September 2014 archive

Apfelliebe im September

Apfelliebe

Heute back ich’s mir…Die Inspiration kam von Clara von Tastesheriff, die im September zum Backen mit Äpfeln aufgerufen hat. Eine tolle Frucht (wenn ich nicht darauf im Rohzustand allergisch reagieren würde). Um so toller ist es ja , dass es bei Clara ums Backen geht und nicht um Rohkost. Und Apfelkuchen ist ja sowas von lecker…aber was erzähl ich Euch, das wisst Ihr ja selbst! Zum Glück habe ich von einer ganz lieben Bekannten einen Haufen Boskop-Äpfel geschenkt bekommen (danke Dir nochmal liebe Biggi B.!). Daraus entstanden Apfelmus, Apfelmarmelade, Apfelsaft, Apfellikör und natürlich Apfelkuuuuuuuuuchen.

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Und meinen Lieblings-Apfelkuchen möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. Ich mag natürlich auch Apfelkuchen mit Streuseln, gedeckten Apfelkuchen und Apfeltaschen, aber dieses Rezept ist das absolute Non-Plus-Ultra für mich. Die Kombination von Mürbeteig, säuerlichen Äpfeln und sahnig-schmelzendem Guss ist einfach göttlich. Getoppt von einer knackigen Schicht karamellisierten Zuckers. Yummi…und ohne Schnickschnack und Gedöhns- einfach ein ehrlicher, saftig-süßer Apfelkuchen! Na gut, Karamellschicht on top ist ein bisschen Schnickschnack und Sahneguss könnte man durchaus auch als Gedöhns bezeichnen, aber wenn’s doch so lecker ist…

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Und gerade jetzt, wo der Herbst hier Einzug hält und die Äpfel auf den Feldern und Wiesen vor meiner Haustür lautstark von den Bäumen plumpsen, mag ich es noch umso mehr, mich mit dieser saisonalen Frucht zu beschäftigen. Okeeee. Eigentlich beschäftigen die Äpfel eher mich, wenn ich mir den immer noch vorhandenen Apfelberg betrachte. Ich gehe jetzt einfach in Produktion und versorge alle Freunde, Nachbarn, Freunde von Nachbarn, Kinder und Eltern von Freunden, usw….mit Apfelprodukten.

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Wer Lust auf Nachbacken hat, hier ist das Rezept für meinen Lieblings-Apfelkuchen:
(ja ich weiß, soooooo viel Butter und sooooo viel Zucker in diesem Rezept…aber diese Sünde lohnt sich-versprochen!)

5.0 from 1 reviews
Schweizer Apfeltarte
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Kuchen, süße Tartes
Ingredients
  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 140g Zucker
  • 100g Gemahl. Mandeln
  • 300 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Speisestärke
  • 800g Äpfel geschält, entkernt und in dünne Spalten geschn.
  • Zimt nach Belieben
  • Salz
  • brauner Zucker zum Bestreuen
Instructions
  1. Für den Mürbeteig verknetet Ihr das Mehl mit 50g Zucker, 125g Butter, einer Prise Salz und 2EL kaltem Wasser schnell mit den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig kommt dann, in Frischhaltefolie gewickelt, für 30 Min in den Kühlschrank.
  2. Heizt den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Springform oder Tarteform (Ø24cm).
  3. Rollt den Teig etwas größer als die Form aus und zieht einen Rand hoch.
  4. Jetzt kommen die Mandeln auf den Teigboden und darauf werden die Apfelspalten fächerartig ausgelegt. Zerlasst 40g Butter und pinselt diese über die Äpfel. Wer mag streut jetzt noch Zucker (30g) und Zimt auf die Apfelspalten.
  5. Der Kuchen kommt jetzt für 25 Min in den Ofen.
  6. In der Zwischenzeit bereitet Ihr aus der Sahne, den Eiern, der Speisestärke und 60g Zucker den Guss vor. Alles kräftig mit dem Schneebesen verrühren und über die vorgebackene Tarte gießen.
  7. Die Tarte muss jetzt für weitere 25 Min in den Ofen.
  8. Nach dem Backen bestreicht Ihr alles mit 25g zerlassener Butter und streut braunen Zucker darauf. Zum Karamellisieren kommt die Tarte bei hoher Hitze für 3 Min unter den Grill im Backofen. (bleibt dabei vorm Ofen stehen, damit nichts anbrennt!)

