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Pasta Mexicana – Sport ist eine Stylingangelegenheit

{…von Pasta und einer männlichen Vorbereitung auf die WM…}

Pasta Mexicana Da sind sie schon wieder vorbei. Die letzten 4 Jahre. Und schon beginnt die Zeitrechnung wieder neu. Zumindest für alle Fußballbegeisterten, die jetzt schon den Spielplan der Fußball-WM 2018 mit Fußballer-Magneten an den Kühlschrank gehängt haben.
Ich gestehe, ich bin da etwas außen vor, lasse mich aber dennoch gerne zu den Deutschlandspielen vor den Fernseher locken.

Sieht man sich in den Läden um, kommt man an keinem Fußball-Aufsteller, keiner Sammelkarten Aktion, an keiner Verlosung für Deutschland-Trikos, usw. vorbei.
Alle werden zu Sportlern, wenn auch nur in der eigenen Vorstellung.

Mein Freund Bastian (ihr kennt ihn von hier) gehört auch zu den Möchte-Gern-Sportlern und erzählte mir vor einiger Zeit, dass er bis zur Fußball-WM unbedingt einen gestählten Körper haben muss, damit er beim Public-Viewing beherzt und im Siegestaumel sein T-Shirt vom Leib reißen kann.

Jetzt ist es aber nun mal so, dass Bastian noch weit von einem gestählten Körper entfernt ist. Und man verstehe mich hier bitte nicht falsch, mich stört ein Bauchansatz bei einem Mann keineswegs!
Als ich ihn deshalb vor einer Woche anrief, um zu fragen wie es denn nun mit seinem Sportprogramm so laufe, kam am anderen Ende die stammelnde Ausrede: „Ach Tanja, weißt Du, ich wollte ja…..“
„Aha! Aber…?“
„Ich wollte schon anfangen zu joggen, aber dann fiel mir auf, dass ich gar keine richtigen Sportklamotten besitze…“
„Du hast keine Shorts und kein T-Shirt, in dem Du mal um den Block rennen kannst?“
„Doch schooooon…aber wenn ich schon ein neues sportliches Leben anfange, dann möchte ich das auch professionell und mit den richtigen Klamotten aufziehen.“
„Und was heißt das jetzt?“
„Kommst Du mit mir shoppen? Ich brauche Beratung…bitte, Tanja!“

Pasta Mexicana

Einen Tag später stehen Bastian und ich in einem Sportgeschäft.
Er ist bereits in der Umkleidekabine und probiert eine schwarze Shorts mit breiten silbernen Streifen an der Seite an. Angeblich besteht dieses Textile Stück aus einer Faser, die auch für Astronautenhandschuhe verwendet werden. Warum so etwas in einer Sporthose verbaut sein muss, erschließt sich mir nicht.
Die engagierte Verkäuferin eilt geschäftig an mir vorbei in Richtung Umkleide und schiebt ein Paar knallrote Kniestrümpfe zwischen den Vorhangteilen hindurch.
„Das sind unsere Verkaufsschlager derzeit! Das Material nennt sich Coolmax. Es strafft zusätzlich die Waden und lässt sie auch noch atmen!“
Triumphierend sieht sie zu mir herüber. Atmende Waden… na dann…

Der Vorhang der Umkleidekabine öffnet sich und Bastian steht in seiner ganzen Pracht grinsend vor mir. Was mich da angrinst erinnert mich allerdings eher an Batman bei der Einschulung (noch mit Babyspeck) oder an einen Toyboy von Wolfgang Joop.
„Ist das nicht a-b-s-o-l-u-t-e-r W-a-h-n-s-i-n-n? Diese Materialien?“ flötet die Verkäuferin
„Aboluuut!“ antwortet Bastian entschlossen. „Das nehm ich!“
Die Verkäuferin hier hat den Dreh raus und behandelt meinen Kumpel als sei er nur aus einer verletzungsbedingten Pause zurück und der Traum des Profisportlers immer noch in greifbarer Nähe.
Das Sportgeschäft gehört irgendwie zu den Orten, an denen sich ein Mann verstanden fühlt. Irgendwo tief im Inneren, träumt ein Mann wohl heimlich von einer Profikarriere als Fußballer, Läufer, Tennis- oder Golfspieler, auch wenn er die Figur und den Bewegungsablauf einer Qualle hat. Orte wie ein Sportgeschäft sind Balsam für die Seele des Mannes.

An der Kasse wandern dann noch eine atmungsaktive Regenjacke, ein Energie-Gel und eine Trinkflasche plus Snackbox mit passendem Gürtel in die Tüte.
Auf die Frage, ob das alles denn wirklich nötig sei, bekam ich die patzige Antwort: „Tanja, wenn ich in einem Jahr vielleicht schon mein Triathlon-Training kurz vor der Schneefallgrenze absolviere, soll ich mir dann vielleicht ne Butterbrotdose unter den Arm klemmen?“
Was soll man bitte darauf antworten?

Pasta Mexicana

Auf dem gesamten Heimweg philosophiert Bastian darüber, wie es sich jetzt schon so gut anfühlt, quasi im Spitzenkader der Profisportler mitzumischen.
Lautstark immitiert er einen Stadionsprecher:
„Und jetzt endlich wechselt der Trainer Bastian Herbrecht ein, den kopfballstarken gut gebauten Linksaußen-Spieler aus Hessen.
Sehen Sie wie die Fans auf der Tribüne ausrasten und feiern… Und daaaaa…. die ersten weiblichen Fans reißen Ihre T-Shirts herunter….“
Bastians Wangen glühen, während er in seiner eigenen Vorstellung von tausenden von Fans gefeiert wird. Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln.

Zwei Tage später rufe ich bei dem Supersportler an, um mal nachzufragen wie sich die waaaaaahnsinns Materialien so am Körper beim Training anfühlen.
„Großartig Tanja! Ich sitze gerade auf der Couch und lasse meine Waden Atmen. Und weißt Du was toll ist? Die Streifen der Hose leuchten sogar im Schein des Fernsehers. Ich analysiere gerade die letzten Deutschlandspiele.“
„Ist das etwa Dein Training?“
„Ich bereite mich darauf vor! Außerdem ist mir aufgefallen, dass mir noch eine Pulsuhr fehlt, bevor ich so richtig durchstarten kann. Schließlich muss man seinen Puls für optimale Trainigsergebnisse immer im Blick haben! Blöderweise wird die Uhr erst im August geliefert….“

Pasta Mexicana Damit Ihr Euch ohne Reue (egal ob mit oder ohne Sport und passenden Klamotten) auf das erste Deutschlandspiel vorbereiten könnt, habe ich heute mal ein Rezept mit protein- und ballaststoffreichen Deutschlandnudeln für Euch.
Und damit wir die Mexikaner heute im ersten Spiel gleich weichkochen machen wir dazu eine mexikanische Sauce…

Die Nudeln habe ich übrigens von der Firma Ackerlust. Hier gibt es neben den „Team-Pasta“-Nudeln auch ein wunderbares Kürbiskernöl, Kürbiskerne zum Knabbern und tolle Müslisorten. Die Produkte werdet Ihr hier demnächst immer mal sehen, denn ich bin absolut überzeugt und begeistert davon.

Also, „Olé Olé“ Ihr Lieben, auf dass Deutschland aus den Mexikanern heute Guacumole auf dem Rasen macht ;)

Eure

Tanja

Pasta Mexicana
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 2
Ingredients
  • 200 g Ackerlust-Nudeln (Link auf Produkt im Shop)
  • 2 Tomaten
  • 1 Avocado, reif
  • 3 Zweige Koriandergrün, oder etwas Korianderpulver
  • 1 rote Zwiebel
  • ¼ Chilischote fein gehackt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan
Instructions
  1. Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
  2. Währenddessen die Tomaten halbieren und entkernen und in Würfe schneiden.
  3. Die Zwiebel fein hacken, die Avocado auch in Würfelchen schneiden und alles zusammen in einer Schüssel mischen.
  4. Die Korianderblättchen hacken und Zitronensaft, Chilischote und Öl dazugeben.
  5. Alles mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  6. Den Käse in feine Späne hobeln.
  7. Zum Anrichten die Nudeln auf einen Teller geben, die Avocado-Tomaten-Sauce darauf geben und mit Käse bestreuen und mit Korianderblättchen garnieren.

 

Low-Carb-Jägerschnitzel mit Kichererbsen-Spätzle

{…Low-Carb-Jägerschnitzel für eine sportliche Figur…}

Low-Carb-Jägerschnitzel

Naaaa Herrschaften…
Seid Ihr schon alle im Fußballfieber? Ist das Trikot schon frisch gebügelt, liegen die Deutschlandfähnchen schon parat und habt Ihr schon die Nachbarn mit Fanfaren-Tröten-Testläufen strapaziert?

Ich gestehe, dass ich nichts von alldem getan habe, kein Trikot besitze und Deutschlandfähnchen als Wohnzimmerdeko und in Form von Zahnstochern auf dem Essen ziemlich blöd finde.

