cassispulver schmelzen.
  5. Die pürierten Kirschen und die Butterkekse unterrühren.
  6. Die Masse in einer Schüssel abkühlen lassen und 3 Stunden kalt stellen.
  7. Aus der Masse etwa 15 Kugeln formen und wieder kalt stellen.
  8. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.
  9. Wieder erkalten lassen.
  10. Zum Schluss die Pralinen in Zucker und im übrigen Cassis-Pulver wälzen.
  11. Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  12. Sahne und Butter aufkochen und vom Herd nehmen, 300 g Kuvertüre in Stücke brechen und in der heißen Sahne zu einer cremigen Masse rühren.
  13. Das Kirschwasser nach und nach unter die Schokomasse und alles etwa 10 min. rühren.
  14. Dann die Butterkekse unterheben.
  15. Die Masse bei Raumtemperatur abgedeckt mit Frischhaltefolie am besten über Nacht abkühlen.
  16. Nun mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und in der Hand zu Kugeln formen. Diese Kugeln am besten auf Backpapier gelegt für etwa 15 min. in den Gefrierschrank stellen.
  17. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.

So, und jetzt rein in die Flip Flops und den Sommer ohne Pause genießen!
Habt eine schöne Woche!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Antimückenschutz {Spargelpesto}

1.1

„Hach“… ich muss mal wieder seufzen… und das schon direkt am Anfang dieses Blogbeitrags.
Sommer. Endlich. Warm. Sonne. Terrasse. Biergarten. Straßenfeste. Endorphinausschüttung durch vermehrte Aufnahme von Licht.
Sommer. Zeit für dünne Kleidung. Kurze Hosen. Röcke. Offene Schuhe.
Sommer. Schlafen bei weit geöffnetem Fenster. Nur mit einem Laken zudecken. Wie im Urlaub im Süden.
So, und jetzt schiebe ich noch das zweite „Hach“ direkt nach. Denn irgendwie kommt der Sommer für mich dann doch immer wieder jedes Jahr gaaaaanz überraschend. Hallo?! Ich bin doch noch gar nicht vorbereitet!

Letztens im Biergarten bei einem Geburtstag zum Beispiel: Es waren ca. 30 Grad im Schatten, alle kamen in kurzen Hosen oder Röcken, Trägertops und waren einfach den Temperaturen angemessen gekleidet. Alle…außer mir! Wer bitte möchte albasterfarbene Beine sehen? Also ich nicht. Zumindest nicht meine eigenen. Deshalb quetschte ich mich wie gewohnt in meine enge Röhrenjeans (Spanx für Arme, sozusagen) und warf mir zumindest eine luftige Bluse über. Der Nachmittag war fantastisch, wenn auch ziemlich warm an meinen Beinen. Hey, aber das halte ich doch spielend aus! Wer schön sein will muss eben ab und an leiden! Die erste Amtshandlung zu Hause angekommen: ich versuchte die Hose von meinen Beinen zu schälen, was einen mittleren Kraftaufwand bedeutete.

4.1

Nachts sieht das ja dann anders aus. Das Fenster wird weit aufgerissen, damit die Wärme vom Tag aus dem Raum entweicht und die Jalousie bleibt oben, damit eine maximale Luftzufuhr gewährleistet ist.
Seit kurzem habe ich dann, ganz in euphorischer Urlaubsstimmung, meine Bettdecke eingemottet und durch ein dünnes Leinentuch ersetzt. Dünn. Sehr dünn. So dünn, dass ich mir dann eines Nachts doch meine Fake-Fur-Decke geholt habe *räusper*, weil es echt ziemlich frisch war und der Wohlfühlfaktor irgendwie auf der Strecke von Sommer und warm geblieben ist. Und weil es so gemütlich war, habe ich dann noch ne Runde im Bett gelesen und mich die ganze Zeit darüber gefreut, wie gemütlich es doch ist. Die Freude hielt nur so lange an, bis ich das Licht löschte und gerade ganz entspannt und eingehüllt in meine Fell-Kuscheldecke ins Land von tanzenden Kuchen und sprechenden Eintöpfen hinübergleiten wollte.
Die Damen vom Stechmücken-Geschwader waren wohl noch nicht so in Schlummerlaune und hatte nur das eine im Sinn: menschliche Blutaufnahme, um nach der Befruchtung Eier bilden zu können (was da so genau bei den Mücken los ist und warum nicht jeder gestochen wird erfahrt Ihr hier). Also ich bin ja wirklich ein sehr sozialer Mensch und auch wirklich tierlieb, aber, da hört die Liebe dann doch irgendwie auf.
Ok. Ich hatte natürlich auch das Welcome-Schild an meinem Fenster hängen.
Hell erleuchtet wie ein Premium-Kaufhaus beim Schlussverkauf. Kein Wunder, dass alle Mücken aus 10km Umkreis keine Kosten und Mühen für einen Besuch bei mir gescheut haben. Und ich kann Euch sagen: Fake-Fur kann nicht nur gemütlich. Besonders wenn man versucht einen 187cm langen Körper komplett darunter zu verschanzen und überlegt, wie man sich ein Luft-Atem-Loch verschafft, ohne eine Lücke im Mücken-Zutritts-Sicherheits-System zu riskieren.