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So, und jetzt seid Ihr dran. An die Äpfel – fertig – los!
(Schaut doch auch mal bei Clara von Tastesheriff  vorbei, dort gibt es ab heute noch gaaaaaaanz viele andere Apfelbäckerein zu entdecken.)

Bis bald, genießt Eure Zeit!
Eure
Tanja

aus dem House No.15

Hallo Herbst!

Hallo Herbst

Passend zum heutigen kalendarischen Herbstanfang packt mich die irrsinnige Lust auf Kürbiscremesuppe. Gerade gestern habe ich ein Hokaido-Prachtexemplar beim Gemüsehändler ergattert. Leider habe ich ihn nicht in seiner vollen Pracht fotografiert, deshalb mussten seine kleinen Zier-Kollegen für die Fotos herhalten. Aber eigentlich geht es ja auch um die Suppe die daraus entstanden ist.

Kürbiscremesuppe1

Kürbiscremesuppe zählt eindeutig zu meinen Lieblingssuppen und steht in meinem persönlichen Kochbuch unter der Rezepte-Rubrik *Soulfood*. Wenn draußen der Herbstwind die Blätter durch den Garten fegt und die Temperaturen immer weiter sinken, wenn die Luft nach feuchtem Laub und Erde riecht, wenn die Kastanien mit lautem *Klock* auf der Erde aufschlagen, nachdem die stachelige Schale sie freigegeben hat, spätestens dann sehne ich mich nach einer kuscheligen Decke und einem schönen Buch auf meiner Couch und nach Kürbiscremesuppe.

Kürbiscremesuppe2

Kürbiscremesuppe3

Selbst die Temperaturen passen sich dem heutigen Herbstanfang an, auch wenn jetzt gerade wieder die Sonne warm scheint. Lange wird es nicht mehr dauern, bis sich der Sommer völlig verabschiedet hat. Und wenn Ihr auch Lust auf Essen für die Seele habt und die Suppe nachkochen möchtet-hier ist das Rezept:

Kürbiscremesuppe
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Recipe type: Soulfood
Serves: 6 Personen
Ingredients
  • 1 Hokaido Kürbis (ca. 1-1,3kg)
  • 1 Zwiebel
  • 500 ml Kokosmilch (ungesüßt)
  • 500 ml Sahne
  • 2-3 große Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Weißwein nach Belieben
Instructions
  1. Den Kürbis zerteilen, von den Kernen und dem Strunk befreien und in grobe Stücke schneiden. Der Hokaidokürbis muss nicht geschält werden.
  2. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Öl glasig anbraten.
  3. Kürbis dazu geben und kurz anrösten.
  4. Nach Belieben Weißwein angießen und kurz einkochen lassen. (Wer keinen Wein nehmen möchte, gießt ein wenig Gemüsebrühe an)
  5. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und zu den Zwiebeln und dem Kürbis in den Topf geben.
  6. Alles mit Gemüsebrühe auffüllen und bei mittlerer Hitze weich kochen lassen.
  7. Mit dem Pürierstab pürieren und mit Sahne und Kokosmilch auffüllen, evtl. nochmal pürieren.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn Ihr den Kürbis ca. 15min in eine Schale mit Wasser bei 200 Grad in den Ofen schiebt, lässt er sich wunderbar leicht zerteilen, entkernen und klein schneiden. Probiert es aus- Eure Finger werden es Euch danken ;)…

Ich habe zu meiner Suppe Bacon-Streifen gereicht, die ich auf einen Spieß gefädelt und in der Pfanne von beiden Seiten knusprig angebraten habe. Einen Spritzer Kürbiskernöl auf die Suppe geträufelt rundet den Geschmack noch perfekt ab. Natürlich schmeckt die Suppe aber auch ohne alles, einfach pur mit ein bisschen Brot!