Aber nichts desto trotz habe ich gedacht, dass ich zumindest die nächste Zeit unsere Mannschaft mal kulinarisch ein Wenig unterstütze.
Meine Devise hierzu lautet: Essen ohne Reue, denn viele herkömmlichen Rezepte lassen sich auch wunderbar in einer Low-Carb-Variante herstellen. Und schließlich wollen wir ja sportlich und „in shape“ bleiben/werden und nicht wie olle Mehlsäcke aussehen.

Da heute  wieder MEATwoch ist, starten wir deshalb mal mit dem guten deutschen Klassiker „Jägerschnitzel“. Allerdings gibt es bei mir keine Pommes dazu, sondern selbstgemachte Spätzle. Und das Schnitzel ist ist auch kein herkömmliches Schnitzel, sondern ein köstliches Low-Carb-Jägerschnitzel.
Und wer sich jetzt fragt, wo bitte ein paniertes Stück Fleisch und Spätzle low carb sind, den kläre ich gerne auf.

Low-Carb-Jägerschnitzel

Die klassische Panade eines Schnitzels besteht, wie man weiß, aus Mehl, Eiern und Semmelbrösel. Mehl und Semmelbrösel (beides Weizenprodukte) gehören natürlich nicht unbedingt in die Low-Carb-Küche, weshalb genau diese beiden Komponenten ersetzt werden.
Ohne vorheriges mehlieren rutscht die Panade unmotiviert vom Fleisch- das will natürlich auch keiner. Ihr habt aber verschiedene Möglichkeiten das Weizenmehl zu ersetzten.
Guarkenmehl und Johannisbrotmehl funktioniert rein technisch, ist aber überhaupt nicht mein Geschmack. Pfeilwurzelmehl und Lupinenmehl funktionierten ebenso gut und fallen geschmacklich nicht großartig auf. Hier entscheidet Euer persönlicher Geschmack.

So und jetzt kommt der Clou der Panade:
Kennt Ihr Schweinekrustenchips? Dieser kohlenhydratfreie Snack ist mittlerweile auch im Handel erhältlich, kann aber auch spielend einfach selbst gemacht werden.
Ich stelle Euch demnächst mal ein Rezept hier ein. Im Internet gibt es aber auch zahlreiche Anbieter für diesen knackigen Snack.
Um eine würzige Panade für unser Low-Carb-Jägerschnitzel herzustellen benötigen wir genau diese Schweinkrustenchips und mahlen sie zu feinen Bröseln. Fertig ist die kohlenhydratfreie Hülle, die dem Schnitzel auch noch einen zusätzlichen feinen Geschmack verleiht.

Low-Carb-Jägerschnitzel

Auch für die Spätzle habe ich mich für eine Variante mit wesentlich höherem Eiweiß- und Ballastoffanteil entschieden und habe das klassische Spätzlemehl durch Kichererbsenmehl ersetzt. Ganz ehrlich: schmeckt super und ist auch für alle die eine Glutenunverträglichkeit haben bestens geeignet.
Das Schaben der Spätzle habe ich irgendwie immer noch nicht raus.
Meine geschabten Spätzle sehen immer aus wie dicke Schupfnudeln, weshalb ich meiner Oma sehr dankbar bin, dass sie vor vielen Jahren auf einer Haushaltsaustellung einen Spätzlehobel für teures Geld erworben hat. Der funktioniert immer noch 1A und stellt perfekte Spätzle her.
Wenn einer von Euch ein Spätzle-Schab-Experte ist, möge er sich bitte bei mir melden und mir Nachhilfe in besagter Disziplin erteilen.

Wie findet Ihr mein Low-Carb-Jägerschnitzel? Ich kann jedem Skeptiker echt raten es mal auszuprobieren. Und wem die Spätzle nicht schmecken, der haut eben noch eine Extraportion Sauce darüber um den Eigengeschmack zu überdecken. Auch das ist ja schließlich typisch deutsch….

Low-Carb-Jägerschnitzel

In diesem Sinne: schüttelt die Sofakissen auf, wischt die Plastikgartenstühle ab und justiert Eure Fernsehbildschirme, ab morgen geht’s los.

Olé Olé…

Eure

Tanja

Low-Carb-Jägerschnitzel mit Kichererbsen-Spätzle
 
Author:
Ingredients
  • Schnitzel
  • 500 g Kalbschnitzel
  • 100 g Schweinekrustenchips
  • 2 Eier
  • 2 TL Lupinenmehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butterschmalz


  • Jägersauce
  • 250 g Zwiebeln
  • 250 g braune Champignons
  • 1 El Mehl
  • 400 ml Pilzfond oder Gemüsefond
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • Öl


  • Spätzle
  • 3 Eier
  • 225 g Kichererbsenmehl
  • Salz
  • 1-2 EL Wasser
  • 1-2 TL zerlassene Butter
Instructions
  1. Schnitzel
  2. Kalbschnitzel dünn- und zartklopfen und in die gewüschte Größe schneiden. Ich haben aus den 500g 7 ca. handtellergroße Schnitzel geschnitten.
  3. Eier gründlich verquirlen und Schweinekrustenchips im Multizerkleinerer mahlen. Alterantiv auch in einem Gefrierbeutel zu Mehl zerklopfen, bis die Körnung von Semmelbröseln erreicht ist.
  4. Schnitzel dünn mit Lupinenmehl mehlieren.
  5. Von beiden Seiten leicht pfeffern, salzen.
  6. Schnitzel durch das verquirlte Ei ziehen und leicht abtropfen lassen.
  7. Danach Schnitzel in Schweinekrusten wenden oder damit bestreuen und die Panade mit den Händen etwas festdrücken.
  8. Eine großzügige Menge Butterschmalz (3 EL oder mehr) in einer großen Pfanne erhitzen.
  9. Jetzt die Schnitzel von beiden Seiten ca 3-5 Minuten anbraten, bis die Kruste goldbraun ist.

  10. Jägersauce
  11. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  12. Pilze putzen und in Scheiben schneiden.
  13. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin 4-5 Min. bräunen.
  14. Pilze zugeben und bei starker Hitze braten, bis alle austretende Flüssigkeit verdampft ist.
  15. Die Pilze mit Mehl bestäuben. Mit Pilzfond ablöschen und dicklich einkochen.
  16. Die Sauce mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

  17. Spätzle
  18. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.
  19. Eier in einer Schüssel gründlich verquirlen und salzen.
  20. Dann das Mehl nach und nach dazu geben und mit dem Rührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verquirlen. Jetzt das Wasser hinzugeben. Der Teig ist ziemlich fest. Je nach Beschaffenheit könnt Ihr noch etwas zusätzliches Wasser hinzufügen.
  21. Wenn das Wasser kocht, Hitze wieder zurückschalten und die erste Ladung Spätzleteig in den Topf pressen, hobeln oder schaben, sobald das Wasser nicht mehr sprudelt. Die Spätzle schwimmen an der Wasseroberfläche. Rührt ein bis zwei Mal mit einem Holzlöffel um und lasst die Spätzle rund drei-maximal fünf Minuten im Wasserbad ziehen.
  22. Dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Am besten mit einem Topfdeckel abdecken. Dann bleiben sie heiß, bis die nächste Ladung fertig ist. Vor dem Servieren schwenke ich die Spätzle noch etwas in zerlassener Butter

Gin Tonic mit Ingwer und Minze

{…alle guten Dinge sind dry…}

Gin Tonic Rezept

Und schon sind wir beim zweiten Tag der GINIER-DICH-Days.
Hat Euch der gestrige gegrillte Gin-Tonic geschmeckt?

Heute zeige ich Euch eine Variante mit Bombay Sapphire, den es in allen gut sortierten Supermärkten gibt.

Im Bombay Sapphire Gin sind zehn Botincals herauszuschmecken. Neben dem klassischen Wacholder erreichen die Aromen von Mandel, Süßholz, Zitrone, Koriander, Schwertlilie, Zimtkassie, Angelikaawurzel, Kuebenpfeffer und Paradieskörner die Zunge, wodurch ein milder London Dry Gin-Geschmack entsteht, der im Gegensatz zu seinen London-Dry-Gin-Kollegen um einiges sanfter schmeckt.
Ursprünglich enthält der im Dampfinfusionsverfahren aromatisierte und dreifach destillierte Bombay Sapphire 47% Alkohol. Für den deutschen Markt wurde der Alkoholgehalt allerdings auf 40 % herabgesetzt, was zu kritischen Stimmen führte, da der Alkohol zur Entfaltung der Aromen im Gin maßgeblich beiträgt und diese dadurch im Geschmack gemindert werden.
Seit ein paar Jahren wird der Gin von Bacardi wieder mit mit 47% Alkoholgehalt nach Deutschland importiert und ist in dieser Qualität in ausgewählten Spirituosenläden erhältlich.

gin tonic

Ich serviere hier den Bombay Sapphire als Gin-Tonic mit Ingwer und Minze. Der frische Geschmack der Minze harmonisiert wunderbar mit der leichten Schärfe des Ingwers.

Wie findet Ihr diese Drink-Variante für einen einfachen Dienstag?

Ich sag mal Cheers!

