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•••ADVENTSKALENDER•••No.1

Und schon haben wir über die Hälfte des November erreicht…wie die Zeit rast! Irgendwie vergehen die Tage ab Oktober besonders schnell und —schwups— schon ist Weihnachten. Ich liebe diese Zeit! Auch wenn ich manchmal für die Umsetzung all meiner Ideen noch viel mehr Tage benötigen würde. Aber bevor ich über Weihnachten nachdenke, kommen zuerst mal die Adventskalender dran. Ja Ihr habt richtig gehört…die Adventskalender…bedeutet, ich spreche hier von der Mehrzahl. Da ich mich schon als Kind jedes Jahr auf den 1. Dezember gefreut habe, weil meine Mama mir immer einen selbstgemachten Adventskalender irgendwo aufgestellt oder hingehängt hat, möchte ich dieses Gefühl der Freude einfach weitergeben. Bei mir sind es ganz besondere Menschen, die mich das ganze Jahr über begleitet haben und denen ich bereits vor Weihnachten ein „Ich-bin-so-froh-dass-es-Dich-gibt-Geschenk“ machen möchte. Der Tag fängt doch viel schöner an, wenn man sich morgens nach dem Aufwachen schon über eine kleine liebevoll verpackte oder gestaltete Aufmerksamkeit freuen kann. Die Weihnachtszeit wird so zusätzlich noch mehr zu einer ganz besonderen Zeit.

Adventskalender1

Da ich aber weiß, dass viele gar keine Zeit und auch nicht so viel Lust haben 24 Päckchen zu packen, zeige ich Euch heute wie man ganz ganz schnell und mit wenig Aufwand und Mitteln eine Adventskalender-Überraschung für einen lieben Menschen zaubert. Vielleicht ist es ja bei Euch der/die Kollege/in im Büro, der Euch morgens immer einen Kaffee holt und Euch vor dem Papierstau im Drucker rettet. Oder es ist die Nachbarin, die immer alle Pakete von Euch annimmt, wenn Ihr nicht zu Hause seid. Oder der Postbote. Oder die gute Fee, die einmal die Woche Euer Zuhause auf Vordermann bringt, oder oder … Es gibt bestimmt auch in Eurem Umfeld Menschen, denen man einfach mal auf diese Weise „Danke“ sagen möchte.

Und über meinen Kalender darf sich bald meine Nachbarin vis a vis vom House No.15 freuen (einfach weil ich sie gerne mag und sie es verdient hat sich zu freuen-und wegen der Post natürlich auch).

Adventskalender2

Wie Ihr seht, braucht man dazu wirklich nicht viel:

2 Packungen Dominosteine (oder schöne Pralinen-könnt Ihr auch selbst machen)
Kleine Papierförmchen
Zuckerguss (Rezept gibt’s unten)
Spritzbeutel mit feiner Tülle
Geschenkschachtel oder Keksdose

Füllt den Zuckerguss in den Spritzbeutel und schreibt auf jeden Dominostein eine Zahl von 1-24. Ich habe noch ein paar weitere Dominosteine mit Tannenbäumen, Sternen und Herzen verziert, falls man mal an einem Tag einen weiteren essen möchte. Lasst Eurer Fantasie beim Verzieren freien Lauf. Wenn der Zuckerguss getrocknet ist, setzt ihr die Dominosteine vorsichtig in die kleinen Papierförmchen und verpackt danach alles in einer schönen Schachtel oder legt sie in eine Keksdose. Dann nur noch bis zum 1. Dezember durchhalten und sich nicht schon zuvor verplappern (wie ich es aus lauter Vorfreude schon so manchmal mache). Und jetzt auf das freudige Gesicht des Beschenkten schauen, wenn Ihr den Adventskalender überreicht, weil der oder diejenige gar nicht damit rechnet.

Ihr könnt natürlich auch solche Buchstabenwürfel wie diese hier machen. Denkt Euch etwas aus!