Kürbiscremesuppe5

Macht es Euch gemütlich!
Kuschelige Herbstgrüße schickt Euch

Tanja

aus dem House No.15

 

 

O’zapft is

sevus und griaß di

Man kann ja gar nicht anders, als sich vom Wiesn-Fieber anstecken zu lassen. Auch wenn hier im Taunus heute zur Eröffnung des Oktoberfests in München, keiner in Dirndl und Krachledernen rumläuft. Warum eigentlich nicht? Ich finde, dass das Dirndl ein wirklich schönes Kleidungsstück ist und die Burschen in ihren Lederhosen durchaus etwas her machen.

wiesn schmankerl

Aber auch ohne passende Kleidung und Blasmusik kann man sich ja das Wiesn-Flair nach Hause holen. Was ein Glück hatte mein Metzger noch ein paar von seinen köstlichen Weißwürsten da. Dazu leckeren süßen Senf (wer mag, macht ihn selber) und natürlich Radi. Außerdem dürfen Obatzda und Brezn nicht fehlen, is klar oder?! Aus meinen geformten Brezn wurden zwar beim Backen im Ofen eher Knoten, aber das hat dem Ganzen geschmacklich überhaupt nicht geschadet.

O'zapft is 2

Man kann die Weißwurst aber auch mal ganz anders servieren, quasi als Fingerfood-Variante. Die Kombination von Weißwurst und Kräckern, in Verbindung mit Senf und Gewürzgurken ist wirklich lecker! (einfach die Wurst in Stücke schneiden, auf den Kräcker setzten und mit süßem Senf und Gurkenscheibe dekorieren) Und da München heute etwas weit weg ist, habe ich mir meine eigene kleine Oktoberfest-Kulisse aufs Brett gezaubert. Schade… gerade heute hat die Frau Nachbarin (die leicht schwerhörig ist), mich nicht mit  ihrer „Dicke-Backen-Musik“ lautstark beschallt. Heute hätte ich mich ausnahmsweise mal darüber gefreut!

oans zwoa gsuffa
chillen im Obatzda

dahoam is dahoam

Weißwurst-Talk

Und wenn Ihr auch Lust auf Wiesn-Schmankerl habt, dann gibt es hier die Rezepte dazu:

5.0 from 3 reviews
Obatzda
 
Prep time
Total time
 
Author:
Recipe type: Aufstrich
Serves: 2 portionen
Ingredients
  • 100 g Camembert, reifer
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • 2 TL Butter, weiche
  • ½ Zwiebel(n)
  • 1 TL Paprika, rosenscharf
  • 1 Schuss Bier, nach Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
Instructions
  1. Zuerst die Zwiebel ganz fein hacken.
  2. Dann den Camembert (mit Rinde) und den Frischkäse mit der Gabel zerdrücken.
  3. Alles mit der weichen Butter, der Zwiebel, den Gewürzen und dem Salz gut vermischen und kräftig abschmecken, wobei ein kleiner Schuss Bier weder dem Geschmack noch der Konsistenz schadet. Es sollte eine weiche Masse entstehen.
  4. Dazu werden frische Brezeln oder Bauernbrot gereicht.

 
5.0 from 3 reviews
Süßer Senf
 
Prep time
Total time
 
Author:
Recipe type: Dipp
Ingredients
  • 50 g Senfkörner, gelb
  • 5 g Salz
  • 25 g Zucker (oder 30 g Honig)
  • 30 g Essig (Weinessig 5 %)
  • 40 ml Wasser
Instructions
  1. Die Senfkörner in der Mulinette oder Kaffeemühle etwas gröber mahlen (Während des Mahlens in der Mulinette, das Mahlgut immer wieder auflockern und darauf achten das es sich nicht über 30°C erhitzt).
  2. Das Wasser einmal kurz aufkochen und 3 Minuten abkühlen lassen.
  3. Dann das Wasser über das Senfmehl gießen (der Senf wird dadurch seine Schärfe verlieren). Jetzt wird das Senfmehl und die restlichen Zutaten im Mixer verrührt. Das Rühren der Zutaten sollte 4-5 Min. dauern. Je länger gerührt wird, desto besser wird der Senf.
  4. Den Senf nun in Gläser abfüllen und 3 Tage stehen lassen. In dieser Zeit verliert er seine anfängliche Schärfe.

 

Falls Ihr aufs Oktoberfest geht, wünsche ich Euch viel Spaß!
Und für alle anderen die zu Hause bleiben: Macht es Euch zünftig!