Tolle SOMMER-Nacht. Man, was war ich ausgeschlafen am nächsten Tag!

Und da ich mal gelesen habe, dass Stechmücken den Geruch von Knoblauch nicht ab können, habe ich mir DIE Knoblauch-Keule überlegt. Saisonal versteht sich. Und ganz im Zeichen von „Ab heute nur noch schön“, denn das war meine Vorspeise an diesem Tag.

2.2

Da die Spargelsaison ja nur noch begrenzt ist, und ich so wunderbaren grünen Spargel geschenkt bekommen habe, musste der irgendwie haltbar gemacht werden. Deshalb habe ich kurzerhand Spargelpesto daraus gemacht und ordentlich Knoblauch reingemischt. Wer es nachmachen möchte und nicht so auf Knoblauch steht, reduziert diesen einfach oder lässt ihn sogar komplett weg. Ganz nach Gusto oder Nöten bezüglich Stechmücken. Das Ganze habe ich auf geröstetes Weißbrot gestrichen und mit fruchtigen Erdbeeren garniert. Wer nicht glaubt, dass diese Kombi schmeckt, sollte es ausprobieren! Ich fand es den Knaller!

9.1

11.1

Das Rezept gibt es hier:

5.0 from 6 reviews
Spargelpesto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 500 g Spargel, grüner
  • 50 g Walnusskerne
  • 40 g Parmesan
  • 5 EL Walnussöl
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
Instructions
  1. Den grünen Spargel im unteren Drittel von den holzigen Stielen befreien und diese wegwerfen.
  2. Anschließend den Spargel klein schneiden und in Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren.
  3. Danach den Spargel im Eiswasser abschrecken.
  4. Nun die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und den Parmesan reiben.
  5. Alle Zutaten mit dem Öl und dem Knoblauch pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Das Pesto in Schraubgläser füllen und die Oberfläche mit Olivenöl verschließen.
  7. Das Pesto hält sich im Kühlschrank gute 2 Wochen und passt hervorragend zu Pasta oder aber auch als Antipasti auf Weißbrot.

12.1

Ja, und was soll ich Euch sagen?! Die kommende Nacht war stechmückenfrei. Ich habe allerdings auch das Licht ausgelassen und bin vorher wie die weibliche Personifizierung von Fabian Hambüchen auf meinem Bett herumgesprungen, um ein schwarzes Etwas an der Decke, was sich schlussendlich als Spinnwebe entpuppt hat, zu eliminieren.

Und Ihr? Genießt Ihr den Sommer auch so wie ich? Also nur noch mal so by the way: Ich genieße ihn echt! Und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit viel Sonne und Temperaturen, die an Sommer erinnern!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Ritter und Romantiker gesucht

Blütenschokolade5

Gibt es sie noch, die Ritter der heutigen Zeit, die das Fräulein todesmutig vorm Drachen befreien??? Wo bitte sind die Romantiker hin, die einem den ersten Morgentau von den frischen grünen Grashalmen sammeln, um damit den Kaffee zu bereiten, dessen Duft dich morgens weckt? Einer der ein dickes Polster für Dich auf die Betonmauer tackert, auf der ihr immer gemeinsam in den Sonnenuntergang über die Dächer der Hochhaussiedlung sitzend schaut, weil er genau weiß wie anfällig Du für Hämorrhoiden bist. Wo sind sie hin? Blumen gibt’s ab und an von der Tankstelle, immerhin… Wenn die bedruckte Deko-Cellophan-Manschette und die kleinen Plastikherzen auf dem Holzspieß, nur nicht immer gleich den Tankstellenshop enttarnen würden. Aber zum Glück geht es manchmal ja doch auch anders:

Eine Freundin bekommt von ihrem Mann, von Geschäftsreisen aus der ganzen Welt, immer ganz besondere Schokolade mitgebracht. Immer eine Sorte, die es hier nicht zu kaufen gibt. Zugegeben sind da auch Sorten dabei, die wir hier als Mitteleuropäer nicht essen würden. Aus der Provence bekam sie neulich eine kleine Schachtel mit Lavendel-Pralinen geschenkt und schwärmte so von diesem Geschmack und dem Duft, dass ich mir vorgenommen habe auch mal Schokolade mit Lavendel auszuprobieren. Warum auf den Ritter hoffen? Selbst ist das Burgfräulein! Und im Zeiten von Internet, Onlineshops & Co. ist der Postbote der Ritter der Neuzeit.

Blütenschokolade3

Also begab ich mich auf Internet-Recherche, um getrocknete Blüten zu kaufen. Unglaublich welche Vielfalt es an getrockneten Blüten gibt. Und was man alles damit anstellen kann. Ich war echt begeistert und habe mir gleich mal 3 verschiedene Blüten(mischungen) beim Berliner Onlineshop „Knospenkontor“ bestellt. Die Auswahl hier ist riesig!
Der holde Ritter auf seinem gelben Ross brachte auch zwei Tage später meine bestellte Ware und schon stieg ich ganz groß in die blumige Schokoladenproduktion ein. Die Blüten sind ein echter Hingucker und geschmacklich passen sie wunderbar zu der Süße der Schokolade. Ich war am Anfang ja doch etwas skeptisch, als ich das leicht strohige Blütengemisch aus der Packung nahm. Aber in der Schokolade merkt man davon gar nichts. Und auch der Lavendel harmoniert in der weißen Schokolade mit den getrockneten Cranberries vorzüglich. Ich hatte ein wenig Angst, dass es nach dem Duftsäckchen aus Ommas Schlüpferschrank schmeckt. Tut es aber nicht.

7 (1 von 1)

Blütenschokolade1

Falls Ihr jetzt also auch keine Lust mehr habt auf Blumensträuße und Schokolade vom Ritter zu warten, empfehle ich Euch: Rafft Eure Röcke, bestellt Euch Blüten, kauft die beste Kuvertüre und macht Euch Euren eignen Schokoladen-Blumen-Blüten-Strauß. Nur für Euch. Oder für jemand ganz besonderen.

Blütenschokolade8

Ich schenke meine Schokolade heute dem Herbaversum, denn dort geht es heute um das Thema „Essbare Blüten“. Hier findet Ihr ganz viele Verwendungsmöglichkeiten von frischen und getrockneten Blüten.

Und falls Ihr auch Lust habt Schokolade mit Blüten zu verfeinern steht hier wie es geht:

5.0 from 5 reviews
Schokoladenriegel mit getrockneten Blüten
 
Author:
Ingredients
  • Für jeweils 4 Riegel:
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g ganze gehäutete Mandeln
  • 2 EL getrocknete Kornblumen-Ringelblumen-Mischung
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL getrocknete Rosenblüten-Nanaminze-Mischung
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 g gehackte getrocknete Cranberries
  • 2 EL getrocknete Lavendelblüten
Instructions
  1. Für jede Riegelsorte schmelzt Ihr die Schokolade in einem Topf über dem Wasserbad. (Achtet unbedingt darauf, dass kein Tropfen Wasser in die Schokolade gelangt!)
  2. Die Schokolade hat jetzt eine Temperatur von 40-45°C.
  3. Nun kühlt ihr die Schokolade auf 27°C herunter. Das geht am besten in dem ihr den Topf kurz in kaltes Wasser haltet-Achtung kein Wasser in die Schokolade!
  4. Nun muss die Schokolade wieder leicht auf 35°C erwärmt werden, das geht ziemlich schnell.
  5. Dieser Vorgang ist wichtig, damit die Schokolade in Eurem Mund schmelzen kann, aber zuvor fest ist.
  6. Jetzt könnt Ihr die flüssige Kuvertüre in Eure Form füllen. Hier könnt Ihr auch einfache Eiswürfelformen aus Silikon oder kleine Pralinenformen nehmen.
  7. Stellt die Schokoladenform auf ein Brett und klopf sie ein paar Mal kräftig auf, damit alle Luftblasen entweichen können.
  8. Dann drückt Ihr direkt nach Belieben die Mandeln oder Cranberries in die flüssige Schokolade und bestreut alles mit den trockenen Blüten Eurer Wahl.
  9. Stellt das Brett für 15 Minuten in den Kühlschrank.
  10. Danach ist die Schokolade schon so fest, dass Ihr sie aus der Form lösen könnt und sie anschließend bei Raumtemperatur weiter fest werden lasst.

Für alle denen das zu aufwendig ist, die aber gerne trotzdem solch eine Schokolade versuchen möchten, können sich hier die Tafeln schon fertig bestellen.

Ich wünsche Euch einen Tag mit edlen Rittern, Blumensträußen die per Hand von der Wiese gepflückt wurden und Schokolade die von ganz weit weg extra für Euch importiert wurde. Weil das aber utopisch ist, wünsche ich Euch einfach einen wunderschönen Tag. Genießt die kleinen Augenblicke und sei es ein Strauß von der Tankstelle, denn der Gedanke zählt ;-)

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Blüten-Spezial

 

 

Teil 1 ab ins Glas {Bananen & Co}

Cake in the jar 1

Hello liebe Leute! I’m in da house…
Letztes Wochenende stand das House No.15 nämlich leer. Schließlich muss man ab und zu ja auch mal über den Tellerrand schauen und außerhousig nächtigen. Und so ein Wochenende woanders bringt ja auch so einiges mit sich: Zum einen natürlich eine Menge Spaß, neue Menschen und viele neue Eindrücke und zum anderen aber auch einen Lebensmittelvorrat in der eigenen Küche, der normaler Weise über das Wochenende abgebaut werden würde.

Irgendwie habe ich glatt vergessen vor meiner Abreise die Obstschale so weit platt zu machen, dass nur noch die länger haltbaren Sorten drin bleiben. Reife Banane zählt irgendwie nicht zur länger haltbaren Sorte. Und schon als ich die Housetür beim Zurückkommen öffnete, hatte ich den Geruch von reifen, naja, sagen wir überreifen Bananen in der Nase. In der Obstschale zeigte sich mir dann auch das passende Bild zu diesem Geruch: 2 Mal schwarzes Etwas auf frischen Orangen und hellgrünen Limetten. Im Joghurt mag ich solche überreifen Bananen ja nicht so wirklich (ich esse Bananen am liebsten leicht grün), aber wegschmeißen kommt für mich auch nicht in Frage! Also habe ich kurzerhand mein Gepäck in die Ecke geschoben und mich lieber den Bananen gewidmet. Kochen und Backen siegt irgendwie immer beim Duell mit Tasche auspacken und Wäsche sortieren. Komisch oder?

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Und da ich wusste, dass diese Woche ziemlich stressig wird und ich mit Sicherheit einen erhöhten Bedarf an Süßem haben werde, habe ich die Bananen einfach mit Schokolade (#Teil 1 der Osterhasen-Verwertung!) in einem Kuchenteig vereint.
Damit ich den Kuchen dann auch gegebenenfalls überall mit hinnehmen kann, wanderte der Teig einfach in kleine Gläser und wurde darin gebacken. Ich sage Euch, das ist echt praktisch und irgendwie besser als sich immer eine Scheibe abzuschneiden. Zum einen krümelt man sich beim Essen nicht so voll und zum anderen bleibt der Kuchen im Glas viel länger saftig und frisch. Allerdings haben diese Gläser auch ihre Tücken. Ich weiß nämlich nie, wie viel ich von dem Teig einfüllen soll, damit er nicht wie ein Atompilz über den Rand quillt. Meine erste Portion Kuchen bestand dann aus den warmen Haufen die aufs Backblech getropft sind. Nennen wir es Ausschussware zur Qualitätskontrolle. Die Haufen waren übrigens köstlich, auch wenn ich danach Bauchschmerzen wegen übermäßigem Verzehr hatte. (Es waren wirklich ziemlich viele und große Haufen auf dem Blech…ergo, meine Gläser waren viel zu voll gefüllt). Das nächste Mal kommt dann 1/3 weniger Teig ins Glas. Das nennt man wohl Lernkurveneffekt.