Eure

Tanja

4.0 from 1 reviews
Gin Tonic mit Ingwer und Minze
 
Ingredients
  • 50 ml Bombay Sapphire
  • 1 Hauchdünne Scheibe Ingwer
  • 1 Zweig Minze
  • 100 ml Tonic Water
Instructions
  1. Ingwerscheibe in ein Ginglas geben und mit einem Barstößel bearbeiten.
  2. Dann das Glas bis zum Rand mit Eis füllen und umrühren, bis das Glas eiskalt ist.
  3. Jetzt noch die überschüssige Flüssigkeit abgießen und den Bombay Sapphire hinzufügen.
  4. Das Getränk umrühren, um die Zutaten auf die richtige Temperatur zu bringen.
  5. Das Glas leicht neigen und das gekühlte Tonic Water an der Seite des Glases entlang hineingießen, anschließend mit einem Barlöffel einmal vorsichtig hochziehen.
  6. Mit hauchdünner Scheibe Ingwer und Minz-Zweig ausgarnieren.

 

Zanderfilet auf warmen Spargelsalat mit Kürbiskernpesto

*Dieser Beitrag enthält Werbung

{…nie wieder reibungsfrei in meiner Küche…}

Microplane

 

Manch einer von Euch weiß, dass hier in diesem Househalt ja immer einige Personen ein und ausgehen. Einige davon im jugendlichen Alter, denen die Lagerhaltung von Lebensmitteln relativ egal ist. Sucht man Beispielsweise den Nussnougataufstrich, steht er unter Garantie offen neben dem Bett, darin noch der Esslöffel-natürlich bis zum Ende des Löffelgriffs schön verschmiert. Von den anderen Fundstücken im Zimmer möchte ich gar nicht sprechen. Nur so viel: Mir war bis vor einiger Zeit nicht bewusst, dass man Porzellanteller auch kämmen kann. Oder war es mal ein Brot, was darauf festgewachsen ist?

Es kommt also durchaus vor, dass ich nach House komme und nicht nur eine Küche vorfinde, die aussieht als hätte man ein Schwein geschlachtet (was sich zum Glück als Tomatensaucen-Massaker entpuppt), sondern dass Dinge nicht ordnungsgemäß verpackt in den Kühlschrank wandern.

Parmesan-Liebe

Kürzlich erst geschehen mit meinem Parmesankäse.
Ich liiiiiebe Parmesankäse. Ich mag ihn am liebsten ganz fein gerieben. Ich könnte die feinen Späne eigentlich über alles reiben. Sogar auf einem einfachen Butterbrot schmeckt der frisch geriebene Italiener wirklich köstlich.

Wenn er allerdings nicht richtig gelagert wird, fängt der gute Käse schnell an zu schimmeln oder er trocknet völlig aus. Beides ist sch….(limm).
Meiner im Kühlschrank war furztrocken, denn natürlich wurde er einfach ohne Verpackung in den Kühlschrank geworfen….
Wegwerfen kommt für mich aber absolut nicht in Frage! Auch vertrockneter Parmesan schmeckt ganz fein gerieben super auf und in Pasta, Risotto, Salat oder wie hier im Kürbiskernpesto und auch auf dem Spargelsalat.
Damit der Käse aber auch wirklich richtig fein gerieben auf den Teller kommt, benötigt man natürlich das richtige Werkzeug!
Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen!

Microplane

Reibungslos? Rattenscharf!

Vor Jahren habe ich eine Reibe geschenkt bekommen. Die funktionierte so semi-gut… Meine damaligen Kollegen konnten an Hand meiner Finger immer genau sehen, wenn ich mal wieder einen aufopferungsvollen Selbstversuch mit dem letzten Fitzel eines Parmesanstückes gemacht habe. Die Haut an meinen Fingerknöcheln war dann dort meist nämlich nicht mehr vorhanden. AUA!

Dann legte ich mir meine erste Microplane zu. Die Offenbarung in Punkto Reiben zog in meine Küche ein. Das klingt jetzt total nach Lobhudelei, aber ich sage Euch, dass ich ohne diese Reibe in keinen Kochkrieg mehr ziehen würde.
Das Ding ist einfach sensationell. Auf der einen Seite rattenscharf, dank photo-geätzten Edelstahlklingen und zum anderen völlig sicher, was die Verletzungsgefahr anbelangt. Dazu kommt jetzt auch noch ein tolles Design- aber dazu später.

Microplane

Aufreibendes in der Bloggerwelt 

Als nun neulich meine Freundin Graziella von Graziellas Foodblog bei mir anklingelte und fragte, ob ich bei der Microplane Frühlings-Bloggerparade mitmachen möchte, war sofort klar, dass ich dabei sein muss! Denn wenn ich heute in meiner Küche eines nicht missen möchte, dann sind es die Microplane Reiben.
Das Tolle ist, dass es die scharfen Dinger in vielen verschiedenen Ausführungen gibt. Eine Übersicht der Produkte seht Ihr hier. Von fein bis grob ist alles dabei und die Einsatzmöglichkeiten sind absolut vielfältig. Hier werden Lebensmittel nicht zerrissen oder zerdrückt, sondern wirklich präzise geschnitten. Dadurch bleiben Aromen und Geschmäcker erhalten und werden sogar je nach Produkt noch intensiviert.

Meine damalige Reibe war mit einfachem schwarzen Plastikgriff versehen.
Heutzutage hat Microplane aber auch sehr edle Reiben mit schönem Walnussholzgriff aus der stylischen Master-Serie in seinem Sortiment, was bedeutet, dass man diese auch einfach mit auf den Esstisch legen kann, so dass sich jeder seinen eigenen Käse (oder was auch immer) nach Gusto auf den Teller reibt.
Ich finde ja, dass der Kellner bei einem guten Italiener immer mit solch einer Reibe an den Tisch kommen sollte und nicht nur nach „Wolle habbe bissi Pfeffer?“, sondern auch „Wolle habbe bissi feine Parmitschiano?“ fragen sollte.

Microplane

Ooooohhhh…Apropo Italiener…
Mein Lieblings-Italiener hier in der Bloggerszene hat ein ganz großartiges Gericht mit den Reiben gezaubert. Schaut unbedingt bei Domenico und seinem Blog Cooking Italy vorbei und lasst Euch das Wasser im Mund mit seinen SEPIA TONARELLI MIT CREVETTEN IN HUMMERBUTTER AN ZUCCHINI-KAROTTEN-SPÄNEN zusammenlaufen.
Als nächstes verzaubert Euch übrigens Janina mit einem tollen Rezept. Kennt Ihr Ihren Blog Kleines Kulinarium? Schaut auch da unbedingt mal vorbei! Es lohnt sich!

Und soll ich Euch noch etwas sagen?
Ich liebe mein „aufreibendes Leben“ derzeit. Auch wenn ich nicht immer zum Bloggen komme, so passiert derzeit so viel Tolles um mich herum, dass ich in Kürze hier einiges Neues zeigen werde.

Microplane

Bleibt gespannt und genießt das Wochenende!

Tanja

Hier sind noch die Rezept für den Spargelsalat, das Pesto und den Zander:

Kürbiskernpesto
 
Author:
Ingredients
  • 60 g Kübiskerne (gehackt)
  • 60 g Kürbiskernöl
  • 3 EL Parmesan (gerieben)
  • 3 Stk Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
Instructions
  1. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Öl, Parmesan, Kürbiskerne, Salz mit dem Stabmixer fein mahlen.
  3. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, den Knoblauch zum Schluss beifügen.
  4. Alles in ein sterilisiertes Schraubglas füllen und immer darauf achten dass das Pesto mit Öl bedeckt ist.

 
Lauwarmer Spargelsalat
 
Author:
Ingredients
  • 800 g grüner Spargel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Rapsöl
  • 50 g Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker, Essig
  • Kräuter nach Belieben
  • Parmesan frisch gerieben
Instructions
  1. Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden.
  2. Dann den Spargel in kleine Stücke schneiden und kurz in etwas Öl in einer Pfanne anschwitzen.
  3. Alles mit Salz und Zucker abschmecken. So lange garen, dass der Spargel noch bissfest ist.
  4. Aus Senf, Essig, Gewürzen, Gemüsebrühe, Kräutern und Öl eine Vinaigrette herstellen und zum Spargel geben.
  5. Den Salat lauwarm servieren und mit geriebenen Parmesan bestreuen.

Zanderfilet im Parmamantel
 
Author:
Ingredients
  • 4 Zanderfilets
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 4 Scheiben Parmaschinken in 3 Streifen geschnitten
  • 2-3 Stangen grüner Spargel blanchiert
Instructions
  1. Die Zanderfilets jeweils in 3 gleich große Stücke teilen.
  2. Filets würzen und von beiden Seiten in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen.
  3. Mit einem Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden.
  4. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fischstücke kurz von beiden Seiten anbraten.
  5. Die Fischstücke herausnehmen und mit einem Streifen Palmaschinken umwickeln, dann einen Streifen Spargel herumwickeln.
  6. Die Fischstücke erneut in der Pfanne anbraten bis der Schinken kross ist.
  7. Alles auf dem warmen Spargelsalat anrichten und etwas Kürbiskernpesto darauf geben.