Es griaßt eich

Tanja

aus dem House No.15

Geschenke, Geld und gute Reise…

 

Koffer

Puuuuh…was schenkt man jemandem der quasi wunschlos glücklich ist??? Klar, keiner ist wirklich wunschlos glücklich. Aber nach der Frage: „Was wünschst Du Dir eigentlich zum Geburtstag?“ bekam ich die Antwort: „Ach…Du…eigentlich habe ich doch alles…!“

Zur Aufklärung: Ich habe diese Frage am 5. Januar Anfang diesen Jahres gestellt. An meinen Papa. Die Antwort kennt Ihr ja nun mittlerweile. Wie ich so etwas liiiiiiiiebe…Keine Idee für ein Geschenk- und bei Männern ja sowieso doppelt schwierig. Also gab es einen Gutschein über „Ein Geschenk, wenn DU etwas brauchst“.

Wir drehen die Uhr auf heute. Gute 8 Monate später. Ich habe immer mal nachgefragt, ob zwischenzeitlich eine Idee für ein Geschenk aufgekommen sei. Fehlanzeige. Toll!!! Aber gestern hatte ich die zündende Idee, denn meine Eltern fliegen heute in den Urlaub. Nach Mallorca um genau zu sein. Und was macht man so im Urlaub? (also ich zumindest) Lecker Essen und Trinken. Und was benötigt man dafür? Geld…richtig! Aber meinem Vater einfach Geld, mit den Worten: „Happy Birthday nachträglich Papa-mach was Nettes im Urlaub damit!“, in die Hand zu drücken ist mir ehrlich gesagt zu lieblos. Selfmade ist angesagt. Und deshalb habe ich mir folgendes DIY überlegt:

Koffer1

 

Hier drin habe ich die Barschaft für die Kosten eines schönen Abendessens am Urlaubsort verstaut. Das Gute an diesem Köfferchen ist, dass es kaum Platz im eigentlichen mitgeführten Gepäck verbraucht und es auch an der Pass- und Zollkontrolle nicht zu Schwierigkeiten kommen sollte (dafür ist die Summe im Köfferchen zu gering!).
Wenn Ihr auch Urlaubs-Unterstützung in dieser Form verschenken möchtet, habe ich Euch hier in Bildern erklärt, wie Ihr den Miniatur-Koffer nachmachen könnt.

Ihr benötigt zu den gezeigten Materialien nur noch eine Schere, Kleber, ein wenig Fingerfertigkeit und Spaß an selbstgemachten Geschenken.

Ihr braucht:

Papierkoffer2

Papierkoffer3   Papierkoffer5
Papierkoffer6
Papierkoffer7
Papierkoffer8

Ihr könnt Euren Koffer auch noch innen mit Papier auskleiden, wenn Ihr wollt.
Und dann kann er mit Geld, Süßigkeiten, guten Wünschen, usw. gefüllt werden.

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Endlich habe ich ein Geburtstagsgeschenk für meinen Papa (naja, eigentlich partizipieren ja beide daran-aber ich denke das ist ok). Und ich weiß, dass meine Eltern einen tollen Urlaub haben werden und ich an einem Abend quasi mit Ihnen am Tisch sitze, wenn sie das Köfferchen ‚auf den Kopf hauen‘.

Habt viel Spaß beim Nachbasteln und wenn Ihr wollt, schickt mir doch mal Eure Gepäck-Versionen.

Habt eine schöne Zeit!
Eure
Tanja
aus dem House No.15

 

 

Was für ein Hundeleben…

Heute geht es mal kulinarisch in die Welt der Vierbeiner. Herr Hugo ist ja ein Allesfresser. Leider frisst er auch immer mal Dinge die er nicht fressen sollte, wie zum Beispiel das Füllmaterial seiner Kuschelgefährten. Zum Glück hat das aber bisher noch nie einen bleibenden Schaden angerichtet.

Hundekekse1

Aber es soll ja auch Vierbeiner geben, die genau wie einige Zweibeiner, eine Getreideunverträglichkeit haben (Gluten-Unverträglichkeit). Meist löst das Getreide bei den Fellnasen eine Allergie aus, was für alle Beteiligten wirklichen Stress bedeutet. Der Hund kratzt oder beißt sich das Fell auf und der Mensch versucht permanent ihn davon abzuhalten. Glücklicherweise hat sich die Futterindustrie mittlerweile darauf eingestellt-allerdings nicht unbedingt kostengünstig für den Hundehalter.

