Archive of ‘VEGETARISCH’ category

Hendrick’s Gin mit Gurke und Minze

{…Papa ist der Beste…}

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Den heutigen vierten Tag der Genier-Dich!-Days widme ich allen Papas.

Für viele Väter ist es ja Brauch am Vatertag mit seinen Kumpels und einem Leiterwagen oder einer Schubkarre voll mit Bier und „Sprit“ durch die Lande zu ziehen, um sich dann am Ende in einer Kneipe oder Gaststätte den letzten Rest zu geben.
Kneipe kann ja irgendwie jeder…
Im Zeitalter der modischen langen Bärte und dem reanimierten Holzfällerhemd wäre es doch viel „männlicher“ den Vatertag mal im Hickory-Style zu verbringen.

Mein Vorschlag für die Väter, die heute ordentlich einen draufmachen wollen:
Schnappt Euch ein paar gute Flaschen Gin, nehmt Euch Tonic Water, ein bisschen passendes Grünzeug in Form von Rosmarin, Thymian und Minze, haut noch ein etwas Gemüse und Obst wie Gurke, Sellerie, Limette, Zitrone, Orange, Heidelbeeren in den Wagen und packt noch ein Paar Pfeffer- und Korianderkörner, etwas Wachholder und Ingwerwurzel dazu.
Eine kleine Kühlbox mit Eis ist auch nicht verkehrt und jetzt ab in den nächstgelegenen Fichtenwald, um noch ein Paar ganz junge Fichtenwipfel zu sammeln.

Sucht Euch eine schöne Lichtung im Wald. Hier im Taunus gibt es tolle Stellen an denen mitdenkende Menschen Tische und Bänke zum Pausieren (und vielleicht auch für Vatertags-Sessions) errichtet haben.

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Und losgehts: Gläser auf den Tisch und schon kann das „Vatertags Gin-Tasting“ auch schon beginnen.
Vielleicht hat die ein oder andere treusorgende Ehefrau ja auch noch einen kleinen Snack mit eingepackt. Ratsam ist es auf jeden Fall… Und der ein oder andere sollte sein Handy mit GPS am Mann haben, damit die Ver(w)irrung auf dem Rückweg nicht zu groß ist.

Ich steuere heute zum Vatertag einen Hendrick’s Gin-Tonic bei.
Der schottische Hendricks Gin wird seit 1999 in zwei historischen Pot-Still-Brennblasen im Südwesten Schottlands gebrannt. Im Anschluss des Brennvorgangs werden beide Destillate miteinander verschnitten.
Besonders die Gurke und ein Hauch Rose sticht bei diesem Gin besonders hervor und gibt ihm diese ganz eigene Geschmacksnote.
Natürlich sind daneben auch noch klassische Botanicals wie Wacholder, Koriandersamen und Orangen- und Zitronenschalen zu schmecken. Damit der Gin sein intensives und besonderes Aroma erhält, wird erst ganz zum Schluss eine Essenz aus holländischer Salatgurke und Damaszener Rose hinzugefügt, da dieser Charakter beim Destilliervorgang verloren gehen würden.

Ich serviere den Hendrick’s Gin ganz simple mit einer dünnen Scheibe Gurke und ein paar Minzblättern, dazu das Aqua Monaco Tonic Water.
Die heute Variante ist zwar nicht spektakulär, aber ich finde die Kombination einfach unglaublich gut.
Noch dazu finde ich das Design der Flasche und das Label ziemlich cool und deshalb genau passend zum Vatertag.

Den coolsten Vater habe übrigens ich! Auch wenn er heute nicht mit Bollerwagen und Ginflaschen durch den Taunus zieht. Dafür „bollern“ seine historischen Wagen mit viel mehr PS ganzjährig durch die Lande.

Gin Tonic mit Gurke und Minze

Papa Du bist mein Held!

Du bringst mich zum Staunen, manchmal auch zum Verzweifeln und zum Augenrollen.
Du erzählst die eigensten Anekdoten und manchmal auch die ältesten Witze.
Du kannst Dinge, die kein anderer kann.
Du machst Dinge, die anderen peinlich wären.
Du hast Zeit, auch wenn Du keine Zeit hast.
Du findest immer eine Lösung.
Du bist einfach Du und ich bin sehr sehr froh, dass Du mein Papa bist!

Ich hab Dich lieb!

Einen entspannten Feiertag für Euch alle und CHEERS!

Eure

Tanja

Hendrick's Gin mit Gurke und Minze
 
Author:
Serves: 1
Ingredients
  • 4 cl Hendrick's Gin
  • 10 cl Tonic Water
  • Gurke längs in dünne Scheiben geschnitten
  • Minzzweige
  • Eis
Instructions
  1. Gurkenscheiben, 1 Zweig Minze und 1 cl Gin mit einem Stößel zerdrücken.
  2. Ein weiteres Glas mit Eiswürfel auffüllen und das Gurken-Minz-Gin-Gemisch hineinseihen.
  3. Den verbleibenden Gin hinzugeben.
  4. Jetzt das Tonic Water langsam ins Glas laufen lassen.
  5. Mit einer Scheibe Gurke und einem Minzzweig ausgarnieren.

 

Gordon’s Gin mit Mango und Thymian

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic mit Mango

Und deshalb haben wir an Tag Dry, äh Drei, der Ginier-Dich!-Days einen Gin, der so ziemlich allen bekannt sein dürfte.

I proudly present: Gordon’s Gin.

Mit dem Gordon’s füllen wir uns einen sehr straighten London Dry Gin ins Glas.
Das 37,5% Destillat trägt Wacholderbeeren, Koriandersamen, Angelikawurzel, Süßholz, Orangenschale, Zitronenschale, Ingwer, Zimtöl und Muskatnuss als Botanicals in sich.
Hält man seine Nase ins Glas erreicht die Wacholderbeere und eine leichte Note von Koriandersame den Geruchsnerv, dazu kommt ein leichter Hauch von Zitrone und ganz dezent eine Brise grüne Nadeln.

Gin Tonic mit Mango
Für mich ist der Gordon’s Gin ein wenig flach. Er erinnert an der Zungenspitze sogar ein wenig an Getreideschnaps.

Pur auf Eis getrunken wird der Gin leicht bitter, weshalb ich ihn hier mit süßer Mango, Thymian und schwarzem Pfeffer serviere. Ein toller Sommerdrink, zu dem gut das Fentimans Traditional Tonic Water passt.

Gin Tonic mit Mango

Mir gefällt an diesem Drink, neben der geschmacklichen Kombination, auch ganz besonders die sommerliche Note, die dieser Cocktail ausstrahlt. Was meint Ihr? Ein Sommerdrink für laue Nächte, draußen am See, unterm Apfelbaum, auf dem heimischen Balkon? Hach…

Genießt den Abend, morgen könnt Ihr ausschlafen!
Bis morgen zu einem neuen Gin ;)

CHEERS!
Eure

Tanja Gin Tonic mit Mango

Gordon's Gin mit Mango und Thymian
 
Author:
Serves: 2
Ingredients
  • 125 ml Gordan's Gin
  • 375 ml Tonic Water
  • 4 Scheiben Mango
  • Kuebenpfeffer
  • Thymianzweige
  • Eis
Instructions
  1. Fülle zwei Gin-Tonic-Gläser mit Eis.
  2. Gib den Gin in die gekühlte Gläser.
  3. Halte das Glas etwas schräg und lasse das Tonic langsam in das Glas laufen.
  4. Füge Mangoscheiben, Thymian und den Pfeffer dazu.
  5. CHEERS!

Die anderen beiden Gin’s von den Genier-Dich!-Days sind hier und hier. Und wer  es ganz ausgefallen mag versucht sich auch mal an dieser Gin-Tonic-Variante.