 

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von MICROPLANE* entstanden.

*Kooperationslink

 

 

 

 

Rühreistulle mit Bacon-Cream

{…von einer die auszog, um sich wieder zuhouse zu fühlen…}

*enthält Werbung*

Rühreistulle mit Bacon-Cream Hellooohooo liebste Housefreunde,

ja, ich weiß, lange ist es her, dass Ihr hier irgendetwas gehört oder gelesen habt.
Aber alles hat einen Grund und eine Ursache.
Ich bin mal wieder umgezogen…

Hätte man mir vor knapp 1,5 Jahren erzählt, dass ich schon wieder umziehe, hätte ich allen einen Vogel gezeigt. Umziehen steht nämlich nicht unbedingt auf meiner Top-10-Liste, der spaßigsten Dinge in meinem Leben. Und wenn mir dann vor 1,5 Jahren noch jemand erzählt hätte, dass ich mal wieder mit einem Mann meine heiligen Hallen teile, wäre derjenige direkt mal hochkant aus meiner damaligen neuen Wohnung rausgeflogen….

Tja…und heute…? Heute ist alles anders.
Die Wochenendbeziehungszeit lasse ich nun hinter mir. Vorbei ist die Phase in der man sich und auch die Wohnung hektisch am Freitag in Schuss gebracht hat. In der man alles, was man in einer Beziehung eben so macht, in 48 Stunden gepresst hat. (Ich habe hier ja schon immer mal darüber berichtet…) Und ebenso ist auch die Zeit vorbei, in der man so tun kann als sei man Single, wenn eben keine Wochenendebeziehungszeit ist.

Rollrasen-Teppich in blond gibts gratis dazu

Alles ist neu und der Alltag bekommt eine neue Definition. Zusammenziehen ist ein Bekenntnis nach außen. Man verkündet der Welt, dass man (wieder) sesshaft geworden ist. Wieder ist eine neue Lebensphase erreicht. Marotten, die ich bisher außerhalb vom Wochenende gut verstecke konnte, kommen nun ans Tageslicht.
Meine grüne Algen-Peelingmaske, die ich immer dienstags auf mein Gesicht auftrage, meine Whatsapp-Bachelor-Läster-Gruppe, die saisonal mittwochs immer virtuell mit mir vorm Fernseher sitzt (Mädels- kein Mann wird uns je trennen!!!), meine Koch- und Wohnzeitschriften- und Bücher, die selbst auf dem Klo überall herumliegen und meine blonden Haare, die ich immerzu verliere und die sich gerne in allen Ecken und unter jeder Socke zu einem blonden Rollrasen-Teppich verwandeln. Es bleibt nichts mehr verborgen.
Schlechte Laune habe ich glücklicher Weise selten, aber auch diese seltenen Momente möchte ich nicht an jemanden auslassen, der für meine hormonellen Schwankungen nichts kann. Hinzu kommt, dass das neue House ein wenig hellhörig ist und das Badezimmer in unmittelbarer Nähe vom Schlafzimmer liegt. Muss ich jetzt immer leise pupsen? Oder soll ich den Wasserhahn dabei laufen lassen?

Rühreistulle mit Bacon-Cream
Das Gute ist, wir sind beide zusammen neu gestartet. In einem neuen 100 Jahre alten House. Keiner ist zum anderen in ein schon bestehendes Nest gezogen. Alles braucht einen neuen Platz. Jeder bringt gleichermaßen nötigen und vor allem unnötigen Kram mit. Das meiste harmonisiert, alles andere wird passend gemacht, oder man muss eben mit einem Kompromiss klarkommen. Auch das gehört dazu. Ich, als alter Farb-Monk (bloß nix Buntes- alles schön in schwarz, weiß und Grautönen, gepaart mit schönem Holz und gerne auch Beton), schlucke schon bei einem bunten Handtuch im Gästeklo oder dem Griff des weltbesten Wetzstahls im Messerblock. Natürlich kann ich dem Messerdealer nicht sagen, dass der Wetzstahl, wegen seines roten Griffes, nicht in die Farbharmonie der Küche passt… Oder doch?! Hab’ ich gemacht, fand er nur halb so witzig und deshalb steckt das besagte Küchenutensil jetzt trotzdem zwischen den schwarz-silber-gestreiften Messergriffen im Block.

Leberkäs-Semmeln sind grundsätzlich kohlenhydratfrei…

Kompromisse ist das Schlagwort. Und mittlerweile finde ich diese Kompromisse so spannend und belebend, dass ich sie gar nicht mehr missen möchte. Beim Essen sind wir uns zum Glück ziemlich einig, auch wenn meine Aussage „Ich muss nicht jeden Tag Wurst und Fleisch essen!“, für meinen persönlichen Metzgermeister nicht unbedingt Musik in den Ohren war.
Auch, dass wir jetzt mal anfangen die Kohlenhydrate etwas zu reduzieren, wurde anfangs mit „Leberkäs-Semmeln haben NIE Kohlenhydrate!“ kommentiert.

Rühreistulle mit Bacon-Cream

Bei unserem Umzug gab es dann eine abgeSPECKTE Version von Wurst-Stullen.
Omlette mag ja irgendwie jeder. Und außerdem war ja genug Bacon im Frischkäse versteckt. Noch dazu hatte ich ja pizza.de in der Hinterhand. Falls also einer doch nicht ganz so glücklich mit meinen gesunden Broten war, hätten wir darüber unzählige Lieferdienste hier in der Umgebung anheuern können, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Alleine essen hat sich jetzt meistens auch erledigt, was für mich das pure Glück bedeutet. Genauso wie morgens neben diesem Mann aufzuwachen und seine verstrubbelten Haare zu bewundern und abends bei fränkischem Gebrabbel einzuschlafen.

Nach House kommen

Schön, wenn man nach House kommt und jemand ist da und fragt wie Dein Tag war, der Dich tröstet, wenn es ein schlechter Tag war und der Dir zuhört, Dich unterstützt und mit dem Du gemeinsame Pläne schmieden kannst.
Nach House kommen macht wieder Spaß, es fühlt sich nämlich nach ZU HOUSE an.

Ich hoffe Ihr habt auch jemanden der Euch Euer zu House auch zu einem ZU HOUSE macht.
Und für alle die sich einfach mal einen schnellen Snack gönnen möchten (ob mit oder ohne Umzug), kann ich diese Stulle nur wärmstens (aber auch kalt) empfehlen.

Vielleicht habt Ihr ja Lust demnächst hier mal das ein oder andere aus dem Projekt

„HouseDame & MesserDealer“

zu bewundern und Einblick in die heiligen Hallen, mit ein paar DIY Sachen und Tipps zu bekommen?
Was haltet Ihr davon?

Bis bald aus dem House No. 15
(eigentlich müsste es jetzt House No. 5 heißen ;) )

Eure

Tanja

Rühreistulle mit Bacon-Cream

Hier ist noch das Rezept für die Lowcarb Rühreistullen mit Bacon-Cream:
(das Rezept für das Brot kommt auch demnächst)

5.0 from 1 reviews
Rühreistulle mit Bacon-Cream
 
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Snack
Serves: 4
Ingredients
  • 4 Scheiben Bacon (dünn geschnittener Frühstücksspeck)
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hüttenkäse
  • Salz
  • frisch zerstoßener Pfeffer
  • 4 Eier (Kl. M)
  • 50 ml Milch
  • 1 El Butter
  • 4 mittelgroße Champignons
  • 60 g Rauke
  • 4 dicke Scheiben Lowcarb Brot (alternativ Sauerteigbrot)
Instructions
  1. Den Bacon in einer beschichteten Pfanne ohne Fett von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten.
  2. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, dann fein zerbröseln.
  3. Frühlingszwiebel putzen, das dunkle Grün entfernen und den Rest in feine Ringe schneiden.
  4. Alles mit dem Hüttenkäse glatt verrühren.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Jetzt die Eier, Milch, Salz und Pfeffer verquirlen.
  7. Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Eier darin zu Rührei braten. (Ich habe sie in Dessertringen stocken lassen, damit es schöner aussieht)
  8. Danach auskühlen lassen.
  9. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Ebenfalls in der Pfanne kräftig anbraten.
  10. Rauke verlesen und die Stiele ggf. etwas kürzen.
  11. Die Brotscheiben mit dem Frischkäse bestreichen, dann mit Rauke belegen.
  12. Darauf das Rührei geben und mit den Pilzen garnieren.
  13. Wer mag kann zum Schluß etwas gutes Olivenöl darüber geben.
  14. Die Brote können warm und kalt gegessen werden.

Pfifferling-Pesto

{…Pilzbefall in angenehm…}

Pfifferling-Pesto So Herrschaften,
auch wenn jetzt Wochenende ist, heißt das nicht automatisch, dass man viel Zeit hat.
Ihr wisst: das Thema Freizeitstress, usw.

