August 2015 archive

Ricotta selbstgemacht

Ricotta1.2

Sonntag kurz vor 20 Uhr. Während die halbe Nation prall gefüllte Chips- und Nüsschen-Schüsseln vor den Fernseher schleppte und sich schon gedanklich auf den kommenden Tatort vorbereitete, stand sie vor ihrem Kleiderschrank und wühlte verzweifelt in dessen Inneren. Irgendwo musste es doch sein- ihr heißgeliebtes Lieblings-Sonntag-Abend-Fernseh-Outfit. Nein, sie gehörte nicht zu den knapp 10 Millionen aller Deutschen, die den letzten Tag, des sowieso immer viel zu kurzen Wochenendes, mit Leichen, Blut und polizeilichen Ermittlungen verbrachte. Sie reservierte diese kostbare Zeit am Sonntagabend ausschließlich für Casablanca. Sonntag, 20 Uhr war seit Ewigkeiten ihre Casablanca-Zeit. Sie wollte sich dem Melodram ganz und gar hingeben und stellte sogar eigens dafür die Klingel aus, über deren spontanes Big Ben-Läuten sie sich normaler Weise sehr freute. Und auch das Telefon, nebst Anrufbeantworter mussten für 1 Stunde und 42 Minuten verstummen.

Leicht zerzaust saß sie dann auch wahrhaftig um 20.03 Uhr auf ihrer knallgelben Couch. In ihrem Lieblings-Casablanca-Outfit. Ein zart rosafarbener Nicki-Hausanzug mit Snoopy-Aufnäher auf der linken Hosentasche.

Und als dann nach ewigen Minuten Filmlaufzeit endlich die Szene kommt, bei der Rick Ilsa zuprostet, sie anlächelt und mit seiner wundervollen Stimmte zu ihr herüber raunt: „Ich seh Dir in die Augen Kleines!“, klammerte sie sich seufzend an das Plüschherzkissen, das sie während des gesamten Films dicht an ihre Brust gedrückt hielt. Was würde sie darum geben, dass einmal ein Mann zu ihr diese Worte sagt und ihr dabei ganz tief in die Augen blickt. So tief, dass sie wahrscheinlich überlegen müsste, ob er sehen kann was sie den Tag über gegessen hatte. Erneut entwich ihr ein schmachtendes Geräusch.

An diesem Sonntagabend schaltete sie den Film vorzeitig vor dem Ende ab und ging ins Badezimmer.

Der große Spiegel war noch vom Vormieter zurückgelassen worden und hing nur aus Bequemlichkeit dort, denn sie brauchte eigentlich gar keinen so großen Spiegel. Doch an diesem Abend kam ihr der Spiegel gerade recht. Sie stellte sich ganz dicht davor und schaute sich tief in ihre eigenen Augen. So tief, dass sie mit Ihrer Nase an den Spiegel stieß und ein leichter Nasen-Fett-Stempel-Abdruck auf der Fläche zurückblieb. Irgendwie war das alles nicht zufriedenstellend. Ilsa hatte einen so wunderschönen Augenaufschlag in diesem Film, den musste sie üben. Doch zuvor brauchten ihre Augen eine ordentliche Ladung Wimperntusche. Sie stellte sich mit weit aufgerissenen dick getuschten Augen vor den Spiegel, wackelte ein wenig mit dem Kopf von rechts nach links, klimperte mit den Augen und hauchte ihrem Spiegelbild einen Kuss zu, während sie sich vorstellte, dass ihr nicht ein zuckerwatteähnlich aussehendes, verzaustes Etwas entgegenblickte, sondern Humphrey Bogart in seinen besten Jahren. Irgendwann bemerkte sie dann doch wie dämlich sie sich benahm und wollte nur noch eins…. weg vom Spiegel…weg mit der Wimperntusche an ihren Augen. Sie öffnete hektisch ihren Schrank, und holte zwischen leeren Zahnpastatuben, angestaubten Lockenwicklern, Nagelknipser und diversen Badezimmerutensilien aus der hintersten Ecke eine Flasche. Nachdem sich der kleine Wattebausch in ihrer Hand mit der Flüssigkeit vollgesogen hatte, rieb sie sich kräftig über die halbgeschlossenen Augenlieder. Kurz hielt sie inne und wunderte sich über den scharfen Geruch. Keine halbe Sekunde später setzte es ein. Das grauenvolle Brennen in ihren Augen. Die Tränen liefen ihr über das Gesicht, während sie panisch versuchte sich literweise klares Wasser in die Augen zu spülen. Mit zusammengekniffenen Augen schielte sie auf die kleine Flasche neben sich auf dem Waschbeckenrand und konnte durch einen dicken Schleier schemenhaft das Wort >> Nagellackentferner<< lesen…. Die kleine Flasche flog mit einem lauten Knall in den Schrank, während etwas anderes unsanft vor Ihren Füßen auf dem Boden landete und sich eine ölige Schicht unter ihren Fußsohlen ausbreitete. >>Augen-Make-up-Entferner, ölhaltig, auch für wasserfeste Mascara geeignet, augenärztlich geprüft<< zeichnete sich langsam vor ihrem Auge ab. (…)

