November 2014 archive

•••ADVENTSKALENDER••• No.2

Wört(h)ersee

Dieses Jahr verschenke ich unter anderem eine 24 tägige Reise, quasi eine Kreuzfahrt… Nobel, was?! Naja, zugegeben, so nobel ist es dann doch nicht (auch wenn ich gerne mal eine Reise verschenken würde, gesetzt den Fall ich gewinne im Lotto, womit ich erst einmal zu spielen anfangen müsste…) Nein. Der zweite Adventskalender der jetzt hier fertig auf meinem Tisch steht ist eine Bootsfahrt auf dem
Wört(h)ersee.

Wört(h)ersee1

24 kleine Boote schippern über den zugeschneiten See und haben jeden Tag ein schönes Wort oder einen schönen Spruch am Anker. Alle die mich kennen wissen, dass ich ein totales Faible
für Worte und Buchstaben habe und zum Glück gibt es Menschen, die darüber nicht nur den Kopf schütteln, sondern in dieser Hinsicht genauso Plemm Plemm (auch ein schöner Ausdruck) sind, wie ich.
Und genau für diese Menschen ist der Wört(h)ersee gedacht. Ich habe meine Wörter aus dem Lexikon der schönen Wörter, bzw. aus dem Lexikon der bedrohten Wörter. Und schöne Sprüche für jede Lebenslage findet Ihr überall im Internet. Es muss ja nicht immer Schokolade sein. Ein wenig Hirnfutter zum Nachdenken und/oder Schmunzeln hat ja auch noch keinem geschadet.

Wört(h)ersee2

Natürlich kann man auch jeden Tag kleine Liebesbo(o)tschaften oder Gutscheine an die Boote hängen oder Ihr versenkt doch kleine Süßigkeiten im See. Ganz wie Ihr wollt. Wichtig ist, dass alles gut an dem jeweiligen Papierboot festgemacht ist.

Wört(h)ersee3

Das Tolle ist, dass man wirklich nicht viel dazu braucht (außer vielleicht ein wenig Geduld):

• 24 kleine gefaltete Papierboote (Anleitung dazu gibt’s z.B. hier)
• Kleine Nummernschilder von 1-24
• 24 halbierte Zahnstocher
• 24 ausgedruckt Sprüche, Worte, Gutscheine, Geschenke
• Nähgarn, dicke spitze Nähnadel
• 1 Tablett
• diverse Pappbäume und Bergkulissen
• Dekoschnee

Zuerst faltet Ihr 24 kleine Papierboote, das geht echt ganz einfach. Dann steckt Ihr von unten einen halbierten Zahnstocher durch das Boot, so dass die Spitze oben ein Stück herausschaut. Daran befestigt Ihr nun die jeweilige Zahl von 1-24 (ich habe Tesafim von hinten dagegen geklebt). Als nächstes faltet ihr die ausgedruckten Worte klein zusammen. Jetzt kommt der etwas geduldsaufwenige Teil: Fädelt ein langes Stück Nähgarn auf die Nadel auf und stecht in den unteren Teil eines Bootes und befestigt nun hier den gefalteten Zettel. Ab Boot Nr. 5 habt Ihr den Dreh bestimmt raus!
Nun müsst Ihr nur noch das Tablett mit Dekoschnee auffüllen und nach Belieben mit Pappbäumen und schneebedeckten Bergen dekorieren. Die Boote kommen jetzt auf den zugeschneiten See. Die kleinen Zettel einfach ein wenig unter die „Wasseroberfläche“ schieben.
FERTIG!

Wört(h)ersee4

Ursprünglich wollte ich den See mit hellblauem zerschnittenem Lametta füllen, so dass es ein bisschen nach Wasser aussieht. Aber dann habe ich bei Vera von nicest thinsg ihren wunderschönen „Buddelkalender“ entdeckt und gemerkt, dass Dekoschnee viiiiiiiieeeeel weihnachtlicher ist! Danke für den tollen Input liebe Vera!
Ach ja…und falls Ihr total in Schiffe vernarrt seid und damit auch noch eine tolle Tischdekoration zaubern möchtet, schaut doch mal bei Birgit von Tischleindeckdich  vorbei. Sie hat es sogar geschafft die Papierboote passend zu bedrucken (das hab ich nicht hinbekommen- meine waren wohl zu klein).
Mal sehen was die Beschenkten zur Wört(h)ersee-Reise sagen. Ich denke mir: >>Wenn ich diesen See seh, brauche ich kein Meer mehr!<<; Oder was denkt Ihr?