Und deshalb fackel ich auch gar nicht lange rum, denn heute könnt Ihr es mal wieder
AUF DIE SCHNELLE MIT DER HOUSEDAME machen.
Heute sogar exklusiv mit Pilzbefall…
Ähm, also ich wollte sagen: „Heute gibt es was mit Pilzen!“

Ich habe vor Kurzem noch ein paar Pfifferlinge ergattern können, konnte sie aber nicht sofort zubereiten. Was liegt also näher sie in Form von Pesto etwas länger haltbar zu machen?! Und da die Zubereitung von diesem Pesto wirklich ein schnelle Sache und kinderleicht ist, habe ich jetzt für die nächste Zeit immer mal ein schnelles und nicht alltägliches Gericht auf dem Tisch stehen. Dazu etwas cremigen Burrata, ein paar frittierte Salbeiblätter und schon ist ein perfekter Seelenfutter-Teller für einen gemütlichen Herbsttag angerichtet.
Wer gerne mehr Zeit investiert, der macht sich die Nudeln noch selbst.

Pfifferling-Pesto

Wollt Ihr Euch auch Pilze holen?
(das funktioniert nämlich auch bestens mit Champignons, Kräuterseitlingen, usw.)

Und wer noch weitere Verwendungen von Pilzen sucht, schaut sich mal z.B. diese köstliche (vegane) Pilzpfanne an.

Pfifferling-Pesto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 250g Pfifferlinge
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30g Pinienkerne
  • 30g Parmesan
  • 150 ml bestes Olivenöl
  • 8-10 Salbeiblätter fein gehakt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Instructions
  1. Die Pfifferlinge putzen und in Stücke schneiden.
  2. Im heissen Olivenöl anbraten.
  3. Den Knoblauch grob hacken und ebenfalls anbraten.
  4. Jetzt die Pilze mit Salz bestreuen und weiter garen lassen.
  5. Die Pfifferlinge aus der Pfanne nehmen und gut abkühlen.
  6. In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten und anschliessend abkühlen lassen.
  7. Nun alle Zutaten, bis auf das Olivenöl, mit dem Mixer zerkleinern. (das Pesto kann nach Belieben gröber oder feiner gemixt werden)
  8. Das Olivenöl zum Schluss hinzufügen und den Salbei unterrühren
  9. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

  10. Das fertige Pesto in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken.
  11. So ist das Petso ca. zwei bis drei Wochen im Kühlschrank haltbar.
  12. Die Nudeln al dente kochen.
  13. Die Teigwaren abgiessen, so dass noch etwas Restwasser im Topf übrig bleibt.
  14. Jetzt die Nudeln wieder in den Topf zurückgeben und mit dem Pesto vermischen. Wer möchte kann noch 1-2 EL Sahne hinzufügen.
  15. Mit Burrata und frittiertem Salbei servieren.

Grundrezept Pastateig
 
Prep time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 400 g Hartweizenmehl
  • (oder 200 g Hartweizengrieß und 200 g Mehl Type 405)
  • 4 Eigelb
  • 1 Ei
  • 4 TL Olivenöl
Instructions
  1. Das Mehl auf der Arbeitsplatte anhäufeln und in die Mitte eine große Mulde drücken. In diese die Eigelbe und das Ei hineingeben.
  2. Das Ei mit etwas Mehl vom Rand mit einer Gabel verrühren.
  3. Nach und nach so viel Mehl unterrühren, bis der Brei recht fest wird und sich kaum mehr mit der Gabel verarbeiten lässt.
  4. Den Teig nun mit immer mehr Mehl verkneten. Dabei das Öl und esslöffelweise gerade so viel Wasser zufügen, dass der Teig nicht klebt. (Der Teig sollte möglichst fest sein.)
  5. Kräftig durchkneten und in Klarsichtfolie gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Nachdem der Teig geruht hat, wird er mit Hilfe einer Pastamaschine oder per Hand ausgerollt. Für eine schöne Konsistenz den Teig mehrfach durch die größte Einstellung der Pastamaschine drehen. (Der Teig darf dabei ruhig anfangs noch etwas brüchig sein, er wird durch das Durchdrehen geschmeidiger.)
  7. Ist der Teig noch zu weich, bestäube die Platten mit ein wenig Mehl.
  8. Nach und nach kannst Du dann die Dicke reduzieren (in 2-Stufen-Schritten möglich.)
  9. Für die meisten Pastasorten gilt, dass sie mit der dünnsten Einstellung ausgewalzt werden. Bandnudeln vertragen eine größere Stärke und schmecken besonders herzhaft, wenn sie eine Stufe dicker ausgerollt werden.

 

Pfifferling-Pesto

Bis bald und bleibt anständig!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Teller: Churchill 1795 Serie Stonecast
Olivenöl: Kyklopas 

Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-Sud

{…man muss auch mal „Nein“ sagen könne…}

Nein sagen

Heute greift die HouseDame mal in die „Lebensweisheits-Kiste“ und schwingt nur kurz den Kochlöffel. ;)

Lebensqualität durch ein gepflegtes „Nein“ – „Ja“ das geht!

Zu so vielen Dingen im Alltag sagt man einfach „Ja“, ohne dass man eigentlich will, was oder wem man da zustimmt oder eingeht. Ein gepflegtes „Nein“ kann einem tatsächlich echte Lebensqualität bringen.

Ich habe in meinem Leben schon ziemlich oft „Ja“ zu Dingen gesagt, zu denen ich besser „Nein“ gesagt hätte. Zu Einladungen, von Menschen mit denen ich meine Freizeit eigentlich nicht „verschwenden“ wollte, zu Aufträgen, für dich eigentlich zu überarbeitet, für Partys, für die ich zu müde war. Alles aus reiner Höflichkeit. Meist weiß man erst hinterher, dass einem ein gepflegtes „Nein“ einiges an Stress, Zeitverschwendung und oftmals auch Ärger verhindert hätte. Ein „Ja“ geht einem schnell über die Lippen, ohne dass man sich häufig in diesem Moment darüber bewusst ist, was die Konsequenz für dieses „Ja“ bedeutet.

Warum sagt man „Ja“, wenn man „Nein“ meint?

Meine „Jas“, die ein „Nein“ hätten sein sollen, kamen meist aus der Angst heraus entweder etwas zu verpassen, jemanden vor den Kopf zu stoßen oder einfach nach einer „Nein-Antwort“ nie wieder gefragt zu werden.

Zeit nimmt den Druck für vorschnelle Antworten

Ich habe gelernt, dass es auf die Art und Weise ankommt „Nein“ zu sagen. Der richtige Umgang damit lässt sich lernen und erfordert nur ein wenig Übung.
Wichtig ist, dass das „Nein“ freundlich angebracht wird und dem Gegenüber nicht das Gefühl gibt auf die Füße getreten zu bekommen.
Oftmals hilft es schon, wenn man nicht voreilig und schnell eine Antwort geben muss und sich mit „Darf ich darüber nachdenken? Ich sage Dir heute Abend Bescheid!“ oder „Ich muss erst in meinem Kalender nachsehen. Ich kann Dir gerade noch keine verbindliche Antwort geben.“ Zeit für die Antwort und zum Hinterfragen seiner eigenen Empfindung schafft. Jeder hat das Recht sich Zeit für Antworten zu nehmen, was meist auch den Druck der Entscheidung nimmt. Hat man voreilig mal wieder etwas zugesagt, was man eigentlich gar nicht wollte, ist es unlängst schwieriger einen Rückzieher zu machen, denn man steht ja schon im Wort.

Erklärt man zudem kurz noch weshalb man etwas ablehnt, ist es für den Gegenüber auch leichter nachzuvollziehen. Allerdings sollte die Erklärung tatsächlich kurz ausfallen, denn sonst läuft man Gefahr in Überredungsversuche oder Debatten verwickelt zu werden.

Genauso wie jeder das Recht hat „Nein“ zu sagen, haben alle die mit einem Anliegen, einer Bitte oder Gesuch an jemanden herantreten anständig behandelt zu werden. Ein eindeutiges „Nein“ ist oft auch ein Zeichen von Respekt, so merkwürdig das vielleicht klingt. Unnötig vertröstet oder hingehalten werden, wenn man die Antwort schon längst weiß, ist also kein schöner Zug.

Alternativen für ein „Nein“

Für manche Anliegen, die man evtl. mit einem „Nein“ beantworten würde, gibt es aber auch Alternativen.
„Kannst Du bitte einen Kuchen für das Buffet am Samstag backen?“ Früher hätte ich sofort „Ja, klar! Kein Problem!“ gerufen, obwohl ich überhaupt keine Zeit hatte mich noch in die Küche zu stellen. (Aber meine Freunde sollten ja weiterhin denken, dass ich immer alles völlig unangestrengt und mit Links schaffe, egal wie stressig mein normaler Arbeitsalltag auch ist/war.) Heute sage ich einfach: „Sorry, einen Kuchen backen kann ich leider nicht, aber ich bringe eine Käseplatte mit.“ Und schon ist aus einem „Nein“, ein alternatives Angebot geworden, dass dem Gegenüber für sein Anliegen auch weiterhelfen könnte. Aber nicht, dass Ihr jetzt aus schlechtem Gewissen Wagenladungen Käse mitbringt, weil Ihr den Kuchen ausgeschlagen habt!