Ricotta2.1

Danke dass Ihr bis hierhin tapfer gelesen habt…denn jetzt kommt der eigentliche Clou an der ganzen Sache:

Der nächste Morgen begann wieder vor besagtem Spiegel. Humphrey Bogart hätte wahrscheinlich 100 Ansätze gebraucht seinen „Ich seh Dir in die Augen Kleines!“-Satz über die Lippen zu bringen, denn außer Sehschlitzen gab es quasi keine Augen zu sehen, in die man hätte tief blicken können.

Sie tastete sich in die Küche und öffnete den Kühlschrank, dankbar dafür, dass irgendein schlauer Mensch daran gedacht hatte ein Licht in diese Erfindung zu integrieren. Zum Glück hatte sie vor ein paar Tagen Ricotta selbst gemacht- eigentlich um daraus einen Kuchen zu backen. Aber da ja auch Quark bei geschwollenen Augen helfen soll, warum also nicht auch Ricotta.

Und während sie sich großzügig die weiße kalte Masse auf den Augenliedern verrieb, dachte sie an Humphrey der ihr leise ins Ohr flüsterte: „Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!“

Solltet ihr also auch mal an geschwollenen Augen leiden, ist Ricotta sehr zu empfehlen. Ach ja, übrigens zum Kochen und Backen auch! Also immer einen kleinen Vorrat im Kühlschrank lagern! Man weiß ja nicht wer einem mal so richtig richtig tief in die Augen blickt. Und vielleicht danach noch zum Essen bleibt…oder so…

Ricotta3.1

So wird’s gemacht:

5.0 from 5 reviews
Ricotta selbstgemacht
 
Author:
Ingredients
  • 1 l Frisch-Milch 3,5 %
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zitronensaft
  • Mull- oder Passiertuch
Instructions
  1. Zuerst die Milch und die Sahne mit dem Salz in einen Topf geben und aufkochen.
  2. Wenn die Milch kocht, sie vom Herd ziehen und mit dem Zitronensaft vorsichtig verrühren.
  3. Den Topf bei niedriger stufe wieder auf den Herd setztn und ohne rühren erwärmen.
  4. Jetzt erneut vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Die Masse wird klumpig.
  5. Ein Sieb über einen ausreichend großen Topf stellen und dieses mit dem Passiertuch auskleiden.
  6. Die Milchmasse vorsichtig durch das Tuch abgießen und gut abtropfen lassen.
  7. Eventuell die restliche Flüssigkeit mit den Händen auspressen. Achtun zu Anfang ist es noch sehr heiß!

Übrigens: Die Personen und die Handlung dieses Beitrags sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig… In Wahrheit brauchte ich eigentlich nur einen Aufhänger Euch das Ricotta Rezept zu präsentieren, denn mit dieser Zutat wird es in Kürze einige Gerichte hier geben.

Ich hoffe Ihr habt alle einen Menschen an Eurer Seite, der Euch tief in die Augen schaut und dabei Geschichten erzählt ohne zu sprechen.

Eure

Tanja

aus dem House No.15

(ich räume jetzt mal prophylaktisch meinen Badezimmerschrank auf und stelle den Nagellackentferner ganz weit weg…)

Sommerliches Tomaten-Risotto

Tomatenrisotto1.1

Wie unterschiedlich doch die Ansichten beim Essen sind…

Vor knapp zwei Wochen war ich mit einer Bekannten verabredet. Und wie es immer so ist, kommt unweigerlich irgendwann das Gespräch aufs Essen. Tja, und genau an dieser Stelle zeigte sich, warum meine Bekannte nur eine Bekannte und nicht eine Freundin ist. Irgendwie ticken wir in Puncto Essen so ganz unterschiedlich und die Stimmung des Nachmittags began zu kippen, als sie mir sagte, dass es wirklich viel unansehnliches Essen gäbe. Äh? Wie bitte?