Gin Tonic mit Ingwer und Minze

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic Rezept

Und schon sind wir beim zweiten Tag der GINIER-DICH-Days.
Hat Euch der gestrige gegrillte Gin-Tonic geschmeckt?

Heute zeige ich Euch eine Variante mit Bombay Sapphire, den es in allen gut sortierten Supermärkten gibt.

Im Bombay Sapphire Gin sind zehn Botincals herauszuschmecken. Neben dem klassischen Wacholder erreichen die Aromen von Mandel, Süßholz, Zitrone, Koriander, Schwertlilie, Zimtkassie, Angelikaawurzel, Kuebenpfeffer und Paradieskörner die Zunge, wodurch ein milder London Dry Gin-Geschmack entsteht, der im Gegensatz zu seinen London-Dry-Gin-Kollegen um einiges sanfter schmeckt.
Ursprünglich enthält der im Dampfinfusionsverfahren aromatisierte und dreifach destillierte Bombay Sapphire 47% Alkohol. Für den deutschen Markt wurde der Alkoholgehalt allerdings auf 40 % herabgesetzt, was zu kritischen Stimmen führte, da der Alkohol zur Entfaltung der Aromen im Gin maßgeblich beiträgt und diese dadurch im Geschmack gemindert werden.
Seit ein paar Jahren wird der Gin von Bacardi wieder mit mit 47% Alkoholgehalt nach Deutschland importiert und ist in dieser Qualität in ausgewählten Spirituosenläden erhältlich.

gin tonic

Ich serviere hier den Bombay Sapphire als Gin-Tonic mit Ingwer und Minze. Der frische Geschmack der Minze harmonisiert wunderbar mit der leichten Schärfe des Ingwers.

Wie findet Ihr diese Drink-Variante für einen einfachen Dienstag?

Ich sag mal Cheers!

Eure

Tanja

4.0 from 1 reviews
Gin Tonic mit Ingwer und Minze
 
Ingredients
  • 50 ml Bombay Sapphire
  • 1 Hauchdünne Scheibe Ingwer
  • 1 Zweig Minze
  • 100 ml Tonic Water
Instructions
  1. Ingwerscheibe in ein Ginglas geben und mit einem Barstößel bearbeiten.
  2. Dann das Glas bis zum Rand mit Eis füllen und umrühren, bis das Glas eiskalt ist.
  3. Jetzt noch die überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Bombay Sapphire hinzufügen.
  4. Das Getränk umrühren, um die Zutaten auf die richtige Temperatur zu bringen.
  5. Das Glas leicht neigen und das gekühlte Tonic Water an der Seite des Glases entlang hineingießen, anschließend mit einem Barlöffel einmal vorsichtig hochziehen.
  6. Mit hauchdünner Scheibe Ingwer und Minz-Zweig ausgarnieren.

 

Zanderfilet auf warmen Spargelsalat mit Kürbiskernpesto

*Dieser Beitrag enthält Werbung

{…nie wieder reibungsfrei in meiner Küche…}

Microplane

 

Manch einer von Euch weiß, dass hier in diesem Househalt ja immer einige Personen ein und ausgehen. Einige davon im jugendlichen Alter, denen die Lagerhaltung von Lebensmitteln relativ egal ist. Sucht man Beispielsweise den Nussnougataufstrich, steht er unter Garantie offen neben dem Bett, darin noch der Esslöffel-natürlich bis zum Ende des Löffelgriffs schön verschmiert. Von den anderen Fundstücken im Zimmer möchte ich gar nicht sprechen. Nur so viel: Mir war bis vor einiger Zeit nicht bewusst, dass man Porzellanteller auch kämmen kann. Oder war es mal ein Brot, was darauf festgewachsen ist?

Es kommt also durchaus vor, dass ich nach House komme und nicht nur eine Küche vorfinde, die aussieht als hätte man ein Schwein geschlachtet (was sich zum Glück als Tomatensaucen-Massaker entpuppt), sondern dass Dinge nicht ordnungsgemäß verpackt in den Kühlschrank wandern.

Parmesan-Liebe

Kürzlich erst geschehen mit meinem Parmesankäse.
Ich liiiiiebe Parmesankäse. Ich mag ihn am liebsten ganz fein gerieben. Ich könnte die feinen Späne eigentlich über alles reiben. Sogar auf einem einfachen Butterbrot schmeckt der frisch geriebene Italiener wirklich köstlich.

Wenn er allerdings nicht richtig gelagert wird, fängt der gute Käse schnell an zu schimmeln oder er trocknet völlig aus. Beides ist sch….(limm).
Meiner im Kühlschrank war furztrocken, denn natürlich wurde er einfach ohne Verpackung in den Kühlschrank geworfen….
Wegwerfen kommt für mich aber absolut nicht in Frage! Auch vertrockneter Parmesan schmeckt ganz fein gerieben super auf und in Pasta, Risotto, Salat oder wie hier im Kürbiskernpesto und auch auf dem Spargelsalat.
Damit der Käse aber auch wirklich richtig fein gerieben auf den Teller kommt, benötigt man natürlich das richtige Werkzeug!
Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen!

Microplane

Reibungslos? Rattenscharf!

Vor Jahren habe ich eine Reibe geschenkt bekommen. Die funktionierte so semi-gut… Meine damaligen Kollegen konnten an Hand meiner Finger immer genau sehen, wenn ich mal wieder einen aufopferungsvollen Selbstversuch mit dem letzten Fitzel eines Parmesanstückes gemacht habe. Die Haut an meinen Fingerknöcheln war dann dort meist nämlich nicht mehr vorhanden. AUA!

Dann legte ich mir meine erste Microplane zu. Die Offenbarung in Punkto Reiben zog in meine Küche ein. Das klingt jetzt total nach Lobhudelei, aber ich sage Euch, dass ich ohne diese Reibe in keinen Kochkrieg mehr ziehen würde.
Das Ding ist einfach sensationell. Auf der einen Seite rattenscharf, dank photo-geätzten Edelstahlklingen und zum anderen völlig sicher, was die Verletzungsgefahr anbelangt. Dazu kommt jetzt auch noch ein tolles Design- aber dazu später.

Microplane

Aufreibendes in der Bloggerwelt 

Als nun neulich meine Freundin Graziella von Graziellas Foodblog bei mir anklingelte und fragte, ob ich bei der Microplane Frühlings-Bloggerparade mitmachen möchte, war sofort klar, dass ich dabei sein muss! Denn wenn ich heute in meiner Küche eines nicht missen möchte, dann sind es die Microplane Reiben.
Das Tolle ist, dass es die scharfen Dinger in vielen verschiedenen Ausführungen gibt. Eine Übersicht der Produkte seht Ihr hier. Von fein bis grob ist alles dabei und die Einsatzmöglichkeiten sind absolut vielfältig. Hier werden Lebensmittel nicht zerrissen oder zerdrückt, sondern wirklich präzise geschnitten. Dadurch bleiben Aromen und Geschmäcker erhalten und werden sogar je nach Produkt noch intensiviert.

Meine damalige Reibe war mit einfachem schwarzen Plastikgriff versehen.
Heutzutage hat Microplane aber auch sehr edle Reiben mit schönem Walnussholzgriff aus der stylischen Master-Serie in seinem Sortiment, was bedeutet, dass man diese auch einfach mit auf den Esstisch legen kann, so dass sich jeder seinen eigenen Käse (oder was auch immer) nach Gusto auf den Teller reibt.
Ich finde ja, dass der Kellner bei einem guten Italiener immer mit solch einer Reibe an den Tisch kommen sollte und nicht nur nach „Wolle habbe bissi Pfeffer?“, sondern auch „Wolle habbe bissi feine Parmitschiano?“ fragen sollte.