Adventskalender3

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Und zum Schluss verrate ich Euch noch das Rezept für den Zuckerguss. Den kann man übrigens auch sehr einfach mit Lebensmittelfarbe einfärben. Aber bitte nehmt dazu keine flüssige Farbe, sondern Pulver- oder Gelfarbe, denn die Flüssigkeit verändert die Konsistenz des Zuckerguss.

zuckerguss

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Zuckerguss (Royal Icing)
 
Author:
Ingredients
  • 1 frisches Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • evtl. 1 TL Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
Instructions
  1. Zuerst das Eiweiß mit dem Rührgerät schaumig aufschlagen. Es soll nicht steif geschlagen werden.
  2. Dann nach und nach den Puderzucker dazu sieben und immer weiter rühren bis sich Eiweiß und Zucker miteinander verbunden haben.
  3. Sollte die Masse zu fest sein gib ein wenig Wasser dazu. Aber immer nur tropfenweise.
  4. Der Zuckerguss hat die richtige Konsistenz, wenn sich eine Spitze bildst, wenn du ihn mit dem Löffel anhebst und er darf dann nur schwerfällig nach unten sinken.
  5. Willst Du bunten Guss machen, färbe die Masse mit Lebensmittelfarbe ein (keine flüssige Farbe verwenden!)
  6. Jetzt kannst Du den Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen und nach Gusto Plätzchen, Kuchen, usw. damit verzieren.
  7. Viel Spaß beim Gestalten Deiner Backwerke!

In Kürze gibt es hier noch ein oder zwei weitere Ideen für einen Adventskalender. Bis ich Euch die aber zeigen kann, muss ich erst noch ein paar Nachtschichten einlegen….
Wem schenkt Ihr denn einen Adventskalender? Oder wem würdet Ihr gerne einen schenken, weil er/sie es verdient hat?

Es grüßt Euch mit vorweihnachtlicher Stimmung im Bauch

Tanja

aus dem House No.15

{Ab auf die Hüften} Teil 1 #Nougat

So, Ihr Lieben…
Ab heute gibt es eine neue Rubrik im House No. 15 : >>Ab auf die Hüften<<.

Wahrscheinlich hört der ein oder andere genau an dieser Stelle auf weiter zu lesen. Und ich kann das auch niemanden verdenken. Aber, so manchmal gibt es eben Dinge die so lecker schmecken, dass man gar nicht darüber nachdenken sollte, was sie eventuell (zumindest bei höherem und langfristigem Konsum) mit den Hüften anrichten. Nein! Das stimmt natürlich so nicht! Man sollte IMMER (!!!) darüber nachdenken was man zu sich nimmt und vor allem diese „ab-auf-die-Hüften-Leckereien“ mit viel Genuss, Bedacht und in Maßen(!!!) essen.

Über jeden der jetzt noch weiter liest, freue ich mich sehr, denn heute habe ich etwas wirklich Leckeres für Euch. Selbstgemachte Nuss-Nougat-Creme. Ich bin ja der absolute Nougat-Fan und in meinem Schrank steht immer ein Glas Nutella. Natürlich schmeckt die selbstgemachte Creme etwas anders-aber dafür mehr nach Nougat und etwas weniger nach Nuss.

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Meine Creme eignet sich nicht nur, um sie sich auf‘s Brot oder Brötchen zu streichen, sondern schmeckt auch als Kuchenfüllung oder Glasur sehr lecker. Und wer das Ganze dann noch in hübsche Schraubgläser füllt, hat direkt ein selbstgemachtes kleines Geschenk für Nikolaus, den Adventskalender oder einfach eine nette Kleinigkeit zum Mitbringen beim Brunch oder Frühstück mit den Besten. Probiert es aus! Hier kommt das Rezept:

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Nuss-Nougat-Creme
 
Ingredients
  • 2 Tafeln Nougatschokolade
  • 2 Dose/n gezuckerte Kondensmilch
  • 4 EL Kakaopulver
  • 250 g Butter
Instructions
  1. Zuerst die Butter im Topf schmelzen lassen.
  2. Dann bei geringer Hitze darin die Schokolade auflösen.
  3. Anschließend die zwei Dosen gezuckerte Kondensmilch dazu geben und kräftig durchrühren.
  4. Jetzt die 4 EL Kakao darunter heben.
  5. Etwas erkalten lassen und anschließend in Gläser abfüllen.
  6. Im Kühlschrank hält sich die Creme bis zu 6 Wochen.

Und falls der eine oder andere noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Nuss-Nougat-Creme sucht, habe ich daraus  direkt mal zusätzliche ein paar „Hüftkracher“ gemacht.

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Darf ich vorstellen…diese Gattung von Keksen gehört der Familie der Nougatianer an und wird in Kennerkreisen gerne nachmittäglich zu einer erlesenen Tasse Costa-Rica-Kaffee eingenommen. Im Vordergrund steht die zarte Butternote, die im Abgang durch das cremige Nougat-Bouquet abgelöst wird, gekrönt mit karamellisiertem Mandelkrokant auf kräftig akzentuierten Streifen von feinster Kuvertüre… bla bla bla…

Mal im Ernst: es sind einfache Nougatkekse ohne Schnickschnack, dafür oberköstlich. Und das Beste daran ist-man kann davon nicht so viele verdrücken (also ich zumindest nicht), weil irgendwann ist auch das Beste zu viel des Guten.