In diesem Sinne,
Ahoi Ihr Landratten!
Und in Kürze wird es nochmal ganz „houselich“.
Besucht mich doch wieder!

Eure

Tanja

aus dem House No. 15

•••ADVENTSKALENDER•••No.1

Und schon haben wir über die Hälfte des November erreicht…wie die Zeit rast! Irgendwie vergehen die Tage ab Oktober besonders schnell und —schwups— schon ist Weihnachten. Ich liebe diese Zeit! Auch wenn ich manchmal für die Umsetzung all meiner Ideen noch viel mehr Tage benötigen würde. Aber bevor ich über Weihnachten nachdenke, kommen zuerst mal die Adventskalender dran. Ja Ihr habt richtig gehört…die Adventskalender…bedeutet, ich spreche hier von der Mehrzahl. Da ich mich schon als Kind jedes Jahr auf den 1. Dezember gefreut habe, weil meine Mama mir immer einen selbstgemachten Adventskalender irgendwo aufgestellt oder hingehängt hat, möchte ich dieses Gefühl der Freude einfach weitergeben. Bei mir sind es ganz besondere Menschen, die mich das ganze Jahr über begleitet haben und denen ich bereits vor Weihnachten ein „Ich-bin-so-froh-dass-es-Dich-gibt-Geschenk“ machen möchte. Der Tag fängt doch viel schöner an, wenn man sich morgens nach dem Aufwachen schon über eine kleine liebevoll verpackte oder gestaltete Aufmerksamkeit freuen kann. Die Weihnachtszeit wird so zusätzlich noch mehr zu einer ganz besonderen Zeit.

Adventskalender1

Da ich aber weiß, dass viele gar keine Zeit und auch nicht so viel Lust haben 24 Päckchen zu packen, zeige ich Euch heute wie man ganz ganz schnell und mit wenig Aufwand und Mitteln eine Adventskalender-Überraschung für einen lieben Menschen zaubert. Vielleicht ist es ja bei Euch der/die Kollege/in im Büro, der Euch morgens immer einen Kaffee holt und Euch vor dem Papierstau im Drucker rettet. Oder es ist die Nachbarin, die immer alle Pakete von Euch annimmt, wenn Ihr nicht zu Hause seid. Oder der Postbote. Oder die gute Fee, die einmal die Woche Euer Zuhause auf Vordermann bringt, oder oder … Es gibt bestimmt auch in Eurem Umfeld Menschen, denen man einfach mal auf diese Weise „Danke“ sagen möchte.

Und über meinen Kalender darf sich bald meine Nachbarin vis a vis vom House No.15 freuen (einfach weil ich sie gerne mag und sie es verdient hat sich zu freuen-und wegen der Post natürlich auch).

Adventskalender2

Wie Ihr seht, braucht man dazu wirklich nicht viel:

2 Packungen Dominosteine (oder schöne Pralinen-könnt Ihr auch selbst machen)
Kleine Papierförmchen
Zuckerguss (Rezept gibt’s unten)
Spritzbeutel mit feiner Tülle
Geschenkschachtel oder Keksdose

Füllt den Zuckerguss in den Spritzbeutel und schreibt auf jeden Dominostein eine Zahl von 1-24. Ich habe noch ein paar weitere Dominosteine mit Tannenbäumen, Sternen und Herzen verziert, falls man mal an einem Tag einen weiteren essen möchte. Lasst Eurer Fantasie beim Verzieren freien Lauf. Wenn der Zuckerguss getrocknet ist, setzt ihr die Dominosteine vorsichtig in die kleinen Papierförmchen und verpackt danach alles in einer schönen Schachtel oder legt sie in eine Keksdose. Dann nur noch bis zum 1. Dezember durchhalten und sich nicht schon zuvor verplappern (wie ich es aus lauter Vorfreude schon so manchmal mache). Und jetzt auf das freudige Gesicht des Beschenkten schauen, wenn Ihr den Adventskalender überreicht, weil der oder diejenige gar nicht damit rechnet.

Ihr könnt natürlich auch solche Buchstabenwürfel wie diese hier machen. Denkt Euch etwas aus!