Microplane

Ooooohhhh…Apropo Italiener…
Mein Lieblings-Italiener hier in der Bloggerszene hat ein ganz großartiges Gericht mit den Reiben gezaubert. Schaut unbedingt bei Domenico und seinem Blog Cooking Italy vorbei und lasst Euch das Wasser im Mund mit seinen SEPIA TONARELLI MIT CREVETTEN IN HUMMERBUTTER AN ZUCCHINI-KAROTTEN-SPÄNEN zusammenlaufen.
Als nächstes verzaubert Euch übrigens Janina mit einem tollen Rezept. Kennt Ihr Ihren Blog Kleines Kulinarium? Schaut auch da unbedingt mal vorbei! Es lohnt sich!

Und soll ich Euch noch etwas sagen?
Ich liebe mein „aufreibendes Leben“ derzeit. Auch wenn ich nicht immer zum Bloggen komme, so passiert derzeit so viel Tolles um mich herum, dass ich in Kürze hier einiges Neues zeigen werde.

Microplane

Bleibt gespannt und genießt das Wochenende!

Tanja

Hier sind noch die Rezept für den Spargelsalat, das Pesto und den Zander:

Kürbiskernpesto
 
Author:
Ingredients
  • 60 g Kübiskerne (gehackt)
  • 60 g Kürbiskernöl
  • 3 EL Parmesan (gerieben)
  • 3 Stk Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
Instructions
  1. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Öl, Parmesan, Kürbiskerne, Salz mit dem Stabmixer fein mahlen.
  3. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, den Knoblauch zum Schluss beifügen.
  4. Alles in ein sterilisiertes Schraubglas füllen und immer darauf achten dass das Pesto mit Öl bedeckt ist.

 
Lauwarmer Spargelsalat
 
Author:
Ingredients
  • 800 g grüner Spargel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Rapsöl
  • 50 g Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker, Essig
  • Kräuter nach Belieben
  • Parmesan frisch gerieben
Instructions
  1. Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden.
  2. Dann den Spargel in kleine Stücke schneiden und kurz in etwas Öl in einer Pfanne anschwitzen.
  3. Alles mit Salz und Zucker abschmecken. So lange garen, dass der Spargel noch bissfest ist.
  4. Aus Senf, Essig, Gewürzen, Gemüsebrühe, Kräutern und Öl eine Vinaigrette herstellen und zum Spargel geben.
  5. Den Salat lauwarm servieren und mit geriebenen Parmesan bestreuen.

Zanderfilet im Parmamantel
 
Author:
Ingredients
  • 4 Zanderfilets
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 4 Scheiben Parmaschinken in 3 Streifen geschnitten
  • 2-3 Stangen grüner Spargel blanchiert
Instructions
  1. Die Zanderfilets jeweils in 3 gleich große Stücke teilen.
  2. Filets würzen und von beiden Seiten in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen.
  3. Mit einem Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fischstücke kurz von beiden Seiten anbraten.
  5. Die Fischstücke herausnehmen und mit einem Streifen Palmaschinken umwickeln, dann einen Streifen Spargel herumwickeln.
  6. Die Fischstücke erneut in der Pfanne anbraten bis der Schinken kross ist.
  7. Alles auf dem warmen Spargelsalat anrichten und etwas Kürbiskernpesto darauf geben.

 

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von MICROPLANE* entstanden.

*Kooperationslink

 

 

 

 

Mandel-Honig-Brot mit Rosmarin

{…Runterkommen für Fortgeschrittene…}

Detox

Leute… da bin ich seit einiger Zeit mal wieder… Mein Blog- und Social-Media-Detox hat einen Grund.

Heutzutage ist der Satz „Ich bin ja so gestresst…“ irgendwie ziemlich modern geworden. Wer nicht gestresst ist, hat den falschen Job, liegt nur auf der faulen Haut und schiebt ständig eine ruhige Kugel, während die Welt da draußen um sich selbst rotiert.

UNGESCHÖNTE VERBAL-MASSAGE

Vor kurzem hatte ich meine Tante am Telefon, die mich wie immer fragte: „Und Tanja, wie geht es Dir?“ „Gestresst…“, sagte ich. Dann folgt Stille. Ich kenn das schon. „Ooooch Mäuselein…!“ Das kommt immer mit so viel Tanten-Empathie rüber, dass man damit ein ganzes Kinderheim hell erleuchten und spontan (auch außerhalb der Adventszeit) in Weihnachtsstimmung versetzen könnte.
Ich telefoniere zweimal pro Monat mit meiner Tante. Nicht nur um zu erfahren, ob sie noch unter den Lebenden ist, sondern um mir Kommentare zu meinem Leben abzuholen. Diese Kommentare haben quasi die gleiche Wirkung, wie die rabiate Massage eines 200 Kilo schweren tschechischen Physiotherapeuten. Man wird durchgewalkt und abgeschrubbt. Sind die ersten Schmerzen aber abgeebbt, fühlt man sich besser. Meine Tante nimmt kein Blatt vor den Mund und walkt mich verbal jedesmal gründlich durch…Schmerzhaft ist es mitunter, aber auch heilsam.

VOLLDAMPF! IMMER UND ÜBERALL

Vor Kurzem musste ich mir anhören: „Tanja, dauernd heulst Du rum, dass Du keine Zeit hast. Wie kann denn das sein?“
Hm… wie kann das denn sein? Gute Frage.
Irgendwie habe ich mir ein Volldampfleben angewöhnt. Morgens im Bett, wenn um 4 Uhr der Wecker klingelt, checke ich meine Mails und schaue in meinen Social Media Kanälen nach neuen Unglaublichkeiten meiner „Freunde“. Ständig hat man das Gefühl nichts verpassen zu dürfen und der Welt da draußen permanente Einsatzbereitschaft zu demonstrieren. Wahrscheinlich fühlt sich ein Jack-Russel-Terrier nach 2 Dosen Red Bull nicht anders.

Meine Tante hat mir ein rigoroses „Nein“ verordnet. Das Handy und den Computer ab 20 Uhr auszuschalten und erst ab morgens 8 Uhr wieder einzuschalten. Meine Tante besitzt weder Handy, noch Computer, sondern telefoniert noch mit einem Gerät mit Spiralkabel in waldgrün… Und sie ist seit gefühlten 100 Jahren mit ihrer Witwenrente vollends versorgt.

Dennoch glaube ich, dass sie irgendwie Recht hat. Ich sollte immer mal Handy- und PC-Detox betreiben, um mich mal wieder selbst zu spüren. Dass ich zum Detoxen so schnell gezwungen werde, konnte ja keiner wissen…

Detox

SPONTANES (UNFREIWILLIGES) ZWANGS-DETOXEN

Mein Handy wurde mir geklaut….!
Wenn ich daran denke spüre ich immer noch eine ohnmächtige Wut, die aber nichts an der Tatsache ändert, dass das Ding weg ist und ich dem Dieb wünsche, dass ihm (oder wem auch immer) das Gerät direkt am Ohr explodiert und den ganzen Kopf wegreißt… (ja ich kann nicht nur nett, sondern habe mitunter echt seeeeehr düsterer Gedanken!).