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So, aber jetzt könnt Ihr Euch ja mal selbst ans Gläserfüllen wagen und vielleicht so die eine oder andere unschöne Banane verarbeiten. Wie‘s geht seht Ihr hier:

5.0 from 5 reviews
Bananen-Schokoladen-Kuchen im Glas
 
Author:
Ingredients
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 2 sehr reifeBananen
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • ½ Päckchen Vanillin-Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 25 g Kokosraspel
  • 1 EL Kakaopulver
  • 70 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
Instructions
  1. Die Schokolade fein raspeln.
  2. Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Margarine oder Butter, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier einzeln abwechselnd mit den Kokosraspel unterrühren.
  4. Zerdrückte Bananen, Kakao, Milch und geraspelte Schokolade unterrühren.
  5. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
  6. Teig in 6 gefettete, mit Paniermehl ausgestreute Einmach-Gläser (Sturz-Gläser; 160ml) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Umluft 20–25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  7. Kuchen aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Heute habe ich übrigens das letzte Glas ausgelöffelt und es schmeckte immer noch himmlisch saftig, aber auch fluffig. Probiert es mal aus und erzählt mir wie’s geworden ist.

Happy Friday allerseits.
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Bei Ina findet Ihr übrigens noch ganz viele weitere tolle Füllmöglichkeiten für die Gläser. Soll heißen: da gibt es derzeit ne Menge tolle Rezepte für Kuchen im Glas. Schaut mal schnell bei ihr vorbei (klick).

Wenn Macarons zum Soulfood avancieren

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Wisst Ihr was? Heute bin ich eigentlich gar nicht hier! Ich schwirre nämlich ganz wo anders herum. Nämlich bei Sia auf Ihrem obertollen Blog Sia’s Soulfood. Kennt Ihr nicht?! Neee…kommt…das ist nicht Euer Ernst! Dann solltet Ihr das wirklich schleunigst nachholen!

Zur kurzen Erklärung: Sias Blog feierte letzte Woche seinen 1. Bloggeburtstag und ich war, bzw. bin eingeladen. Was eine riesen Freude, denn Ihr müsst wissen, dass Sia nicht nur meine Lieblingsbloggerin ist, sondern ich sie auch im Leben außerhalb vom www ganz doll in mein Herz geschlossen habe. Umso schwieriger fand ich es ein geeignetes Geschenk für sie auszusuchen. Dass es irgendetwas mit Soulfood zu tun haben sollte ist ja klar. Aber was? Suppe im Frühling? Ach nö, hatten wir schon im Winter zu oft. Kuchen? Viel zu langweilig. Einen Drink? Hat ja nix mit Food zu tun. Hmmm….echt schwierig!

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Und dann musste ich daran denken, dass Sia ganz verliebt in Paris und in Frankreich ist. Und was gibt es bei den feinen Patisserien in Frankreich in allen Farben und mit den unterschiedlichsten Füllungen? Macarons, genau! Ha! Das ist doch mal ein hübsches Mitbringsel für einen Food-Blog-Geburtstag, oder? Optisch ein Hingucker und geschmacklich total lecker. Gefüllt habe ich die kleinen luftig fluffigen Baiserdinger mit einer cremigen Schokoladenganache. Schokolade mag doch jeder und für mich ist sie ganz oft DER Seelenheiler. Also: Motto Soulfood dürft damit dann auch erfüllt sein!

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Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass die Macarons der lieben Sia gefallen werden und einen guten Eindruck auf Ihrer Geburtstagskaffeetafel hinterlassen.

Huscht doch mal schnell zu Sia’s schönem Blog rüber (klick). Dort findet Ihr dann auch das Rezept zu den Macarons und außerdem hat sie gerade ein wundervolles Spring-Soulfood-Event am Start, bei dem es sich unbedingt lohnt mit zu machen!