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Nachbacken? Solltet Ihr… aber Achtung: Suchtgefahr!

 

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Nougatianer
 
Author:
Ingredients
  • 125g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200g Nuss-Nougat-Creme
  • 100g Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL Mandelkrokant
Instructions
  1. Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
  2. Dann Ei und Eigelbe unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
  4. Alles zu einem glatten Teig verkneten und für 30 Min in den Kühlschrank stellen.
  5. Danach jeweils einen Teelöffel vom Teig abstechen und in der Handfläche zu Talern formen.
  6. Auf die Mitte jedes Talers einen ½ TL Nougat-Creme geben und den Teig darüber zusammendrücken.
  7. Erst zu einer Kugel, dann zu einem Oval formen.
  8. Die Nougatianer nochmals für 30 min in den Kühlschrank stellen .
  9. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 ° C Umluft vorheizen.
  10. Die Kekse für 8-10 Min auf Backpapier backen.
  11. In dieser Zeit die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und anschließend in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Öffnung füllen.
  12. Nun noch nach kurzer Abkühlphase die Nougatianer mit der geschmolzenen Kuvertüre verzieren und den Krokant auf die geschmolzene Schokolade streuen.
  13. Und jetzt... gniiiiiiiießen!

 

Falls Ihr noch mehr Anregungen für leckeres Keks-Backwerk sucht, schaut doch auch mal bei *What Ina loves* vorbei. Hier gibt’s noch ganz viele Rezepte zum Nachbacken. Und wem Nougat-Kekse allein nicht reichen kocht sich noch Sia’s wundertolle heiße Schokolade dazu.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Genuss bei allem was bei Euch auf den Tellern landet…und immer ans Maßhalten denken, dann überstehen die Hüften das auch formvollendet und nahezuzu unbeschadet.

Eure

Tanja

(die jetzt erst mal eine Abspeckrunde um das House No.15 dreht…)

Geschenke, Geld und gute Reise…

 

Koffer

Puuuuh…was schenkt man jemandem der quasi wunschlos glücklich ist??? Klar, keiner ist wirklich wunschlos glücklich. Aber nach der Frage: „Was wünschst Du Dir eigentlich zum Geburtstag?“ bekam ich die Antwort: „Ach…Du…eigentlich habe ich doch alles…!“

Zur Aufklärung: Ich habe diese Frage am 5. Januar Anfang diesen Jahres gestellt. An meinen Papa. Die Antwort kennt Ihr ja nun mittlerweile. Wie ich so etwas liiiiiiiiebe…Keine Idee für ein Geschenk- und bei Männern ja sowieso doppelt schwierig. Also gab es einen Gutschein über „Ein Geschenk, wenn DU etwas brauchst“.

Wir drehen die Uhr auf heute. Gute 8 Monate später. Ich habe immer mal nachgefragt, ob zwischenzeitlich eine Idee für ein Geschenk aufgekommen sei. Fehlanzeige. Toll!!! Aber gestern hatte ich die zündende Idee, denn meine Eltern fliegen heute in den Urlaub. Nach Mallorca um genau zu sein. Und was macht man so im Urlaub? (also ich zumindest) Lecker Essen und Trinken. Und was benötigt man dafür? Geld…richtig! Aber meinem Vater einfach Geld, mit den Worten: „Happy Birthday nachträglich Papa-mach was Nettes im Urlaub damit!“, in die Hand zu drücken ist mir ehrlich gesagt zu lieblos. Selfmade ist angesagt. Und deshalb habe ich mir folgendes DIY überlegt:

Koffer1

 

Hier drin habe ich die Barschaft für die Kosten eines schönen Abendessens am Urlaubsort verstaut. Das Gute an diesem Köfferchen ist, dass es kaum Platz im eigentlichen mitgeführten Gepäck verbraucht und es auch an der Pass- und Zollkontrolle nicht zu Schwierigkeiten kommen sollte (dafür ist die Summe im Köfferchen zu gering!).
Wenn Ihr auch Urlaubs-Unterstützung in dieser Form verschenken möchtet, habe ich Euch hier in Bildern erklärt, wie Ihr den Miniatur-Koffer nachmachen könnt.