Das Ding bedeutet: 2,5 Jahre Leben in Form von Fotos, Telefonnummern (die mich seit Jahren schon begleiten) und Chats mit Menschen, die ich nicht mehr aus meinem Leben streichen möchte… alles gelöscht. Alles weg. Gelöscht von mir. Um meine Privatsphäre zu schützen. Aus der Ferne. Aus Angst, dass jemand Fremdes mit meinen Fotos, Daten, usw. Schindluder treibt.
Ja, man möge mich jetzt steinigen und für total bescheuerte halten, aber ich habe meine Daten NICHT gesichert… Und jaaaaaa… ich weiß, dass das ein Riesenfehler war. (Also jeder, der sich jetzt wegen meiner Blödheit an die Stirn klatscht, möge sich bitte zurückhalten und aus Respekt, für meine Person, still schweigen…!) Es ändert jetzt auch nichts mehr an der Tatsache, dass nun jemand im Besitz meines Telefons ist, dem ich schmerzlich hinterher trauere. Es ändert nichts…! Also bitte ich an dieser Stelle von Bele(e)(h)rungen abzusehen…

Detox

GEDÄCHTNIS-EMOTIONEN ABRUFEN

Nachdem ich mich aber mit der Tatsache abgefunden habe, dass 2,5 Jahre Fotomittschnitte und sonstige Begebenheiten meines Lebens, in welcher Form auch immer, einfach ausgelöscht sind, habe ich darüber nachgedacht was in diesen 2,5 Jahren alles passiert ist.
Und soll ich Euch etwas sagen? Es ist eine wirklich wundervolle Sache sich Ereignisse im Kopf herbeizurufen und sich seine eigene Diashow zu kreieren, in Erinnerungen abzutauchen, Erlebnisse und Situationen wiederzubeleben, ohne dass man dafür ein Foto, eine Whats App oder SMS als Reminder hinzunimmt. Einfach aus dem Gedächtnis und dem Kopf heraus.
Und genau an dieser Stelle beneide ich meine Tante, die genau diesem „Stress“ nicht unterliegt und Erlebnisse und Emotionen aus ihrem Gedächtnis heraus wiederbelebt.

Gestern Abend habe ich zum Beispiel in der Badewanne gelegen und seit über einem Jahr mal wieder ein Buch dabei gelesen (ohne mein Handy am „Beckenrand“ liegen zu haben- es könnte ja eine Whats App, eine Message von Facebook oder ein Email eintreffen…)
Da ich wusste, dass nichts kommt, war ich so tiefenentspannt in meinem Badeschaumberg und 30 Grad warmen Wasser versunken, wie schon seit langem nicht mehr. Das Detoxen scheint zu funktionieren….

Aber was zeigt mir das?
In der heutigen Zeit unterliegt jeder (je nach Ausprägung) diversen Zwängen und Ängsten etwas zu verpassen, dass es mitunter schon ungesund wird.
Auch wenn ich vielen Dingen der heutigen Zeit wirklich dankbar bin, denn sonst würdest DU gerade nicht diesen ellenlangen Text lesen und wärst nicht (wo auch immer) über meinen Blog gestolpert…. (Dafür möchte ich übrigens an dieser Stelle DANKE sagen!) Aber immer mal abschalten- und damit meine ich auch das Handy und den Computer, verschafft einem tatsächlich eine sehr qualitative Zeit für Dinge oder auch für sich selbst, die man anders nicht mehr bekommt.

Detox

IM HIER UND JETZT

Zum Handy-Detox möchte ich noch etwas anmerken:
Auch wenn es eine schmerzliche und teure (!!!) Erfahrung für mich war, mein Handy nicht mehr in meiner rechten Gesäßtasche bei mir zu führen…es war auch zugleich eine sehr lehrreiche Situation.
Ich habe gemerkt, dass man sich Begebenheiten im Gedächtnis lebendig halten soll (und nicht nach zwei Jahren von Facebook auf ein Ereignis, was man irgendwann gepostet hat, aufmerksam gemacht werden soll) und man JETZT lebt, genießt, entspannt,… und sich nicht darüber grämen soll, dass 2,5 Jahre auf einem elektronischen Gerät ausgelöscht sind.

Die Erinnerungen leben im Herzen und das ist viel intensiver als 15.354 Fotos, 1.423 Videos (ja, das war alles auf meinem Handy…ungesichert…!) und 250 Chats auf Whats App (von denen nur 3(!) die Wichtigkeit gehabt hätten, fürs Leben gespeichert zu werden…).

Ich speichere gerade DIESEN Moment, in dem ich DIR/Euch hier schreibe, in meinem persönlichen und emotionalen Gedächtnis und nicht in einer elektronischen Datenbank oder Cloud…

DANKE, dass es Dich/Euch gibt und DANKE, dass Du/Ihr mich hier immer im House besucht.

Gerüche kann man übrigens auch sehr gut im Kopf speichern: Ich genieße immer noch den Duft und den Anblick meines Mandel-Honig-Brotes mit Rosmarin, der sich tief in mein Wohlfühl-Gedächtnis eingebrannt hat…

Mandel-Honig-Brot mit Rosmarin
 
Author:
Ingredients
  • 800 g Mehl
  • 200 g Vollkornmehl
  • 1 ELZucker
  • 1 Würfel
  • Hefe, (42 g)
  • 1 EL Salz
  • 800 ml Wasser
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 4 EL Cranberries
  • 2 EL Honig
  • 2 EL gehackter Rosmarin
Instructions
  1. Beide Mehlsorten mit Zucker mischen und eine Mulde hineindrücken.
  2. Hefe im Salzwasser auflösen und in die Vertiefung geben.
  3. Den Honig, die Cranberries, sowie die Mandeln hinzugeben.
  4. Masse sorgfältig mischen und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.
  5. Den Teig ca. 1½ Stunden an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
  6. Den Brotteig mit den Händen zu eine Laib formen und mit dem gehackten Rosmarin bestreuen. Den Laib mit einem Messer in der Mitte der Länge nach einschneiden und noch einmal gehen lassen.
  7. Dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 50 Minuten goldbraun backen.

In diesem Sinne: genießt den Augenblick und sammelt nicht nur Erinnerungen mit dem Handy oder der Cloud in der Vergangenheit !

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Cranberry Granola mit Cashewkernen

{…hast Du Kopf wie Sieb, musst Du Granola essen…}

Granola

Warum auch immer, aber in der letzten Zeit erinnert mich mein Gehirn an das Sieb in dem ich immer meine Nudeln abseihe. Schön gleichmäßig mit kleinen Löchern durchzogen, damit alles sorgsam abfließen kann, was sich da in meinem Kopf so aufhält. Was ich damit sagen möchte: ich werde vergesslich!

—Das 70er Jahre Einkaufsnetz in meinem Kopf—

Kürzlich klingelte mein Telefon und eine weibliche Stimme singt mir entgegen: „Tanja, guuut dass ich Dich erreiche, hier ist Sabrina!“ Ich halte mir den Hörer ans Ohr und konzentriere mich auf den Singsang, der durch die kleinen Öffnungen im Hörer strömt. Mein Gehirn versucht in Wallung zu kommen, reagiert aber gerade eher wie eine Energiesparlampe, die sich langsam entschließt den Raum endlich hell werden zu lassen. „Sabrina-Sabrina-Sabrina“ rattert es in meinem Kopf und ich versuche die Stimme zu zuordnen. Es ist grauenvoll!
Um mir aber natürlich nicht anmerken zu lassen, dass mein Hirn einem dieser grobmaschig gehäkelten Einkaufsnetze aus den 70ern ähnelt, habe ich mir eine gewisse Taktik angeeignet.

Sobald ich am Telefon mit Menschen zu tun habe, an deren Namen und Gesichter ich mich nicht mehr erinnern kann, erhöhe ich meine Stimme um zwei Oktaven und rufe mit gespielter Begeisterung: „Heeeeeeey Sabrinaaaa!“ Das Wort „Hey“ ist hier wirklich dankbar einzusetzen, denn erstens ist es eine recht passable Grußform (wirkt jung und dynamisch) und zweitens kann man es so wunderbar in die Länge ziehen (was einem eventuell Zeit gibt, doch noch darauf zu kommen, wer da gerade am anderen Ende des Hörers ist).