Aber was tut und investiert man nicht alles für den geliebten Dackel, Mops & Co. damit es ihm gut geht. Deshalb habe ich mich heute mal in die Küche gestellt, um für alle allergiegeplagten Hunde köstliche Leckerlies für Zwischendurch oder als Belohnung zu backen. Natürlich glutenfrei und ohne Gewürze. Herr Hugo hat sich vor Freude auf dem Rücken gekugelt. Das Tolle daran ist, dass die selbstgemachten Leckerlies nur einen Bruchteil dessen kosten, was man im Tierfachhandel bezahlen muss und man kann sie ganz nach Gusto und Verträglichkeit des Lieblings herstellen.

Hundekekse2

  Hundekekse10 Hundekekse5

Hier ist das Rezept zum Nachbacken:

5.0 from 1 reviews
Hundekekse (glutenfrei)
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Author:
Ingredients
  • 400g glutenfreies Mehl
  • 50g Haferflocken
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl
  • 2-3 EL Wasser
Instructions
  1. Zuerst mischt Ihr das Mehl und die Haferflocken miteinander.
  2. Dann gebt Ihr das Ei, die Butter, das Wasser und das Olivenöl dazu und verknetet alles rasch mit den Händen zu einem glatten Teig. Sollte der Teig zu trocken sein, einfach noch ein wenig Wasser dazugeben. Ist er zu klebrig noch ein wenig Mehl unterkneten.
  3. Den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Jetzt kann der Teig ausgerollt und nach Belieben ausgestochen werden.
  5. Im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten bei 200 Grad backen (je nach dicke des Teiges) bis die Kekse schön braun sind. Sie müssen richtig fest und durchgebacken sein!
  6. Jetzt nur noch auskühlen lassen und Euren Vierbeiner davon überzeugen, dass nicht alle auf einmal gefressen werden sollten.
Notes
Die Kekse halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose ca.8 Wochen.

Das Rezept kann man aber auch toll abwandeln. Ihr könnt zum Beispiel noch pürrierten Thunfisch oder Putenbrust mit hineingeben. Klein geschnittene rohe Karotten und Äpfel können vor dem Backen auf den ausgestochenen Teig gegeben werden. Und wer keinen Allergiker-Vierbeiner zu Hause hat nimmt einfach Roggen- oder Dinkelmehl. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!

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Ihr könnt den Teig natürlich mit jedem x-beliebigen Keksausstecher austechen oder einfach mit dem Messer in Ecken schneiden. Ich mag meine Knochenausstecher aber so gerne und verwende sie nur um Hundekekse zu backen.  Diese und ähnliche Ausstecher findet Ihr zum Beispiel hier.

 

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Ich hoffe Euren vierbeinigen Freunden schmecken die Kekse genauso gut,  wie Herrn Hugo und bringen euch ganz viel glückliches Schwanzgewedel.

Viel Spaß beim Backen und (Hunde-)Freude bereiten

Es grüßt euch

Tanja

aus dem House No.15

Ich packe meinen Koffer und am Ende wird alles gut…

Ich packe meinen Koffer

Ich weiß, dass mir jetzt einige einen Vogel zeigen und kopfschüttelnd weiterlesen werden, wenn ich Euch erzähle, dass ich immer mit meiner halben Kücheneinrichtung in den Urlaub fahre. Aber in den vergangenen Jahren haben sich die meisten meiner mitgeschleppten Sachen echt als hilfreich und nützlich erwiesen. Man bedenke auch, dass das italienische House No.15 kein Luxushotel, sondern ein einfaches (aber sehr schönes!) altes Bauernhaus ist. Und da der hiesige Landesbewohner viel Zeit im Freien verbringt (klar, bei dem Wetter hier), legt man nicht so viel Wert auf die Inneneinrichtung. Natürlich spielt in Italien die Küche eine große Rolle, aber an der Anzahl und Qualität von Küchenhelfern & Co. mangelt es in gemieteten Ferienhäusern ja dann doch oft. Aus diesem Grund habe ich auf jeden Fall mindestens ein sehr scharfes Messer im Koffer. Da ich mit dem Auto hier her fahre, bleibt glücklicher Weise der Stress an der Flughafenkontrolle, bezüglich des Messers aus.

Außerdem muss unbedingt ein Schneebesen, mein elektrischer Pürierstab, ein Nudelholz, ein handbetriebener Rührbesen, ein Dosenöffner, ein Sparschäler, ein Flaschenöffner, eine 18cm Springform, Kleine Mini-Tarte-Formen (mit herausnehmbaren Boden) und Silikonformen mit. Ach ja, und eine Schere-gaaaanz wichtig!