Adventskalender3

Adventskalender4

Und zum Schluss verrate ich Euch noch das Rezept für den Zuckerguss. Den kann man übrigens auch sehr einfach mit Lebensmittelfarbe einfärben. Aber bitte nehmt dazu keine flüssige Farbe, sondern Pulver- oder Gelfarbe, denn die Flüssigkeit verändert die Konsistenz des Zuckerguss.

zuckerguss

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Zuckerguss (Royal Icing)
 
Author:
Ingredients
  • 1 frisches Eiweiß
  • 250g Puderzucker
  • evtl. 1 TL Wasser
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
Instructions
  1. Zuerst das Eiweiß mit dem Rührgerät schaumig aufschlagen. Es soll nicht steif geschlagen werden.
  2. Dann nach und nach den Puderzucker dazu sieben und immer weiter rühren bis sich Eiweiß und Zucker miteinander verbunden haben.
  3. Sollte die Masse zu fest sein gib ein wenig Wasser dazu. Aber immer nur tropfenweise.
  4. Der Zuckerguss hat die richtige Konsistenz, wenn sich eine Spitze bildst, wenn du ihn mit dem Löffel anhebst und er darf dann nur schwerfällig nach unten sinken.
  5. Willst Du bunten Guss machen, färbe die Masse mit Lebensmittelfarbe ein (keine flüssige Farbe verwenden!)
  6. Jetzt kannst Du den Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen und nach Gusto Plätzchen, Kuchen, usw. damit verzieren.
  7. Viel Spaß beim Gestalten Deiner Backwerke!

In Kürze gibt es hier noch ein oder zwei weitere Ideen für einen Adventskalender. Bis ich Euch die aber zeigen kann, muss ich erst noch ein paar Nachtschichten einlegen….
Wem schenkt Ihr denn einen Adventskalender? Oder wem würdet Ihr gerne einen schenken, weil er/sie es verdient hat?

Es grüßt Euch mit vorweihnachtlicher Stimmung im Bauch

Tanja

aus dem House No.15

{Ab auf die Hüften} Teil 1 #Nougat

So, Ihr Lieben…
Ab heute gibt es eine neue Rubrik im House No. 15 : >>Ab auf die Hüften<<.

Wahrscheinlich hört der ein oder andere genau an dieser Stelle auf weiter zu lesen. Und ich kann das auch niemanden verdenken. Aber, so manchmal gibt es eben Dinge die so lecker schmecken, dass man gar nicht darüber nachdenken sollte, was sie eventuell (zumindest bei höherem und langfristigem Konsum) mit den Hüften anrichten. Nein! Das stimmt natürlich so nicht! Man sollte IMMER (!!!) darüber nachdenken was man zu sich nimmt und vor allem diese „ab-auf-die-Hüften-Leckereien“ mit viel Genuss, Bedacht und in Maßen(!!!) essen.

Über jeden der jetzt noch weiter liest, freue ich mich sehr, denn heute habe ich etwas wirklich Leckeres für Euch. Selbstgemachte Nuss-Nougat-Creme. Ich bin ja der absolute Nougat-Fan und in meinem Schrank steht immer ein Glas Nutella. Natürlich schmeckt die selbstgemachte Creme etwas anders-aber dafür mehr nach Nougat und etwas weniger nach Nuss.

Ab auf die hüften1

 

ab auf die hüften2

Meine Creme eignet sich nicht nur, um sie sich auf‘s Brot oder Brötchen zu streichen, sondern schmeckt auch als Kuchenfüllung oder Glasur sehr lecker. Und wer das Ganze dann noch in hübsche Schraubgläser füllt, hat direkt ein selbstgemachtes kleines Geschenk für Nikolaus, den Adventskalender oder einfach eine nette Kleinigkeit zum Mitbringen beim Brunch oder Frühstück mit den Besten. Probiert es aus! Hier kommt das Rezept:

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Nuss-Nougat-Creme
 
Ingredients
  • 2 Tafeln Nougatschokolade
  • 2 Dose/n gezuckerte Kondensmilch
  • 4 EL Kakaopulver
  • 250 g Butter
Instructions
  1. Zuerst die Butter im Topf schmelzen lassen.
  2. Dann bei geringer Hitze darin die Schokolade auflösen.
  3. Anschließend die zwei Dosen gezuckerte Kondensmilch dazu geben und kräftig durchrühren.
  4. Jetzt die 4 EL Kakao darunter heben.
  5. Etwas erkalten lassen und anschließend in Gläser abfüllen.
  6. Im Kühlschrank hält sich die Creme bis zu 6 Wochen.