„Ja“, sagte sie. „Stell Dir doch mal einen Griesbrei vor. So in einem tiefen Teller mit Zucker und Zimt…“ Gut, ich bin jetzt nicht der riesen Fan von Griesbrei und mit Zimt kann man mich jagen, aber deshalb muss man dieses Gericht ja nicht als „unansehnlich“ bezeichnen. Vor allem dann nicht, wenn ein großer Löffel warme, leicht angedickte dunkelrote Kirschen träge auf den cremigen Griesbrei tropfen. Ich habe dazu nix gesagt und mir meinen Teil gedacht.
„Oder stell Dir mal so ein Gulasch in kackbrauner Sauce vor? Findest Du das ansprechend?“ Ja! Ich liebe gut gemachtes Gulasch in kackbrauner Sauce. Und ja, ich mag auch kackbraune Linsensuppe, gerne auch mit klein gewürfelten GemüseBROCKEN! Kackbraun stört mein Auge gar nicht! Was mich stört, ist das Wort „kackbraun“. Mehr aber auch nicht! Ich nenne es einfach gulaschfarben und dann weiß auch jeder welche Farbe ich meine.
Überhaupt fiel mir spontan kein Essen ein, was nicht durch ein wenig Schönsinn zu einem wundervollen Teller hätte werden können. Hier ein paar frische Kräuter obendrauf, da ein paar rote Zwiebelringe. Wo ist das Problem?
Bei grober Leberwurst allerdings musste ich tatsächlich zustimmend nicken. Denn selbst wenn die Wurst daumendick mit bestem gelben Senf bestrichen und mit knackisten Gewürzgürkchen belegt wurde, bleibt die Leberwurst grau, fahl und wirklich unattraktiv. Geschmacklich? Ein Traum von Brotzeit!
Es folgten noch einige weitere Lebensmittel und Gerichte in der Aufzählung meiner Bekannten, bis sie ganz zum Schluss empört hervorstieß:“ Ja und natürlich Risotto! Also das geht gar nicht! Alles so schleimig. Sehr unattraktiv, findest Du nicht?“
In diesem Moment konnte ich mich dann doch nicht mehr zurückhalten: Kurz tief durchatmen, bis drei zählen und so ruhig wie möglich antworten: „Nein! Ich liiiiiiebe Risotto! In allen Facetten. Und wenn es ein italienisches Restaurant in Deutschland schafft ein echtes italienisches Risotto dampfend und warm vor mir auf den Tisch zu stellen, bekommt es meinen ganz persönlichen House-Stern verliehen und wandert direkt in den Lieblings-Restaurant-Olymp. Risotto ist alles, aber niemals unattraktiv!“ (So nebenbei: Bisher habe ich noch keinen Stern verleihen können. Und direkt nach dem Italienurlaub liegt die Messlatte auch nochmal höher, als sonst. Wer also Risotto-Restaurant-Tipps hat, immer her damit!)

Tomatenrisotto3.1

„Also wenn mein Thermomix dieses Risotto quasi fertig ausspuckt, sieht das nicht schön aus! Aber meine Küche ist zumindest sauber und ich muss nicht ständig im Topf rumrühren! Schmecken tut‘s ja…“
*Pling* machte das kleine imaginäre Messer in meiner Hosentasche, als es spontan aufsprang – bereit meine Gesprächspartnerin ein wenig in Angst und Schrecken zu versetzen. Meine Fantasie blühte kurzeitig boshaft auf! Alles imaginär versteht sich!

Eine halbe Stunde später war unser Treffen beendet. Sie gab mir dann noch einen klätschigen Schokoladenmuffin (gerade frisch aus dem Thermomix) mit und fragte an der Haustür: “Wann sehen wir uns denn wieder?“ „Nie mehr!“, wollte ich eigentlich antworten, habe es mir aber mit einem Schulterzucken beim Treppenabstieg verkniffen.

Zu Hause angekommen habe ich mich in der Küche auf die Arbeitsplatte gesetzt und erst mal zum Runterkommen entspannt mit den Beinen gebaumelt. Naja. Wenn entspannt bedeutet, beim Beinebaumeln immer mit der Ferse an den Schrank unter der Arbeitsplatte zu knallen, ok. Bei jedem schmerzhaften Anstoß der Ferse wünschte ich mir eine Wohnküche. Wie in Italien. Ein langer Holztisch in der Mitte des Raumes, an dem sich die Famiglia und Freunde versammeln und stundenlang unter ohrenbetäubendem Geschnatter quatschen, essen, trinken, streiten, lachen und weinen. Ich würde dann währenddessen stundenlang im Topf rühren und mein heißgeliebtes Tomaten-Risotto vor dem Anbrennen bewahren, bevor ich es liebevoll und sanftmütig mit einer großen Kelle auf einen Teller gleiten lassen würde. Leise lasse ich in Gedanken kräftigen Pecorino darüber rieseln, um dann alles mit einer Ladung bestem schwarzen Pfeffer, süß schmeckenden kleinen Tomaten, Basilikum und Olivenöl zu vollenden. Diesen „unattraktiven Teller“ setze ich dann meinen Lieben am großen Holztisch vor und werde auf die angeekelten Gesichter warten.
Und ich weiß, dass ich endlos warten werde, denn es wird keine angeekelten Gesichter geben. Risotto sieht wundervoll aus. Finde ich! Vom Geschmack mal gar nicht zu sprechen! Aber das sieht ja jeder anders, wie ich gelernt habe.