Ihr benötigt zu den gezeigten Materialien nur noch eine Schere, Kleber, ein wenig Fingerfertigkeit und Spaß an selbstgemachten Geschenken.

Ihr braucht:

Papierkoffer2

Papierkoffer3   Papierkoffer5
Papierkoffer6
Papierkoffer7
Papierkoffer8

Ihr könnt Euren Koffer auch noch innen mit Papier auskleiden, wenn Ihr wollt.
Und dann kann er mit Geld, Süßigkeiten, guten Wünschen, usw. gefüllt werden.

  papierkoffer9

Endlich habe ich ein Geburtstagsgeschenk für meinen Papa (naja, eigentlich partizipieren ja beide daran-aber ich denke das ist ok). Und ich weiß, dass meine Eltern einen tollen Urlaub haben werden und ich an einem Abend quasi mit Ihnen am Tisch sitze, wenn sie das Köfferchen ‚auf den Kopf hauen‘.

Habt viel Spaß beim Nachbasteln und wenn Ihr wollt, schickt mir doch mal Eure Gepäck-Versionen.

Habt eine schöne Zeit!
Eure
Tanja
aus dem House No.15

 

 

Beton(t) einfach~Beton(t) schön

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In der letzten Woche hatte (außer meiner Mama) auch eine meiner Besten Geburtstag. Und da ich es viel persönlicher finde etwas Selbstgemachtes zu verschenken, bin ich auf die Idee gekommen, mal wieder etwas mit Beton zu machen. Zumal ich weiß, dass Frau G., genauso wie ich, auf diesen Werkstoff steht…
Beton ist einfach wunderbar schnörkellos, geruchsarm, super zu verarbeiten, für drinnen und draußen und einfach totaaaaal toll!
Und wenn man von der ungeduldigen Sorte ist (so wie ich *grummel*), freut man sich, dass es diesen tollen Werkstoff auch für schnelle kleine Projekte gibt. Das Ganze heißt dann „Blitz-Zement“ oder „Schnell-Beton“ und ist in jedem Baumarkt recht günstig zu bekommen.
Wichtig ist, dass Ihr das Mischungsverhältnis >Wasser zu Beton< auf der Packung einhaltet! Bei zu wenig Wasser zieht der Beton so schnell an, dass man ihn nicht mehr verarbeiten kann. Nehmt Ihr zu viel Wasser, wird der Beton nach dem Trocknen nicht ganz so stabil, bzw. bricht leicht. Nur zu langsam dürft Ihr bei der ganzen Sache nicht sein…wie gesagt, das Zeug heißt „Schnell-Beton“!

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Hier gibt’s die bebilderte Anleitung zu meinem Geburtstagsgeschenk-Projekt:

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Ich habe als Gießform ausgespülte Joghurtbecher verwendet. Die Form hat mir so gut gefallen.

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Bevor Ihr mit dem Anmischen des Betons startet, müsst Ihr unbedingt Eure Gießformen einölen. Angeblich muss man das bei Silikonformen nicht machen, aber ich gehe auch da lieber auf Nummer sicher.

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Wenn Ihr das Zementgemisch (oder Beton) eingefüllt habt, klopft Eure Gießform etwas auf den Tisch, damit eventuelle Luftbläschen verschwinden. Ein paar Bläschen lassen sich meist nicht vermeiden, aber gerade das finde ich schön. Jedes Teil ist somit wirklich einzigartig!

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Und jetzt heißt es warten bis das Ganz getrocknet ist. Und hier gilt: Lieber etwas länger warten!
Ich löse die Sachen meist 2-3 Tage später aus der Form. Je nachdem wie groß das Ganze ist. Wenn der Zement anfängt heller zu werden, ist der Trocknungsprozess in Gang gesetzt. Habt Geduld (fällt mir auch schwer)! Ich habe schon Einiges wegwerfen müssen, da es mir beim Auslösen zerbrochen ist…seeeeehr ärgerlich!

Ihr könnt natürlich noch ganz viele andere Gießformen verwenden. Hier noch ein paar Beispiele:

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Wenn Ihr noch einen kleinen starken Magnet an Euren Sachen anbringt (kann man auch schon vorher mit eingießen), eignen sich die Dinge prima an der Magnetwand in der Küche oder sonst wo… Starke Magnete bekommt Ihr hier, die Klammern am Stab für die Betonwürfel bekommt Ihr hier.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren!
Frohes Betonieren!

Eure
Unterschrift Kopie aus dem House No.15

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