Und falls der eine oder andere noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Nuss-Nougat-Creme sucht, habe ich daraus  direkt mal zusätzliche ein paar „Hüftkracher“ gemacht.

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Darf ich vorstellen…diese Gattung von Keksen gehört der Familie der Nougatianer an und wird in Kennerkreisen gerne nachmittäglich zu einer erlesenen Tasse Costa-Rica-Kaffee eingenommen. Im Vordergrund steht die zarte Butternote, die im Abgang durch das cremige Nougat-Bouquet abgelöst wird, gekrönt mit karamellisiertem Mandelkrokant auf kräftig akzentuierten Streifen von feinster Kuvertüre… bla bla bla…

Mal im Ernst: es sind einfache Nougatkekse ohne Schnickschnack, dafür oberköstlich. Und das Beste daran ist-man kann davon nicht so viele verdrücken (also ich zumindest nicht), weil irgendwann ist auch das Beste zu viel des Guten.

Nougatianer.jpg

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Nachbacken? Solltet Ihr… aber Achtung: Suchtgefahr!

 

5.0 from 2 reviews
Nougatianer
 
Author:
Ingredients
  • 125g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200g Nuss-Nougat-Creme
  • 100g Vollmilchkuvertüre
  • 2 EL Mandelkrokant
Instructions
  1. Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
  2. Dann Ei und Eigelbe unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
  4. Alles zu einem glatten Teig verkneten und für 30 Min in den Kühlschrank stellen.
  5. Danach jeweils einen Teelöffel vom Teig abstechen und in der Handfläche zu Talern formen.
  6. Auf die Mitte jedes Talers einen ½ TL Nougat-Creme geben und den Teig darüber zusammendrücken.
  7. Erst zu einer Kugel, dann zu einem Oval formen.
  8. Die Nougatianer nochmals für 30 min in den Kühlschrank stellen .
  9. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 ° C Umluft vorheizen.
  10. Die Kekse für 8-10 Min auf Backpapier backen.
  11. In dieser Zeit die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und anschließend in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Öffnung füllen.
  12. Nun noch nach kurzer Abkühlphase die Nougatianer mit der geschmolzenen Kuvertüre verzieren und den Krokant auf die geschmolzene Schokolade streuen.
  13. Und jetzt... gniiiiiiiießen!

 

Falls Ihr noch mehr Anregungen für leckeres Keks-Backwerk sucht, schaut doch auch mal bei *What Ina loves* vorbei. Hier gibt’s noch ganz viele Rezepte zum Nachbacken. Und wem Nougat-Kekse allein nicht reichen kocht sich noch Sia’s wundertolle heiße Schokolade dazu.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Genuss bei allem was bei Euch auf den Tellern landet…und immer ans Maßhalten denken, dann überstehen die Hüften das auch formvollendet und nahezuzu unbeschadet.

Eure

Tanja

(die jetzt erst mal eine Abspeckrunde um das House No.15 dreht…)

♥Herbstliebe meets Lieblings-Apfelkuchen♥

Also eigentlich bin ich ja jahreszeitmäßig eher der Sommertyp. Sonne, Wärme, lange Abende draußen verbringen und beim Einschlafen dem Zirpen der Grillen lauschen.
Aber gerade gestern hat mich die Herbstliebe gepackt…
Der Morgennebel waberte zäh über die Wiesen, als ich mit Herrn Hugo meinen frühen Morgenspaziergang machte. Es roch nach feuchter Erde und nassen Blättern und irgendwie hing so eine ganz eigene Stimmung in der Luft. Um diese Uhrzeit sind hier noch kaum Leute unterwegs, der Taunus füllt sich an Sonntagen meist erst zur Mittagszeit. Um so mystischer war der Wald.

Sieht das nicht aus wie der Eingang in eine andere Welt?