Tomatenrisotto2.1

Tomatenrisotto5.1

Beim letzten *rums* meiner Ferse am Unterschrank, wurde mir bewusst, dass meine Küche leider nicht dazu geeignet ist einen großen Holztisch in der Mitte des Raumes zu platzieren. Ich könnte natürlich die Wand zum Schlafzimmer einreißen. Da ich sowieso ständig in der Küche stehe, würde es wahrscheinlich gar nicht auffallen, wenn ich auch noch darin nächtige…
Vielleicht schaue ich mich tatsächlich mal nach einer neuen Küche um. So ganz unverbindlich. Einfach nur mal so zur Inspiration. Nur mal schauen, was andere so für Küchen haben. Hier auf homify.de* habe ich so viele tolle Kücheninspirationen gefunden, dass ich sogar kurz von meiner Holztisch-Idee abgekommen bin. Beinebaumeln ohne Fersenanschlagen wäre nämlich auch toll. Hach…
Wisst Ihr was? Ich mache mir erst mal ein richtig schönes unattraktives Risotto. Eigentlich ist dabei die Küche ja auch egal. Hauptsache man kocht mit Liebe und Leidenschaft! Findet Ihr nicht?

Falls Ihr euch auch einen Teller Risotto machen möchtet, hier ist das Rezept (aus dem neuen Kochbuch von Krautkopf):

5.0 from 5 reviews
Sommerliches Tomaten-Risotto
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Serves: 4
Ingredients
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 2 kg aromatische Tomaten gemischt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Risottoreis
  • 2 EL Weißwein
  • 25 g Pecorino
  • Basilikum nach Belieben
Instructions
  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Tomaten mit einer halben geschälten Schalotten und dem Knoblauch auf ein hohes Backblech geben.
  2. Alles mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Alles für ca. 15 Minuten im Ofen backen und danach abkühlen lassen.
  4. Die Gemüsebrühe erhitzen.
  5. Butter im Topf schmelzen und darin die andere Hälfte der Schalotte gewürfelt hinzugeben und glasig anschwitzen.
  6. Den Reis dazugeben und kurz mit dünsten.
  7. Jetzt alles mit Weißwein ablöschen und ein wenig Gemüsebrühe angießen.
  8. Sobald der Reis die Flüssigkeit komplett aufgenommen hat, erneut Brühe angießen und dabei rühren.
  9. In der Zwischenzeit de Tomaten häuten und das Fruchtfleisch fein hacken, dabei den Tomatensaft auffangen.
  10. Nach ca. 20 Minuten die Tomatenstücke zu dem Risotto geben und mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch aus der Schale in das Risotto drücken.
  11. Nicht vergessen zu rühren und immer wieder Gemüsebrühe anzugießen.
  12. Nach knapp 30 Minuten ist das Risotto fertig und kann mit Pecorinokäse und Basilikum verfeinert werden.
  13. Mit Salz und Pfeffer evtl. noch nachwürzen und mit ein paar Tomaten garnieren.

Kurzer Tipp: Zerhackt die Tomaten wirklich ganz vorsichtig, sonst ist eine neue Küche schneller von Nöten, als Euch lieb ist. Ich weiß wovon ich spreche und wische immer noch rote Sprenkel von der Wand. Und, nein! Ich habe meine Bekannte nicht mit dem Messer getötet!!!!

Tomatenrisotto4.1

Euch allen eine attraktive Woche, mit viel Leidenschaft in Euren Küchen, auf Euren Tellern und … wo auch immer!
Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von http://www.homify.de

*Werbelink

Kalte Gurken-Kefir-Suppe

Kalte Gurkensuppe6

Ausgeruht, tiefenentspannt und mit 2 Kilo mehr auf den Rippen bin ich wieder aus meinem Lieblingsland Italien zurück. Woher die zwei Kilo mehr kommen, könnt Ihr Euch sicher denken, denn die Kohlenhydratverlockungen sind dort einfach viel zu groß, um sich in Verzicht zu üben.
Verbindet Ihr auch immer Erinnerungen aus dem Urlaub mit gewissem Essen? Ich mache das definitiv. Wer jetzt hier aber einen Teller Pasta oder Pizza erwartet täuscht sich. Eine der lustigsten Begebenheit in diesem Jahr verbinde ich nämlich mit Kalter Gurken-Kefir-Suppe. Völlig italien-untypisch. Aber egal! Das alles kam so…