—Die Schleimkanone rettend im Anschlag—

Ich finde mich langsam damit ab, dass ich mit knapp über 40 nun vergesslich, schusselig, alt und debil werde/bin. Der Sinkflug ins Land der Treppenlifter ist ziemlich ernüchternd in die Nähe gerückt.
In diesem Jahr habe ich schon 3 Mal eine neue PIN für meine EC-Karte bekommen. „Wie war noch mal das Hüpfmuster auf der Geldautomaten-Tastatur?“
Auf Partys begegnen mir mitunter Menschen, die mich kennen, ich mich aber einfach nicht an sie erinnere und dann solche Sätze wie „Tanja, ich bin’s doch Matthias. Der, der dich vor ein paar Jahren bei Rock am Ring vor dem Untergang bewahrt und mit Alkaselzer am nächsten Tag versorgt hat….“ Ich habe keine Ahnung wer der blasse Typ vor mir ist. Aber auch hier gibt es eine einfache Taktik, um die Peinlichkeit der Situation zu umschiffen. „Mensch Matthias, Du hast Dich ja verändert! Hast Du etwas mit Deinen Haaren gemacht? Und abgenommen hast Du auch, oder? Ich hab’ Dich gar nicht erkannt! Gut siehst Du aus…“ *räusper
Ihr merkt, die Schleimkanone ist quasi immer im Anschlag, um einen Schuss ins Ungewisse abzufeuern, einfach um halbwegs würdevoll aus der Nummer raus zu kommen.

Granola

Als ich noch nicht an meiner eigenen beginnenden Demenz litt, fand ich Vergesslichsein sogar mitunter ein ganz charmantes Leiden. Ich hatte das Gefühl, dass sich vergessliche Menschen weniger Sorgen und Gedanken machten. Ähnlich einer Schnecke: vergesslich, lahm und sorgenfrei. Jetzt leide ich selbst daran und merke, dass es alles andere als charmant ist. Es ist peinlich und fühlt sich unglaublich doof an. PUNKT!

—„Priorität“ ist das Zauberwort—

Auch wenn man Wehwehchen und Krankheiten im Internet nicht googeln sollte, habe ich es dennoch getan und zum Glück nicht gleich mein Todesurteil gelesen. Vielmehr habe ich eine Studie der Universität Stanford gefunden, die belegt, dass es völlig normal ist Dinge zu vergessen. Ja, es ist sogar überlebenswichtig für unser Gehirn.
Unser Verstand sortiert nämlich Dinge nach ihrer Wichtigkeit, sprich: das Gehirn setzt Prioritäten.
Dass ich also meine EC-PIN immer vergesse liegt daran, dass mein Konto sowieso chronisch leer ist und deshalb die PIN-Nummer in Prio.Stufe 155 rutscht. Ebenso verflossene Bekanntschaften, die man irgendwann zufällig wieder trifft.
Ich habe wohl einfach Wichtigeres zu tun, als mir so kleine Details zu merken. (Klingt ganz schön überheblich und ich schäme ich gerade dafür!)

Granola

—Brainfood für und gegen die Löcher im Hirn—

Um der Vergesslichkeit vorzubeugen, hilft wie immer eine gesunde Ernährung und ausreichende Füssigkeitszufuhr (nein, kein Prosecco! Und leider wird man durch das Verändern seines Essverhaltens auch nicht intelligenter…)
Heutzutage spricht man von sogenanntem „Brainfood“, das kurz und langfristig die Konzentration, das Vorbeugen von Müdigkeit und das Meistern von Stresssituationen (wie Prüfungen o.ä.) fördern soll.
In diesem Artikel kann man ganz gut nachlesen welche Lebensmittel als „Brainfood“ gelten.

Ach ja… und Sabrina (die vom Telefon) ist die Sprechstundenhilfe meines Physiotherapeuten, die mich, etwas überrascht über mein leicht hysterisch freudiges „Heeeeyyyyy Sabrina!“, an meinen Termin in der nächsten Woche erinnern wollte, der einen Tag verschoben werden muss.
Den Termin hatte ich glatt vergessen….

Eure

Tanja

 

Cranberry Granola mit Cashewkernen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 100 g Dinkelflocken
  • 50 g Cashewkerne
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 25 g gehackte Mandeln
  • 1 TL Zimt (optional)
  • 70 g Honig
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 40 g getrocknete Cranberries
Instructions
  1. Hafer- und Dinkelflocken mit Mandeln, Sonnenblumenkernen und Cashewkernen mischen. (Optimal mitZimt)
  2. Den Honig und das Öl unterrühren.
  3. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten rösten.
  4. Zwischendurch mehrmals wenden.
  5. Granola auskühlen lassen. Cranberries hacken und unterheben.
  6. Passt perfekt zu Naturjoghurt!

(Lässt sich übrigens toll verschenken, wenn man es noch schön verpackt…!)

 

 

Pfifferling-Pesto

{…Pilzbefall in angenehm…}

Pfifferling-Pesto So Herrschaften,
auch wenn jetzt Wochenende ist, heißt das nicht automatisch, dass man viel Zeit hat.
Ihr wisst: das Thema Freizeitstress, usw.

Und deshalb fackel ich auch gar nicht lange rum, denn heute könnt Ihr es mal wieder
AUF DIE SCHNELLE MIT DER HOUSEDAME machen.
Heute sogar exklusiv mit Pilzbefall…
Ähm, also ich wollte sagen: „Heute gibt es was mit Pilzen!“

Ich habe vor Kurzem noch ein paar Pfifferlinge ergattern können, konnte sie aber nicht sofort zubereiten. Was liegt also näher sie in Form von Pesto etwas länger haltbar zu machen?! Und da die Zubereitung von diesem Pesto wirklich ein schnelle Sache und kinderleicht ist, habe ich jetzt für die nächste Zeit immer mal ein schnelles und nicht alltägliches Gericht auf dem Tisch stehen. Dazu etwas cremigen Burrata, ein paar frittierte Salbeiblätter und schon ist ein perfekter Seelenfutter-Teller für einen gemütlichen Herbsttag angerichtet.
Wer gerne mehr Zeit investiert, der macht sich die Nudeln noch selbst.

Pfifferling-Pesto

Wollt Ihr Euch auch Pilze holen?
(das funktioniert nämlich auch bestens mit Champignons, Kräuterseitlingen, usw.)

Und wer noch weitere Verwendungen von Pilzen sucht, schaut sich mal z.B. diese köstliche (vegane) Pilzpfanne an.

Pfifferling-Pesto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 250g Pfifferlinge
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30g Pinienkerne
  • 30g Parmesan
  • 150 ml bestes Olivenöl
  • 8-10 Salbeiblätter fein gehakt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Instructions
  1. Die Pfifferlinge putzen und in Stücke schneiden.
  2. Im heissen Olivenöl anbraten.
  3. Den Knoblauch grob hacken und ebenfalls anbraten.
  4. Jetzt die Pilze mit Salz bestreuen und weiter garen lassen.
  5. Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und gut abkühlen.
  6. In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten und anschliessend abkühlen lassen.
  7. Nun alle Zutaten, bis auf das Olivenöl, mit dem Mixer zerkleinern. (das Pesto kann nach Belieben gröber oder feiner gemixt werden)
  8. Das Olivenöl zum Schluss hinzufügen und den Salbei unterrühren
  9. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

  10. Das fertige Pesto in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken.
  11. So ist das Petso ca. zwei bis drei Wochen im Kühlschrank haltbar.
  12. Die Nudeln al dente kochen.
  13. Die Teigwaren abgiessen, so dass noch etwas Restwasser im Topf übrig bleibt.
  14. Jetzt die Nudeln wieder in den Topf zurückgeben und mit dem Pesto vermischen. Wer möchte kann noch 1-2 EL Sahne hinzufügen.
  15. Mit Burrata und frittiertem Salbei servieren.