Kennst Du Deine „Jas“?

Damit man das mit dem „Nein-Sagen“ gut hinbekommt, muss man allerdings wissen was seine „Jas“ im Leben sind. Was möchte man? Was tut einem gut? Möchte man mehr Zeit für sich haben? Möchte man konsequenter sein Sportprogramm absolvieren? Dann schlägt man natürlich das Glas Wein, zu dem man eingeladen wird, aus, da das nicht im Trainingsplan vorgesehen ist… Wenn man weiß was man möchte, wird ein „Nein“ leichter fallen und sich auch authentisch vor sich und den anderen begründen lassen.

Lasst Euch nicht auf Diskussionen ein, wenn Euer Gegenüber Eure „Nein-Entscheidung“ nicht versteht oder akzeptiert und lasst Euch bloß keinen Egoismus vorwerfen!
Immer daran denken: Es kommt nur auf die Empfindung deines Gegenübers darauf an, wie das „Nein“ interpretiert wird. Achtet also immer darauf wie Euer „Nein“ rübergebracht wird.

Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-sudo

Ich sage heute „Nein“ zu Kalorien und „Ja“ zu schönen Erinnerungen an den letzten Urlaub, an dem ich immer Miesmuscheln am Mittag an der Strandbude gegessen habe und mich alles andere als MIES dabei gefühlt habe.

5.0 from 1 reviews
Miesmuscheln in Kokos-Tomaten-Sud
 
Author:
Ingredients
  • 1 kg Miesmuscheln
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Butter
  • 150ml Weißwein
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 3 Karotten
  • 3 Stangen Stangensellerie
  • weiteres Gemüse nach Belieben
  • Salz, Pfeffer, Chili, Curry, Zitronensaft
Instructions
  1. Die Miesmuscheln gründlich säubern. Alle Muscheln die bereits vor dem Kochen geöffnet sind, bitte entsorgen!
  2. Zwiebeln, und Gemüse gleichmäßig groß in Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken.
  3. Das Gemüse in einem großen Topf in der Butter anschwitzen und anschließend mit der Brühe und dem Weißwein ablöschen.
  4. Minuten köcheln lassen, dann die Tomaten und die Kokosmilch dazugeben.
  5. Den Sud mit Salz, Pfeffer, Chili, Curry und etwas Zitronensaft abschmecken.
  6. Jetzt die Muscheln dazugeben und solange köcheln lassen bis sie sich alle geöffnet haben.

Dazu passt übrigens gut dieses selbstgebackene Baguette (klick) oder auch diese Fladenbrot (klick)

DIE FÄHIGKEIT DAS WORT „NEIN“ AUSZUSPRECHEN,

IST DER ERSTE SCHRITT ZUR FREIHEIT.

(Nicolas Chamfort)

franz. Schriftsteller 1741-1794

 

Macht das was Euch gut tut!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Handkäse-Törtchen

{…mir stinkt’s…}

Handkäsetörtchen 5.text

Wahrscheinlich gibt es irgendwo ein ungeschriebenes Gesetz, dass man auf einem Foodblog über gewisse Themen nicht schreibt…
Aber hallo?! Ihr seid im House No.15 und hier herrschen meine Regeln! Und die allererste Regel lautet: Nimm kein Blatt vor den Mund!
So… kommen wir also auch gleich mal zur Sache:
Sprechen wir heute mal über Sascha (*Name ist natürlich geändert-naja vielleicht ist er geändert ;) ).
Sascha ist Ende 30 und steht in Saft und Kraft.  Sascha hat kaum Freunde. Sascha hat ein Problem. Sascha leidet unter Flatulenzen (auf Deutsch: Blähungen).
Fast jeder kennt sie und wer ständig starke Blähungen hat, ist oft sehr einsam, denn: je nach Ursache der Flatulenzen, der Darmflora und der Ernährung können extreme Blähungen sehr übel riechen, aber das wisst ihr sicherlich… Jetzt kennt Ihr das Problem von Sascha und seine damit verbundene Einsamkeit.
Aber mal im Ernst: Wer kennt niemanden in seinem Umfeld, der immer mal ganz ungeniert furzt und der bekannt dafür ist, dass ein Gasalarm ausgelöst wird, wenn ein fieses Geruchsgemisch aus dem Körperinneren den Menschen verlässt. Ich kenne außer Sascha da noch ein paar andere Exemplare…

Handkäsetörtchen 2.2

Schämen für fremde Körpergase ist echt mies

Am Schlimmsten ist es ja, wenn man sich für den Geruchsauswurf von anderen schämen muss.
Wie neulich, als ich am Aufzug in einem Bürogebäude in Frankfurt wartete. Der Aufzug ging auf, eine Dame im Businessdress verließ den Aufzug, ich stieg alleine(!) dazu und die Türen schlossen sich. Im Inneren des Aufzugs stand ein Geruch von gekochten und gepellten Eiern. Unbeschreiblich! Ich kam mir vor, wie unter einer Gasglocke oder vor 20 Jahren im Chemie-Unterricht, als der Lehrer rief „Bitte jetzt kein offenes Feuer entzünden, sonst fliegen wir alle in die Luft!“. Die, die diesen Gestank verursacht hat, war schon längst verschwunden und wackelte wohl gerade die Luxus-Einkaufsstraße auf ihren 15cm Haken entlang, um sich ein Paar neue Schuhe zu kaufen. Oder vielleicht auch Raumduft (das wäre sinnvoller!) Und ich? Ich bin fast erstickt! Damit wäre ich aber ja eventuell noch klargekommen, wenn sich nicht in Etage 4 die Tür geöffnet hätte und ein wirklich gutaussehender Mann im maßgeschneiderten Anzug dazu gestiegen wäre. Man konnte schon an seinem Blick erkennen, dass er dachte, dass ICH diesen abscheulichen Gestank verursacht habe und ich war kurz davor laut zu sage: „Sorry, aber nicht dass Sie denken, ich war das, was hier so barbarisch stinkt….“ Aber ganz ehrlich, das habe ich mir dann doch verkniffen, denn wie glaubwürdig ist es denn bitte, wenn man sowas dann auch noch anspricht und dabei rot wird. Ich hab’s also gelassen. Schämen für fremde Körpergase ist echt mies!

Handkäsetörtchen 5.2

Einmal pro Stunde….pfffff

Im Nachgang habe ich mal recherchiert und herausgefunden, dass es quasi normal ist, wenn bis zu 24 Mal am Tag Darmwinde von einer Person abgehen. Leute, das wäre im Durschnitt einmal pro Stunde… Das soll normal sein?! Wahrscheinlich sind solche Studien von Meister-Blähern erhoben, die sich damit einfach einen Darmwind-Freifahrtschein kaufen wollen. Wie auch immer. Die Studie unterscheidet hierbei zwischen geruchsneutralen und geruchsbelästigenden „Winden“. Ich möchte weder etwas hören was nach nix riecht , mir aber die Idee im Kopf verursacht, dass es auf Grund des Geräusches so sein könnte, noch möchte ich tatsächlich geruchstechnisch angegriffen werden.
Kommen wir bitte mal wieder dazu zurück, dass DIESES Thema eigentlich kein Thema für einen Foodblog ist. Oder doch?!

Handkäse Handkäsetörtchen Rezepte mit Handkäse hessische Rezepte regionale Speisen

 

Handkäs‘ mit Musik

Wie vielleicht einige von Euch wissen, bin ich in Hessen aufgewachsen und lebe auch schon immer hier. Eine typische hessische Spezialität ist der Handkäs’, der gerne den Beisatz „mit Musik“ trägt. Das bedeutet, dass ein Haufen von Zwiebeln auf den Rohmilchkäse gefrachtet wird, die die Musik am nächsten Tag verursachen (->Flatulenzen). Streut man Kümmel darüber soll das Ganze nur halb so schlimm sein. Wer’s glaubt…!!! Hatte ich eigentlich zuvor erwähnt, dass Sascha Handkäs mit Musik liebt? Vielleicht erübrigt sich jetzt hiermit einfach die Begründung seiner Darmaktivität.
Und ich wäre nicht die HouseDame, wenn ich nicht irgendwie an bestehenden Rezepten herumschrauben würde. Also mache ich jetzt den Handkäse mal buffet- und ausgehtauglich! Und das in Form eines herzhaften Handkäse-Törtchens mit Quinoa-Boden und Quittenmus, dass sich bestens als Vorspeise bei einem hessischen Abend eignet. Die Musik wird dabei am nächsten Tag eher leise klingen, denn auf rohe Zwiebeln habe ich genau deshalb verzichtet. Wer aber dennoch Probleme bei der „Abgasuntersuchung“ am nächsten Tag hat, kann mal hier in der Europa Apotheek schauen, denn dort gibt es wunderbare Hilfsmittel, die alle Deine aufkeimenden Gase direkt ersticken, bevor diese Deine Umwelt ersticken. Ich schwöre ja auf Iberogast.
Und wer sich dennoch traut das Törtchen nachzumachen, für den gibt es hier das Rezept dazu:

Handkäse-Törtchen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 150 g ungeschälten Quinoa
  • 30 g Butter
  • 4 Harzer Käse
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 EL Quittenmus oder Marmelade
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
Instructions
  1. Den Quinoa nach Packungsanleitung garen und gut abtropfen lassen.
  2. Die Butter schmelzen und mit dem Quinoa vermischen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen.
  4. Alles in einen Servierring pressen und für ca. 1 Std in den Kühlschrank stellen.
  5. In der Zwischenzeit den Käse in feine Würfel schneiden.
  6. Den Apfel ebenfalls sehr klein schneiden und kurz in ein wenig Butter dünsten.
  7. Käse und Äpfel mit dem Quittenmus vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles auf den Quinoaboden geben und erneut kalt stellen.
  8. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in Mehl wälzen. Dann in heißem Öl knusprig ausbraten.
  9. Die Zwiebeln auf dem Törtchen anrichten und nach Belieben mit Radieschensprossen ausgarnieren.

Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende ohne Geruchsbelästigung ;)

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Europa Apotheek.

Orientalischer Lammeintopf mit Kichererbsen

*Werbung*

{…ohne Gummi geht mal gar nix…}

Orientalischer Eintopf

Ich habe einen neuen Liebhaber…
Wir kennen uns erst sehr kurz und alles ist noch sehr aufregend und neu.

Als er vor zwei Wochen, ganz unverhofft einfach vor meiner Tür stand, war ich doch sehr erstaunt, dass ICH noch mal in den Genuss von so etwas kommen würde.

Hach, was soll ich sagen? Er ist einfach großartig. Und wisst Ihr was? Er kommt echt schnell zur Sache… *räusper. Das kann man jetzt mögen, oder man steht eben nicht so darauf.
Je älter man jedoch wird, desto weniger Zeit hat man am Tag sich mit unnötigem Geplänkel aufzuhalten. Die Welt da draußen verlangt einem viel ab und da ist ein gesundes und effektives Zeitmanagement einfach unabdingbar.

Ich ließ mich also spontan auf ein Kennenlernen ein, obwohl ich nicht so sehr auf den Typ ‚aalglatt’ und ‚schnell schnell’ stehe. Und eigentlich passt er von der Größe her auch nicht so in mein Beuteschema. Er ist nämlich ziemlich klein. Aber egal, er ist echt smart! Und er hat mir beim ersten in-die-Augen-sehen versprochen, dass er für mich kocht. Hallo? Er kocht für mich!!!! Damit war es also um mich geschehen und mein neuer Liebhaber war quasi eingezogen.

Seitdem treffen wir uns ein bis zweimal die Woche. Ich möchte gar nicht mehr ohne ihn…

Gerade gestern stand er wieder in meiner Küche.
„Darling…“, sagte ich.
„Ja?“
„Kochst Du mir etwas?“
„Pffff…“ , machte er.
„Och bitte! Es kann auch ganz schnell gehen.“
„Pfffff…“
„Gerne etwas ohne böse Kohlenhydrate, du weißt…!“
„Na gut, kein Problem!“ raunte er mir zu, „worauf hast Du denn Lust?“
„Mach’s mir doch mal orientalisch!“
„Schnell und orientalisch? Kein Problem meine Liebe!“ glänzte er.

An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass die HouseDame keine ist, die sich normaler Weise für ne schnelle Nummer hergibt. Im Gegenteil! Ich nehme mir gerne für das was ich tue Zeit und genieße bewusst alles, was das Leben mir so bietet.

Aber in diesem Falle ist einfach alles anders. Er kam schnell zum Punkt….
Dennoch wollte ich vorher wissen, warum er es eigentlich immer so eilig hat.

Seine Erklärung, warum er so hurtig bei der Sache ist, war: „Du, ich stehe total unter Druck! Du hast keine Ahnung was das bedeutet! Ich will schnelle Ergebnisse. Aber nicht nur Ergebnisse- ich will Spitzenergebnisse! Und wenn dann der Druck einmal weg ist, dann wird genossen!“
Ist für mich irgendwie logisch und nachvollziehbar… Und wenn ich am Ende genießen kann, ist doch alles gut, oder?

Orientalischer Eintopf

Nach einer halben Stunde ging ich in die Küche, denn es war so ungewöhnlich wenig zu hören. Und da stand er stolz wie ein Ritter in glänzender Rüstung und hielt den wunderbarsten orientalischen Lammeintopf mit Kichererbsen und Feigen für mich bereit. Nach einer halben Stunde nur…!!!! Nochmal: Lamm. In einer halben Stunde. Butterzart…orientalisch abgeschmeckt…dazu keine bösen Kohlenhydrate… Ich floss förmlich dahin.

„Darling, you are the best!“
(Übrigens macht Darling es nur mit Gummi… Ausschließlich!)

Euch wird das Ganze jetzt her zu intim? Zu viele Informationen bezüglich meines Liebesleben? Habt Euch nicht so!!! Wer hier mitliest darf weder prüde noch empfindlich sein. Mein House, meine Regeln, mein Liebesleben! So!

Kurz nochmal zum Thema Gummi:
Schnellkochtöpfe funktionieren eben nur mit Gummi, ohne wird’s undicht und kann zu Pannen führen (eben wie im echten Leben…*hüstel)

So, und damit ist jetzt auch mal das Geheimnis um meinen neuen Liebhaber gelüftet.
Der DARLING XS ist ein kleiner 3,2l Schnellkochtopf der Firma ELO. Name ist Programm. Es ist wirklich ein tolles Teil und zaubert in Kürze beste Gerichte.
Normaler Weise sehe ich ja ganz gerne den Fortschritt beim Zubereiten meiner Gerichte, aber in diesem Fall vertraue ich meinem Darling blind.

ELO Schnellkochtopf

Wenn Ihr mehr von ELO sehen möchtet und in den nächsten Tagen in und um Frankfurt zugegen seid, kommt doch auf die Ambiente und besucht den ELO Stand in Halle 3, Ebene 1, Stand G40.
Darling und ich werden auf jeden Fall auch dort sein und händchenhaltend durch die Gegend spazieren.

Ach ja, und wenn Ihr den orientalischen Lammeintopf mit Kichererbsen nachmachen möchtet, habe ich hier noch das Rezept für Euch:

5.0 from 3 reviews
Orientalischer Lammeintopf mit Kichererbsen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 600 g Lammschulter,
  • 3 kleine Zwiebeln,
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chileschote
  • 3 Möhren gewürfelt
  • 30 g getrocknete Feigen
  • 2 El Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Tl Tomatenmark
  • 200 g Pizzatomaten
  • 700 ml Fleischbrühe
  • 1 Msp. Zimt,
  • gemahlen
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • Joghurt
  • Minze
Instructions
  1. Fleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln würfeln. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Chilischote längs halbieren, je nach Schärfe entkernen und fein hacken. Feigen fein würfeln.
  2. Öl im Schnellkochtopf erhitzen und das Fleisch bei starker Hitze rundherum 4-5 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Zwiebeln, Knoblauch und Chili und Möhren zugeben und 2-3 Min. anbraten.
  4. Tomatenmark zugeben und unter Rühren kurz mitbraten.
  5. Pizzatomaten und Brühe zugießen.
  6. Jetzt noch die Feigen und den Zimt und die Kichererbsen zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Den Schnellkochtopf verschließen und bei hoher Hitze auf Stufe II aufkochen. Wenn der erste Dampf entweicht, die Hitze herunter drehen und den Lammeintopf 30 Minuten garen lassen.
  8. Den Herd ausschalten und den Topf abkühlen lassen, bis der Verriegelungsreglerstift sinkt.
  9. Jetzt könnt Ihr den Deckel öffnen und den Lammeintopf nach Gusto mit etwas Minzjoghurt genießen.

Lust auf noch mehr Orientalisches? Dann kann ich Euch noch diesen Flammkuchen empfehlen. Und dieses Naanbrot passt auch hervorragend dazu.

Machts doch auch mal auf die Schnelle mit Darling… *grins

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma ELO. Ich wurde nicht gezwungen die Töpfe auszuprobieren und habe mich ganz eigenständig in Darling verliebt…

Selfmade Kalkreiniger trifft Zitronen-Maispoularde

{…von Überlebensstrategien, Umweltgedanken und Resteverwertung…}

Selfmade Kalkreiniger

Es ist mal wieder Outing-Time im House…

Ich gestehe: Ich praktiziere „Putzduschen“… Exzessiv und leider mit Folgeschäden…
Aber jetzt erst mal ganz von Anfang, damit Ihr meinen „Putzduschissmus“ auch versteht.