Kalte Gurkensuppe5

„Nathalie-Simoneeee….!“ schallt es von der einen Seite des Pools zu mir herüber. „Koohommm jetscht ausm Wasser! Du bischt schon übaaa 20 Minuten da drin!“ Ich schaue irritiert von meinem Buch hoch und sehe, wie ein circa 6 jähriges Mädchen versucht unter dem Gewicht eines Neoprenanzugs und einem Gummiwal, in fast Lebensgröße, die Treppe vom Pool zu erreichen. Nathalie-Simone kann leider nicht so viel sehen, denn eine überdimensionierte Sonnenmütze, inkl. Ohrenklappen schirmt jegliche Sinne des Kindes von der Außenwelt ab. Tapfer und gehorsam erreicht die Kleine tatsächlich die befohlenen Treppe und klettert mitsamt dem Gummi-Orka leichtfüßig (soweit das in Neopren und Gummitier im Schlepptau geht) aus dem Pool.
Die Mutter, eine Mitvierzigerin, schließt Nathalie-Simone direkt in ein gefühltes 5 x 5 Meter Handtuch und rubbelt dem Kind fas vollständig die Haut vom Körper, während der Vater zeitgleich versucht die 50er Sonnencreme aus der Tube zu schütteln. Eine klodeckelgroße Hand mit ca. 100ml Sonnencreme klatscht laut schmatzend auf den Körper von Klein- Nathalie-Simone, die geduldig still steht und stumm beobachtet wie sich eine dicke 10mm-dicke Schicht Sonnencreme auf ihrem kindlich dünnen Körper ausbreitet.

Auf der anderen Seite des Pools nimmt ein dicklicher Junge gerade Anlauf und springt mit seinem Hinterteil voran laut klatschend ins Wasser. Während alle Pool-Umliegendend (ich eingeschlossen) von einer Spontandusche beregnet werden, schreit der dazugehörige Vater des Jungen freudig: “Booooaaaahhhh Hendrick, dat war ma ne Arschbombe für et Guiness Buch der Rekorde! Suuupaaaa!“ Hendrick, ca. 8 Jahre alt, wuchtet sich stolz mit wackelndem Hüftspeck die schmale Leiter empor und schaut triumphierend in die Runde. Das ältliche Ehepaar vis a vis von mir, packt gerade empört seine Sachen in den Stoffbeutel mit Apotheken-Umschau-Aufdruck und verlässt laut schimpfend den Poolbereich.

Ich hingegen amüsiere mich köstlich. Auch wenn mein Buch (Monsieur, der Hummer und ich von Stevan Paul), dass ich gerade gelesen habe, durch Hendricks Arschbombe ziemlich durchweicht wurde. Der Junge watschelt mit lautem Schritt zu seinen Eltern. Sein Vater, schon mit leichtem Hummer-Teint, hebt seine Daumen in die Luft und demonstriert seinem Sohn seinen Stolz über die gelungene Arschbomben-Präsentation, während die Mutter, mit grünlich schimmernden Haaren (super blondiertes Haar reagiert manchmal mit Chlor und neigt dazu eine leicht grünliche Farbe anzunehmen) und etwas zu knappem Bikini, mit weit geöffnetem Mund rücklings auf der Liege schläft.

Kalte Gurkensuppe1

Ebenfalls im Wasser befindet sich noch eine Dame aus der Schweiz, die mit einem riesigen Sonnenhut auf dem Kopf ihre Bahnen durch das Wasser zieht. „Hääärrrrlich!!! Hääärrlich!!!“ ruft sie mit jedem Armzug aus, wobei das „ch“ nicht weich sondern eher als kehliger Kratz-Laut ausgesprochen wird. Das Kinn wird immer knappe 4 cm über der Wasseroberfläche gehalten, die große Sonnenbrille sitzt fest auf der Nase und die Füße treten kräftig das Wasser. Alles ist gut, bis Frau Härrlich sich beschließt auf den Rücken zu drehen und mit ausholenden Arm- und Beinbewegungen den Pool zu durchqueren. Dabei hängt leider der große Sonnenhut leicht im Wasser, was ihren Kopf leicht nach hinten zieht.
Nathalie-Simone hat unterdessen auch wieder mit ihrem Gummi-Orka den Nichtschwimmer-Bereich des Pools betreten und versammelt einen bunt schillernden Sonnencreme-Film um ich herum, während sie vergebens versucht auf den Wal zu klettern. 100ml wasserfeste Sonnencreme sind übrigens die beste Methode die Kinder von Wasser-Spielzeug-Tieren fernzuhalten. Die Frustration ist einfach zu hoch, wenn die Kleinen versuchen mit glitschig-cremiger Haut auf ein glattes Wassertier zu klettern.