Habt alle einen großartigen und souligen Start in die neue Woche!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

{Life is no sugarlicking} …sonntags schon!

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Stimmt! Manchmal. Aber nicht gestern! Denn da war Sonntag. Für mich ein Tag, den ich dazu nutze schöne Dinge zu tun, die mir Spaß machen und mir gut tun. Und gerade dann, wenn das Leben eben no-sugerlicking-like ist, dann ganz besonders. Sonntag ist der imaginäre Stinkefinger-Zeigetag für alles was in der vergangenen Woche nicht so lief wie gewünscht oder schlichtweg schief ging. Sonntag: Zeit zum neue Kraft tanken und die Reserven für die kommende Woche neu auffüllen.

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Und was füllt die Reserven ganz besonders gut auf? Was steigert bewiesenermaßen die gute Laune und erzeugt Glücksgefühle? S C H O K O L A D E…. Endlich mal legalisierter Schokolade-Overflow-Genuß, weil die Woche so besch… war. So! Ende mit Geheule über das, was alles hätte besser laufen können! Zur Kompensation habe ich mich gestern Morgen direkt mal in die Küche gestürzt und mir gute Laune gebacken. Aber nicht so ne kleine gute Laune…Nääääää!!! Hammer große gute Laune. Genau genommen CD-große gute Laune. CD-große-gute-Laune-Schokoladen-Cookies. Wenn das keine Endorphine freisetzt, dann weiß ich es auch nicht!
Natürlich habe ich das Rad, bzw. den guten alten Schokoladen-Cookie nicht neu erfunden. Muss ich ja auch nicht. Altbewährtes lohnt sich immer wieder mal aufzugreifen. Aber jedes Mal wieder bin ich hin und weg von dem Duft, der durch die Küche zieht, wenn die köstlichen kleinen, ach so-nee stimmt ja gar nicht- also großen Glücklichmacher im Ofen vor sich hin backen. Und jedes Mal wieder verbrenne ich mir die Lippen, Zunge und Gaumen, weil ich es nicht abwarten kann so ein Stück ofenwarmen Cookie in den Mund zu schieben. Lernresistent nennt man das wohl. Wahrscheinlich habe ich mittlerweile schon mehrere Schokoladen-Cookie-Gaumen-Brandings und der Zahnarzt rätselt jedes Mal (wie beim Bleigießen) was es wohl darstellen soll. Ich schweife schon wieder ab…

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Natürlich lassen sich diese treuen Seelenheiler auch super verschenken. Und wenn Ihr Euch an das Stichwort: CD-größe beim Backen haltet, geht das Verschenken umso stylischer! In klassischer CD Hülle verpackt und ein Label dran getackert, ist das DAS Mitbringsel für alle Trauerklöße, Schokoholics, Lieblings-Arbeitskollegen, Mutter-und-Kind-Turngruppen-Leiterinnen, und und und… Ihr wisst doch: Schenken macht glücklich! Selber essen macht dick.

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Und nun: ran ans Backrohr, lasst die Schokowinde durch die Häuser und Wohnungen ziehen.
Wie’s gemacht wird zeig ich Euch hier:

5.0 from 5 reviews
Double chocolate cookie
 
Author:
Ingredients
  • 350 g Zartbitter-Schokolade
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 80g weiße
Instructions
  1. Zartbitter-Schokolade (200g) hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen.
  2. Butter, Salz, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig schlagen.
  3. Ei unterrühren.
  4. Geschmolzene Schokolade unterrühren.
  5. Mehl, Backpulver und Kakao mischen, unter die Butter-Schokomischung rühren.
  6. Restliche Zartbitter-Schokolade und weiße Schokolade grob hacken, unter den Teig heben.
  7. Backblech mit Backpapier auslegen und darauf mit Hilfe einer CD Kreise malen.
  8. Mit zwei Teelöffel Teig auf die Kreise streichen (etwas kleiner als der Kreis, Kekse laufen auseinander).
  9. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

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Tja, das war also ein Auszug von einem typischen Sonntag bei mir. Ich backe, koche und fotografiere im House herum und warte dann sehnlichst darauf, dass einer hinter mir das ganze Chaos beseitigt. Aufräumen und sauber machen steht nämlich eindeutig nicht auf der Liste für einen typischen Sonntag. Was so bei anderen auf der Liste für einen typischen Sonntag steht, könnt Ihr übrigens bei Kebo nachlesen (klick).