Ja ich weiß…ganz schön viel Zeug! Aber ich finde es gibt nichts Schlimmeres als in einer fremden Küche zu stehen und das nötigste Equipment entweder zu suchen oder ein total unbrauchbares Werkzeug vorzufinden. Bisher habe ich schon alle Helferlein benutzt (außer die Silikonförmchen). Hier ein paar Einsatz-Ergebnisse…

im Einsatz

Übrigens, im letzten Jahr war sogar meine Nähmaschine mit an board. Diesmal durfte sie aber zu Hause bleiben und auch mal Urlaub machen.

Das nächste Mal überlege ich mir dann noch, ob ich nicht auch eine kleine Auswahl an Werkzeug mit in den Urlaub nehme, falls es mal wieder vorkommen sollte, dass die Haustür von House No.15 in Italien klemmt und dann auch noch der Schlüssel abbricht. Und das Ganze nach einem echt schönen aber total anstrengenden Tag in Rom, nach dem man sich nach knapp 3-stündiger Autofahrt auf eine Dusche und sein Bett freut (und auf Wein). Man kann von Glück sprechen, dass Salvatore, der mit seiner Frau und seiner Mamma in der Nähe ein Restaurant betreibt und Ferienwohnungen vermietet, noch ein kleines Apartment frei hatte. Und Wein gab‘s auch… Wer also mal hier in dieser Gegend ist und lecker regional speisen und angenehm nächtigen möchte, sollte sich dies *hier mal ansehen. (Die selbstgemachte Pasta schmeckt großartig und das angebotene Fleisch kommt von einem Biobauern der Region und ist butterzart!) Das Schloss vom House ist mittlerweile repariert, einen neuen Schlüssel gibt’s auch und alles ist gut….puuuuuh.

Rom2

House No.15_1

Auf diesen Schreck brauchte ich dann erst einmal etwas Leckeres zu trinken, zumal die Sonne sich auch wieder von ihrer besten Seite zeigte. Wahrscheinlich hat sie sich einfach über meine Dämlichkeit vom Abend zuvor weggelacht…ha ha.

„Sauer macht lustig“. Deshalb gab es dann auch passend zum ‚Motto‘ eine Zitronen-Limetten-Rosmarin-Limonade. Der Rosmarin wächst hier als Heckenpflanze und Zitronen und Limetten gab es an einem >>Frutta e Verdura-Stand<< am Straßenrand. Was will man mehr? Beine baumelnd am Pool sitzen, die Sonne grinst, der Hahn (mit ADHS-Verdacht) vom Nachbarn kräht munter ganztägig und meine Limonade entschädigt mich für eine Nacht ohne mein eigenes Kopfkissen. Denn das habe ich in meiner „Ich-schlepp-so-viel-mit-Aufzählung“ vergessen zu erwähnen.

Ich sag doch, am Ende wird ALLES GUT!

Zitronen-Rosmarin-Limonade

 

Limonade3 Wenn ihr Euch auch Limonade machen möchtet, gibt es hier das Rezept dazu.

5.0 from 1 reviews
Zitronen-Rosmarin-Limonade
 
Prep time
Total time
 
Author:
Cuisine: Drinks
Ingredients
  • 4 unbehandelte Zitronen
  • 250 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • Rosmarinzweige nach Geschmack
Instructions
  1. Zuerst die Zitronen gründlich unter heißem Wasser abspülen.
  2. Dann die Schale der Zitronen abreiben und die Früchte gut auspressen.
  3. Jetzt den Zitronensaft mit der Schale, Zucker und Wasser in einem Topf aufkochen lassen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  4. Den Sirup und die Rosmarinzweige in eine Flasche oder verschließbares Gefäß füllen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  5. Am nächsten Tag den Sirup mit Mineralwasser und Eiswürfeln genießen (oder mit Prosecco aufgießen :-) )

Bald heißt es leider schon wieder Koffer packen und den Weg in Richtung House No.15 (Taunus) einschlagen.

Was schleppt Ihr denn so alles Nützliches oder Unnützes mit, wenn Ihr in den Urlaub fahrt?

Bis ganz bald

Eure

Tanja

aus dem italienischen
House No.15