Da Nathalie-Simone aber kein dummes Kind ist, klettert sie wieder aus dem Wasser und schiebt vom Rand aus den Orka in das tiefere Becken. Dann läuft sie zwei Schritte an und springt beherzt auf den Gummiwal, der lautslos unter ihr hervorschieß und genau auf dem Kopf von Frau Häärrlich landet. Jetzt wittert Hendrick seine Chance und produziert auf der anderen Seite der Schweizerin eine astreine Arschbombe. Das Wasser teilt sich unter seinem wabbeligen Hintern und eine riesige Fontäne übergiest die hilflose Frau. Ich beobachte wie Frau Härrlich panisch mit den Armen rudert, die Haare kleben ihr unter dem Sonnenhut wirr im Gesicht und die Sonnenbrille wurde unfreiwillig mit Poolwasser gesäubert. Aus der Richtung von Hendricks Eltern schallt tosender Applaus und Jubelgesänge, während die Eltern von Nathalie-Simone ebenfalls beherzt ins Wasser springen, um ihre Tochter zu retten. Das Szenario erinnert stark an ein Gerangel beim American Football…nur eben im Wasser. Wer zu welcher Mannschaft gehört ist leider nicht mehr ersichtlich.

Frau Härrlichs Sonnebrille schippert mittlerweile einsam und verlassen ans andere Poolufer, Nathalie-Simone krallt sich an Frau Härrlichs linken Oberarm, während Hendrick laut jubelnd mit seinen flachen Handflächen aufs Wasser klatscht und dabei „ Jöööhhh jööööhh…versenkt!“ ruft. Die klodeckelgoßen Hände von Nathalie-Simones-Vater versuchen seine Tochter von der Schweizerin zu lösen und drücken dabei die arme Frau nur noch mehr unter Wasser. Beherzt wirft Hendricks-Mutter, aufgeweckt von dem Lärm und Geschrei, den neben ihr festgemachten Rettungsring in den Pool. Papa-Hendrick schaut enttäuscht, da er wohl schon vermutet, dass das Specktakel damit sein jähes Ende findet. Laut prustend schafft Frau Härrlich es irgendwann mit umschlungenem Rettungsring in den Nichtschwimmerberreich. Der Hut hat sich mittlerweile auch von ihrem Kopf verabschiedet und dient Hendrick als Zielpunkt für erneute Arschbomben.

Kalte Gurkensuppe4
Am liebsten hätte ich laut aufgelacht und noch dazu „Ach ist das häärrrlich!“ ausgerufen. Aber das hab ich mir dann doch verkniffen und bin zurück in meine Ferienwohnung, um mir auf dieses Schauspiel eine kalte Gurken-Kefir-Suppe zu gönnen. Gut für die schlanke Linie (sollte Hendrick auch mal öfter essen), beruhigend für aufgeheizte Gemüter und ideal für den Sommer.

Kalte Gurkensuppe2
Ich kann Euch sagen: „Wer einmal eine Reise tut der hat was zu erzählen….“. Ich bin dann am nächsten Tag an den Strand gegangen, um neue Eindrücke zu sammeln. Aber so ein lustiges Spektakel spielte sich da leider nicht mehr vor meinen Augen ab.

Wenn Ihr jetzt auch Eure Gemüter herunterkühlen müsst (schließlich ist ja heute Montag!), kann ich diese erfrischende Suppe nur empfehlen. Gemacht wird sie übrigen so:

4.9 from 9 reviews
Kalte Gurken-Kefir-Suppe
 
Author:
Ingredients
  • 1½ Salatgurken
  • 500 ml Kefir
  • 150 g Joghurt
  • 150 g gekochte gepellte Kartoffeln
  • 1 unbehandelte Limette
  • 1½ Tl Zucker
  • 1½ Tl frisch gemahlener Anis
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • Kräutersalz
  • 1-2 EL Anisschnaps (nach Belieben)
  • 1 TL Forellenkaviar
Instructions
  1. Die Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne herauskratzen.
  2. Das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden und im Mixer mit Kefir und Joghurt fein pürieren.
  3. Die Kartoffeln zerkleinern, zugen und ebenfalls pürieren.
  4. Falls man eine feine Struktur wünscht, kann die Suppe jetzt durch ein Sieb gestrichen werden.
  5. Die Limette heiß waschen und die Schale fein reiben. Zwei TL Saft auspressen.
  6. Den Saft, die Schale, den Anis und Zucker in die Suppe rühren.
  7. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken und nach Belieben den Anisschnaps (z.B. Sambuca) unterrühren.
  8. Die Suppe mindestens 6 Std (am besten über Nacht) kalt stellen und mit einem Klecks Joghurt und Forellenkaviar bestreut servieren.