Grundrezept Pastateig
 
Prep time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 400 g Hartweizenmehl
  • (oder 200 g Hartweizengrieß und 200 g Mehl Type 405)
  • 4 Eigelb
  • 1 Ei
  • 4 TL Olivenöl
Instructions
  1. Das Mehl auf der Arbeitsplatte anhäufeln und in die Mitte eine große Mulde drücken. In diese die Eigelbe und das Ei hineingeben.
  2. Das Ei mit etwas Mehl vom Rand mit einer Gabel verrühren.
  3. Nach und nach so viel Mehl unterrühren, bis der Brei recht fest wird und sich kaum mehr mit der Gabel verarbeiten lässt.
  4. Den Teig nun mit immer mehr Mehl verkneten. Dabei das Öl und esslöffelweise gerade so viel Wasser zufügen, dass der Teig nicht klebt. (Der Teig sollte möglichst fest sein.)
  5. Kräftig durchkneten und in Klarsichtfolie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Nachdem der Teig geruht hat, wird er mit Hilfe einer Pastamaschine oder per Hand ausgerollt. Für eine schöne Konsistenz den Teig mehrfach durch die größte Einstellung der Pastamaschine drehen. (Der Teig darf dabei ruhig anfangs noch etwas brüchig sein, er wird durch das Durchdrehen geschmeidiger.)
  7. Ist der Teig noch zu weich, bestäube die Platten mit ein wenig Mehl.
  8. Nach und nach kannst Du dann die Dicke reduzieren (in 2-Stufen-Schritten möglich.)
  9. Für die meisten Pastasorten gilt, dass sie mit der dünnsten Einstellung ausgewalzt werden. Bandnudeln vertragen eine größere Stärke und schmecken besonders herzhaft, wenn sie eine Stufe dicker ausgerollt werden.

 

Pfifferling-Pesto

Bis bald und bleibt anständig!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Teller: Churchill 1795 Serie Stonecast
Olivenöl: Kyklopas 

Gemüsechips mit Chili-Sour-Creme

{…Achtung Kontrolle am Handgelenk…}

Gemüsechips

Ich habe seit einiger Zeit eine Plastik-Allergie

Überall wo ich hinkomme, leuchten bunte Plastikarmbänder an den Handgelenken meiner Freunde, Kunden und Mitmenschen. Jeder gelaufene Schritt, jede verbrannte Kalorie, der Herzschlag, die Tiefschlafphase, die Dauer des Beischlafs…. alles wird gemessen und aufgezeichnet. Sie vibrieren, leuchten, zeigen Whats Apps und sonstige Nachrichten an und ermahnen Dich sich mehr zu bewegen und den Hintern von der Couch zu erheben. Grundsätzlich ist so ein Arschtritt am Handgelenk ja keine ganz so verkehrte Sache.
Wenn sie dir allerdings anfangen den Abend zu verderben und zur totalen Kontrolle mutieren, dann wird das Ganze schon etwas unlustiger…

Auf die Quote kommt es an

Vor Kurzem habe ich mich mit einer Bekannten zum Wein in einer unserer Lieblingsbars verabredet. Als der Kellner kam, bestellte sie einen Pfefferminztee mit frischer Minze, denn ihr Fitness-Armband hatte ihr morgens den Tipp gegeben, dass sie besser schlafe, wenn sie heute keinen Wein am Abend zu sich nehmen würde. „Mir fehlen nur noch 21% zur optimalen Schlafqualität. Ein Glas Wein schraubt das direkt mal auf satte 36,5% hoch…!“ Der Kellner und auch ich waren fassungslos. Mein Vorschlag, dass wir uns zum Frühschoppen mit Schnaps an einem Montagmorgen um 7 Uhr treffen (ist ja dann nicht Abend), kam irgendwie nicht so gut an.
Eine andere Freundin cancelte unsere Verabredung zu einem gemeinsamen Mittagessen, da sie am Vortag auf dem Kindergeburtstag ihrer Tochter bereits einen Schokoladenmuffin verdrückt hatte und laut Fitnessarmband für den nächsten Tag nur noch 231 Kalorien zur Verfügung hatte. „Dann iss halt einen Salat!“ war mein Vorschlag. „Salat? Tanja spinnst Du? So einen Salat, den es da gibt, hat mindestens 357 Kalorien… Und dann soll ich dir auch noch gegenübersitzend zusehen wie Du Dir einen ganzen Teller Pasta mit Sauce reinschaufelst? Vergiss es! Das treibt dann auch noch zusätzlich meinen Stresssensor in die Höhe… Ganz schlecht für meine Wochenquote!“
Es ist echt zum Verzweifeln. Ich fahre alleine S-Bahn, weil dem/der andere(n) noch 4500 Schritte für das Tagesziel fehlen und sie lieber laufen. Ich esse alleine mein Stück Kuchen am Nachmittag, während mein Gegenüber die Zahlen auf seinem Fitnesswecker beobachtet. Spaß und Genuss sieht für mich irgendwie anders aus!

Gemüsechips

Ein Koch, mit dem ich noch bis vor einiger Zeit zusammengearbeitet habe, sprang stündlich beim Arbeiten um mich herum, um mir unter die Nase zu reiben wie viel Schritte er jetzt  schon getan hat, damit er seine Figur- und Herzprobleme in den Griff bekommt. Komischer Weise ist er in der ganzen Zeit nicht weniger geworden und sein Blutdruck hat sich auch nicht verbessert.

Vor ein paar Jahren prophezeite der mittlerweile verstorbene Frank Schirrmann (Herausgeber der FAZ), dass demnächst eine neue Zeit anbrechen würde, als sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes mit einer der ersten Fitness-Tracking-Armbänder zeigte. Er sagte quasi voraus, dass die zukünftige Gesellschaft zu selbstregulierten Mensch-Maschinen mutieren könnten.
Wie Recht er in manchen Bereichen damit behalten würde, habe ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht vorgestellt und dachte mir: „Immer diese mediale Schwarzmalerei…!“

Das Fitnesskonto wird mit Fleißpunkten gefüllt

Die Plastikarmbänder scheinen die Antwort auf einige menschliche dringende Fragen zu sein: Wie nehme ich ab? Wie bringe ich viele Leute dazu sich zu bewegen? Wie bekomme ich eine gesündere Lebensweise?
Die Fitnessbänder geben einem das Gefühl überall und jederzeit mühelos anfangen zu können etwas für sich zu tun. Dazu kommt, dass sich der Mensch von diesem Gerät kontrolliert fühlt, da ja täglich mehrfach Impulse, Ermahnungen oder auch Lob am Handgelenk aufleuchten.
Morgens zur Bahn gelaufen? Wow, schon 1023 Schritte, da gönn ich mir doch direkt mal einen Schoko-Donut am Bahnhof… Kleine Sünden macht man mit kurzem Gehen um den Block wieder wett und scheffelt so Fleißpunkte auf seinem Fitnesskonto.

Es soll ja sogar mittlerweile schon Krankenkassen geben, die solche Armbänder in ihr Bonusprogramm mit aufgenommen haben. Es gilt lediglich nachzuweisen, dass man mind. 10.000 Schritte am Tag gelaufen ist oder alternativ über 30 Minuten lang einen Herzschlag von 120 aufrechterhält. Ob man joggt, fahrradfährt oder schwimmt bleibt jedem selbst überlassen. Macht schlappe 180 Euro Beitragsersparnis im Jahr.
Der Gedanke, dass dann auch noch meine Krankenkasse mitbekommt (und sogar aufzeichnet) wo ich gerade bin und weshalb mein Puls gerade so rast, gruselt mich.

Gemüsechips

Gerade gestern sitze ich mit einer Freundin gepflegt zum Serienabend auf dem Sofa, als sie wild mit ihrem linken Arm in der Luft rudert. Die Hand kreist vor und zurück, der Arm schwingt hin und her, während das kleine Display an ihrem Handgelenk munter leuchtet und ich mich nicht mehr auf das Fernsehbild konzentrieren kann.
„Äh, was machst Du da?“ „Ha! Ich habe herausgefunden, dass man mit wedelnden Bewegungen der Hand das Armband austricksen kann. Ich habe gleich zirka 600 Schritte gespart und die blöde Uhr hört auf zu motzen, dass ich hier untätig mit Dir auf der Couch sitze.“ Sagt sie, grinst und greift mit der nicht wedelnden Hand in meine Chipstüte…

Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag, bleibt beweglich ;-)

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Diese Grünkohl-Quesadilla eignen sich übrigens auch hervorragend für einen entspannten Couchabend!