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Es hätte mich nicht gewundert, wenn unter einem Blatt oder hinter einem Baum ein Troll hervor gesprungen wäre (zum Glück ist das nicht passiert- ich wäre wahrscheinlich vor Schreck tot umgefallen!)
Das einzige was mir entgegengesprungen ist, war ein Eichhörnchen, das nach Nüssen gesucht hat. Allerdings war ich da mit meiner Kamera mal wieder zu langsam. Dafür habe ich wunderschöne Herbstpilze gefunden. Wahrscheinlich alle nicht essbar, deshalb stehen sie auch immer noch an ihrem Platz im Wald. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich überhaupt keine Ahnung von Pilzen habe und nie auch nur im Entferntesten daran gedacht habe, mal welche zu sammeln, um sie danach zu verzehren. Zum Pilze sammeln gehe ich immer in den nahegelegenen Supermarkt und freue mich über all die Sorten die dort im Regal ‚wachsen‘. Aber wenn ich auch keinen blassen Schimmer von Pilzen habe, finde ich sie wunderschön. Allein die Lamellen unter dem Hut…großartige Natur!

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Die Farben des Herbstes haben mich gestern echt umgehauen. Und kurz dachte ich: „Sommer…wer bitte braucht Sommer, wenn man so einen Herbst haben kann?!“ Naja, der Gedanke kam nur kurz auf, denn spätestens als ich nach 2 Std. laufen (trotz dickster Socken!) eiskalte Füße hatte, wusste ich, dass mir der strumpflose Flip-Flop-Sommer (zumindest temperaturtechnisch) doch mehr liegt.

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Aber es gibt ja für alles ein Mittel. Und mein Mittel gegen kalte Füße ist Herbst-Apfelkuchen. Nicht nur, dass der Ofen die Küche und somit auch meine Füße aufwärmt…Nein! Allein der Duft der durchs House No.15 zieht, wenn der Apfelkuchen vor sich hin backt, wärmt mich mit Wohlbefinden. Und da ich ja gerade so verliebt in den Herbst bin, muss der Apfelkuchen natürlich auch ein wenig herbstlich ‚gestylt‘ werden.

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Apfelkuchen2

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Fräulein Reh und Gebrüder Wildsau haben sich dann auch ganz schnell beim Kuchen eingefunden und nach Apfelstücken und Mürbeteigkrümeln gesucht.

Ich bin dann mit einem großen Stück Kuchen ab auf die Couch, habe eine meiner Lieblings-CDs aufgelegt, die Füße unter meine flauschige Sofadecke gesteckt und diesen Herbstsonntag in vollen Zügen genossen, während draußen die feuchte Luft von den Nachbardächern wehte und die Schornsteine zufrieden Rauchwolken spukten.

Apfelkuchen5

Apfelkuchen6

Möchtet Ihr Euch auch mit Apfelkuchen wärmen? Dann gibt es hier das Rezept dazu. Es ist ähnlich wie die holländische „Appeltaart“, nur ich habe bei meiner Version die Rosinen und den Zimt weggelassen, weil ich beides nicht so gerne mag. Aber das kann ja jeder machen wie er möchte. Wer sich für das originale Appeltaartrezept interessiert, findet dieses übrigens hier bei Alexandra.

5.0 from 2 reviews
Lieblings-Apfelkuchen
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 200 g Mehl
  • 130 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • ca. 800 g Äpfel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (getrennt)
  • 10 g Speisestärke
Instructions
  1. Mehl, Butter, Salz, das Eigelb und 70g Zucker in eine Schüssel geben und schnell mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  2. Den Teig in Folie gewickelt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den restlichen Zucker und die Stärke untermischen.
  4. Den Ofen auf 170° C (Umluft) vorheizen und eine Springform (26cm) mit Butter fetten.
  5. Jetzt die Hälfte des Teiges etwas größer als die Springform ausrollen und die Form damit auslegen. Einen Rand dabei hochziehen.
  6. Anschließend die Apfelmischung auf den Teig geben.
  7. Die andere Hälfte des Teiges ebenfalls rund ausrollen und die Apfelmischung damit abdecken. Dabei den Teigdeckel mit dem Teigboden festdrücken.
  8. Nun noch den Kuchen mit dem verbleibenden Eiweiß bestreichen und dann ca. 45min auf der mittleren Schiene backen.
  9. Warten bis köstlicher Apfelkuchenduft durch Deine Küche zieht.
  10. Vor dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

Mögt Ihr den Herbst mit seinen bunten Farben, erdigen Gerüchen und mystischen Stimmungen auch so gerne? Oder welcher Jahreszeit-Typ seid Ihr?

Ich wünsche Euch eine heimelige Herbstwoche
und schicke Euch ein paar Schornstein-Rauchwölkchen aus dem House No.15.

Eure
Tanja