Und falls Ihr bald in die Ferien fahrt, wünsche ich Euch eine tolle Zeit und amüsante Miturlauber!

Eure

Tanja

aus dem House No.15

Dieses Rezept schicke ich heute übrigens zu Ina, denn da heißt es heute: Fernweh-Rezepte

Sommer-Kirsch-Trüffel

Kirschtrüffel4.1

Vor zwei Tagen hatte ich nachts einen akuten Nigella Lawson-Anfall.
Für alle die Nigella Lawson nicht kennen: Sie ist eine britische Fernsehköchin und Buchautorin und mittlerweile gibt es ihre Sendungen auch im deutschsprachigen Fernsehprogram. An ihren, nun sagen wir, runden weiblichen Formen, kann man durchaus erkennen, dass Sahne & Co. häufiger verwendete Zutaten in ihren Rezepten sind. Aber noch mehr, als die viele Sahne, stört mich, dass sie am Ende jeder Sendung, quasi wenn der Abspann kommt, immer im Dunkeln in die Küche tapst. Dann wird ihr Gesicht durch das fahle Kühlschranklicht beleuchtet und man sieht wie sie tief mit dem Kopf in die Kühlzone eintaucht, um sich dann gierig mit der Hand Reste vom Mittag- oder Abendessen in den Mund zu stopfen. Gerne auch mal große Stücke Kuchen mit Schlagsahne. Puh…
Aber ich darf ja gar nicht lästern. Vor zwei Tagen ging es mir nämlich ähnlich.
Wieso wacht man bitteschön nachts auf und kann vor lauter Lust auf Kekse oder Pralinen nicht mehr schlafen? Nein- ich bin nicht schwanger! Ich bin kurzzeitig mal vom Nigella-Lawson-Syndrom infiziert. Zum Glück kommt das ja äußerst selten vor, aber wenn es dann mal zuschlägt, dann so richtig.

Kirschtrüffel5.1

Also tigerte ich in tiefster Dunkelheit durchs House in Richtung Küche, natürlich nicht ohne mir vorher mal schön den kleinen Fußzeh an einer Wasserkiste im Flur anzuschlagen. Warum parken nachts Wasserkisten bei mir im Flur? Nigella stößt sich nachts nie irgendwas in vollkommener Dunkelheit! Wie macht sie das? Noch dazu sieht sie nachts besser aus, als ich, die wie das Haarmonster aus der Muppets Show völlig orientierungslos herumirrt und bei Weitem ein nicht so schicke Schlafdress trägt wie sie! Ich sollte nachts wirklich besser schlafen…. Aber die Lust auf Kekse und/oder Pralinen war einfach zu übermächtig.

Auf dem Küchenschrank steht seit letztem Weihnachten eine Dose. Immer noch halb voll mit Keksen, bzw. selbstgebackenen Plätzchen. Genau die sollten meiner Gier heute zum Opfer fallen.
Wer mitten in der Nacht schon mal auf den Küchenschrank geklettert ist, um eine Dose von dort oben herunterzuholen, wird wissen, dass dies nicht unbedingt ein Spaziergang ist. Zumal mein Fußzeh echt ziemlich geschmerzt hat. Aber was tut man nicht alles für seine Süchte. Die Dose war zum Glück noch da. Aber vom Inhalt fehlte jede Spur. Hallo? Wo waren sie denn alle hin, die leckeren Sterne, Tannenbäume, Elchköpfe und Nikolausstiefel, dich ich vor 9 Monaten stundenlang ausgestochen und gebacken hatte? Aber es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Der Schmacht nach Süßem meldete sich unmittelbar wieder nach dem frustrierenden Fund der leeren Keksdose. Fast wäre ich beim Runterklettern von der Arbeitsfläche in die Tiefen gestürzt. Zum Glück aber nur fast.
In einer der unzähligen Schubladen mussten doch noch die Pralinen liegen, die ich vor einiger Zeit von einem Kunden geschenkt bekommen habe… Und schon fing ich an wie eine Gestörte die Schubladen aufzuzerren und mit lautem Fluchen darin herumzuwühlen. Aber auch diesmal ohne Erfolg. Auch die Pralinen waren verschwunden. Weg. Unerklärlich.
Völlig deprimiert musste ich dann wohl oder übel die widerlichen Piemontkirschfüllungs-Dinger in den Mund stopfen (die waren bestimmt auch schon so alt wie meine Plätzchen-droht der Hersteller nicht jedes Jahr mit Sommerpause?). Naja zumindest war auch ne Ladung Kirschwasser mit drin, so dass ich danach auf schnellen und zufriedeneren Schlaf hoffen durfte. Mit einem echt ekligen Piemontkirschgeschmack bin ich dann wieder ins Bett gegangen.