Gemüsechips mit Chili-Sour-Creme
 
Author:
Recipe type: Snack
Ingredients
  • Kartoffeln
  • Pastinaken
  • Rote Bete
  • Gelbe Bete
  • Olivenöl
  • Salz

  • 100 g Schichtkäse (ersatzweise Quark, 20% Fett)
  • 80 g Schmand
  • 50 g saure Sahne
  • 50 g Crème fraîche
  • 3 El Salat-Mayonnaise
  • 2 El Weißweinessig
  • 0.5 Tl Worcestershiresauce
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Chili-Kresse (z.B. von Koppert Cress)
Instructions
  1. Das Gemüse putzen und schälen.
  2. Mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln. (Je dünner die Scheiben sind, desto knuspriger werden die Chips.)
  3. Etwas Olivenöl mit Salz in einer Schüssel verrühren. Die Gemüsechips hineingeben und Öl vermengen.
  4. Backbleche mit Backpapier auslegen und die Gemüsechips gleichmäßig darauf verteilen, so dass sie nicht übereinander liegen.
  5. Im Ofen circa 40-50 Min. bei 140°C Umluft backen. Den Ofen zwischendurch immer wieder öffnen, sodass der Wasserdampf entweichen kann. Öfter nachschauen - zwischen knusprig und verbrannt liegen nur wenige Augenblicke.

  6. Schichtkäse oder Quark mit Schmand, saurer Sahne, Crème fraîche und Salat-Mayonnaise in einer Schüssel verrühren. Mit Weißweinessig, Worcestershiresauce, Zucker, Salz und Pfeffer würzen.
  7. Die Chili-Kresse unterheben und zu den Gemüsechips servieren.

Heidelbeer-Rotwein-Risotto-Liebe

{…die Sache mit der Liebe…}

Blaubeer-Risotto

Ich habe eine große Liebe.
Die Risottoliebe. Also, unter anderem die Risottoliebe…
Eine andere gibt es auch ;)

Die Sache mit der Liebe ist ja manchmal etwas unwegbar.

Habt Ihr Eure große Liebe schon gefunden?
Nein? Noch nicht?
Macht nix, denn es besteht Hoffung…!

Blaubeer-Risotto

Jeder hat 3 große Lieben

Laut Sozialpsychologen gibt es nämlich in jedem Leben drei große Lieben. Natürlich ist jede dieser Lieben anders, einzigartig und besonders und hat eine große Bedeutung für unsere Entwicklung.

Liebe Nr. 1

Die allererste Liebe ist etwas ganz Besonderes.
Meist erlebt man sie sehr jung und hat deshalb noch keine Vergleiche. Es ist alles neu. Der erst Kuss, das erste Mal… Man himmelt den anderen an und schwebt meist mit Pubertätspickeln im Gesicht auf der rosa Wolke über dem Schulhof. Man denkt, dass diese Liebe ewig hält. Allerdings ist man in diesem Alter noch sehr stark beeinflussbar und legt einen großen Wert auf die Meinung anderer. Die erste große Liebe hält in den allerseltensten Fällen für immer (aber auch das passiert natürlich!).

Liebe Nr. 2

Nachdem man den Trennungsschmerz von der allerersten Liebe verkraftet hat, wird man vorsichtiger.
Man hatte vielleicht in der Zwischenzeit den/die ein/e oder andere/n an seiner Seite und hat sich auf dem „Markt“ ein wenig umgesehen. Da man mittlerweile ein paar Erfahrungen gesammelt hat und nun weiß wie schnell eine Beziehung beendet sein kann und welchen Schmerz das mit sich zieht, geht man schon etwas kritischer an die Sache heran.
Bei der zweiten große Liebe ist man schon etwas reifer geworden. Der neue Partner ist gleichberechtigt, man weiß schon eher was man möchte und auch was man nicht mag, im Gegensatz zur großen Liebe Nr.1.
Dieses Wissen macht beide Partner kritischer und meinungsfreudiger, was häufig zu Diskussionen führt. Aber man ist in vielen Dingen auch leidenschaftlicher. Oftmals geht man bei der Liebe Nr.2 mehr mit dem Kopf an die Sache heran, möchte den anderen ändern, arbeitet an der Beziehung (was ja grundsätzlich nicht schlecht ist). Leider wird darüber hinaus manchmal vergessen auch einfach mal nur glücklich zu sein. Deshalb hält man häufig an Liebe Nr.2 lange fest, obwohl es vielleicht schon zu spät ist und man besser früher einen Schlussstrich gezogen hätte.
Laut Psychologen kann man dieser Liebe Nr.2 übrigens mehrfach begegnen, bis man die Liebe Nr.3 trifft. Auch ist eine Heirat und Kinder mit Liebe Nr.2 nicht selten.
Die zweite Liebe ist eine der wichtigsten Lieben in unserem Leben, da sie uns erkennen lässt was und wer uns glücklich macht, was man braucht und welche Form von Nähe und/oder Distanz für einen selbst richtig sind. Es ist eine lehrreiche Liebe.

Liebe Nr. 3

Tja… Und dann trifft man auf die dritte große Liebe.
Diese Liebe erwischt einen meist nicht auf den ersten Blick mit Haut und Haaren, sondern man begreift erst nach einer gewissen Zeit, dass man zusammenpasst und gehört.
Bei Liebe Nr.3 kann man durchaus schon im fortgeschrittenen Alter sein. Manch einer trifft seine Liebe Nr.3 erst im hohen Alter.
Bei der dritten großen Liebe geht man eher auch mal Kompromisse ein. Vielleicht ist die neue 3. Liebe ein ganz anderer Typ (innerlich und äußerlich), als die Vorangegangene. Das Entscheidende aber ist: Diese Liebe fühlt sich einfach nur gut und richtig an. Man ist angekommen, in der richtigen Zeit, die ab einem gewissen Alter auch nicht mehr unbegrenzt vorhanden ist und man hat das Bedürfnis, jede Minute sinnvoll und mit dem richtigen Partner zu nutzen. Man genießt das Miteinander anders und intensiver. Dramen, Tränen und Diskussionen bleiben aus.
Man hat sich gefunden.
Man will aneinander festhalten.
Einfach so.
Für immer.

An alle noch Suchenden:
Hier das Rezept zur Wartezeitverkürzung ;) Und wer noch Lust auf ein anderes Risottorezept hat schaut einfach mal hier.

Heidelbeer-Rotwein-Risotto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 250 g Risottoreis (z. B. Carnaroli)
  • 4 dl Rotwein
  • 6 dl heiße Gemüsebrühe
  • 250 g Heidelbeeren, ca. 50 g extra
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Parmesan, gerieben
  • Ziegenfrischkäse nach BeliebenSalz und Pfeffer
Instructions
  1. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel andünsten, Reis dazu geben.
  2. Den Reis unter Rühren anbraten bis er glasig ist.
  3. Die Hälfte des Weins dazugiessenund fast vollständig einkochenlassen.
  4. Den restlichen Wein dazugiessen und vollständig einkochen.
  5. Die Gemüsebrühe unter häufigem Rühren nach und nach dazugiessen, sodass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Nach ca. 10 Min. die Heidelbeeren unterrühren und ca. 10 Min. fertig köcheln, bis der Reis cremig und al dente ist.
  7. Butter und Käse darunterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Teller geben.
  8. Die beiseite gestellte Heidelbeeren darauf verteilen.
  9. Nach Belieben Ziegenkäse darüber zerbröseln und groben Pfeffer darüber geben.