Ich warte jetzt erst mal auf die Bewerbungseingänge für die vakante Stelle des :
“Super Manager of Hinterheräuming/Abspüling und Wegsortiering“.
Vorkenntnisse und Erfahrung sind von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.
Aussagekräftige Bewerbungen bitte ab sofort an mich.

Habt einen tollen Start in die neue Woche,
lasst Euch nicht ärgern und denkt beim Schokoladeessen an die Endorphinfreisetzung!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Laberrhabarber-Prosäggo-Stößchen

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Mädels, freut Euch! Der Frühling steht vor der Tür und alles wird wieder rosa. Irgendwann blühen die Kirschblüten in zartem rosé, die Sonne zaubert beim Untergang die schönsten Pastelltöne aus dem Wasserfarbkasten an den Abendhimmel, zarte Stoffe umwehen Eure (noch) käsigen Beine in frischem nude und taupe, und selbst die Drinks passen sich der Frühlings-Farben-Stimmung an.

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Also los, trommelt eure Mädels zusammen und trefft Euch zur WELCOME-SPRING-NIGHT. Vorglühen zu Hause und danach irgendwo die Nacht durchtanzen.

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Für`s Vorglühen hätte ich da heute etwas im Angebot für Euch. „Pimp my drink“ geht nach der Weihnachts-Edition (zu sehen hier klick) in die Spring-Edition über. Was haltet Ihr von einem leckeren Rhabarber-Sirup, aufgefüllt mit Prosecco und garniert mit Minze? Und alles in einem zarten mädchenrosa. Das bringt auch die Introvertierteste von Eurer Runde in Laberstimmung! Natürlich könnt Ihr den Sirup auch mit härterem wie Gin, Tequilla oder Cachaça auffüllen. Und da ja die eine oder andere vielleicht auch noch mit dem Auto fahren muss, schmeckt der Sirup auch perfekt mit Mineralwasser oder Tonic aufgegossen. Ihr seht diese Flasche voller Vitamine (okeee und Zucker) ist ein echter Allrounder. Laberrhabarber at it’s best!

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Ach ja, verschenken lässt sich das Zeug natürlich auch perfekt! Sucht Euch eine schöne Flasche, füllt den Sirup dort hinein, druckt Euch die Labels aus, die ich für Euch entworfen habe  und verziert damit die Flaschen. Zum Download der Labels geht’s hier entlang (klick).

Und so wird das rosa Gesöff zubereitet:

5.0 from 2 reviews
Rhabarber-Sirup
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 600ml
Ingredients
  • 1 Kg Rhabarber nicht geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Liter Wasser
  • 200g Zucker
  • Saft von 2 Limetten
Instructions
  1. Füllt alle Zutaten in einen großen Topf und lasst alles für ca. 30 Minuten köcheln.
  2. Danach gießt Ihr den Saft durch ein feines Sieb in einen anderen Topf und drückt mit dem Kochlöffel die restliche Flüssigkeit aus dem entstandenen Rhabarberbrei.
  3. Den aufgefangenen Saft nun nochmals für 30 Minuten um ca. ⅓ einkochen lassen.
  4. Warm in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Der Sirup hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen

Womit glüht Ihr denn sonst so vor?
Stößchen meine Lieben!
Ich schwebe noch ne Runde auf meiner rosa Rhabarber-Prosäggo-Wolke durchs House.