Kirschtrüffel1.1

Am nächsten Morgen ging mir dieses Nigella-Lawson-Erlebnis nicht aus dem Kopf. Und egal ob Sommerpause hin oder her, habe ich beschlossen mir meine eigenen Pralinen zu machen. So! Und auch nicht mit ekliger Piemontkirsche, sondern mit erstklassigen House-Kirschen aus dem Garten. Naja und weil ich ja in der Nacht auch so furchtbare Lust auf Plätzchen hatte, wurden also kurzerhand auch noch ein paar Kekse gebacken. Das geht ja auch im Sommer bei 38 Grad ganz gut. Und als dann der Ofen noch so schön warm lief, war ich kurz in der Stimmung die White Christmas CD anzuwerfen. So viel zum Thema antizyklisches Denken und Arbeiten…
Herausgekommen sind dann zwei wundervolle Sorten Pralinen, dessen Herstellung bei diesen Außentemperaturen doch kniffliger war als gedacht. Aber sie vereinen einfach alles, was ich mir in der dieser Nacht so gewünscht hätte. Wunderbare Creme mit Kirschgeschmack, gespickt mit feinsten Butterkeksen und umhüllt von bester Schokolade.

Kirschtrüffel6.1

Jetzt lagern die kleinen Schmachtbällchen in meinem Kühlschrank. Und bevor ich das nächste Mal nachts einen Nigella-Lawson-Anfall bekomme, gehe ich jetzt noch schnell nette Nachtwäsche kaufen, damit mein Glück in Zukunft auch perfekt ist, wenn ich mit meinem Kopf genau wie sie im Kühlschrank hänge und ungeniert Süßkram in mich reinstopfe. Zumindest hat das Ganze dann optisch Stil….

Kirschtrüffel7.1

Aber wo meine Kekse und die Pralinen hingekommen sind bleibt mir immer noch ein Rätsel. Vielleicht habe ich diese Nigella-Lawson-Anfälle doch öfter als gedacht und ich merke es schon nicht mehr?!
Sollte Euch die Pralinen-Sommerpause auch völlig schnurz sein oder habt Ihr auch nachts unkontrollierbares Verlangen nach Keksen und Pralinen, verrate ich Euch schnell das Rezept. Ist übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk…nur mal so… Ich sage Euch: Weihnachten kommt wieder schneller als es einem lieb ist!

5.0 from 6 reviews
Sommer-Kirsch-Trüffel
 
Author:
Ingredients
  • Trüffel mit Kirschfüllung:
  • 400 g weiße Kuvertüre
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Handvoll Kirschen entsteint
  • 3 EL Cassis-Pulver
  • 2 EL Zucker
  • Butterkekse nach belieben
  • Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  • 150 ml Sahne
  • 100 g Kirschwasser
  • 35 g Butter
  • 600 g Zartbitter-Kuvertüre
  • Butterkekse nach Belieben
Instructions
  1. Trüffel mit Kirschfüllung:
  2. Die Kirschen kurz in 1 EL Wasser weichkochen und anschließend pürieren.
  3. Die Butterkekse grob zerkrümeln.
  4. Dann 250g Kuvertüre fein hacken und mit Butter und 2 TL Cassispulver schmelzen.
  5. Die pürierten Kirschen und die Butterkekse unterrühren.
  6. Die Masse in einer Schüssel abkühlen lassen und 3 Stunden kalt stellen.
  7. Aus der Masse etwa 15 Kugeln formen und wieder kalt stellen.
  8. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.
  9. Wieder erkalten lassen.
  10. Zum Schluss die Pralinen in Zucker und im übrigen Cassis-Pulver wälzen.
  11. Schwarze Trüffel mit Kirschwasser:
  12. Sahne und Butter aufkochen und vom Herd nehmen, 300 g Kuvertüre in Stücke brechen und in der heißen Sahne zu einer cremigen Masse rühren.
  13. Das Kirschwasser nach und nach unter die Schokomasse und alles etwa 10 min. rühren.
  14. Dann die Butterkekse unterheben.
  15. Die Masse bei Raumtemperatur abgedeckt mit Frischhaltefolie am besten über Nacht abkühlen.
  16. Nun mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und in der Hand zu Kugeln formen. Diese Kugeln am besten auf Backpapier gelegt für etwa 15 min. in den Gefrierschrank stellen.
  17. Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln damit überziehen.

So, und jetzt rein in die Flip Flops und den Sommer ohne Pause genießen!
Habt eine schöne Woche!
Eure

Tanja

aus dem House No.15