Ich habe einen Putz(mittel)fimmel. Und nein…bei mir zu House ist es nicht klinisch rein!!!
Im Gegenteil. Ich bin stinkendfaul was Putzen anbelangt. Aber ich lasse mir gerne von der Werbung vorgaukeln, dass das neue Putzmittel, welches die Firma XY auf den Markt gebracht hat, schneller und effektiver arbeitet als andere. Ich erwähne nur kurz die Nummer mit dem Kupferpfennig, auf den ich natürlich prompt reingefallen bin. Das heißt, sobald mir eine Werbung plausibel klarmachen kann, dass das neue Produkt schnell zu einem 1A Ergebnis führt, stehe ich schon im nächsten Supermarkt am Aktions-Regal und lade mir die (Sprüh-)Flasche in den Wagen.
Werbung ist übrigens ein Arschloch! Das mit dem Pfenning hat nämlich mal gar nicht funktioniert. Genauso wenig wie das mit den ganzen Pseudo-Antikalk-Mitteln, die sich aussprechen lassen wie „Ich BRECH ins Essen“ mit vollem Mund… Ich sag den Namen jetzt nicht (ich werde hier nämlich KEINE Werbung für dieses Zeug machen, was mich fast getötet hätte… Ersetze einfach das CH von BRECH durch F…)

Dazu muss ich Euch kurz über mein Putzverhalten aufklären:
Kennt Ihr den Begriff Life-Work-Balance? Das habe ich versucht mir zu verinnerlichen, um dabei in allen Bereichen so viel schöne Zeit wie nur möglich rauszuschlagen und alles Nötige irgendwie geschickt zu integrieren.
Beim Thema Putzen (was ja leider doch nötig und unabdingbar ist) kam dann mein persönlicher Begriff „Putzduschen“ heraus.

Zitronenreiniger

Ich bin eine Putz-Duscherin und finde, dass das genau in meine persönliche Work-Life-Balance-Auffassung passt. Effektives Arbeiten bringt mehr Genuss-Zeit….
Der Begriff „Putzduschen“ ist auch recht schnell erklärt:
Dass jede Dusche regelmäßig von Pflegeproduktrückständen, Haaren, Kalk und Staub gesäubert werden muss ist ja wohl jedem bewusst. Und da ich gerade nicht (mehr) in der komfortablen Situation einer Hilfskraft im Househalt bin, muss die House-Dame eben selbst wieder ran. Um Zeit zu sparen sieht das Ganze wie folgt aus: Ich steige in die Dusche und absolviere mein Beauty- und Pflegeprogramm ganz ausgiebig, entspannt und in Ruhe. Der Gedanke, dass ich die Duschkabine ja danach sowieso reinigen muss, hat mich auf die glorreiche Idee gebracht, den Säuberungsprozess meines Körpers mit dem der sanitären Einrichtung zu kombinieren. Anstatt vor der Dusche zu stehen und alles mit Reinigungsmittel einzusprühen (Antikalkmittelchen vor allem!), um dann mit dem halben Oberkörper schrubbend und wischend von außen kopfüber in der Duschkabine zu hängen, habe ich beschlossen diesen Prozess aus dem Inneren der Kabine heraus zu vollziehen.
Heißt im Klartext: ich stehe in der Dusche und reinige direkt nach dem Duschen die Kabine mit Putzmittel. Naggisch (wie man hier in Hessen sagt…).
Und an dieser Stelle muss der „BRECH“-Reiniger erwähnt werden. Habt Ihr schon mal auf 0,7 qm2 eine halbe Flasche Chlorreiniger benutzt? Die Dämpfe, die dabei freigesetzt werden, haben meine Lunge quasi in einer zehntel Sekunde durchlöchert und mir sämtliche Atemwegsöffnungen stillgelegt. Hustend habe ich panisch die Brause angeschaltet, um das Zeug mit warmen Wasser vom Fliesenspiegel zu spülen. Das heiße Wasser hat natürlich den Effekt eines Dampfbades ausgelöst und das ätzende Zeug in feinem Sprühnebel überall auf mich draufgelegt. Der Rest floss großflächig in der Duschwanne in Richtung Abfluss. Natürlich nicht ohne vorher meine Fußsohlen damit zu unterspülen. Ich schiebe schnell die Duschwand beiseite um Luft zu bekommen, und schon merke ich das fiese Brennen unter meinen Füßen. Zur Hölle mit „BRECH“…  Nach diesem Erlebnis und einem noch nicht mal zufriedenstellenden Putzergebnis muss etwas Neues, Biologisches und vor allem Atemwegsschonendes her.

Also habe ich beschlossen mal auf der grünen Welle zu surfen und meinen Antikalkreiniger einfach selbst zu machen. Und wisst Ihr was? Das ging so easy und riecht auch noch toll. Aber das Beste daran ist: es macht sauber!!! Uuund schont die Umwelt…uuund kribbelt nicht unter den Füssen… uuuund man darf sogar beim Putzduschen atmen, ohne Angst vorm Erstickungstod zu haben.
Alles was man dazu benötigt habt Ihr bestimmt zu House.

Zitronenreiniger
Und weil ich noch so viele Zitronen übrig hatte, habe ich kurzerhand eine Maispoularde mit Zitrusnote zum Abendessen gemacht.
Ich sage Euch: DAS ist Work-Life-Balance par Exellence!

Ich habe ein glänzendes Badezimmer (kennt Ihr die Fotos mit diesen Glitzersternen der Sauberkeit?- so sieht meine Duschkabine aus…naja fast…) und bin satt und völlig zufrieden.
Hach, ich mag es wenn ein Plan funktioniert- und ich dabei nicht erstickt bin.

Maispoularde

Also liebe Housefreunde, es gibt echt viele Wege die Chemiekeulen zu umgehen und damit dem Erhalt der Umwelt einen Beitrag zu leisten. Und wenn es dann auch noch mit dem kulinarischen Wohlbefinden einhergeht… was soll ich sagen: dann habt Ihr alles richtig gemacht!

Hier also zwei Rezepte:

  • Super-Bio-Kalk-Reiniger mit Duftgarantie und ohne Atemnot
  • Maispoularde mit Zitrusnote, Fenchel und Zucchini

5.0 from 3 reviews
Selfmade Kalkreiniger
 
Prep time
Total time
 
Author:
Recipe type: NON-FOOD!
Serves: 1 bottle
Ingredients
  • Saft von 3-4 Zitronen
  • 2-4 Tropfen Spüli
  • 3 EL weißer Essig
  • etwas Wasser
Instructions
  1. Alle Zutaten in einer leeren Sprühflasche durch Schütteln vermischen.
  2. Auf die Armaturen, Duschkabine, Fliesen, etc. sprühen, evtl mit Lappen nach reiben und mit klarem Wasser abspülen.
  3. Welch Glanz in unsrer Hütte... ;)

5.0 from 3 reviews
Zitronen-Maispoularde
 
Prep time
Total time
 
Serves: 4
Ingredients
  • 1 Bio-Maispoularde (etwa 1,5 kg)
  • 2 Bio-Zitronen
  • 4 Knoblauchzehen
  • Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Gemüsezwiebel (groß; 500 g)
  • 400 Gramm Fenchelknolle
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Ahornsirup (oder Honig)
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 500 Gramm Zucchini
  • 1 Messersp. Fenchelpollen
Instructions
  1. Den Backofen auf 220 Grad, Umluft 200 Grad, Gas Stufe 5 vorheizen.
  2. Die Maisoularde abspülen und trocken tupfen. Zitronen heiß abspülen und trocken tupfen. Eine Zitrone in Spalten schneiden, von der zweiten die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Knoblauch abziehen.
  3. Poularde von innen und außen mit Zitronensaft beträufeln und salzen. Zitronenspalten und Knoblauchzehen in den Bauch der Poularde legen. Die Keulen eventuell mit Küchengarn zusammenbinden. Poularde in einen großen Bräter legen und das Olivenöl darüberträufeln. Ohne Deckel auf der 2. Einschubleiste von unten etwa 1 Stunde 15 Minuten goldbraun braten.
  4. Für das Gemüse Zwiebel abziehen und in Spalten schneiden. Fenchel putzen, abspülen und ebenfalls in Spalten schneiden. Fenchelgrün grob hacken und beiseite stellen. Zwiebel- und Fenchelspalten, 2 EL Olivenöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer gut mischen.
  5. Nach 30 Minuten Bratzeit das vorbereitete Gemüse um die Poularde herum im Bräter verteilen. Fleisch am besten mit einem Bogen Backpapier abdecken, falls die Poularde zu dunkel wird.
  6. Zucchini putzen, abspülen und in 5 cm lange Stifte schneiden. 20 Minuten vor Ende der Garzeit Zucchini um das Fleisch herum verteilen, restliches Öl darüberträufeln. Poularde im Ofen fertig braten.
  7. Den Bräter aus dem Ofen nehmen. Poularde mit Zitronenschale, Fenchelgrün und eventuell Fenchelpollen würzen und sofort servieren.

 

Maispoularde3.1

In diesem Sinne, go green! Und ein Hoch auf Resteverwertung! Zu diesem Thema solltet Ihr übrigens unbedingt mal bei Frau Bpunkt vorbeischauen! Die hat nämlich gerade genau zu diesem Thema einen großartigen Beitrag auf Ihrem Blog.

Happy Wochenendputz ;)

Eure

Tanja

aus dem House No.15

 

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