Bis ganz bald!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Kamelle vs. Karamell(e)

Manchmal geschehen unvorhersehbar Dinge. So wie am gesterigen Tag, an dem ich diesen Post eigentlich schon eingestellt haben wollte. Allein schon, um den Gewinner der Love-Week-Gewinnaktion bekannt zu geben. Aber ersten kommt es anders und zweitens als man denkt.  Aber nichts desto trotz schiebe ich jetzt das Versäumte von gestern nach, auch wenn das thematisch heute nicht mehr so ganz passt. Aber so ist das eben manchmal…

Peanut Caramel

Habt Ihr genug ufftää ufftää gehabt und Fasching/Karnelval so richtig ausgekostet? Mit Umzügen und allem was dazu gehört?
Ich muss ja gestehen, dass ich mich mental immer gut auf so große Faschingsmzüge vorbereiten muss. Irgendwann geht mir das Gedränge ziemlich auf den Nerv. Und  nicht nur um die Umzugswagen in ihrer vollen Pracht zu bewundern, ist es von Vorteil wenn man in erster Reihe steht. Steht man in der Mitte hat man von vorne die Kunsthaare von einem Möchte-Gern-Bob-Marley im Mund und bekommt von hinten das Laserschwert von Darth Vader in die Kniekehle gerammt. Mal von den an Freitodlust leidenden Menschen, die sich wegen eines klebrigen Bonbons von hinten durch die Menge fast vor einen Zugwagen werfen, ganz abgesehen.
Kürzlich hat mir eine alte Frau (kein Kostüm, es war eine alte Dame in Real Life!) mit ihrem Gehstock den Weg versperrt, nur damit ich nicht vor ihrem Urenkel ein Bonbon von der Straße aufheben konnte. Helau und Alaaf sag ich da nur… Und alles nur für Bonbons die 0,00025 Cent im Einkauf kosten, im Schlimmsten Fall aufgeweicht sind, da sie in einer Pfütze schwammen oder den Sturz vom 3 Meter hohen Motivwagen nur zerbröselt überlebt haben. Ok. Es geht um den Spaß an der Sache. Ich weiß ja. Es macht ja auch Spaß, aber die Bonbons schmecken trotzdem sch…eußlich.

Peanut Caramel2

Um so schöner ist es, wenn man nach Hause kommt und dann zur Abwechslung mal ein richtig gutes Bonbon in den Mund schieben kann. Naja, Bonbon… Nix bunt, nix Farbstoffe, nix süß…ääähhh doch…seeeehr süß und seeeehr lecker!

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Softe und leicht salzige Erdnuss-Ka(ra)melle. Am besten aus dem Kühlschrank, da leben diese kleinen Hüftsünden-Dinger nämlich so gerne.
Und zum Verschenken werden sie einfach in Backpapierstreifen gewickelt, dann klebt auch nix am Papier fest. Sowas kann man ja das ganze Jahr über und nicht nur an Fasching/Karneval essen und auch gut verschenken!

Peanut Caramel3

Gemacht sind sie ziemlich schnell und einfach. Wie’s geht, seht Ihr hier:

5.0 from 5 reviews
Erdnuss-Karamell-Bonbons
 
Prep time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 100g Butter
  • 125 ml Milch
  • 400g Rohrohrzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 50g Honig
  • 250g cremige Erdnussbutter
  • 250 g Puderzucker
  • Fleur de Sel
Instructions
  1. Zuerst eine Auflaufform mit Backpapier auslegen (den Rand nicht vergessen).
  2. Dann die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  3. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und dann den Zucker, den Honig, die Milch und die Vanilleschote mit Mark unter Rühren aufkochen lassen.
  4. Alles für 3-4 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Dann die Erdnussbutter einrühren.
  6. Nun den Puderzucker dazu sieben und gründlich rühren bis sich alles gelöst hat.
  7. Die Masse wird ziemlich zähflüssig.
  8. Dann alles in die vorbereitete Auflaufform füllen, mit Fleur de Sel bestreuen und 20 Min abkühlen lassen.
  9. Anschließend über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag in kleine Stücke schneiden

 

Wenn Ihr noch mehr Sachen für Fasching sucht (dann vllt. für die Saison 2016) findet Ihr hier bei Kebo noch ein paar schöne Anregungen.

Aber ganz wichtig und zum krönenden Abschluss, möchte ich Euch natürlich noch zeigen wer das Love-Week-Paket vom House No. 15 gewonnen hat: *Trommelwirbel* Taddddaaaaa….

Es ist die liebe FRL. MOONSTRUCK Herzlichen Glückwunsch!
Hab ♥lich viel Spaß beim Verschenken oder Selbstbehalten.

Es grüßt Euch

Tanja

aus dem House No.15

Ab heute werden die Hüften geschont (vielleicht)…

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