Passend zum Thema Liebe kann ich Euch übrigens jeden Abend ab 20 Uhr die Radiosendung „Herzflattern“ auf Kochblogradio.de wärmstens empfehlen.

Ich wünsche mir für jeden von Euch, dass Ihr Euer „für immer“ findet oder schon gefunden habt!

Auf die Liebe!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-Sud

{…man muss auch mal „Nein“ sagen könne…}

Nein sagen

Heute greift die HouseDame mal in die „Lebensweisheits-Kiste“ und schwingt nur kurz den Kochlöffel. ;)

Lebensqualität durch ein gepflegtes „Nein“ – „Ja“ das geht!

Zu so vielen Dingen im Alltag sagt man einfach „Ja“, ohne dass man eigentlich will, was oder wem man da zustimmt oder eingeht. Ein gepflegtes „Nein“ kann einem tatsächlich echte Lebensqualität bringen.

Ich habe in meinem Leben schon ziemlich oft „Ja“ zu Dingen gesagt, zu denen ich besser „Nein“ gesagt hätte. Zu Einladungen, von Menschen mit denen ich meine Freizeit eigentlich nicht „verschwenden“ wollte, zu Aufträgen, für dich eigentlich zu überarbeitet, für Partys, für die ich zu müde war. Alles aus reiner Höflichkeit. Meist weiß man erst hinterher, dass einem ein gepflegtes „Nein“ einiges an Stress, Zeitverschwendung und oftmals auch Ärger verhindert hätte. Ein „Ja“ geht einem schnell über die Lippen, ohne dass man sich häufig in diesem Moment darüber bewusst ist, was die Konsequenz für dieses „Ja“ bedeutet.

Warum sagt man „Ja“, wenn man „Nein“ meint?

Meine „Jas“, die ein „Nein“ hätten sein sollen, kamen meist aus der Angst heraus entweder etwas zu verpassen, jemanden vor den Kopf zu stoßen oder einfach nach einer „Nein-Antwort“ nie wieder gefragt zu werden.

Zeit nimmt den Druck für vorschnelle Antworten

Ich habe gelernt, dass es auf die Art und Weise ankommt „Nein“ zu sagen. Der richtige Umgang damit lässt sich lernen und erfordert nur ein wenig Übung.
Wichtig ist, dass das „Nein“ freundlich angebracht wird und dem Gegenüber nicht das Gefühl gibt auf die Füße getreten zu bekommen.
Oftmals hilft es schon, wenn man nicht voreilig und schnell eine Antwort geben muss und sich mit „Darf ich darüber nachdenken? Ich sage Dir heute Abend Bescheid!“ oder „Ich muss erst in meinem Kalender nachsehen. Ich kann Dir gerade noch keine verbindliche Antwort geben.“ Zeit für die Antwort und zum Hinterfragen seiner eigenen Empfindung schafft. Jeder hat das Recht sich Zeit für Antworten zu nehmen, was meist auch den Druck der Entscheidung nimmt. Hat man voreilig mal wieder etwas zugesagt, was man eigentlich gar nicht wollte, ist es unlängst schwieriger einen Rückzieher zu machen, denn man steht ja schon im Wort.

Erklärt man zudem kurz noch weshalb man etwas ablehnt, ist es für den Gegenüber auch leichter nachzuvollziehen. Allerdings sollte die Erklärung tatsächlich kurz ausfallen, denn sonst läuft man Gefahr in Überredungsversuche oder Debatten verwickelt zu werden.

Genauso wie jeder das Recht hat „Nein“ zu sagen, haben alle die mit einem Anliegen, einer Bitte oder Gesuch an jemanden herantreten anständig behandelt zu werden. Ein eindeutiges „Nein“ ist oft auch ein Zeichen von Respekt, so merkwürdig das vielleicht klingt. Unnötig vertröstet oder hingehalten werden, wenn man die Antwort schon längst weiß, ist also kein schöner Zug.

Alternativen für ein „Nein“

Für manche Anliegen, die man evtl. mit einem „Nein“ beantworten würde, gibt es aber auch Alternativen.
„Kannst Du bitte einen Kuchen für das Buffet am Samstag backen?“ Früher hätte ich sofort „Ja, klar! Kein Problem!“ gerufen, obwohl ich überhaupt keine Zeit hatte mich noch in die Küche zu stellen. (Aber meine Freunde sollten ja weiterhin denken, dass ich immer alles völlig unangestrengt und mit Links schaffe, egal wie stressig mein normaler Arbeitsalltag auch ist/war.) Heute sage ich einfach: „Sorry, einen Kuchen backen kann ich leider nicht, aber ich bringe eine Käseplatte mit.“ Und schon ist aus einem „Nein“, ein alternatives Angebot geworden, dass dem Gegenüber für sein Anliegen auch weiterhelfen könnte. Aber nicht, dass Ihr jetzt aus schlechtem Gewissen Wagenladungen Käse mitbringt, weil Ihr den Kuchen ausgeschlagen habt!

Kennst Du Deine „Jas“?

Damit man das mit dem „Nein-Sagen“ gut hinbekommt, muss man allerdings wissen was seine „Jas“ im Leben sind. Was möchte man? Was tut einem gut? Möchte man mehr Zeit für sich haben? Möchte man konsequenter sein Sportprogramm absolvieren? Dann schlägt man natürlich das Glas Wein, zu dem man eingeladen wird, aus, da das nicht im Trainingsplan vorgesehen ist… Wenn man weiß was man möchte, wird ein „Nein“ leichter fallen und sich auch authentisch vor sich und den anderen begründen lassen.

Lasst Euch nicht auf Diskussionen ein, wenn Euer Gegenüber Eure „Nein-Entscheidung“ nicht versteht oder akzeptiert und lasst Euch bloß keinen Egoismus vorwerfen!
Immer daran denken: Es kommt nur auf die Empfindung deines Gegenübers darauf an, wie das „Nein“ interpretiert wird. Achtet also immer darauf wie Euer „Nein“ rübergebracht wird.

Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-sudo

Ich sage heute „Nein“ zu Kalorien und „Ja“ zu schönen Erinnerungen an den letzten Urlaub, an dem ich immer Miesmuscheln am Mittag an der Strandbude gegessen habe und mich alles andere als MIES dabei gefühlt habe.

5.0 from 1 reviews
Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-Sud
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg Miesmuscheln
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Butter
  • 150ml Weißwein
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 3 Karotten
  • 3 Stangen Stangensellerie
  • weiteres Gemüse nach Belieben
  • Salz, Pfeffer, Chili, Curry, Zitronensaft
Instructions
  1. Die Miesmuscheln gründlich säubern. Alle Muscheln die bereits vor dem Kochen geöffnet sind, bitte entsorgen!
  2. Zwiebeln, und Gemüse gleichmäßig groß in Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken.
  3. Das Gemüse in einem großen Topf in der Butter anschwitzen und anschließend mit der Brühe und dem Weißwein ablöschen.
  4. Minuten köcheln lassen, dann die Tomaten und die Kokosmilch dazugeben.
  5. Den Sud mit Salz, Pfeffer, Chili, Curry und etwas Zitronensaft abschmecken.
  6. Jetzt die Muscheln dazugeben und solange köcheln lassen bis sie sich alle geöffnet haben.

Dazu passt übrigens gut dieses selbstgebackene Baguette (klick) oder auch diese Fladenbrot (klick)

DIE FÄHIGKEIT DAS WORT „NEIN“ AUSZUSPRECHEN,

IST DER ERSTE SCHRITT ZUR FREIHEIT.

(Nicolas Chamfort)

franz. Schriftsteller 1741-1794

 

Macht das was Euch gut tut!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

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